Erste zeit nach der Geburt...

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von taima 15.02.11 - 09:21 Uhr

...mich würd mal interessieren, wie das bei euch aussah ? Hatten eure männer urlaub, wie lange? Habt ihr euch wirklich genug ausruhen können oder hattet ihr laufend besuch um euch herum? Hattet ihr schlimme schmerzen, depressionen sonst was?

Würdet ihr heute irgendwas anders machen ?

Beitrag von sunshine1176 15.02.11 - 09:28 Uhr

Mein Mann hatte fast vier Wochen nach der Geburt Urlaub und wir somit Zeit uns aneinander zu gewöhnen. Ist ja schon eine außergewöhnliche Situation.

Man lernt sein Kind kennen, sich selber als Elternteil und den Partner ja auch als Elternteil.

Ich habe erstmal erst kurz bevor wir das Krankenhaus verlassen haben Freunden Bescheid gesagt, somit konnten sie mich nicht ungefragt "belagern". Zu Hause haben wir den Besuch auch sehr minimiert.
Zum Glück haben sich aber auch alle um uns herum Zeit gelassen zu fragen, wann sie mal das Baby sehen dürfen.

Allerdings ist sie auch am 24.12. geboren, da hatten eh die wenigsten Zeit wegen Weihnachten, Familie und Sylvester. :-)

Ich hatte ab dem 2. Tag nach der Geburt einen Babyblues, der auch zu Hause noch eine ganze Weile angedauert hat. War nicht schön, aber ist vorbei gegangen.

Und Schmerzen, naja ich konnte ne knappe Woche nur schief sitzen. Aber auch das war o.k. und nicht schlimm.

Beitrag von anarchie 15.02.11 - 09:51 Uhr

huhu!

Beim ersten kind(hausgeburt) musste mein Mann am 2. Tag wieder los.
Max ist sa nacht geboren und als lehrer is nix mit urlaub, also mo schule.
Besuch hatte ich gern, mir gings aber auch gut.
Wochenbett hatte ich nicht, hatte ja pferd, hund und haushalt.

Beim 2. Kind (hausgeburt)war er eine Woche überwiegend zuhause, nur mal hier 2 Stunden weg udn da 3...und hat hjalt Unterricht von zuhause vorbeiretet.
Das war auch gut so, weil mein großer ja erst 16 Monate alt war.
Ansonsten ging es mir gut, ok, bissi BB...
Besuch hatte ich gern.

Beim 3. Kind(hausgeburt) war mein Mann fast 3 Wochen zuHause - mit Absprache mit der schule. Er ist nur stundenweise losgefahren, hat den restlichen Unterricht per Internet geregelt.
War aber aucxh ne schwere geburt und ich hatte 3 Wochen sogar beim stehen probleme wegen dem BB...da konnte ich nicht alles alleine machen, die Großen waren ja auch erst 3 und 5.
Besuch war trotzdem gern gesehen, ging mit ja liegend bestens;-)

Beim 4. Kind (hausgeburt)war es super, weil er eh gerade ne Auszeit nahm - da waren es fast 4 Wochen.
das war auch gut so, weil echt viel los war hier.
Am 27. vormittags mit der großen(5) ins Kh, eigentlich sollte sie den armgips loswerden..naja, sollte dann aber operiert werden am folgenden tag, ich hatte schon wehen.
nachmittags kind geboren, morgens mit Mini und tochter ins KH bis abends.
2 tage später Geburtstag vom Großen,
1 tag später einschulung.
etc...
das war schon arg viel...
besuch hab ich aber dennoch gern:-)

depressionen hatte ich nie..ich war immer im freudentaumel;-)
schermzen..naja bei den weiterern Kinder halt nachwehen, aber das ist ja alles normal..
Nö, eigentlich gings mit immer blendend.

lg

melanie und die 4 (8,7,3,1)

Beitrag von binipuh 15.02.11 - 10:11 Uhr

Hallo,

mein Mann hatte ab dem Tag, als wir aus dem KH kamen 3 Wochen Urlaub
(Er mußte nur an 3 oder 4 Tagen stundenweise ins Büro, weil wir einfach zu früh dran waren und er diese Termine nicht mehr verschieben konnte).

