Nackenfaltenuntersuchung ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von katti2383 15.02.11 - 12:36 Uhr

Habt Ihr diese Unterscuhung machen lassen?
In der vom Arzt empfohlenen Praxis kostet dieses 190 Euro.
Die bezahle ich auch gern, allerdings wurde meine Schwester bei diesem Test sehr verunsichert, obwohl Sie heute ein völlig gesundes Kind hat!
Wie sind eure Erfahrungen?

Beitrag von jinebine 15.02.11 - 12:40 Uhr

huhu,

also ich habe ihn nicht machen lassen. Hat mir auch meine FÄ abgeraten,weil er einfach viel zu unsicher ist.

Es kann rauskommen, dass dein Kind kern gesund ist,aber am ende doch eine behinderung hat und andersrum genauso.

Aber am ende muss es jeder selber entscheiden.

Wir haben es so gemacht, dass wir den Tripple- test gemacht haben und wenn er auffällig ist muss man eh nur NFM und bezahlt da nix. Und der Test kostet nur 40€.

LG janine mit Krümel 17ssw#verliebt

Beitrag von corry275 15.02.11 - 12:40 Uhr

Hallo,

haben die Untersuchung nicht machen lassen. Meine Schwägerin wurde in der ersten Ss sehr stark von den Ärzten verunsichert.
Haben das Geld in Zusätzliche US gesteckt.

LG

Beitrag von eisblume84 15.02.11 - 12:42 Uhr

Hallo,

zunächst muss das jeder für sich entscheiden und ober er damit umgehen kann.

Als für uns diese Entscheidung anstand, hatten mein Mann und ich uns vorher schon mal drüber gedanken gemacht. Und wir sind zu dem endschluss gekommen, es nicht zu machen.

Wenn wirklich was mit unserem Würmchen ist, dann werden wir es auch so lieben wie es ist. Als es uns zum ersten mal gewunken hat, da war die Entscheidung klar, wir würden es nie abtreiben.

Gott wird schon wissen wem er diese Bürde auf erlegt. und wär diese meistern kann.

Zum anderen ist die NFM ein reine Rechenwerk. Du musst genau den Termin der Befruchtung wissen, damit das Ergebnis nicht vefälscht wird.
Uns war das alles zu Warscheinlich.

LG Eisblume

Beitrag von lavendeltraum 15.02.11 - 12:46 Uhr

mein FA hat kostenlos beim US auf die NF geguckt. die war nicht auffaellig und das reicht mir. ich wuerde da kein geld fuer ausgeben, denn wie schon gesagt wurde, es ist nur eine warscheinlichkeitsrechnung und das ergebnis kann alles oder nichts aussagen. ich finde es nicht zuverlaessig, bin aber auch keine risikopatientin.

warum wurde dir denn der test empfohlen? wenn es eine indikation gibt wuerde ich bei der krankenkasse anrufen und abklaeren, ob die die 190 tacken uebernehmen.

Beitrag von leela21 15.02.11 - 12:49 Uhr

Ich hab mich ebenfalls dagegen entschieden, weil ich auch Angst hatte, dass das Ergebnis falsch seien könnte u. ich mir die ganze SS damit verderben könnte.Und genau wie eisblume84, dachte ich, ich nehme das an was mir Gott schenkt egal gesund od. nicht.

Beitrag von chris1179 15.02.11 - 12:50 Uhr

Hallo,

wir haben diese Untersuchung nicht machen lassen, weil es für uns keinerlei Konsequenzen gehabt hätte. Wir hätten das Baby auf jeden Fall bekommen.

In meinen Augen rausgeschmissenes Geld, vor allem auch deshalb, weil es durch Messfehler schnell dazu kommen kann, dass man total verunsichert wird.

Die wenigsten Behinderungen wären überhaupt durch pränatale Untersuchungen feststellbar.

Lg Christina + Krümelchen (26+6)

Beitrag von babett85 15.02.11 - 12:56 Uhr

Hallo wir haben es machen lassen, aber es muß es jeder selber entscheiden.

Beitrag von sunnyside24 15.02.11 - 12:58 Uhr

Ein definitives Nein. Mir wurde bisher immer nur davon abgeraten, da sie sehr unsicher und eine reine Wahrscheinlichkeitsrechnung ist, die meist nur zu Verunsicherung führt. Bei mir würde sie auch rund 190 Euro kosten, die nehme ich stattdessen lieber für eine spitzen Babyschale und damit mache ich definitiv mehr für die Gesundheit des Babys als durch diese völlig umstrittene Messung.
Es ist eine Wahrscheinlichkeit die dabei rauskommt, aber es kann einem keine Sicherheit geben, da wie schon erwähnt manche unauffällige Ergebnisse bekommen, trotz Behinderung und umgekehrt.
In deinem Alter würde ich ohne familiäre Vorbelastung auf so eine Geldmacherei Untersuchung verzichten! Ein Arzt sollte auch erst frühestens ab 35 Jahren dazu raten, bzw. dies empfehlen, wobei du im Falle eines schlechten Ergebnisses eine Fruchtwasserpunktion durchführen lassen müsstest/dürftest. Erst dies Fruchtwasserpunktion, die übrigens ein nicht zu unterschätzendes FG Risiko auch für völlig gesunde Babies birgt, kann dier zu 99% Sicherheit geben. Wobei dieses 1% nicht zu unterschätzen ist, da viele Krankheiten und Behinderungen durch diese ganzen Untersuchungen trotzdem nicht festgestellt werden können.
Gibt es bei dir eine Indikation für die NFM, denn mit 27 Jahren, gibt es dafür sonst keinen Grund.
Aber es bleibt nunmal jedem selbst überlassen, wobei ich schon oft den Kopf schütteln muss, wenn ich lese, dass teilweise 23 Jährige diese Messung machen lassen und danach durch das Ergebnis komplett verunsichert sind. Da scheint eine gute Beratung durch den FA komplett gefehlt zu haben, denn der sollte auf mehr als die Einnahmen dabei achten.

