Wie kann man das machen?

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Beitrag von sternie12 15.02.11 - 12:58 Uhr

Hallo liebe Urbinis,

ich habe gerade erfahren, dass Sie ein Ehepaar aus meinem Dorfe festgenommen haben. Sie haben Ihr Kleines Mädchen (4 Wochen alt) misshandelt und die Kleine hat schwerste innere Kopfverletzungen.

Ich kann sowas nciht verstehen und bin echt traurig darüber aber wütend zugleich auf die Eltern. Die Mutter sei angeblich überfordert gewesen.

Beitrag von perlenzauber 15.02.11 - 13:06 Uhr

:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[:-[
ICH HASSE DAS AUCH!!!!

Menno, jeden Tag hört man was neues.....
In was für einer Welt leben wir?
ICH KÖNNTE KOTZEN!!!

Das müsste man mal mit denen veranstalten!!!

Beitrag von cawai 15.02.11 - 13:07 Uhr

huhu

da platzt mir immer die hutschnur... schade das es in deutschland keine zwangsterilisation gibt... das haben solch leute echt verdient... die dürften nie nie nie wieder kinder bekommen... da fehlen einem echt die worte...

da kann man dem kleinen mädchen nur alles gute wünschen... auf das sie gesund wird, und später dann in eine wundervolle familie kommt, die sie auf händen trägt

und überfordert... tz... ich bin auch ab und an überfordet mit den beiden... aber niemals würde ich ihnen was antun... NIE... da geh ich lieber kurz vor die tür und reagier mich schnell ab, oder ich heul einfach... ;-) dann kommt mein großer gleich zu mir, nimmt mich in den arm, tröstet mich und gibt mir küsschen, dann lächeln mich beide an und alles ist vergessen...

liebste grüße
jasmin mit leander (15.01.2009) und tamia (12.06.2010)

Beitrag von mellj 15.02.11 - 13:10 Uhr

das ist leider fast schon der tägliche wahnsinn hier in deutschland geworden

bei uns hat letztes jahr ein paar strassen von mir entfernt eine mutter ihre 3 und ihr 5 jährigen tochter und sohn in der wanne ertränkt!!!!!!!sie war depressiv

mir ist heut noch schlecht wenn ich am haus vorbei fahre

ich kanns auch nicht nachvollziehn wie man so einem kleinen wehrlosen süssen geschöpf so was antun kann

lg mellj mit joel 13 wochen

Beitrag von coolkittycat 15.02.11 - 13:17 Uhr

ich glaube nicht, dass es in andeen ländern beser ist. depressionen sind aber eine krankheit.ich frage mich was mit familie, freunden und nachbarn so los ist, dass da niemand merkt, dass jemand hilfe braucht. die soziale kontrolle fehlt heute leider.

Beitrag von wollschaf 15.02.11 - 14:02 Uhr

Zitat: "ich frage mich was mit familie, freunden und nachbarn so los ist, dass da niemand merkt, dass jemand hilfe braucht. die soziale kontrolle fehlt heute leider. "
Zitat Ende


Jain... die Menschen merken nur, was man sie merken läßt. Und außer meiner Mutter hat es bei mir auch keiner gemerkt. Ich hab nach außen hin auch immer alles schön geredet: alles nicht so schlimm, man gewöhnt sich an alles... etc...
Ich hatte einfach den Eindruck, jeder andere in meinem Umfeld kam mit seinem Kind super zurecht und ich wollte halt nicht als Versager dastehen.
Und ich glaube, so geht es vielen heutzutage. Es wird immer gepredigt, jeder ist für sich selber verantwortlich und man muß für sich und seine Familie selber sorgen können. Und sich in so einer Gesellschaft hinzustellen und zu sagen: Ich schaffe es nicht. Ich kann im Moment nicht allein für uns sorgen. Ich brauche Hilfe. , ich glaube, diese Charakterstärke hat nicht jeder. Viele versuchen halt auf Biegen und Brechen selbst klar zu kommen - bis es zu spät ist.

Es geht ja immer das schöne Wort, mit dem ganzen Dorf, welches man zum Aufziehen eines Kindes benötigt. Leider wird heute nicht mehr danach gelebt.



Beitrag von jula87 15.02.11 - 13:13 Uhr

Hallo!

