Hebamme anrufen oder lassen???

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Beitrag von jiggy 15.02.11 - 14:28 Uhr

Hallo,

wir sind im Dezember mit Beikost angefangen, da war die Hebamme im Januar einmal bei uns, aber da konnten wir nicht wirklich in ruhe sprechen, da unsere kleine Krank war und nur geweint hat. Sie hat mir eine Broschüre da gelassen und das wars.Mittlerweile bekommt die lütte schon abends Brei. Eigentlich klappt alles ganz prima, nur bin ich mir immer noch etwas unsicher, was das alles angeht, und ob ich das richtig mache. Würdet ihr die Hebamme noch mal zu euch bestellen? sie sagt immer das alles wunderbar klappt, aber wie schon gesagt, ich bin mir troztdem ab und zu echt noch unsicher.
Danke im Vorraus!!!

LG Jiggy:-)

Beitrag von ronjaleonie 15.02.11 - 14:45 Uhr

Welche Fragen hast du denn?

Beitrag von jiggy 15.02.11 - 19:50 Uhr

hallo,

zb. möchte ich wissen, was sie essen darf und was nicht, wann ich mit Fleisch beginnen kann, nudeln usw. ob sie zugenommen hat und ob das alles richtig ist was ich mache, bin mir einfach unsicher und habe das gefühl, etwas falsch zu machen. es ist denke ich alles, da sie im Januar durch ihre grippe soviel abgenommen hat. ist das so schlimm, wenn ich sie nochmal bestelle? kann ich das mit ruhigen gewissen tun?
danke schonmal:-)

Beitrag von neuhier2011 15.02.11 - 15:20 Uhr

Hi,

ich würd die Hebamme auf jeden Fall nochmal kommen lassen. Ist doch ihr Job und sie bekommt den Besuch doch bezahlt. Du hast zum Beikoststart nochmal Anspruch auf bis zu 8 Besuche. Die kann sie mit der Krankenkasse abrechnen.

Ich ruf meine heut noch ab und zu an, wenn ich mir unsicher mit irgendwas bin.

VLG
Jessica

Beitrag von brille09 15.02.11 - 16:21 Uhr

Also, ich weiß nicht recht! Eine Hebamme ist primär mal eine Frau, die von Berufswegen bei der Geburt von Kindern zugegen ist und meinetwegen auch noch die SS begleitet. Die Hebammenausbildung ist auch stärker auf die Mutter ausgerichtet, deshalb kann sie bei z.B. Stillproblemen vielleicht nützlich sein. Aber was soll sie denn zu nem Fast-Kleinkind sagen? Überschätzt ihr die Hebammen vielleicht auch etwas? Ich mein, wenn die wirklich all das intensiv gelernt hätten, was ihr ihnen alles zutraut, wär die Ausbildung wahrscheinlich 10 Jahre lang.

Außerdem: Grad bei der Ernährung kann man gar nicht soooo viel falsch machen. Man sieht doch eh, obs die Kleinen vertragen und wie sie zunehmen. Mit dem Alter musst du doch dein Kind soweit kennen. Außerdem muss man sich auch mal auf sein Gefühl verlassen. Die Hebamme sieht dein Kind alle Jubeljahre, du täglich. Da kannst doch du viel besser sagen, ob da was nicht stimmt. Und je weniger panisch man die Sache mit der Beikost angeht, umso einfacher ist das.

Zu der Sache mit der Krankenkasse: Dieses Argument (die Kasse zahlts, also nehmen wirs in Anspruch) bringt mich zur Weißglut!!! Klar, die Kasse zahlts! Meine Kasse zahlt z.B. auch insgesamt zwei Zahnimplantate, soll ich mir deshalb jetzt zwei machen lassen??? Das ganze basiert eigentlich auf dem Prinzip, dass man wirklich das in Anspruch nimmt, was man echt braucht. Wenn dein Kind jetzt irgendwie massive Probleme hätte, na gut. Aber dann würd ich auch eher zu nem KiA. Wenn jeder alles in Anspruch nimmt, was die Kasse zahlt, dann ist unser Gesundheitssystem noch schneller runtergewirtschaftet als es eh schon ist. Und dann wird gejammert. Ich frag mich sowieso, warum der Berufsstand der Hebamme in Deutschland so derart staatlich bzw. von den Kassen gefördert wird. Schaut mal in andere Länder, selbst im reichen Österreich werden Hebammenbesuche nur bezahlt, wenn man am 3. Tag nach der Geburt heimgeht. Sonst nicht!!

Also, ich halts für unnütz und unsozial. Sorry die harten Worte, aber ich könnt mich da aufregen!

Beitrag von robbyfrau 15.02.11 - 17:09 Uhr

Nunja,

informier Dich mal, wie viel weniger eine durch Hebammen begleitete Schwangerschaft und Geburt die Kassen kostet!
Oder die Betreuung einer ambulanten Geburt gegenüber drei Tagen stationär im Krankenhaus!!

Von einer Geburt oder gar Kaiserschnitt unter ärztlicher Betreuung wollen wir ja gar nicht reden!!!
(Gegenüber einer Hausgeburt oder Geburt im Geburtshaus)

Beitrag von brille09 15.02.11 - 17:19 Uhr

Darum gehts mir doch gar nicht, mir gehts nur um die Nachsorge durch die Hebammen und die wird in Deutschland m.E. gewaltig subventioniert und völlig überbewertet. Ich kenn genug Mamas, die die Hebi noch Monate nach der Geburt kommen ließen um ihre 15-Pfund-Wonneproppen wiegen zu lassen. Ich mein halt, dass man bei nem gesunden Kind irgendwann selber in der Lage ist, dieses zu pflegen und zu ernähren und nicht wegen jedem Pustelchen am Hintern gleich ne Hebamme braucht.

Meine Hebamme war übrigens absolut FÜR die Entbindung im Krankenhaus. Und ich bins sowieso. Kenn genug Kinder, die daheim gestorben wären und wir in der Familie haben auch wirklich Todesfälle, die man hätte vermeiden können. Aber das ist kein Thread für/wider Hausgeburt.

Beitrag von jiggy 15.02.11 - 19:46 Uhr

hallo,

ich bin niemand, der die Hebamme bei jedem Pups anruft und sie zu sich bestellt, sie war nach der geburt 6 mal da, und bei anderen viel öfter, ich bin mir nur so unsicher was das mit der beikost angeht, klar weiß ich was mein Kind verträgt oder mag, nur wie gesagt, ich bin mir so unsicher ob ich das alles richtig mache, und wenn ich sie noch ein mal in Anspruch nehme, was ist dabei.
aber danke für deine ehrliche Antwort...;-)

Beitrag von robbyfrau 15.02.11 - 20:03 Uhr

Nee, für Hausgeburt bin ich auch nicht unbedingt... hab es einmal unplanmäßig mitgemacht... ging zwar alles gut, aber beim Zweiten bin ich ganz bewußt trotzdem ins Krankenhaus gegangen. Meine Hebamme ist auch kein son Fanatiker, der nur Hausgeburten machen will. Sie war auch FÜRs Krankenhaus.

Aber sie sagt auch, eine Vorsorge- und Beleghebamme spart viel Schmerzmittel und den Krankenkassen jede Menge Kosten und Folgekosten.

Zur Nachsorge war sie auch nur wenige Male bei mir, weil alles super lief. Sie war sann auch nicht der Typ, der halt nochmal kommt um was abrechnen zu können.... dafür ist der Stundenlohn für Nachsorgetermine auch echt zu schlecht!!!