Besuchsrecht des Vaters... bin so wütend (sorry lang)

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von tati1711 15.02.11 - 13:56 Uhr

Hallo...

Ich habe so eine Wut auf den Vater meiner Kinder!!! mal eben zur Vorgeschichte, er hat mich vor fast 12 Wochen im Hochschwangeren Zustand für seine neue Freundin (unsere Arbeitskollegin) verlassen. Wir haben also 2 Kinder, eine 7 Wochen alt, die Andere 6,5 Jahre alt und ein absolutes Papa-Kind.

Für sie brach nat. eine Welt zusammen, aber ich versuchte sie aufzufangen, so wie es mir möglich war/ist. Ich wollte immer, dass er BEIDE Kinder sieht und Zeit mit ihnen verbringt. Abgemacht war mind. jeden Mittwoch für ca. 2 Stunden die Kleine sehen und mind. jedes 2. WE sollte die Große mit ihm zur Oma (Schwiedermutter fahren), da ER DIREKT bei seiner neuen Freundin eingezogen ist und NATÜRLICH meine Große nicht DA hin sollte.

Nun kam es bereits 3 Mal vor, dass er meine Große bei SchieMu abgeladen hat und er dann wieder gefahren ist, um Zeit mit seiner "Flamme" zu verbringen. Ich wußte davon nat. NICHTS, bis mir meine Tochter erzählte, dass Papa gar nicht geblieben sei! Ich stellte ihn zu Rede und versuchte ihm klar zu machen, was der Sinn eines PAPA-Wochenendes ist und ob ihm nichts daran gelegen sei, Zeit mit ihr zu verbringen. Aber er meint, er hätte doch für die Betreuung gesorgt und er hat halt Termine #kratz.

Jetzt will er ständig die Papa-Wochenenden verschieben, weil er "feiern" will und sein neues Leben leben will *kotzurbini*!

Um seine Kleine kümmert er sich gar nicht, bzw. will keine Zeit mit ihr verbringen, weil er das EMOTIONAL nicht schafft (wieder *kotzurbini*!)!

Meine Große war letztens so enttäuscht, dass er wiedermal verschwunden ist, dass ich die PAPA-Wochenenden gecanclet habe und er sie nun nicht mehr sehen darf, in der Hoffnung, er erkennt, was ihm wichtig ist und das sie Regelmäßigkeiten und Verlässigkeit braucht.

Denkt Ihr, das ist okay? Er WILL nicht verstehen, dass es nicht darum geht, dass sie BETREUT ist, sondern das ER Zeit mit IHR verbringt.

Nach allem was er mir angetan hat, war ich trotzdem so "nett" und habe meinen Kindern zu liebe ihm alles ermöglicht um seine Kinder zu sehen (habe ich nat. für meine Kinder getan und nicht für ihn!!!), aber ihm geht das so am A... vorbei!!!

Ich bin sooo enttäuscht und hilflos! Meine Große versteht die Welt nicht mehr und die Krönung, er will seine neue "Flamme" meiner Großen vorstellen, sie gehöre ja nun zu SEINEM Leben und damit müsse sie klar kommen #schock!! Auch solle sie dann die Wochenenden bei den beiden bleiben :-[

Ich war so schockiert!! denkt er denn kein Stück mal an seine Tochter?? Wie soll sie nach 12 Wochen ohne Papa verstehen, dass DER jetzt eine neue Frau und ein neues Zuhause hat??? Sie ist SECHS Jahre alt!! Ich bin so wütend, weil ich nicht verstehen kann, wie MAN(N) so sein kann??

Sorry, aber das musste ich mir mal von der Seele schreiben!!

Ich hoffe, ich handle richtig...

LG
Tati

Beitrag von sexy-hexe 15.02.11 - 14:20 Uhr

Von meinen Mann die Tochter ist 7 Jahre (ich bin nicht ihre Mutter) und sie kommt aller zwei Wochen und das für zwei Wochen zu uns.
Ich sehe da kein Problem,ich mein er hat nun einmal jetzt eine neue Freundin und je eher dein kind oder deine kinder sie kennenlernt desto besser und einfacher ist es.und man muss es versuchen und nur so sieht man ob es funktioniert.

macht es doch so das er erstmal die kleine mit zu sich und der freundin nimmt und wenn das ganze nicht funktioniert dann beendest du das ganze oder ihr klärt das gemeinsam vor dem jugendamt.ABER ER HAT EIN RECHT DAZU UND DIE NEUE GEHT DICH NICHTS AN SORRY!!!!!

