Beikost - Wir lassen es erstmal

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von schnullertrine 15.02.11 - 12:20 Uhr

Hallo,

jetzt werden bestimmt wieder Steine fliegen, aber damit muss ich leben. Ich habe vor knapp 2 Wochen mit der Beikost angefangen. Laura wurde am 10.02. 5 Monate. Gestartet habe ich mit Pastinaken aus dem Glas, das hat so ganz gut geklappt. Seit letzte Woche bekommt sie zusätzlich Kartoffeln. Aber irgendwie isst sie nicht so mehr so gut. Sie macht zwar den Mund auf sobald der Löffel kommt, aber ich glaube es liegt mehr am Löffel als an dem Essen :-) Sie streckt dann wieder das Essen mit der Zunge raus. Zum Beikosstart hatte sie das nicht gemacht, aber seit ca. 1 Woche macht sie das. Zwar bleibt noch etwas im Mund, aber sollte es nicht so sein, dass alles drin bleibt?!

Ich ärgere mich ja sogar über mich selber. Das ich auch diesmal nicht meinen Instinkt nachgehe. Ich wollte vor dem 6. Monat gar nicht starten. Aber ständig werde ich von allen Seiten vollgequatscht, was die Beikost betrifft. Egal ob Oma, Opa, Tante usw. Ich hatte letzte Woche noch gesagt, dass wir wohl doch erstmal warten, und dann heißt es, ich soll weitermachen, sie muss sich da erst noch dran gewöhnen. Eben hatte ich es nochmal probiert, aber ich sehe, dass es echt keinen Zweck hat. Ich zwinge ihr das dann auch nicht rein. Dann warte ich lieber noch ein paar Wochen.

LG schnullertrine

Beitrag von jumarie1982 15.02.11 - 12:21 Uhr

#pro #pro #pro

Absolut richtige Entscheidung!!!

Beitrag von schnullertrine 15.02.11 - 12:35 Uhr

Danke

Beitrag von julimond28 15.02.11 - 12:23 Uhr

schließe mich meiner vorschreiberin an!

Beitrag von schnullertrine 15.02.11 - 12:40 Uhr

Danke :-)

Beitrag von venetian 15.02.11 - 12:24 Uhr

Hallo, Schnullertrine!
Du hast es ja selbst erkannt - Du wirst Geduld haben und Dich nach Deinem Kind richten müssen.
Zum Trost: unser Sohn hat erst mit 10 Monaten feste Kost gegessen. Ich habe auch zum ersten Mal mit 6 Monaten Hipp Karotte angeboten. Keine Chance, und das jeden Monat auf´s Neue, egal ob Gläschen oder selbst gekocht. :-p
Nimm´s gelassen... und spar Dir das Geld für die Gläschen...

Beitrag von schnullertrine 15.02.11 - 12:35 Uhr

Hallo venetian,

die Gelassenheit fehlt mir in der Hinsicht wirklich. Es ärgert mich ja auch so, weil ich beim Stillen schon nicht so hartnäckig war, und wollte es mit der Beikost besser machen. Und nun mache ich es wieder falsch.

Ich lasse mich jetzt nicht mehr bequatschen. Schließlich ist es ja mein Kind, und da habe ich das ja immer noch zu bestimmen.

Beitrag von venetian 15.02.11 - 13:09 Uhr

Ich kann Dich gut verstehen!
Ich habe auch nur 2,5 Monate gestillt (bzw. eher Milch abgepumpt) und war deshalb sehr frustriert weil das nicht so geklappt hat, wie ich es mir gewünscht hätte.
Und auch beim Beikoststart lief es nicht so wie bei meinen Freundinnen und ihren Babys.
Man setzt sich leider völlig unnötig unter Druck und damit das Kind auch. Im Nachhinein kommt es mir so vor als hätte unser Sohn deshalb eine Art "Abneigung" gegen das Essen gehabt, weil ich so gerne füttern wollte.... wenn ich ihm schon nicht die Brust geben konnte, wollte ich ihm wenigstens was kochen *lach*! #rofl
Da sind durchaus auch mal Tränen der Verzweiflung geflossen...

Inzwischen ist unser Schlumpf 14,5 Monate alt und wenn ich beim Essen mal wieder die Löffel und alles mögliche fliegen sehe, wünsche ich mir manchmal die Milchflaschen-Zeit zurück!

Hinterher lacht man immer drüber und es kommt einem gar nicht mehr so schlimm vor.

