Allmählich bekomme ich Angst, dass es nicht gut geht...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lotte79 15.02.11 - 20:07 Uhr

Hallo Mädels,

mensch ich weiss nicht mehr weiter. Ich bekomme allmählich echt Angst, dass das alles nicht gut ausgeht:-(

Ich bin jetzt Ende der 29. Woche und die letzte Zeit gab es nur noch schlechte Nachrichten und ich renne von Ärzten zu Ärzten und in KH...

Ich habe nen Nierenstau III. Grades rechts, der Harnleiter ist auf 6cm geschwollen. Dann habe ich mir ne Schwangerschaftsdiabetes eingefangen, muss also wöchentlich zur Diabetologin wegen der Werte (sind aber dank Diät top).
Heute dann musste ich ausserplanmässig zum FA, da das Blutbild (welches von der Diabetologin veranlasst wurde) schlechte Leberwerte und wohl ne Schilddrüsenüberfunktion ergab (wird jetzt nochmals überprüft, also mal wieder Blut gelassen)...

So, soviel schlechtes zu mir... Und nun das für mich allerschlimmste: Unser Nils hat ne Kopf-Thorax Diskrepanz.... Sie konnte zwar aufgrund der blöden Lage von Nils nicht hundertprozentig messen, aber kommt beim Kopfumfang auf gut 3 Wochen weiter und beim Thorax auf 5 Wochen weiter.

So jetzt muss ich Donnerstag ins KH um nochmals jemanden drüber schauen zu lassen (auch wegen der Werte für die Diabetologin) und nächste Woche Freitag dann zur Feindiagnostik aufgrund von Makrosomie und der Kopf-Thorax-Diskrepanz...

Ich bekomme allmählich echt Angst, das Nils nicht gesund ist. Mir graut es vor nächsten Freitag, wo ich alleine zu dieser Feindiagnostik muss und bete, das alles gut ausgeht:-(

Ich wünschte es wäre schon Ende April bzw. Anfang Mai und ich könnte mich endlich davon überzeugen, das es Ihm gut geht und das er gesund ist....

LG

Silke

PS.: Sorry fürs Silopo, aber allmählich bekomme ich wirklich Angst:-(

Beitrag von dk-mel 15.02.11 - 20:17 Uhr

das ist kein silopo!

das ist echt fies, hast ja so fast alles eingesammelt, was man an schlechten nachrichten so sammeln kann...

kannst du zur feindiagnostik nicht jemanden mitnehmen? das alles musst du doch nicht allein durchstehen, oder?

angst hilft dir leider auch nicht, also kopf hoch, tu das, was man dir rät, ernähr dich gesund, überanstreng dich nicht und ich drück die daumen, dass alles wieder gut wird!

Beitrag von lotte79 15.02.11 - 20:22 Uhr

Hey,

danke Dir für die Antwort.

Leider gibts wohl niemanden, den ich mitnehmen könnte. Mein Mann bekommt unmöglich frei, meine Mutter muss ich schon bitten, unseren Sohn zum Kindergarten zu bringen (der Termin ist morgens um viertel nach sieben#schock) und Schwiegermama ertrag ich da nicht bei.....

Also muss ich da wohl alleine durch.... Ich hoffe nur, es geht alles gut....

LG
Silke

Beitrag von pure 15.02.11 - 21:57 Uhr

Auweia, das ist echt viel aufeinmal :-(

ich wünsche euch von ganzem Herzen dass alles in Ordnung ist.

ich kann verstehen dass du da bibberst#zitter vor diesem Termin.


Versuch dich zu entspannen, einfach Augen zu ein paar mal tief ein und ausathmen ... stell dir was schönes vor...einen Wasserfall oder einfach einen schönen Sonnenuntergang am mehr wenn du zu nervös wirst oder zu angespannt bist.

und toi toi toi....alles wird gut fühl dich #liebdrueck

pure


Beitrag von phecel80 18.02.11 - 00:55 Uhr

Weisst Du was ich immer und immer wieder denke?

Ärzte sind Pessimisten.

Sie sind unsensibel und taktlos.

Sie rattern ihre diagnosen runter, ohne zu wissen, wie sich der die Betroffene fühlt.

Und sie gehen immer vom schlimmsten aus.

Dein Problem mit der Messung: Wenn er schief lag, kann man sich vermessen haben. 1 mm macht da viel aus. Aber es wird sofort vom schlimmsten ausgegangen und du wirst kirre gemacht.

Wir haben das auch alles durch, weisst Du, wie oft uns gesagt wurde, wir würden eins der Kinder verlieren? Mit dem Nachsatz "Man kann die Natur nicht aufhalten" und weg war der Arzt.
IMMER waren es Messfehler.

Ich möchte den Ärzten manchmal so einen Schlag verpassen, wie sie es verbal auch immer wieder machen.