Beitrag von nadineriemer 15.02.11 - 15:38 Uhr

Hallo,
ich hätte genauso reagiert.Wenn er sich um sein Kind kümmern will dann soll er das auch regelmäßig machen und nicht wie ihm es passt.Die kleine ist doch Möbelstück,mal ja mal nein.Ich würde genauso handeln und die kleine nicht mehr hinn lassen,bis ihm klar ist das er regelmäßig kommen muß,um seiner kleinen nicht zu schaden mit diesem hinn und her.

Nadine

Beitrag von redrose123 15.02.11 - 15:50 Uhr

Auch wenn dein Kind den Papa sehen mag? Ich denke dem Vater gehts darum das er seine 4 Wände verlassen muss um sien Kind zu sehen, so wie ich rauslese will er das Kind zu sich nachhause holen wasich verstehen kann auf der einen Seite.

Beitrag von gemeinhardt 15.02.11 - 14:24 Uhr

Also, das Du alles getan hast damit die Kinder bei ihrem Papa sein können ist Dir nicht hoch anzurechnen, das seh ich als selbstverständlich. Egal was er Dir angetan hat.
Das mal vorweg.

Trotzdem verhält er sich natürlich irgendwie arschig.

Allerdings find ich nicht das Du das Recht hast, die Große deswegen nicht mehr hinzulassen.
ER ist der Vater und nachdem er ihr keinen Schaden tut wenn er sie zur Oma packt (was ich auch nicht so supi find), hast Du kein Recht dazu.
Er wird schon noch merken, was er davon hat, wenn er sie abschiebt. Sie ist ja schon relativ groß und kann sagen, was ihr nicht passt.

Der hat jetzt offenbar ne SturmundDrang Phase, die legt sich auch wieder und dann kommt der Papa wieder deutlicher zum vorschein. Das vergeht also. Solange Deine Tochter hinwill, lass sie gehen, egal ob sie da die neue Schnickse kennenlernt oder nicht.

Lg, Cora

Beitrag von redrose123 15.02.11 - 14:38 Uhr

Hallo

ich bin auch eine Stiefmutter#schock was für ein beschissener Ausdruck dafür find ich. Und die Kinder meines Mannes haben mich 3 monate nach der Trennung der Eltern kennengelernt. Und nein ich war nicht der Grund.

Klar muss deine Tochter die Neue auch mal kennenlernen, sie gehört zu deinem Ex und Ihrem Vater- wenn er jetzt nicht alle 14 tage ne Neue vorsetzt seh ich das nicht schlimm. Weiss euer Kind das sie der Grund dafür ist das Ihr nicht mehr zusammen seid? Wenn ja warum? Wenn nein, musst du deine Paargefühle abstellen und an das Kind denken, dem Umgang mit dem Papa zusteht, das du nicht einfach so unterbrechen solltest nur weil du nicht willst das sie die Neue kennenlernt.

Die Kinder meines Mannes waren damals 2,5 und 3,5 jahre alt und haben es gut verarbeitet, wir brauchen zumindest keinen Psychologen weil wir grösstenteils unsere Negativen Gefühle runterschlucken vor den Kindern.....Die brauchen meiner Meinung nach nicht wissen was Ihr Vater von der Mutter hält oder ich oder sie aber sie sagt es dafür zu den Kindern, die oft zu mir kommen und sagen, Mama sagte wieder das du dumm bist (sanft ausgedrückt) und sind immer traurig weil sie dazwischen stehen, mich mögen und die Mutter lieben .....

Beitrag von sternschnuppe215 15.02.11 - 14:39 Uhr

Hallo Tati,

ich bewunder Deine Kraft!!!! ... mehr weiß ich dazu nicht zu sagen...

#liebdrueck


Ich bin im 6. Monat und seit Tagen auch allein (ohne Vorahnung), ich weiß nicht mehr weiter

#zitter

Beitrag von redrose123 15.02.11 - 14:42 Uhr

Es wird immer weitergehen, am anfang einer Trennung ist es sicher hart die Gefühle für die Kinder hintenanzustellen diese dürfen aber nicht im Weg stehen den Eltern ist man immer.....

Beitrag von tati1711 15.02.11 - 17:37 Uhr

Hallo an alle, die geantwortet haben,

aber ich wollte nur noch mal klar stellen, ich habe NICHTS gegen die neue Freundin, DAS ist auch nicht das Thema sondern das er zu seinen RECHTEN auch PFLICHTEN hat, nämlich sich alle zwei Wochen um seine Tochter zu kümmern (wenn schon nicht um die Kleine!).