Beitrag von schnullertrine 15.02.11 - 13:29 Uhr

#rofl Da weiß ich ja was mir noch so blüht :-) Laura hatte auch Spaß dabei auf dem Löffel zu hauen, und anschließend alles im Gesicht abzuputzen.

Ich mache mir jetzt schon wieder einen Kopf darüber, was die anderen wohl dazu sagen, dass ich aufgehört habe. Meine Schwester und Lauras Tante fragen auch bei jedem Telefonat, wie es so läuft mit dem Essen. Als wenn es nichts wichtigeres gibt, als über Essen zu sprechen. Aber es ist und bleibt meine Entscheidung, und das werde ich wohl einmal deutlich sagen müssen.

Beitrag von venetian 15.02.11 - 20:54 Uhr

Genau, Du musst Dich nicht rechtfertigen. Und DEINE Entscheidung ist es ja nicht, sondern wenn dann die Deiner Tochter. Wo ist denn der Unterschied, ob sie nun 2 Monate früher oder später anfängt zu essen... lass Dich da bloß nicht verunsichern.

Wir haben dann auf solche Fragen immer "ablenkend" geantwortet und das betont, was unser Sohn schon alles konnte (anstatt darauf rumzureiten, dass er ja noch nicht isst), z.B. konnte er sehr früh krabbeln, sitzen und laufen... ich hab dann immer gesagt, er kann ja nicht alles auf einmal lernen, also steht das essen hinten an. :-p #verliebt

Kannst ja auch in die Offensive gehen und fragen, warum die Damen das wissen wollen und worin der Nachteil besteht, wenn das Kind erstmal nur Milch bekommt (was ja bei SÄUGLINGEN nicht verwunderlich ist...).

Alles Gute! #klee

Beitrag von schnullertrine 16.02.11 - 00:35 Uhr

>>>ich hab dann immer gesagt, er kann ja nicht alles auf einmal lernen, also steht das essen hinten an.<<<

Das finde ich gut, das werde ich auch machen :-)

>>>Kannst ja auch in die Offensive gehen und fragen, warum die Damen das wissen wollen und worin der Nachteil besteht, wenn das Kind erstmal nur Milch bekommt<<<

Mir wird immer gesagt, dass die Kleine die Vitamine braucht und was jetzt auch ganz wichtig ist, ist das Eisen. So hätten das die Kinderärzte von denen gesagt. Meine KiÄ hat bisher nicht einmal irgendwas zur Beikost gesagt, das finde ich total gut. Allgemein was das Essen angeht hat sie nie wirklich ein Wort darüber verloren.

LG

Beitrag von maja-willi03 15.02.11 - 12:28 Uhr

Dann bestell mal deinen Tanten etc einen schönen Gruß von mir und erzähle IHnen folgendes:

WIr haben am vergangegen Samstag angefangen mit Karotte (eine Woche bevor er 6 Monate alt wurde) und haben es Sonntag, Montag und eben versucht, Und nun werden wir es erstmal lassen.

Er schiebt es wieder raus und kneift den Mund zusammen.

Dann warten wir eben noch. Essen kann er ja noch sein ganzes Leben.

Beitrag von schnullertrine 15.02.11 - 12:33 Uhr

Ja das werde ich machen :-) Ich bin auch der Meinung, dass sie noch so viel Zeit hat um mit richtiger Nahrung in Kontakt zu kommen. Nur irgendwie war ich total verunsichert, aber jetzt reicht es mir einfach. Sollen die von mir aus reden, mir reichts!

Beitrag von duck77 15.02.11 - 16:55 Uhr

Hi,

bei uns ist es der erste Beikostversuch auch fehlgeschlagen. Ich hätte eigentlich gedacht, mein Kleiner wäre soweit, weil er sich total für alles interessiert, was wir uns in den Mund stecken, aber als es dann daran ging, dass etwas in seinen Mund soll.... neee.... geht gar nicht. ERst habe ich es mit Zucchini probiert, das hat bei meiner Tochter super geklappt, die hat damals nach 3 Tagen den Dreh raus gehabt und gegessen wie ein Einser. Aber mein Sohn.... der hat mich angeschaut, als wolle ich ihn vergiften. Hab's dann noch mit Karotte probiert, da verzieht er wenigstens das Gesicht nicht so, aber so richtig essen tut er nix. Das meiste kommt wieder raus, wenn es denn überhaupt rein kommt. Ich habe jetzt auch beschlossen, das Ganze zu vertagen und ein 2 Wochen oder so nochmal zu probieren.

LG
Yvonne mit Eleonora (2) und Quirin (knapp 6 Monate)