Speikinder sind leider nicht immer Gedeihkinder

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Beitrag von moeriee 15.02.11 - 20:36 Uhr

Hallo ihr Lieben! #winke

Ich hatte heute Mittag schon mal gepostet: http://bit.ly/faoptV

Wir waren nun im KKH und dort wurde Louis geschallt. Es dauerte lange und es wurde noch der diensthabende Oberarzt hinzugezogen. Lange Rede, kurzer Sinn: Louis hat eine Pylorusstenose, geläufiger ist vermutlich der Begriff Magenpförtnerkrampf. Das ist eine angeborene Entleerungsstörung des Magens. Das heißt: Die Nahrung verbleibt im Magen und wird bei Gelegenheit schwallartig wieder ausgespuckt. :-( Wir hatten die Wahl zwischen einer OP und dem "Aussitzen" des Ganzen, denn angeblich verwächst es sich wieder. Wir haben uns für letzteres entschieden. Deshalb sollen wir ihn nun in kürzeren Abständen füttern, nicht so viel auf einmal und ihn dabei auf der rechten Seite lagern. Des Weiteren sollten wir eigentlich seine Nahrung mit "Nestargil" andicken. Allerdings hat unser KiA davon abgeraten, da dieses Mittel wohl zu Verstopfung führt. Wortlaut unseres Arztes: "Dann platzt Ihr Kleiner!" #schock

Wegen des anderen Krams haben wir jetzt ein Rezept für "Neocate Infant" bekommen. Damit wird Louis jetzt auf Laktoseintoleranz getestet. Sollte das nicht helfen, bekommt er nächste Woche "Movicol" und der KiA kümmert sich um einen baldigen Termin in der Gastroenterologie unserer Kinderklinik, damit eine Biopsie durchgeführt wird. Er ist mittlerweile auch echt ratlos, weil wir wirklich alles versucht haben... Und ich muss sagen: Ich kann auch keine Tipps mehr hören, denn wir haben nahezu alles versucht! :-(

Na ja! Ich wollte euch nur auf dem Laufenden halten und euch bitten, uns vielleicht die Daumen für die nächsten Versuche zu drücken!

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (10 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von schmidal 15.02.11 - 20:49 Uhr

Hallo,
meine Kleine hat das auch mit dem Spucken. Mein Kinderarzt hat gesagt das das normal ist (auch das KK). Sie ist jetzt fast 10 Monate alt, und seit dem sie vom Tisch mitißt spuckt sie auch nicht mehr. Wir haben auch eine zeitlang das Nestragel gegeben, meine hatte keine Verstopfung. Sie hat oft nach 4 stunden noch gespuckt. Stillst du? Wenn nicht würde ich es mal mit Aptamil AR versuchen, ist für Spuckkinder entwickelt worden. Meine hat sie nicht getrunken, da ihr das zu anstrengend war, weil die Suppe ein bißchen dicker ist. LG Schmidal mit Lea

Beitrag von littleblackangel 15.02.11 - 20:53 Uhr

Hallo!

Ja, das selbe hatte Anna auch! Wir haben es ausgesessen und es ist mit etwa 8Monaten deutlich besser geworden!

Anna ist leider auch kein Gedeihkind, denn ihr Wachstum und ihre Zunahme hält sich sehr in Grenzen, leider auch nach dem Verschwinden des Reflux.

Nestargel und co. konnten wir leider nie probieren, da die Maus die Flasche strikt verweigert hat. Aber wir haben es überstanden und hinterher hat man das Gefühl, das es garnicht so lange ging...man vergisst schnell, wie es war!

Also nur Hoffnung! Ich drück euch die Daumen!

LG Angel mit Lukas 2,5J. und Anna 1,5J.

Beitrag von finkipinky 15.02.11 - 22:03 Uhr

hallo,

mein kleiner mann spückt auch extem, wir müssen jetzt zur kontrastmittel röntgen untersuchung mit ihm....hoffe da kommt nix schlimmes raus.
wir geben ihm schon eeeeeeeeeeeeewig lange nestargel und er hatte dadurch nie verstopfung, und er bekommt es in jede flasche!

LG finkipinky mit michel (7monate), und lenny tief im #herzlich

Beitrag von bouncecat 16.02.11 - 00:27 Uhr

Ich habe vor kurzen das selbe durch. Nur das mein kleiner erst fast 4 wochen alt war. Leider gab es da keine Möglichkeiten mehr als die Op.

Erstens bin ich froh das er es jetzt durch hat und zweitens kann er jetzt wirklich besser essen. Er erbricht nichts mehr im hohen Schwall.

Wurde bei deinem kleinen schon eine Sono durchgeführt? Denn als bei mir diese durchgeführt worden ist war klar da wird nichts durchgehen. Deswegen bei meinem kleinen die Op.

Beitrag von moeriee 16.02.11 - 01:38 Uhr

Ja, wir waren heute zur Sonographie. Der Arzt meinte, dass sie Krankheit schon ihren Höhepunkt hatte und die Nahrung langsam, aber stetig durchzugehen scheint. Es könne nur besser werden. Wir beobachten es jetzt und wenn wir sehen, dass es gar nicht geht, werden wir die OP durchführen lassen. Ich habe bisher auch noch kaum Infos, ob und wie sich das Ganze wirklich bessert. Es war heute so viel, was da auf mich eingeprasselt ist, dass ich gar nicht mehr gefragt habe, wie die Heilungschancen denn stehen, wenn wir die OP nicht durchführen lassen.

Wie schnell war dein Kleiner denn wieder fit? Hat er die OP gut weggesteckt?

Beitrag von hibbelein 16.02.11 - 09:46 Uhr

Hallöchen!


Ich melde mich auch schnell mal.

Einer meiner Jungs hatte auch M-PföK.

Ich muss dazu sagen, dass unsere Zwilli´s 10Wo. zu früh kamen.

Ole musste mit 3Wochen operiert werden.

Ich habe es nie bereut.Lieber lasse ich diese kurze OP durchführen als mein Kind mit dem Gespucke zu "quälen"..Denn angehehm ist´s nicht wenn man so angesäuerte Milch wieder hoch bringe muss.

Es ging ihm am Abend des OP Tag´s wieder super.Nach 2 Tagen durfte er normal trinken.Und siehe da.Alles blieb drin.

1Woche später wurden die Fäden gezogen.Nun hat er nur noch eine kleine Narbe am Bauch.

Es ist wirklich nicht schlimm und dauerte nichtmal 30Min.

Alles Gute für euch.



LG Anja