Informativ. Wir nun auch -> Beistand/Unterhaltstitel/Umgang -lang-

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von winnie_windelchen 15.02.11 - 20:39 Uhr

Nabendchen.

Ich wusste nicht so wirklich welcher Smily in die Überschrift passt. Freude? Trauer? Frage? Tip? Keine Ahnung, denn ich habe ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch. Als Mama weiß man nicht ob man, in den Angelegenheiten was den KV des gemeinsamen Kindes angeht, richtig handelt. Man macht das, was einem empfohlen wird, denn es klingt richtig, dient dem Wohle des Kindes oder ganz einfach -> man vertritt die Rechte seines Kindes.

Auf der anderen Seite kann es alles noch komplizierter machen, weil es Väter gibt und das nicht zu wenige, die sich ihrer Verantwortung, ihren Pflichten, sowie ihren Rechten und den Rechten ihres Kindes, einfach nicht bewusst sind.

Mir wurde hier oft empfohlen, "lass es so wie es ist", "hauptsache Kontakt besteht überhaupt, egal ob man nur nach der Pfeife des KV´s tanzen muss bzw. das Kind danach handeln muss", "egal ob das Kind vieleicht Spätfolgen erleidet oder ob es gut damit klar kommt".

Ich habe mich oft wie in einer Zwickmühle gefühlt und die Schritte die ich heute eingeleitet habe, nagen ganz schön an dem Satz im Kopf "war es gut oder nicht, bin ich die jenige die doch alles kaputt macht, evtl.?"

Ist also garnicht so einfach.

Heute war ich mit meiner Maus auf dem Jugendamt. Meine Beraterin wollte sie kennenlernen und nochmal mit mir darüber sprechen was wir nun noch machen können, wenn sich Lini ihr Vater weiterhin Verantwortungslos benimmt. Das ende vom Lied: er wird nochmals eingeladen um ihm wieder bewusst zu machen wie wichtig es für Lini ist ihren Vater regelmäßig zu sehen.

Jetzt haben wir auch noch vereinbart das er, wenn es wirklich nicht anders geht, auch noch die zweite Woche im Monat die Möglichkeit hat sein Kind zu nehmen. Gemeinsam vereinbart war jede erste Woche im Monat von Donnerstag bis Freitag. Da er sich nur 1x wirklich daran hielt und sonst immer absagte oder die Termine verschob, haben wir uns noch auf die zweite Woche geeinigt. Das heißt er hat jetzt die ersten 2 Wochen im Monat die Möglichkeit Umgang mit seiner kleinen zu haben, falls wieder etwas dazwischen kommt. Ich hoffe nur das er es nicht ausnutzt und als größeren Spielraum ansieht.

Klappt es wieder nicht, riet mir das JA dann auch den Weg zu Gericht. :-(
Der Weg, den ich nicht gehen wollte. Ich will ihm unser Kind nicht aufzwingen. Mich graut es davor, wenn es soweit kommen sollte. Muss ich das denn eigentlich mit machen oder kann ich das ganze auch abbrechen?

Ich habe heute auch nachgefragt was denn passiert wenn er KV sich nicht an den Beschluss halten würde, den vom Gericht. Sie antwortete mir das ich immer weiter gerichtlich vorgehen kann und letzten endes sogar Geldstrafen auf den KV zukommen würden.

Irgendwie ist mir das alles aber zu hoch. Ich möchte das nicht wirklich.

Und dann frug ich noch nach wie das mit dem Unterhalt aussieht, weil Lini ihr Dad nach seiner Lehre dieses Jahr August wieder in eine andere Richtung möchte. Abi, Studieren, dann umlernen.....alles seine Pläne. (er ist 27, war noch nie richtig arbeiten, schmiss eine Lehre nach der anderen, entfernte sich sogar von der Bundeswehr wo er es hätte so gut haben können -> ich wusste vor der Schwangerschaft nichts von alledem) Irgendwie habe ich das Gefühl das er weder an sein erstes, noch an sein mittlerweile 2. Kind denkt, dieses entstand in einem Zeitraum von 2-3 Monaten mit einer anderen Frau, es besteht kein Kontakt, er denkt er sei nicht der Vater ect., will auch keinen Kontakt, das Kind/Baby ist nicht älter als 3-4 Monate). Ich häng mich da nicht rein.

