Frage zur konsequenten Erziehung

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Beitrag von omnes 15.02.11 - 13:00 Uhr

Hallöchen,

warum sind hier so viele gegen eine konsequente Erziehung der kleinen Mäuse.

Wenn man hier schreibt, dass man konsequent bei manchen Dingen "nein" sagt und dieses auch durchsetzt, schreien hier (scheinbar) immer alle auf. Es wird dann in den Raum gestellt, dass die Kinder leiden und Spätfolgen haben - welche sollten das sein???

Sagt man nicht immer, Grenzen geben den Kindern Sicherheit. Klar wollen Sie diese immer wieder testen und dann? Gebt ihr immer nach oder diskutiert ihr das mit ihnen aus? Kann man allerdings mit einem Kind von < 2 Jahren überhaupt diskutieren? Versteht es was man will oder ist nicht ein "nein" einfach besser?

Ich bin der Meinung (und nicht nur ich), dass die kleinen Mäuse vieles noch nicht verstehen und deswegen ein klares aber entschiedenes Nein einfach der bessere Weg ist.

omnes

Beitrag von extravagance 15.02.11 - 13:06 Uhr

was genau meinst du denn?

Beitrag von julia253 15.02.11 - 13:06 Uhr

Hallo,
genau:
alles was schlecht und gefährlich für mein Kind ist, wird auch untersagt. Ebenso ist es mit Dingen, die mir wichtig sind.
Was er ausprobieren möchte, darf er auch, solange es nicht gefährlich für ihn werden kann - auch wenn´s mal ne Sauerei gibt...

Ein konsequentes Nein muss auch sein, kann mir sonst auch gut vorstellen, dass sonst später nur der Wille des Kindes durchgesetzt wird #wolke

Ich liebe mein Kind, und wenn er nein sagt, akzeptiere ich das auch.

LG Julia & Luis (*24.2.10)

Beitrag von glueckspilz79 15.02.11 - 13:07 Uhr

Meine Tochter ist 15 Monate alt und sie bekommt auch öfter mal ein 'nein' gesagt. IdR sagen wir ihr aber noch kurz, warum wir etwas nicht wollen.
Also in dem Sinne keine Diskussion, sondern eine kurze Erklärung.

Und ja, ich bin auch der Meinung, dass Kinder gewisse Grenzen brauchen und sage konsequent nein, wenn sie zb wiedermal das Essen absichtlich runterwirft.
Und ich denke nicht, dass ihr das irgendwie schadet!

Beitrag von mami990210 15.02.11 - 13:07 Uhr

hallo,

also ich hab sowas hier noch nie gelesen #kratz

und natürlich muß bei einem 8 monate alten krabbelkind das z.b. grad aufm weg zur steckdose ist ein klares NEIN kommen und es konsequent davon abgehalten werden.

anders wird es, wenn die kinder größer sind und man ihnen erklären kann, warum sie dies und jenes nicht tun dürfen. da ist es natürlich wichtig, daß sie wissen, warum jetzt ein NEIN kommt.

Lg mami

Beitrag von coolkittycat 15.02.11 - 13:12 Uhr

also louis ist erst 9 monate alt. diskutieren bringt da nicht viel. schimpfen aber auch nicht. er versteht es doch noch gar nicht.
wenn er an den heißen topf will, sag ich schon: nein, der ist heiß. das tut dir weh. aber du meinst ja eher so ab 1 jahr, oder?
ein konkretes beispiel wäre vielleicht einfacher.
aber letztens hab ich was interessantes gelesen:
kinder lieben ihre eltern und wollen ihnen gefallen. man soll sich überlegen, was die kids den ganzen tag so für uns mac.hen ohne zu nörgeln. man soll ihnen dann ruhig bei einer sache mal nachgeben und ihr nein akzeptieren.
ich glaube das war im babyjahre vom largo.
das fand ich einen super blickwinkel.
toll zu dem thema finde ich auch:
das geheimnis glücklicher kinder von biddulph.

Beitrag von rainbowbrite81 15.02.11 - 13:26 Uhr

Hallo

Wir haben mit dem Wort "Nein" begonnen als Emily anfing sich selbständig fortzubewegen und Sachen erreichen konnte, die nicht für sie gedacht waren.
Das war mit ca. 9 Monaten.

Jetzt ist sie 15 Monate alt und weiß genau wo sie dran darf und wo nicht.
Sie geht auch nicht an Fremde Sachen wenn wir z.B. irgendwo zu Besuch sind.
Klar testet sie auch ihre Grenzen, wäre ja schlimm wenn nicht.

Wenn sie partout nicht hört setzt ich sie einfach weg und sag ihr auch warum.

Im Großen und Ganzen denke ich, daß es sich lohnt schon früh damit anzufangen. Die Kleinen verstehen manchmal mehr, wie wir denken.

Liebe Grüße#herzlich

rainbow mit Emily (*13.11.2009)#verliebt