Meine Hebamme sagte zu mir, dass ich alles gaaaaaaaaaanz langsam angehen soll, es hieße schließlich Wochenbett.
Damit müßten sich auch die Großeltern abfinden.

Besuche gab es nur in Maßen.
Und schon gar nicht mit 100 Leuten gleichzeitig.
Auch wenn ich sofort wieder fit war, war es doch ein Kraftakt und ich war froh, dass nicht ständig jemand da war.

Sind damit ganz gut gefahren.

Liebe Grüße

Bini

Beitrag von claerchen81 15.02.11 - 11:09 Uhr

Hi,

weder beim 1. noch beim 2. hatte mein Mann nennenswert Urlaub, er leitet ein eigenes Unternehmen, da geht das einfach nicht. Er hat jedoch immer ein paar Wochen reduziert.
Ich bin leider nicht der Typ, der sich ausruht. Leider mussten die Kinder es ausbaden, beide waren sehr unruhig in den ersten Wochen, ich denke, das liegt an meiner eigenen Unruhe.
Babyblues hatte ich nie, jedoch auch keine Freudentaumel. Ich bin furchtbar pragmatisch. Meist dominiert bei mir der Schock, wie das Leben sich ändert und wieviel Freiheit ich aufgeben muss. Ich brauche so 12 Wochen, um mich daran zu gewöhnen und die Kinder genießen zu können.
Bei beiden Geburten bin ich körperlich sehr, sehr fit gewesen, habe immer ambulant entbunden. Jetzt nach der 2. hat mein BB mehr gelitten, ich mache regelmäßig Übungen, habe aber keine wirklichen Einschränkungen, es fühlt sich nur "doof" an.

Besuch ist bei uns immer Willkommen - sie kamen auch ;-)

Gruß, C.

Beitrag von wuestenblume86 15.02.11 - 11:17 Uhr

Hallo!

Mein Mann hatte 3 Wochen frei ;-) die wir zu dritt auch sehr genossen haben. Zudem hat er mir alles im Haushalt abgenommen, sodass Zwergi und ich genug Zeit zum Stillen hatten.


Allerdings war viel Besuch auch hier die ersten zwei Wochen #aerger beim nächsten Kind waere ich da konsequenter.


#winke

Beitrag von sacht736 15.02.11 - 11:40 Uhr

Hallo ,

Zu deinen Fragen :

-->Hatten eure männer urlaub, wie lange?

Mein Mann hat sich 2 Wochen Urlaub genommen , er musste sich welchen nehmen da wir noch 3 Kinder haben ! Es musste ja jemand hier sein da ich einen KS hatte und nicht so viel machen konnte /wollte ;-)

-->Habt ihr euch wirklich genug ausruhen können oder hattet ihr laufend besuch um euch herum?

Nein ich habe gleich von vorn herrein gesagt das ich die 1. 2 Wochen keinen Besuch möchte. Ich brauche die Zeit um mich zu erholen und auch Seelisch alles wieder auf die Reihe zu bekommen.
An sein Baby muss man sich erst gewöhnen und denke schon man braucht die ersten Wochen für sich!
Allerdings wenn mir danach war bin ich mal zu meiner Mutter gefahren ;-) Denn irgend wann fällt einem auch die Decke auf den Kopf!


-->Hattet ihr schlimme schmerzen, depressionen sonst was?

Nein ich hatte keine Schmerzen nach dem 3. Kaiserschnitt ! Ich hatte aber am 2. Tag die Heultage , hielt ungefähr 9 Tage an . Dann wars wieder gut :-D


-->Würdet ihr heute irgendwas anders machen ?

Eigentlich nicht , für mich war es so OK :-)


Liebe Grüße Mama+4 Kids ( 6,4,2,0)#cool

Beitrag von mama-von-marie 15.02.11 - 12:50 Uhr

Was anders machen? Geht schlecht wenn die Ärzte sagen, nach 4 Tagen
Einleitung muss doch ein KS gemacht werden.