Ich selbst bin der Meinung das er sich nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Lehre erstmal einen Job suchen sollte. Nur diesen Hinweis sollte ihm das Jugendamt mal unter die Nase halten und eben das er die Pflicht dazu hat. Man sagte mir studieren könne er auch nebenbei.

Und nun durfte ich einen Antrag auf Beistandschaft/Unterhaltstitel ausfüllen. Der KV muss nun alles offen legen ect. und auch da kann es letzten endes bis aufs Gericht führen, wenn er sich eben beruflich nichts sucht. Wichtig und neu hierbei war auch und das gilt für alle alleinerziehenden -> wenn ihr ihn noch nicht habt, geht so schnell und früh wie möglich zum Jugendamt wegen dem Unterhaltstitel. Heute ist es nicht mehr zwingend so das die Väter den Unterhaltsvorschuss zurück zahlen müssen, eben zb. wenn sie in Ausbildung sind, Lehrgänge machen, Schulen besuchen, studieren ect., für diese Zeiträume müssen sie nichts zurück zahlen.

Es zählt erst ab dem Zeitpunkt wo man den Unterhaltstitel in den Händen hällt. Es kümmert vorher niemanden und kein Amt wird sich regelmäßig über die Einkünfte des KV´s informieren. Geht zum Jugendamt, lasst den Titel festlegen und erst dann können sich die Väter bewusst machen das sie nun Monat für Monat für ihr Kind gerade stehen müssen, egal ob sie zahlen können, oder nicht. Ich wusste das vorher nicht.

Vieleicht war das heute auch alles einfach nur zu viel für mich, ich zitter immer noch überall. Die größte Angst nun -> KV fühlt sich angegriffen, trägt es auf dem Rücken des Kindes aus, lässt unser Kind spüren das Mama den für ihn verständniss.- und rücksichtslosesten Weg geht oder gehen muss.

Ich glaube letzten endes hätte ich diesen :-( Smily nehmen sollen, denn er passt zu meiner Stimmung. Ob alles so richtig war oder nicht, die Meinungen gehen da sicherlich auseinader und was ich momentan von allem halten soll weiß ich auch nicht. Ich bin mir nicht sicher ob es fördernd ist oder ob es ein Schuss in den Ofen sein wird und ich habe Angst davor, denn ich weiß das Lini ihr Papa das als Angriff sieht und mir tut es schon jetzt weh wenn er mich psychisch wieder unter Druck setzt und mir meinem Gewissen höllische Qualen zufügt von wegen "du sorgst dafür das ich zu Grunde gehe, du sorgst dafür das ich den Umgang nicht mehr wahr nehme, du zerstörst meine Zukunft, mein Leben" und und und..... Dann bereue ich das was ich gerade ins Laufen bringe, dabei vertrete ich nur die Rechte meines Kindes und will ihn auf seine Pflichten aufmerksam machen.

Danke an die, die sich dieser Abendlektüre angenommen haben.

Lieben Gruss


Beitrag von saskia73 15.02.11 - 21:20 Uhr

#liebdrueck. Ich kann dich verstehen. Lange hadert man mit sich , wieweit man gehen kann und möchte. ABER wir müssen uns doch auch etwas absichern.

Kann dir nur wünschen, dass der KV sich nicht angegriffen fühlt.

Viel Glück #klee

Liebe Grüße
Saskia

Beitrag von winnie_windelchen 15.02.11 - 21:35 Uhr

#blume Danke, recht hast du. Man hat aber trotzalledem die Frage im Kopf "Was wenn?" Dann war man selbst dafür verantwortlich, oder besser gesagt ich mache mich dafür verantwortlich, wenn sich der KV dann zurück zieht und letzten endes ich es dieses mal bin, die ihr Kind zum "traurig sein" bringt, statt wie sonst ihr Vater, obwohl es ja so garnicht richtig ist.

Vieleicht mache ich mir auch einfach zu viele Gedanken, ich weiß das ich es anders sehen sollte, denn auch die KV´s haben Pflichten und wenn er folglich irgendwas abblockt muss nicht ich mir ein schlechtes Gewissen machen, sondern er aber wie dem so ist....einige werden das kennen.