Es geht mir darum, dass er nicht versteht, verstehen will, wie wichtig es seiner Tochter ist, ihren Papa zu sehen, da sie ihn so sehr vermisst! Aber sie ist ihm egal und er schiebt sie einfach ab und ich habe hier ein weinendes Kind und daher, "JA", er fügt ihr damit Schaden zu, seelischen. Ich habe so oft für ihn "gelogen", meiner Tochter gesagt, dass er Termine hat, die er nicht verschieben kann, aber das will ich nicht mehr, nur weil er auf Partys gehen will oder ins Kino.

Es ist seine PFLICHT, sich alle 2 Wochenende um sein Kind zu kümmern und dieser kommt er nicht nach. Ich bin menschlich so enttäuscht von ihm, wie wenig ihm anscheinend an seiner Tochter liegt, obwohl er doch weiß, wie sehr sie ihn vermisst! Seine "SturmundDrangphase" soll er in der Woche oder an den NICHT-TOCHTER-WOCHENENDEN ausleben.

Ich will nicht, dass man mir "hoch anrechnet" dass ich ihm den Umgang bislang ermöglicht habe, sondern damit man/Ihr versteht, dass ich KEINE bin, die aufgrund von Enttäuschungen alles über die Kinder austrägt, sondern, dass ich immer im Sinne der Kinder gehandelt habe, immer und ausschließlich.

und in Bezug auf die Freundin geht es mir nur um den ZEITPUNKT, den ich JETZT für zu früh empfinde. Sicher wird sie die Neue kennenlernen, aber ich denke, dass erstmal die jetzige Situation mit ihrem Vater gefestigt und geklärt sein sollte! Sie braucht die Sicherheit und Regelmäßigkeit, Verläßlichkeit ihres Vaters, wenn DAS gegeben ist und sie sich seiner sicher sein kann, DANN kann er sie in sein NEUES Leben mitnehmen, das ist meine Meinung in Bezug auf das Kennenlernen seiner Freundin!

LG
Tati

Beitrag von nick71 15.02.11 - 19:25 Uhr

Mein Sohn war fünf, als wir uns getrennt haben...und auch mein damaliger Mann ist sofort mit seiner neuen zusammengezogen. Das ist halt manchmal so, und ich finde es nicht richtig, dass du ihm den Umgang über die Schwiegereltern vorschreibst. Dass dem KV das nicht passt, kann ich mir vorstellen. Wieso lässt du es nicht einfach zu, dass die Kleine die Umgangszeit bei ihrem Vater zuhause verbringt? Möglicherweise kommt sie damit besser klar, als mit der jetzigen Situation...

Beitrag von tati1711 15.02.11 - 19:38 Uhr

also, es war SEINE Idee, diese Wochenenden bei seiner Mutter zu verbringen, nicht MEINE!!! ich habe ihm da nichts vorgeschrieben, es war SEINE Entscheidung, da er die Zeit mit seiner Freundin ALLEINE verbringen wollte, was ich ja auch verstanden habe!

Er nutzte diese Wochenenden bei SchwieMu aber eben so, das er sie benutzte um direkt wieder zu fahren und DAS kotzt mich so an. Es sind eben Papa-Wochenenden und nicht Oma-Wochenenden!

Beitrag von gemeinhardt 15.02.11 - 20:18 Uhr

lass ihn das selbst mit seiner Tochter klären.
Wenn Du sie nicht mehr zu ihm lässt, übernimmst DU die Verantwort für SEINE "Missetaten" und jede Wette, am Ende bist Du die Böse für Deine Tochter...

Beitrag von schullek 15.02.11 - 21:55 Uhr

ja, aber manchmal muss man als verantwortungsvolles elternteil vielleicht diese rolle spielen,. ich denke nicht, dass das 6jöhrige mometan in der psychischen verfassung ist um die sache mit dem vater zu klären, der offenbar keinen klärungsbedarf sieht.


Beitrag von gemeinhardt 15.02.11 - 22:23 Uhr

aber nicht indem man gegen den Willen des Vaters und vermutlich auch gegen den des Kindes deren Kontakt mindert oder bricht.

Das geht gar nicht.