Mein Mann hatte 3 Wochen Urlaub (ab Beginn der Einleitung).

Meine Maus ist heute 18 Tage alt, war erst 3x mit ihr draussen. Oma & Opa
gehen täglich mit ihr spazieren.

Will gerade nur noch meine Ruhe (die ich leider nicht habe). Gespräche
mit der Hebamme über dieses "Trauma Geburt" und Globulies bringen
bisher überhaupt nichts.

Hab mir das alles anders vorgestellt. Aber eine Geburt kann man leider
nicht beeinflussen.

Beitrag von sacht736 15.02.11 - 13:04 Uhr

Hallo mama-von-marie

meine süße ist heute 19 Tage alt :)

Wegen deiner Geburt ... wollte dir mal schreiben !
Hört sich so an als wenn es dir gar nicht so gut geht .... Ich kann dich auf eine Art verstehen .
( Allerdings hatte ich schon 3 Kaiserschnitte) #schmoll

Sehe es mal so deine Kleine kam auf die Welt und zwar gesund ! Sei froh das sie noch Lebt .... Einleitung hin oder her .....
Ich war auch immer sehr traurig , das die Geburten KS wurden allerdings wenn ich meine Kinder sehe und ihr Lächeln weiß ich , es war richtig so!
Man braucht sich deswegen auch nicht als versager fühlen.... Wer lässt sich schon freiwillig aufschneiden :-( Ich denke du hast auch großartiges geleistet immerhin 4 Tage Einleitung usw. ....

Mein 1. Kind war zwar eine normale Geburt dennoch traumatisch ( wie du siehst es geht auch anders)

Man kann sowas natürlich nicht schnell vergessen ich glaube man vergisst sowas NIE ( hab ich jedenfalls im Gefühl) Und verarbeiten kann man das nicht schnell aber mit der Zeit wird es besser :-)

Hab übrigends auch eine Homepage bei unsernachwuchs.de kannst ja mal vorbei schauen über meine VK
Hab auch über meine Geburten geschrieben wies mir ging usw. ... vielleicht hilft es dir ;-)

Wünsche dir alles Gute

Beitrag von canadia.und.baby. 15.02.11 - 13:24 Uhr

Mein Mann hatte 2 Woche Urlaub , 1 Woche vor der Geburt und 1 Woche dannach.
Also war noch inc. Wochenende 3 Tage bei mir Zuhause.
Dannach musste er wieder von 7 - 21 Uhr arbeiten (inc. fahrtzeit , Einzelhandel).

War also dannach auf mich alleine gestellt.
Habe relativ schnell den Kinderwagen vom ersten Stock raus "getragen" und wieder hoch.
Bin mind. 1x pro tag spatzieren gegangen, hab aber auch viel mit ihr auf dem Sofa gelegen und gekuschelt.
Habe mich nach einer Woche wieder um Haushalt und kochen gekümmert.
Besuch hatten wir schon im KH abgefertig , so blieb mir das ersparrt.

Meine Mum kamm ab und an , wenn die arbeit es zu ließ vorbei . Aber sie war die einzige die auch durfte :P


Was ich anders machen würde. mhhh eigentlich nichts.

Beitrag von irish.cream 15.02.11 - 13:24 Uhr

Hi,

beim Großen hatte mein Mann knapp 4 Wochen frei - hatte aber nix mit der Geburt zu tun, sondern aufgrund des Jobwechsels war das der Übergangsmonat.. wäre Brian pünktlich gekommen, hätte mein Mann nur 2-4 Tage (je nach Wochentag) frei nehmen können..