Nun denn, ich hoffe die Baldrian Tropfen :-D helfen beim einschlafen, was ich jetzt versuchen werde.

Lg

Beitrag von saskia73 15.02.11 - 21:40 Uhr

Schlaf gut #liebdrueck

Ich kenn das Gefühl auch, aber es ändern nicht. Wir müssen unser schlechtes Gewissen ausschalten

LG

Beitrag von silbermond65 15.02.11 - 22:21 Uhr

Klappt es wieder nicht, riet mir das JA dann auch den Weg zu Gericht.
Der Weg, den ich nicht gehen wollte. Ich will ihm unser Kind nicht aufzwingen. Mich graut es davor, wenn es soweit kommen sollte.

Du sollst ihn gerichtlich zum Umgang mit seiner Tochter zwingen? Hab ich das richtig verstanden?
Willst du DAS deinem Kind antun? Ein Vater ,der sich nur kümmert ,weil er vom Richter dazu verdonnert wird?
Ganz ehrlich,auf diese Idee würde ich nicht mal kommen.
Meine Kids sehen ihre Väter nicht,ich hab mich lange genug um Kontakt bemüht und nun ist es so wie es ist.
Lieber keinen Vater als einen ,der eh keinen Bock auf sein Kind hat.

Geht zum Jugendamt, lasst den Titel festlegen

Tja,wenn das man so einfach wäre.Dank JA warte ich darauf schon fast 4 Jahre.Und meine Eilklage vom letzten August scheint ja auch schon wieder irgendwo in den Weiten der Justiz verschwunden bzw. untergegangen zu sein.

Beitrag von winnie_windelchen 16.02.11 - 16:20 Uhr

Hallo

Ja, so in etwa aber ich glaube du hast einen Teil missverstanden. Bei uns ist es nicht so das der Vater keinen Umgang möchte oder keinen Umgang hat, geschweige denn diesen nie wahr genommen hat. Er hat Umgang, diesen nur nicht geregelt.

Er hat sich die ganze Zeit um sein Kind gekümmert, jedoch mal mehr, mal weniger, wobei das weniger öfters vorkam. Mal lagen geregelt 3-4 Wochen dazwischen, mal waren es 2-3Monate. Und dieses Verhalten schadet einem Kind mehr als das es zur Entwicklung beiträgt.

Wenn er keinen Umgang wollen würde, hätte ich mir diese Wege sparen können, denn auch ich sage mir "Lieber keinen Vater als einen ,der eh keinen Bock auf sein Kind hat. "

Was den Unterhalt anbelangt: ich werde immer mal nachfragen und zusehen das auch etwas getan wird, wenn nicht, dann nicht, wissend das er ab dem Titel irgendwann zahlen muss, ob ans Kind oder zurück in die Staatskasse.

Lg

Beitrag von nadineka79 16.02.11 - 21:27 Uhr

"Und nun durfte ich einen Antrag auf Beistandschaft/Unterhaltstitel ausfüllen. Der KV muss nun alles offen legen ect. und auch da kann es letzten endes bis aufs Gericht führen, wenn er sich eben beruflich nichts sucht. Wichtig und neu hierbei war auch und das gilt für alle alleinerziehenden -> wenn ihr ihn noch nicht habt, geht so schnell und früh wie möglich zum Jugendamt wegen dem Unterhaltstitel. Heute ist es nicht mehr zwingend so das die Väter den Unterhaltsvorschuss zurück zahlen müssen, eben zb. wenn sie in Ausbildung sind, Lehrgänge machen, Schulen besuchen, studieren ect., für diese Zeiträume müssen sie nichts zurück zahlen."