Beitrag von hutzel_1 15.02.11 - 12:59 Uhr

Nein!

Haben wir beim ersten Kind nicht machen lassen und werden wir jetzt beim zweiten auch nicht machen.

Stehe nicht so auf künstliche Panikmache...

LG,
Hutzel_1 mit #ei, 22.SSW

Beitrag von anyca 15.02.11 - 13:07 Uhr

Ich hab es nicht machen lassen. Sinn macht die NFM nur, wenn Du bei einem schlechten Ergebnis eine FWU machen (und damit eine Fehlgeburt riskieren) würdest - und letztlich nur, wenn Du ein behindertes Kind abtreiben wollen würdest.

Beitrag von luisami 15.02.11 - 13:21 Uhr

Wir haben es machen lassen. Dabei kam raus, dass wir ein völlig gesundes Kind in meinem Bauch haben und die Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 18.000 steht, dass es krank ist. Das Ergebniss reicht mir vollkommen, bzw. uns. Wir sind glücklich und die 160 € haben sich richtig gelohnt. Denn der FA hat auch alles andere vom Baby durchgecheckt nicht nur die Nackenfalte sondern auch, Herz, Magen, Blase, Geschlecht, Größe, Knochenbildung, ob die Nabelschnurr ordentlich duchblutet ist, ob das Herz vier Klappen und zwei Herzkammern hat, etc. Und dabei konnten wir über 30 min. lang unser Kind beobachten wie es im Bauch herum turnt! Es war schön und Gott sei Dank war das Ergebniss auch gut und das Baby ist GESUND!!!! :-)

Beitrag von sunnyside24 15.02.11 - 13:27 Uhr

Schön das euch das reicht, aber eine solche Wahrscheinlichkeit hilft einem wenig, wenn man wie gestern erst berichtet, dann doch ein behindertes Kind zur Welt bringt, mal nicht zu sprechen von den ganzen Krankheiten und Behinderungen, die nicht entdeckt werden können.
Und ob 30 Minuten Ultraschall so toll sind für dein Kleines, wage ich auch leicht zu bezweifeln. Naja zum Glück gibts ne Menge Meinungen zum Thema und letztlich bleibt es einem selbst überlassen.
Mich würde jede Wahrscheinlichkeit nur verunsichern, da bleib ich doch lieber bei der guten alten kurzen Ultraschallmethode;-)

Beitrag von luisami 15.02.11 - 13:37 Uhr

So weit ich weiß, schadet dem Baby die US Untersuchung nicht im geringsten. Sonst würde man vom FA ja darauf hingewiesen.
Und das da natürlich noch eine kleine Wahrschienlichkeit besteht, das es doch nicht ganz gesund ist, Gott bewahre, ist natürlich auch klar. Aber es besteht auch genauso die Wahrscheinlichkeit, dass ich gleich vor die Tür gehe und vom Auto überfahren werde. ;-)

Beitrag von sunnyside24 15.02.11 - 13:45 Uhr

Wohl wahr, kommt immer drauf an wie man es betrachtet. Ich hoffe mal es geht sowohl deinem als auch meinem Kleinen prima und schließlich entscheidet jede für sich, womit sie sich wohler fühlt;-).

Beitrag von katti2383 15.02.11 - 14:35 Uhr

Danke für die vielen Antworten!
Ich denke das ich die Untersuchung nicht vornehmen lasse. Vielen Dank für eure Erfahrungen!

Beitrag von cassi1980 15.02.11 - 14:39 Uhr

Also wir haben darüber geredet was passieren würde wenn eine erhöhte Warscheinlichkeit für ne Behinderung raus kommen würde. Und mein Mann und ich haben beide gesagt, dass wir nicht abtreiben würden.
Daher haben wir uns die Panikmache und das Geld erspart.
Bisher sieht alles nach einem gesunden Kind aus. Und wenn es doch behindert sein sollte, dann ist es halt so und wir müssen damit leben. Lieben werden wir uns Kind auch so.

Aber jeder muss es für sich selbst entscheiden.

Ne Freundin von mir hat zb ein Kind mit Trisomie 21 bekommen und hatte den Test nicht gemacht.
Aber dieser Test gibt ja auch kein eindeutiges Ergebnis. Also kann es auch sein, dass man ein absolut gesundes Kind abtreibt und das wäre wohl nicht so gut.