Mir persönlich ging es nach der Geburt recht gut - am 2 Tag hatte ich einen Heul-Vormittag - hab mir so tierische Vorwürfe gemacht, dass ich an der Frühgeburt schuld sei #bla
naja - nach 24 Tagen konnte ich Brian mit nach Hause nehmen - da fing für uns erst die Kennenlernphase an.. Besuch habe ich erst 8 Wochen nach der Geburt akzeptiert!
Meine Eltern waren mal hier, haben mich zum KiA begleitet (hab keinen Führerschein), oder wir waren mit dem Kleinen bei Ihnen - aber das ist für mich etwas anders - Freunde/Bekannte/andere Verwandte erst nach 8 Wochen!


Jetzt bei N° 2 soll es fast genauso laufen:
Mann hat ab Geburt ein paar Tage frei - allein schon wegen dem Großen! Meine Eltern sind jederzeit willkommen, egal ob schon in KH oder zu Hause, aber da weiß ich auch, dass es kein Stress wird.. Mama hilft eher als Stress zu machen.. Freunde/Bekannte usw werden dann auch erst nach 4-8 Wochen "eingeladen".. bin da ein wenig eigen #hicks und mag dieses "Kinder-zur-Schau-stellen" nicht und darauf wird es bei unseren Nachbarn/Bekannten leider hinauslaufen #augen

LG
Tanja mit Brian (3) und Amy (33.ssw)

Beitrag von mauz87 15.02.11 - 13:55 Uhr

Mein Mann ist auch zu Haus momentan ja.
Ausruhen? Nein, denn Ich habe schon eine Tochter von 2 Jahren hier da ist nichts mit ausruhen...Besuch? Nö wenn wir Jemanden sehen möchten gehen wir zu besuch wohin zu haus habe Ich momentan keine Lust drauf.
Schmerzen? Jo im KH es war nen KS. Depri? Nein ...

Etwas anders machen? Mhhhh.... eigentlich nicht es ist anstrengend, aber es lohnt sich.


lG

Beitrag von nele27 15.02.11 - 14:02 Uhr

Hallo!

1. Kind:
Mann hatte zunächst 2 Wochen Urlaub. Da er nach meinem Mutterschutz knapp 1,5 Jahre in Elternzeit ging, hat er die ersten 2 Wochen genutzt, um sich intensiv auf die Babypflege vorzubereiten und auch die Nächte (bis auf das Stillen natürlich) übernommen. Sozusagen als Teststrecke. Dass er fast alles gemacht hat war außerdem für meine Genesung gut, denn ich konnte wochenlang kaum kriechen #schwitz Daher musste mein Mann zusätzlich mich pflegen und hatte ordentlich zu tun (konnte die erste Woche nicht mal allein auf Toilette #hicks)

2. Kind:
Mann hatte 2,5 Wochen Urlaub, allerdings bin ich diesmal in Elternzeit und habe daher die Nächte übernommen. Die Geburt war im Vergleich ein Spaziergang und daher brauchte ich keine Pflege. Hatte nur übelste Nachwehen die ersten Tage. Den Alltag haben wir zusammen gestaltet und mein Mann hat sich vor allem um den Großen gekümmert.

Ich würde alles genauso wieder machen. Es waren sehr unterschiedliche "Wochenbetten", aber der Situation angepasst.

LG, Nele

Beitrag von gemababba 15.02.11 - 14:41 Uhr

Hallo.

Also mein Mann hatte bei allen 3 Kindern immer 4 Wochen Urlaub genommen er war dann zuhause und hat mir geholfen so gut es ging .

Beim 3.Kind hab ich ambulant entbunden und wir sind danach gleich heim mit Baby das war schön :-) und am nächsten Tag kam dann die ganze Familie zum Baby schauen fand das aber auch nicht schlimm eher nachvollziehbar :-)

Meine Schwiegermutter arbeitet in der Kantine und mein Mann hat 2 Wochen lang jeden Tag das essen dort geholt #mampf man war das lecker und ne tolle zeit.

Also Depressionen hatte ich keine , hatte auch gar keine Zeit dafür #rofl
schließlich ist mit 3 Kindern und Hund viel los so !

Dir alles alles Gute.