Ich habe schon des öfteren meine Maus angeschaut und angefangen zu weinen, weil ich mir einfach nicht erklären kann, wie man so einem süßen Wesen, das ein Teil von einem selbst ist, etwas antun kann.....

Tut mir leid, ich finde keine Worte für so ein verbrechen!

Lg

Beitrag von empa 15.02.11 - 16:40 Uhr

genau das passiert mir immer öfter... v.a. wenn ich so etwas furchtbares höre...
wo leben wir hier bloß?:-(

Beitrag von linagilmore80 15.02.11 - 13:20 Uhr

Wenn das Kind 4 Wochen alt war und die Mutter lt. Aussagen überfordert war, dann riecht das Ganze nach postnatalen Depressionen. Das entschuldigt nichts, aber es erklärt es. Was es nicht erklärt, warum der Vater das mitgemacht hat, anstatt Hilfe zu holen.

Unterm Strich finde ich es unmöglich, dass man seinen Kleinen sowas antut.

Beitrag von wollschaf 15.02.11 - 13:29 Uhr

Ach ja, als außenstehender läßt sich immer leicht reden...

Ich hatte ein Kind, welches über MONATE nicht mehr als 6 Stunden geschlafen hat - Tag und Nachtschlaf zusammengerechnet, und das ganze jeweils nicht am Stück. Sprich mein Sohn hat abends um zehn nach vierstündiger Brüllerei endlich geschlafen, eine Stunde lang. War dann zwei Stunden wach, eine davon gebrüllt. Hat 1,5 Stunden geschlafen, war eine Stunde wach... tagsüber vielleicht 20 min im straff geschobenen Kiwa... warum? Er hatte fürchterlich Neurodermitis und wir haben fast fünf Monate gebraucht, bis wir die Sache einigermaßen im Griff hatten.
Mein Mann geht morgens halb vier aus dem Haus, kommt abends gegen sieben wieder, hat dann noch zwei stunden papierkram. Entlastung durch ihn gabs also bestenfalls am WE, wobei Söhnchen absolutes Mama-Kind war und sich durch meinen Mann hat noch schlechter hat beruhigen lassen als durch mich.

Ich stand so manchen Tag da und wußte nicht ob ich mein Kind aus dem Fenster werfe oder selber springe. Wenn ich meine Eltern nicht gehabt hätte, weiß ich nicht, wie ich diese Zeit überstanden hätte.

Hab da auch viel versucht mit mir selber auszumachen, man kommt sich ja vor wie ein Versager, alle anderen kriegen das ja auch gewuppt mit ihrem Kind und alles...


Ich will solche Taten auf keinen Fall entschuldigen, nur mal drauf hinweisen, das man selten hinter die Kulissen sehen kann und Verzweiflung zu manch schrecklicher Tat führen kann. Vor allem, wenn man halt niemanden hat, der einen mal rausnimmt und sei es für ein paar Stunden.
Aber ich glaube, um das zu verstehen, muß man selber SEHR nah am Abgrund gestanden haben

Beitrag von linagilmore80 15.02.11 - 13:53 Uhr

Meine Große war auch ein Schreibaby und ich habe oft genug am gleichen Abgrund wie Du gestanden.
Deswegen habe ich auch vorhin schon geschrieben, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass die Mutter krank war und habe sie nicht pauschal verurteilt.
Aber nur weil ich die Tat "verstehe" heißt es noch lange nicht, dass ich es gutheiße.

Beitrag von jula87 15.02.11 - 13:57 Uhr

Es sagt ja auch keiner, dass man sich keine Professionelle Hilfe holen darf... aber es am Kind auszulassen? Ich glaube gerne, dass man oft nicht weiter weiß, wenn man so ein "schwieriges" Baby hat, aber wie gesagt, das am Kind auszulassen geht gar nicht. Es kann am wenigsten dafür und macht es nicht mit absicht!!!!!!!!!!!

Beitrag von wollschaf 15.02.11 - 14:14 Uhr

Natürlich macht das Kind das nicht mit Absicht!

Aber es ist durchaus möglich, das man an einen Punkt kommt, wo man einfach nicht mehr rational denken KANN!

