Mein Oma und Schwiegermutter

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von nati32 15.02.11 - 20:35 Uhr

Hallo Zusammen,

letzte Woche haben wir von dem Arzt meiner Oma (83) erfahren das sie wohl nur noch Wochen, evtl Monate zu leben hat. Das es ihr nicht gut geht und sie Körperlich abbaut haben wir ja selber gesehen, aber das es jetzt doch schnell gehen kann, das habe ich dann doch verängt.
Alle ihre Organe sind soweit angegriffen das man da nichts mehr machen kann, ausser ihr zu Hause noch eine letzte schöne Zeit zu geben.
Sie isst und trinkt kaum noch, will nur noch schlafen und meine Ma und ich wechseln uns ab, das ausser dem Pflegepersonal täglich jemand da ist.
Ich bekomme im September unser 2. Kind und es nimmt mich alles ziemlich mit.

Dann hat meine Schwiegermutter (57) schon lange Lungenkrebs, es geht ihr aber doch noch ziemlich gut dabei, obwohl die letzte, richtig starke Chemo schon nicht mehr angeschlagen hat. Die Tumore sind in 3 Monaten, trotz der Chemo, 1 cm gewachsen.
Heute hat ihr Arzt ihr gesagt, das er sie es noch einmal mit einer Chemo versuchen wollen, sie aber daran sterben wird. Doch nach der Frage wie lange sie in etwa noch hat, konnte oder wollte er ihr nichts sagen.

Ich muß sagen, das ich sie für ihre Kraft bewundere, sie freut sich auch auf ihr 2. Enkelkind und genießt die Zeit mit unserem "großen".

Jetzt sitze ich hier und könnte einfach nur weinen.

Lg Nati

Beitrag von heaven2 15.02.11 - 20:52 Uhr

Lass dich mal ganz fest drücken!

Und heule ruhig, mir hilft das sssssssoooooooo sehr!

Meine Mama (50) bekam auch die Diagnose LK!

Mal sehen wie es weiter geht!

Aber auf alle Fälle, bewundere ich deine Schwiegermutter, sie macht es richtig!

" GEniesse jeden Tag, als obs dein letzter wär"

Wenn das immer so einfach wäre!

Alles Gute, viel Kraft eurer Familie und dir mit dem Baby!

LG

Beitrag von nati32 15.02.11 - 21:14 Uhr

Hallo heaven,

danke für deine Worte und ich wünsche dir und deiner Mama auch ganz viel Kraft!!!!

Ja, weinen hilft und tut gut.

Meine Schwiegermutter genießt einfach die Zeit und die war die letzten Jahr nicht leicht für sie.

Bei meiner Oma, weiß ich das sie dann einfach einschlafen wird und das ist schon mal beruhigend zu wissen.


Lg

Beitrag von heaven2 15.02.11 - 22:03 Uhr

Danke dir!

Darüber "reden" oder auch schreiben;-) hilft auch!
Vorallem man merkt, man is net alleine mit solchen Sachen!

Alles Gute

Beitrag von nati32 16.02.11 - 20:40 Uhr

Das stimmt,

gerade mal mit Aussenstehenden darüber zu "reden", oder es sich einfach nur mal von der Seele schreiben.

Lg

Beitrag von hibbeln2010 19.02.11 - 10:14 Uhr

Meine Oma bekam vor einer Woche die Diagnose Krebs... bzw das der Krebs wieder da ist.. sie wurde letztes we auf einmal ein pflegefall .. (Gehirntumor etc) .. habe sie dann mit gepfelgt ... bis donnerstag ... da ist meine oma friedlich morgens eingeschlafen .. ohne schmerzen ... ich hab noch nicht mal die diagnose verdaut und nun ist am dienstag die Beerdigung ..