Beitrag von schnecki30 15.02.11 - 16:35 Uhr

Also mir ging es richtig scheisse. Hatte meinen 3 Ks mit Steril (auch ein Grund warum es mir schlecht ging und geht). Hatte Freitags den KS und bin montags nach Hause. Großer Fehler. Hatte das Montags spontan entschieden und dementsprechen sah dann auch unsere Wohnung aus. Habe estmal geputzt da ja am nächsten Tag die hebamme kam. Zweiter großer Fehler. Eine woche später bekam ich eine Zahnvereiterung und eine dicke Backe. Na super der Zahn wurde gezogen. Immer wenn ich mal schlafen wollte und das ist bei 3 kids schon selten genug kam meine Schwiegermutter und ich wurde wie die doofe dahingestellt die nur am Schlafen ist un mein armer Mann muss ja alles machen. Naja er war damals krankgeschiebe(Langzeitkrank) hatte gut gepasst. Er war derjenige der sich mit der kleinen geschont hat und ich war am putzen und genervt sein. Babyblues ging am 5 Tag los und es entwickelte sich eine Wochenbettdepression. Bin zur Zeit in Behandlung deswegen. Ist aber auch nichts neues denn ich hatte bei allen dreien damit zu kämpfen.
Liebe Grüße

Beitrag von minnie85 15.02.11 - 16:50 Uhr

Bei mir war mein Mann zuhause und zwar nach dem KS 3, nach der Spontangeburt 1 Woche.

Besuch habe ich minimiert, wichtig war mir erstmal, "Familie" zu werden und nicht das Kind wie einen Pokal rumzureichen.

Nach dem KS hatte ich ziemliche Schmerzen. mir gings erst nach 2 Wochen wieder gut - nach der Spontangeburt war ich sofort fit.

Beitrag von inis 15.02.11 - 22:52 Uhr

Huhu!


Ich hab mir viele Dinge im Vorhinein so nicht vorstellen können, von daher waren wir nicht so super vorbereitet...

...ein großer Faktor war sicherlich, daß mein Söhnchen fast ständig Körperkontakt brauchte. Ohne mich ist er dauernd wieder aufgewacht - ich saß also oft mit knurrendem Magen auf dem Sofa fest, auf den Knien mein schlafendes Baby. An sich sehr süß, nur bin ich total vom Fleisch gefallen und hatte auch nicht genug Milch.
Genug und regelmäßig essen ist für mich also total wichtig! #mampf Diesesmal werd ich definitiv jede Menge Dosenfraß im Haus haben - und mir das Baby im Tragetuch oder Manduca umbinden, um in die Küche gehen zu können.

Genauso beim Stillen: angeblich soll man ein Kind so bis zu 20 Minuten am Stück stillen, dann müßte es satt sein und dann bis zu vier Stunden schlafen. Tja... mein Baby hat als Neugeborenes so zart genuckelt, daß er erst nach einer Dreiviertelstunde eine Brust leer hatte... und ist eher zwei Stunden nach dem ersten Andocken (also 1,25 Stunden nach dem ABdocken) wieder aufgewacht. #augen Da half nur, das Baby mit ins Bett zu nehmen und während des Stillens weiterzuschlafen...

Von daher (gab auch noch weitere Gründe) waren die ersten 3-4 Wochen nach der Geburt für mich eine ziemlich Grenzerfahrung (hab zum Teil nicht mehr als ne Stunde am Stück schlafen können), und es wurde auch eine Wochenbettdepression diagnostiziert. #heul Ich stand halt ziemlich neben mir und brauchte eine ganze Weile, um zu kapieren: das ist MEIN Baby, ich bin die Mama, und ich mache alles richtig, so gut es geht... ist aber vielleicht auch kein Wunder, wenn man körperlich so derart alle ist.

