Fragen zu PCO, Therapie und kein KiWu

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Beitrag von schnuffelpuffel1980 15.02.11 - 15:54 Uhr

Ich hab mal wieder ein paar Fragen zu PCO und der Therapie.

Kurz zu meiner Situation:
Ich habe PCO mit Insulinresistenz, nach 3 Jahren und beim 3. behandelnden Arzt wurde diese Diagnose nun endlich gestellt. Die 1. Ärztin meinte eben ich hätte halt ein bissl zu hohe männliche Hormone, da wäre alles. Die 2. Ärztin meinte es könnte vielleicht PCO sein....
Wir haben uns für eine Auslandsado entschieden und gegen jede medizinische Therapie, deshalb war mir mein unregelmäßiger Zyklus auch egal.

Jetzt habe ich aber in den vergangenen Monaten immer mehr Körperbehaarung bekommen und kein Gewicht mehr abgenommen, obwohl ich sehr auf meine Ernährung (max. 1800kcal/Tag) achte und 3x die Woche Sport treibe. Ich habe aktuell einen BMI von 28, würde diesen aber gerne auf 25 senken.
Meinen letzten Zyklus hatte ich August 2010 - seitdem nichts! Jetzt bin ich zum 3. Arzt, ein Facharzt für gynäkologische Endokrinologie, welcher endlich einmal umfangreiche Tests durchgeführt hat und eine eindeutige Diagnose gestellt hat.

Er hat nun festgestellt, dass ich eine extreme Insulinresistenz habe und auf dem besten Weg zum Diabetes bin. Er meinte das Einzige was mir wirklich helfe sei viel Sport. 3x pro Woche würde hier nicht ausreichen. Ich müsste täglich mindestens 1,5 Stunden Sport an meiner Leistungsgrenze machen, um einen gesundheitlichen Vorteil zu erhalten. Er meinte auch, dass Abnehemen für mich noch schwieriger sein würde, denn meine Hormonlage lasse dies nicht zu bzw. mache es mir sehr schwer. Ich solle also überlegt essen und viel Fett durch Sport verbrennen. Unterstützend hat er mir noch Inositol empfohlen zum Muskelaufbau. Kennt das jemand?

Ich bin einerseits froh, dass nun endlich eine anständige Diagnostik erfolgte, andererseits stehe ich gerade echt vor der großen Frage wie ich das schaffen soll. Ich will aber keinen Diabetes bekommen!
Gibt es hier Frauen die das selbe Schicksal erleiden? Wie geht ihr damit um?

Beitrag von tinemaus 16.02.11 - 10:28 Uhr

Hallo, ich weiß nicht ob ich dir helfen kann.
Hast du schon mal von der LOGI-Ernährungsmethode gehört ?
Ich hab da neulich einen Artikel von einer Betroffenen auch mit PCO gelesen, die sich mit der LOGI-Methode selbst geholfen hat. Hat wohl auch Medikamten zus. genommen wegen ihrem Insulinproblem.

Ich hab mir neulich ein Buch uu LOGI geholt. Da geht es drum, viel weniger Kohlenhydrate zu essen wie normal empfohlen wird. Um zu verhindern dass der Körper sein Insulin extrem nach oben fährt wie das üblich ist bei KH-lastigen Mahlzeiten.

http://www.systemed.de/kat-logi.html
http://www.logi-methode.de/startseite.html

Man müsste halt die Ursache rausfinden bei dir. Nur Symptombekämpfung bringt nichts.
Ich kann dir gerne mal den Artikel zuschicken. Da bräuchte ich aber eine Emailadresse

LG
Tinemaus

Beitrag von maigloeckchen83 16.02.11 - 11:11 Uhr

Mir hat eine Ernährungsumstellung nach der LOGI-Methode auch sehr geholfen. Ich habe zwar daneben auch Metformin genommen (wegen KiWu), aber so habe ich langsam aber stetig 15 Kilo abgenommen.

Du musst dir einfach nur bewusst machen, aus welchen Dingen deine Ernährung besteht. LOGI ist eine Kohlenhydratarme Ernährung. Wie viele KH'e braucht der Körper wirklich als Energielieferanten?

KH'e haben eine große Wirkung auf den Blutzucker- und Insulinhaushalt. Durch das Weglassen oder eine Reduzierung der KH'e können diese Spitzen vermieden werden.

Vielleicht ist das ja was für dich!?

Alles Gute #klee