Darf ich fragen, wo du wohnst? Als sich mein Mann von mir getrennt hatte und ich die Anträge beim Jugendamt auf UVG gestellt hatte, mußte er kurze Zeit später seine Verdienstabrechnungen der letzten 12 Monate vorlegen. Ich bekomme das volle UVG-Geld und er muß jeden Monat einen gewissen Teil bereits jetzt zurück zahlen ans Jugendamt. Es wurde sein Durchschnittseinkommen ausgerechnet, dann wurde geschaut wo die Mindestbehaltsgrenze liegt und alles was drüber ist, muß er abdrücken, egal ob er 1100 Euro bekommt oder 950 Euro (Ist unterschiedlich,da er Lohn bekommt). Also was heißt dann, das es nicht mehr zwingend ist, das die Väter den Unterhaltsvorschuss zurück zahlen müssen. Sobald bei mir UVG ausläuft, muß er an mich das was er kann an Unterhalt zahlen und wenn das nicht mehr ist, dann muß er wieder ans Jugendamt zahlen, bis er alles zurück gezahlt hat. Soweit ich weiß ist der Unterhaltstitel dafür da, das du deine Unterhaltsansprüche durchsetzen kannst, wenn du kein UVG mehr bekommst. Und sollte man wieder zusammen kommen, wie es bei uns der Fall ist, muß, soviel ich weiß, auch das UVG weiter zurück gezahlt werden. Oder bin ich jetzt total daneben. Bei uns läuft es zumindest so, kann mir auch nicht vorstellen, das es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, denn es ist ja vom Staat. Berichtigt mich, wenn ich was falsch verstanden habe.

LG Nadine

Beitrag von winnie_windelchen 17.02.11 - 11:24 Uhr

Hallo

Ich wohne in der Nähe von Leipzig, also Sachsen.

Es ist ein Unterschied ob der KV einen richtigen Job hat oder eine Lehre macht, studiert oder ähnliches.

Meine Aussage "den Unterhaltsvorschuss nicht zurück zahlen zu müssen" beruht sich nur darauf wenn die Väter keinen Job haben.

Lini ihr Dad war noch nie richtig arbeiten, war Hartz 4 Empfänger oder steckte in irgendeiner Lehre.

Das heißt also, die Väter die in einer Ausbildung oä. stecken, müssen für diese Zeiträume kein UVG zurück zahlen. Es wird ihnen nicht berechnet.

Ich kann alles nur so wiedergeben wie man es mir am Dienstag sagte. Um den Unterhaltstitel hätte ich mich schon längst mal kümmern müssen und somit hätte man dem Vater schon viel eher mal vermitteln können (mir glaubt er ja nicht) das er dazu verpflichtet ist, sich einen Job zu suchen, statt eine Lehre nach der anderen hinzuschmeißen, immer wieder neu zu beginnen ect.

So ist es, wenn man in Behördendingen nicht richtig durch blickt oder es einem keiner sagt. Ich bin immer davon ausgegangen das ich mich nicht weiter um Unterhalt bemühen muss, solange wie der KV eh keinen Job hat und eben nur sozial Unterstützung bekommt, da lag ich falsch.


Lg

Beitrag von nadineka79 17.02.11 - 11:37 Uhr

Hallo, ja, da muß ich dir leider Recht geben, als Laie blickt man nicht durch und einem was erklären tut auch keiner. Als ich mit meinem Mann damals aufs JA gegangen bin, weil wir auch keine Ahnung hatten, wie das läuft, sagte man uns, sie wären keine Familienberatungsstelle. Hallo, ich wollte nur Auskunft wie das mit UVG läuft. Toll.

Naja, wie gesagt, mein Mann arbeitet ja und muß dementsprechend auch zurück zahlen, ist ja auch richtig zu. Sehr clever von Linis Vater sich immer wieder ne neue Lehre zu suchen, so brauch er ja nie was bezahlen. Ich weiß auch, das mein Mann nicht selber kündigen darf, sondern arbeiten gehen muss, damit der zurück zahlen kann.

Kann mir jemand was dazu erzählen, wie es mit dem aufgelaufenen UVG weitergeht (mein Mann kann ja monatlich nicht alles zurück zahlen), wenn man wieder zusammen kommt. Das es weiter zurück gezahlt werden muß, ist mir klar, aber wird die Rückzahlung dann neu berechnet, weil wenn wir wieder zusammen ziehen und wir wieder mehr oder weniger zusammen wirtschaften (es wird dann einiges anders laufen) und er dann die 280 Euro zurück zahlen muß, dann wird es eng.