Mein Mann mußte in der Zeit zwar nicht arbeiten, aber die Stillprobleme konnte er mir halt nicht abnehmen (und kochen kann er leider auch nicht besonders gut). Für Besuch wär ich gar nicht großartig fit gewesen... ich mußte echt versuchen, jede ruhige Minute auch zum Schlafen zu nutzen (was ich zum Teil aber nicht wollte - ich wollte doch auch Zeit für mich und mein Leben haben! #schmoll)

Zusammengefaßt hatte ich mir die Umstellung auf "Babymama" nicht so heftig vorgestellt - aber mein Kind war auch definitiv kein pflegeleichtes. Ich staune immer wieder, wenn ich höre, wie andere Neugeborene tatsächlich vier Stunden am Stück schlafen... für dieses Mal hab ich mir auch ein unkomplizierteres Baby bestellt, und werde es wie gesagt von Anfang an mehr ins Tragetuch packen, wenn es unbedingt kuscheln muß, ich aber noch was anderes vorhabe wie z.B. Essen warmmachen...

Alles Gute! #klee
lg,
inis mit Iulian (2,5J.) und #ei Lionel (38.ssw)

Beitrag von bicephalous 16.02.11 - 13:56 Uhr

hallo =)

mein mann hatte 2 wochen urlaub und hat sich danach noch eine woche krankschreiben lassen.
mein kleiner hat direkt am ersten tag zuhause angefangen zu schreien und das auch die ersten 5 monate durchgezogen.
konnte nach 3 wochen nicht mehr stillen, weil meine milch alle war, da ich keinen bissen runter bekommen hatte, weil der kleine eben nur geschrien hat. innerhalb der ersten 10 wochen hatte ich meine 20 kg wieder runter.
da ich generell an depressionen leide, litt ich auch in der zeit darunter.
wir hatten hin u wieder besuch. es hielt sich in grenzen. von ausruhen und genießen konnte keine rede sein.

das klingt grausam, stimmts?

aber weißte was? so sehr ich diese sprüche "genieß die ersten monate, die sind noch so schön ruhig" usw. unglaublich fand und so sehr ich am rande der verzweiflung stand und dachte ich würds nicht schaffen, genauso sehr hats mich stark gemacht. ich habs bewältigt und es hat mich stolz gemacht, dass ich diesen nicht-bilderbuch-start gemeistert hab :-)
ich weiß, dasses hart war, aber ich weiß vorallem, wies mein süßer geschafft hat, dass ich trotz allem immer wieder überwältigt und stolz war, so ein tolles wesen geboren zu haben.
er hat mich eben drauf vorbereitet, dassich ab jetz eben ne tüchtige rolle übernehmen muss, die mein leben auf den kopf stellt. und es ist ganz wundervoll, dass ichs so ganz schnell begreifen konnte.

und sobald die schreiphase vorbei war, wurde mein kind das ruhigste und pflegeleichteste der welt.

weißte, egal wie stressig die zeit wird und egal ob dein mann viel zeit hat dir unter die arme zu greifen oder nicht, du bist ne mama und dafür "gemacht" das zu schaffen! und jeder blick auf dein kleines wunder macht dir immer wieder klar, wofür du dich verausgabst #verliebt

mit dem besuch bekommen, musste für dich selbst rausfinden. wenns doch nervt, lässtes lieber bleiben und wenns dein kind nicht gut wegsteckt, dann gib ihm zeit. im wochenbett wird nur aufs bedürfnis von euch geachtet. alles andre is wurscht!

weißte was verrückt ist? dass ich dir jetzt trotz allem nahelegen werde:
"genieß die erste zeit. es ist so schnell vorbei"..weils dir im nachhinein auffällt, wie besonders diese neue gefühl ist :-)

ich würde alles wieder genauso machen!

lg grüße tina+jesper (14mon)

Beitrag von taliebu 17.02.11 - 12:16 Uhr

Im KH hatten wir viel Besuch (im Nachhinein zu viel ) und mein Mann hatte 4 Wochen Urlaub. Das war echt gut so.
Bin jetzt wieder schwanger und werden das auch so machen. (nur nicht mehr so viel Besuch im KH, da war ich echt KO weil: angemeldeter Besuch und nicht angemeldeter.. )

Schmerzen und Depri hatte ich nicht.

LG alles Gute!!!