Okay, ich bin jemand, der eher autoagressiv veranlagt ist, ich hätte mich wahrscheinlich selber umgebracht und nicht mein Kind (Und weisses gott, ich stand mehr als einmal bei uns hinterm Haus an den Bahnschienen und dachte, wenn ich mich jetzt vor den Zug werfe, kann mein Mann eine neue Mama für Alex suchen und bei der wird er es viel besser haben etc... ) aber ich vermute in dem Fall hier auch eher eine sehr ausgeprägte Wochenbettdepression. Und was in so einer psychischen Ausnahmesituation passiert, kann wohl keiner ermessen.

Beitrag von oekomami 15.02.11 - 20:27 Uhr

Hallo,

so war es bei uns auch.

Unser kleiner hat bis zu 13 Stunden geschrien pro Tag.

4 Stunden am Stück waren nichts.

Wir waren in der Schreiambulanz, aber die 100 km hätten wir uns sparen könne.

Wir sollten darauf achten das er schläft, aber wie wir das hinbekommen sollten wußten sie nicht. Sie haben bei einem 2 Monate alten Kind dazugeraten, es ins Zimmer zu legen und dann rauszugehen und erst nach 10 Minuten wieder rein. Aber dann sollten wir sagen es wird geschlafen und wieder raus. Also nicht schlimmer wie febern.

Ich hatte das Glück das ich eine tolle Nachbarin hatte, der ich immer das Kind geben konnte. Ich musste nichts sagen, sie hat mir einfach das schreinde Kind abgenommen

Aber leider gibt es auch andere NAchbarn ich ständig das Ordnungsamt, das Jugendamt und die Polizei rufen, weil sie sich gestört fühlen.

Und wenn dann evt. noch eine Wochenbettdepression dazu kommt

Beitrag von carana 15.02.11 - 14:02 Uhr

Hi,
man macht es sich leider viel zu schnell zu leicht, über gerade diese Menschen zu urteilen. Ich habe jetzt zu diesem speziellen Fall noch keinen Bericht gefunden...
Vorneweg, es ist nicht zu entschuldigen, was sie getan haben. Es geht mir auch nicht um die, die Kinder einfach so misshandeln, wie neulich in Bonn die kleine Anna. Aber gerade seit ich selbst Mama bin, kann ich einen Teil der Menschen verstehen, die zum Beispiel ein Kind so lange schütteln, bis es schwer verletzt ist - oder noch schlimmer.
Da haben Menschen, die vielleicht sogar nicht die gebildetsten sind, ein Baby, das schreit, und schreit und schreit. Oder es hat nachts ständig Hunger. Oder, oder, oder.
Auf jeden Fall sind diese Menschen überfordert. Sie leiden unter Schlafmangel - und der macht, wie man heute weiß und vielleicht mancher von uns auch schon erfahren konnte, aggressiv. Sie wünschen sich nur noch, dass das Baby endlich ruhig ist. Hinzu kommen die Hormone...
Diese Menschen schütteln dann das Baby - "nun sei doch endlich ruhig"... Die grausamen Folgen kennen wir alle.
Wie gesagt, ich will solche Taten nicht entschuldigen - aber ich verstehe zumindest, wie es dazu kommen kann... Diese Menschen sind in vielen Fällen keine Mörder oder Kinderquäler, sondern hochgradig verzweifelt.
Lg, carana

Beitrag von nine-09 15.02.11 - 14:03 Uhr

Das schlimme ist meist das das Jugendamt das weiß und nicht schnell genug eingreift.
Das tut mir im Herzen weh wenn ich sowas höre oder lese.

Wichtig ist das dem Kleinem Mädchen jetzt geholfen wird indem man es dort raus geholt hat.
Man da könnt man echt #heul. Die Kinder sind das Wertvollste was man im Leben bekommt.

LG Janine mit 3 tollen Kindern an der Hand

Beitrag von xyz74 15.02.11 - 14:33 Uhr

Schlimm aber was nie dazu geschrieben wird, ist das niemand ein süßes Baby, das friedlich in seiner Wiege liegt misshandelt.
Wenn sowas passiert, dann sind das immer Schreikinder.
Ich hatte zwei davon und weiß was für eine Extremsituation das ist.
Ohne Hilfe durch Hebamme, Schreiambulanz und Osteophatin....
Keine Ahnung....
Aber die Schreiambulanzen raten nicht ohne Grund ab einem gewissen Punkt, das Kind abzulegen und schreien zu lassen.
Sich selber an einen sicheren Ort zu begeben bis man wieder etwas Kraft gesammelt hat.