Beitrag von schullek 15.02.11 - 22:31 Uhr

ich bin die allerletzte, die gegen einen umgang sprechen würde. das weißt du. ich bin immer dafür, dass väter die gleichen rechte bekommen, wie die mütter. aber zu rechten gehören auch pflichten. und in diesem fall wird das kind psychisch dadurch einfach nur mal verletzt. sie will zu ihrem papa und wird von dem zur oma gebracht? so findet doch auch kein umgang statt. man könnte quasi sagen die mutter unterbindet den nicht stattfindenden umgang zum wohle des kindes. es wär doch was völlig anderes, wenn der vater sich an seinen wochenenden um die kinder kümmern würde. tut er aber nicht. er bringt das kind zur oma und das kidn leidet darunter.
die mutter steht also vor der frage:
- kind weiter vom vater zur oma bringen lassen und kind ist traurig und verstört darüber
oder:
- kind erstmal nicht zum umgang gehen lassen und damit das kind zur ruhe kommen lassen
so oder so hat sie eh nichts vom papa. denn er bestreitet den umgang ja nicht.

Beitrag von schullek 15.02.11 - 21:52 Uhr

ich bin absolut deiner meinung.
ich glaube was hier einige nicht verstehen ist, dass es dem kind schadet, wie sich ihr vater momentan verhält. du willst den umgang nicht unterbinden, sondern dein kind schützen. das ist ein unterschied.
dass sie irgendwann die freundin kennelernt ist normal, wie du ja sagst. aber, sie sollte momentan im mittelpunkt stehen und ihr befinden. sie muss mit der neuen situation klarkommen udn wenn das gegeben ist, dann steht einem treffen nichts mehr im wege.

ich wünsch dir viel kraft und vor allem, dass du über die enttäuschung hinwegkommst und irgendwann wieder einen lieben mann an deiner seite hast.

lg

Beitrag von gemeinhardt 15.02.11 - 22:27 Uhr

Frühkindliche Störungen kann keine Familie vermeiden.
Das ist mittlerweile nachgewiesen.

Und Kinder können und müssen lernen, das Eltern sich nicht immer korrekt verhalten, das Eltern scheiße blöd sind manchmal und das sie sich so verhalten das es dem kind weh tut.

Wenn wir hier mit diesem Maß messen Schulli, dann hätten MIR meine Kinder vor 1,5 Jahren weggenommen gehört.

Beitrag von gemeinhardt 15.02.11 - 22:29 Uhr

Und ich würde C. nie im leben die Kinder vorenthalten, wenn er nicht wirklich richtig Scheiße drauf wäre.
KEIN Vater ist nämlich tatsächlich schlimmer als ein schlechter. KEINE Familie ist schlimmer als ne beschissene.
Deswegen greifen Jugenämter auch so wahnsinnig spät ein.

Es geht hier um nen Vater der grad ne Phase durchmacht. Der kommt wieder zur Besinnung, und es wär vielleicht tatsächlich nicht verkehrt, wenn die kleine ihm SAGT was sie braucht. Und ja, das geht mit 6 Jahren, ich erleb das jeden Tag.

Beitrag von schullek 15.02.11 - 22:35 Uhr

aber sie enthält ihm ja nicht das kind vor. das ist doch der punkt. er will offenbar den umgang nicht. die mutter will ihn doch eigentlich nur dazu bringen, dass er sich ums kind kümmert. so habe ich das hier verstanden.

Beitrag von schullek 15.02.11 - 22:34 Uhr

wenn du weißt, dass du deinen kindern etwas tatsächlich verstörendes ersparen könntest, würdest du es dann nicht tun? es geht hier nicht um erfahrungen sammeln und fürs leben lernen. das kind erfährt momentan nur abschiebung. und ich würde das nicht zulassen.
ich würde mich nie gegen einen umgang stellen.und das macht die posterin ja auch nicht. sie will ja im grunde, dass er den umgang bestreitet. tut er aber nicht. und natürlich können und sollen kinder ihren eltern ihre gefühle mitteilen.
aber mal ehrlich, das kind ist völlig durcheinander, seine ganze welt ist verändert. soll sie wirklich noch mehr leiden?
wenn der vater ne phase durchlebt, bitte. aber so viel verantwortungsgefühl sollte da sein, dass das kind nicht auch noch darunter leiden muss.

Beitrag von gemeinhardt 15.02.11 - 22:39 Uhr

ich versteh das so, das sie hier absolution für ein Umgangsverbot oder ne Einschränkung sucht.

