Ich weiß einfach nicht, was ich will...? Erst-Trimester-Screening

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von broe 15.02.11 - 17:47 Uhr

Hallo!

Ende der Woche ist der 2. FA-Termin. Soweit, so gut.
Mein FA hat mir angeboten, dann auch NF zu vermessen und anschließend diese Blutuntersuchung machen zu lassen.
Mein Mann ist voll dafür. Er sagt, er will sich auf alles einstellen können. Geht aber eh davon aus, dass alles 100% i.O. ist.

Ich bin soooo unschlüssig diesmal. Beim ersten Kind haben wir's machen lassen. War auch alles okay und natürlich hat uns die Untersuchung damals dann beruhigt. War also sozusagen BEST CASE. Ich hätte damals aber auch bei einem auffälligen Befund eine FWU machen lassen.
Heute, 2 Jahre später, weiß ich, wie es ist Mutter zu sein. Und so ohne weiteres, weiß ich eben nun nicht mehr, ob ich wirklich eine FWU will. Mit all den Risiken.
Also frage ich mich für mich: Was bringt dann das Erst-Trim-Screening?

Vielleicht lasse ich ihn erstmal nur NF und Nasenbein messen, und den OrganUS und mache die BU nur bei auffälligem Befund? Andererseits ist's dann ja unvollständig?

Puh,...Naja, spreche gleich nochmal mit meinem Mann drüber.
Hat geholfen, dass mal niederzuschreiben, musste es einfach mal ordnen.

Danke für's zulesen.

LG, broe

Beitrag von swety.k 15.02.11 - 17:59 Uhr

Hallo,

wenn's keine medizinische Notwendigkeit für NFM und Blutuntersuchung gibt, würde ich es bleiben lassen. Es sei denn, Du würdest bei einer drohenden Behinderung abtreiben lassen. Wenn Du aber zu einer Abtreibung ohnehin nicht fähig bist, dann brauchst Du diese Untersuchung nicht. Auf alles einstellen kann man sich auch dann noch, wenn das Baby da ist.

Bei mir war's damals so: Da ich zu Beginn der Schwangerschaft schon 35 Jahre alt war, galt ich als risikoschwanger und die Krankenkasse hat einige Untersuchungen bezahlt, die man sonst nicht bekommt. Deshalb habe ich sowohl NFM als auch Blutuntersuchung machen lassen. Bei der Blutuntersuchung ist dann ein geringfügig höheres Risiko für eine Behinderung rausgekommen, als es meinem Alter angemessen gewesen wäre. Die NFM war aber in Ordnung. Trotzdem bin ich wochenlang wie Falschgeld rumgelaufen und hab mir Sorgen gemacht. Bis zur Feindiagnostik waren es dann noch ein paar Wochen, in denen ich viel Angst hatte. Klar war dann alles in Ordnung bei der FD und unsere Kleine ist gesund. Zu einer Abtreibung wäre ich aber ohnehin nicht in der Lage gewesen, deshalb hätte ich mir all das auch sparen können. Heute würde ich keine dieser Untersuchungen mehr machen lassen.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von butter-blume 15.02.11 - 18:05 Uhr

Hm...

mein FA arbeitet nach dem Motto ganz oder gar nicht!

Er macht aus Prinzip keine NFM, weil ihm die Fehlerquote zu hoch ist. Er meinte, wir sollen uns Gedanken über eventuelle Konsequenzen machen und nur wenn wir ein Baby mit Trisomie oder anderen Gen-Veränderungen abtreiben würden, dann würde er uns zur FWU raten. Ansonsten ist es unnötig - Recht hat er!

Lg Butter-blume

Beitrag von fmb 15.02.11 - 18:53 Uhr

Hallöchen,

ich habe die Nackentransparenz messen lassen - aber ich hätte auch kein Kind mit Trisomie 13 oder 18 zu welt gebracht, und ich hätte auch sofort eine FWU machen lassen wenn ich unsicher geworden wäre aufgrund der Konstellation.

NTM ist was tolles für Frauen wie mich, ich habe aber auch noch kein Kind, und kann demnach deine Erfahrungen nicht teilen. wenn man nur Gewissheit haben möchte ist es niht as Richtige, denn mit den Konsequenzen ,muss man umgehen können.

Meine Frauenärztin hatte mich an eine Spezialistin überwiesen. Die hat mir eigentlich vom Bluttest abgeraten, da meine Werte so schon so gut waren und ich mir die 50 euro sparen könnt, aber ich hab's einfach für mich gebraucht.

Wenn du ein behindertes Kind bekommen würdest, würde ich es nicht tun, aber sonst ist es eine tolle Sache.

lieben Gruß