Und hat jemand schon mal nen Bescheid von seinem Göttergatten zwecks Zurückzahlung gesehen, ich leider noch nicht, aber er erzählte mir was davon, das bei ihm nur was von 300nochwas UVG drauf stehen und warum ich 446 für die 3 Mäuse bekomme. Kann sich jemand vorstellen warum, ich komme auf keinen Nenner, er wird mir wohl mal seinen Bescheid zeigen müssen.

Beitrag von winnie_windelchen 17.02.11 - 11:46 Uhr

Ja, ist schon dreißt sowas. Der junge Herr bei dem ich war, frug mich ob man uns/mir das nicht schon damals auf dem Standesamt (Geburtsurkunde und Vaterschaftsanerkennung) mitteilte. Ich sagte Nein, davon wurde uns/mir nichts gesagt, das fand er merkwürdig aber es war wirklich so.

Richtig, wer arbeitet muss zahlen und auch die jenigen, zumindest wird es da angerechnet, die sich versuchen auf ALG-(II) auszuruhen.

Ich habe schon manchmal gedacht das dass Lini ihr KV mit absicht macht und eben auch sein Plan nach seiner Lehre (es sieht gut aus das er die letzten 3-4 Monate da noch durch zieht) noch abi zu machen, zu studieren, evtl noch eine neue Lehre zu machen, nur um sich vor dem Unterhalt zu drücken, keine Ahnung aber die Zeit ist bald vorbei. Deshalb habe ich auch "informativ" geschrieben, denn ich gehe davon aus das es viele nicht wissen, was sie eigentlich tun sollten um den Vätern bewusst zu machen das sie für ihren Spass auch gerade stehen müssen und das nicht nur Umgangsmäßig sondern auch finanziell.

Zu deiner Frage -> mach einen neuen Thread auf, meiner ist evtl. schon zu alt, das dir da jemand antworten wird. ;-)

Lieben gruss

Beitrag von nadineka79 17.02.11 - 11:59 Uhr

Da bin ich ganz deiner Meinung, wir müssen den Vätern zeigen, wo es lang geht, Unterhaltmäßig läuft es ja zum Glück bei uns. Und wie erwähnt (?), raufen wir uns ja auch grade wieder zusammen. Viele Väter denken, sie machen #sex und dann sind sie raus. Viele kümmern sich ja auch nicht um die Kids, obwohl sie noch mit der Mutter zusammen sind. Kenn ich auch. Und dann trennen sie sich, lassen alle im Stich, tun so, als wenn es sie nichts mehr angeht...Besuchsrecht...Unterhalt.

Probleme mit Besuchzeiten hatten wir auch, habe dann aber rotzfrech gesagt, das wenn er sich so verhält, dann kann er mir auch das alleinige Sorgerecht geben. Das hat rein gehauen. Zw. durch hatte ich kurz jemand anderes und da ist er erst richtig aufgewacht. Naja zu Guter Letzt nochmal ein riesen Krach und jetzt versuchen wir es wieder. Zum Glück wachen auch manche Väter auf oder es gibt zum Glück auch noch einige, die es erst gar nicht soweit kommen lassen. Aber wenn man so ein Exemplar hat, dann hat man ganz schön Stress. Hab mir am Anfang viel gefallen lassen, bis ich die Nase voll hatte. Hab gedacht entweder meine Spielregeln oder nichts. Es hat gewirkt, bin auch froh, liebe ja meinen Mann trotz allem noch.

Ich weiß aber, das wenn es wieder zu ner Trennung kommt, dann nutze ich alle Möglichkeiten. Vater-Kind-WE´s alle 14 Tage, Frau braucht ja auch mal ne Auszeit, Männer nehmen die sich einfach, und ich würde dann auch einen Unterhalttitel machen, auch wenn ich denke, das mein Mann zumindest immer Finantziell da sein wird, aber sicher ist sicher. Kinder brauchen ja ihren Unterhalt auch, wenn es kein UVG mehr gibt. Und ich bin der Meinung, die sollen gefälligst auch zahlen, es sind auch ihre Kindern.

Dann drück ich dir die Daumen, mach den Unterhaltstitel und ich hoffe, das der KV entlich seine Lehre beendet und dann mal arbeiten geht, damit du zumindest nach dem UVG Unterhalt bekommst.

LG Nadine