Beitrag von schullek 15.02.11 - 22:42 Uhr

aber was will sie denn einschränken? einen umgang der nicht stattfindet?
würde der vater sich normal ums kind kümmern und sie würde den umgang einschränken wäre ich absolut deiner meinung. aber so wie sie es schreibt liegen die dinge ja anders.

Beitrag von tati1711 16.02.11 - 06:49 Uhr

Danke Schullek, DU hast mich verstanden!!! Ich will und wollte ihm nie irgendwas verbieten, sondern ER nimmt seine Papa-Wochenenden nicht wahr und das ständig und es schadet meiner Tochter damit.

Ich kann ihm nichts nehmen, was er nicht hatte, was ER nicht wollte. Ich wollte/will ihn damit nur zur Besinnung bringen, ihm lehren, was Verantwortung bedeutet, Verantwortung für seine Tochter und das er PFLICHTEN hat (wie schade, dass er es nicht aus freien Stücken tun möchte :-().

Ich bin keine rachsüchtige, verlassene Ehefrau, die alles über die Kinder austrägt, sondern das genaue GEGENTEIL. Ich habe ihm in den Ohren gelegen, Zeit mit seinen Kindern zu verbringen, ihn quasi angebettelt, weil ich sah, wie sehr seine Tochter unter der (für sie plötzlichen) Trennung und dem "Verlust" des Vaters (räumlich nat.) litt, aber ihm scheint es egal! Das macht mich so hilflos, dass ich nun keinen anderen Ausweg mehr sehe, als diesen! Es ist schade und schlimm, aber er scheint keinen Umgang zu wollen, wenn er sie dann ständig bei Oma läßt!

...

LG
Tati

Beitrag von schullek 16.02.11 - 10:36 Uhr

mir tut das für deine tochter sehr leid. ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sie sich fühlt.
natürlich sollen kinder ihren eltern sagen können, was sie fühlen. aber ein kind, dass durch die trennung traumatisiert ist und jetzt in ständiger angst lebt, wird genau das gegenteil tun: nämlich seinen mund halten. wie du schon sagst, aus angst der papa will sie auch nicht mehr.
sie könnte mit ihm reden und sich ihm anvertrauen, wenn sie vertrauen hätte.
ich bin generell immer die erste, die für die rechte der väter eintritt, aber an deiner stelle würde auch ich mich vor mein kind stellen udn sagen: bis hier hin udn nicht weiter. du als vater darfst deine tochter immer sehen, wenn du das auch wirklich tust, also umsetzt. aber dem kind schaden durch abschieben zur oma gibts nicht mehr. möchte das kind von sich aus zur oma ist das ok. wenn nicht, wird sie nicht mehr dazu genötigt.

ich wünsch dir alles gute.

Beitrag von tati1711 16.02.11 - 06:41 Uhr

genau DAS will und wollte ich NIE. ICH wollte immer, dass sich beide sehen und Zeit miteinander verbringen. Ich suche nicht nach Umgansverbot, wieso auch??? Ich will meine Tochter schützen und NEIN, sie kann nicht sagen, wie sie sich fühlt, weil sie panische Angst hat, dass er auch sie verläßt!

Und genau DAS ist das Problem, er gibt ihr eben NICHT das Gefühl, sie NICHT zu verlassen, er gibt ihr keine Sicherheit, keine Beständigkeit, sondern macht es mit seinen Oma-Abschiebe-Aktionen nur noch schlimmer.

Ich tue das zum WOHLE meines Kindes und ich hoffe, dass er durch den Entzug merkt, wie wichtig sie ihm ist, bzw. sein sollte. Sie will nicht zur Oma, sondern zum Papa, aber er nimmt seine Pflichten nicht wahr, wieso sollte ich mir also weiterhin dieses hin und hergeschiebe meiner Tochter ansehen?? Ich habe ihm immer alles ermöglichst, ständig Tochter-Termine für ihn verschoben, weil er keine Zeit hatte, aber es reicht!

SIE leidet unter dieser Situation und DU würdest Deine Kinder so einer Situation wissentlich aussetzen?? wieso? wem tust Du damit einen Gefallen? Sie muss hierbei nichts fürs Leben lernen, das hat sie bereits, aber jetzt reicht es einfach und ICH muss für mein Kind entscheiden!

Und wenn er endlich merkt, was ein Papa-Wochenende bedeutet und sich "Mühe" gibt (was eig. keine Mühe sein sollte, sondern Erfüllung, Zeit mit seinen Kindern zu verbringen!!!), dann kann er sie so oft sehen wie er will!

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