Frage zum Mutterschaftsgeld bzw. Gehalt.

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von biggi81 15.02.11 - 11:32 Uhr

Hallo,

ich hab mal eine Frage zu oben genannten Themen.

Mein Mutterschutz beginnt am 19.2. Gestern habe ich meinen Antrag auf Mutterschaftsgeld abgeschickt. Meinem Chef (wir haben ein sehr gutes Verhältnis, er ist auch mein Vermieter) habe ich letzte Woche noch einmal gesagt, dass mein Gehalt für Februar nun bereits geringer ausfallen müsste.
Da ich diesen Monat für 10 Kalendertage Mutterschaftsgeld erhalte, ging ich davon aus, dass das Gehalt um 130€ gemindert wird. Das ergäbe am Ende dann ja wieder 100% von meinem Nettolohn.

Heute kam nun das Gehalt und statt 130€ weniger gab es 150€ mehr. Ich will mich ja nicht beschweren, aber das kann doch nur ein Fehler vom Lohnbüro sein, oder? Das Mutterschaftsgeld wird ja nicht auf den Bruttolohn angerechnet und am Ende kommt dann plötzlich für mich mehr raus.

Wisst ihr was? Wenn das Geld zu viel gezahlt wurde, würde ich es gern direkt auf ein anderes Konto tun, damit ich nicht die ganze Zeit denke, ich hätte nch wer weiß was an Geld und nächsten Monat fehlt es dann.

#danke
Biggi

Beitrag von chris1179 15.02.11 - 11:40 Uhr

Hallo,

wenn Du den Antrag erst gestern an die Krankenkasse geschickt hast, dann weiß das Lohnbüro doch noch gar nichts von der Zahlung, oder?

Mir wurde das so erklärt, dass die KK das Mutterschaftsgeld bis zur Geburt in einem Rutsch an mich ausbezahlen wird, also die kompletten 6 Wochen und das dann meinem AG mitteilt. Der wird dann das Gehalt entsprechen kürzen.

An Deiner Stelle würde ich im Lohnbüro mal nachfragen bzw. ich könnte mir vorstellen, dass Du eben das Mutterschaftsgeld dann auch auf einmal ausbezahlt bekommst und einfach damit das Gehalt im nächsten Monat entsprechend angepasst wird.

Lg Christina + Krümelchen (26+6)

Beitrag von sweetseptember2007 15.02.11 - 12:01 Uhr

Hallo Biggi,
ich bin auch der Meinung, dass die Kürzung nur 130,00 Euro betragen darf. Pro Kalendertag 13€. Ich würde einfach im Lohnbüro anrufen und nachfragen.
Lg

Beitrag von littlehands 15.02.11 - 12:08 Uhr

Hallo.
Ich verstehe das nicht so ganz.Hast Du bei Deinem AG nicht diese Bescheinigung vom Arzt abgeben müssen?Wo draufsteht,daß Du #schwanger bist,wann der ET ist und auch,wann der letzte Arbeitstag ist?
Später gibt es dann noch eine Bescheinigung für die Krankenkasse,die man dort abgibt und dann läuft das alles automatisch.Ich habe bei beiden ss gearbeitet und mich nie mehr darum kümmern müssen.

Beitrag von biggi81 15.02.11 - 12:28 Uhr

Hallo.

Nein, so eine Bescheinigung wollte mein AG nicht. Es ist auch ein sehr kleines Unternehmen und mein Wort war wohl Versicherung genug. Es gab dort auch noch nie den Fall, dass jemand schwanger geworden und deswegen vorübergehend ausgeschieden ist. Da fehlt denen einfach die Erfahrung.

Na, mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als nachzufragen. Ich hab ja auch nur frühzeitig Bescheid gegeben, weil ich nicht diesen Monat noch volles Gehalt und dann nächsten Monat sämtliche Abzüge erhalten wollte. Aber der Schuss ging wohl nach hinten los.

Danke,
Biggi