Brauche mal bisschen Beruhigung und evtl. Rat von Gleichgesinnten

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von 221170 15.02.11 - 21:06 Uhr

Hallo,
meine Tochter wurde vor 14 Tagen operiert. Polypen raus und Paukendrainagen rein.
Die Polypen waren monströs.
Am Abend der OP atmete sie schon unhörbar. Ich hing über ihr, 2 cm von ihrem Gesicht entfernt um festzustellen ob sie atmet.
Man hört NICHTS mehr.

Ich will nicht undankbar erscheinen, ich finds einerseits megageil, das arme Ding hat geschnarcht und geschnauft wie eine Dampflok.
Aber dieses "Nicht-hören" macht mich Balla. Wenn ich abends ins Bett gehe gucke ich nochmal nach ihr. Ich höre nichts. Ich rüttele dann so bisschen an ihrer Decke damit sie sich rührt und ich merke das sie noch atmet.

Ich komm mir schon total hysterisch vor, aber mein Mann hat das gleiche Problem.

Kennt ihr das? Ich bin voll unruhig weil sie echt so ruhig schläft (hätte mir das einer vor 3 Wochen gesagt hätte ich ihm einen Vogel gezeigt). Ich komm mir vor als hätte ich einen Dachschaden.
Hat noch jemand so einen Still-Schläfer?

G.
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Beitrag von sonne_1975 15.02.11 - 21:09 Uhr

Ich denke, das ist die Gewohnheit. Du warst über 4 Jahre gewohnt sie laut zu hören und natürlich schlägt dein (und das deines Mannes) Gehirn Alarm, dass etwas nicht in Ordnung ist, weil es anders ist.

Es wird sich wieder legen, wenn ihr euch mehr daran gewöhnt.

Mein Grosser hatte zwar auch eine Polypen-OP, er hat aber sehr selten geschnarcht oder laut geatmet, deswegen hat sich da nichts verändert.

Der Kleine schnarcht viel und wenn er mal ganz leise ist, ist es für uns auch seltsam.

LG Alla

Beitrag von juni78 15.02.11 - 21:12 Uhr

Hallo,

Niklas hat zwar auch vergrößerte Polypen und wird operiert (siehe Thread unter deinem).
Allerdings ohne Beeinträchtigung beim Atmen, nur Paukenergüsse.

Er schläft schon immer total "leise" und es war nie ein Problem, da wir es nicht anders kennen.

Ich denke noch einige Wochen und ihr werdet euch daran gewöhnt haben.

Liebe Grüße
Tanja mit Niklas (4,5 J.)

Beitrag von simone_2403 15.02.11 - 21:13 Uhr

Hallo

Ohhh ich kenn das #huepf aber sei dir gewiss,das legt sich wieder ;-) Du musst dich jetzt erst dran gewöhnen das keine kleine Dampflok mehr in dem Bett liegt.

Den Dachschaden hatte ich auch...ca 4 Wochen #augen dann wurd es besser und ich gewöhnte mich an den Umstand kein schnaubendes Kind mehr zu haben #schein

#winke

Beitrag von sway110283 15.02.11 - 21:23 Uhr

Hallo,
meine Kinder sind auch solche Still-Schläfer.
Meine Tochter hat schon immer sehr leise geschlafen.
Bei meinem Sohn war das allerdings lange Zeit überhaupt nicht der Fall. Es hat ca mit 2 Jahren angefangen. Er schnarchte und schnaufte so laut das ich es sogar bis in unser Schlafzimmer hören konnte. Zu Anfang dachte ich mir auch noch nichts dabei, war sogar oftmals beruhigt ihn 'atmen' zu hören. Je länger es anhielt umso mehr 'störte' es mich.
Das Ende vom Lied war eine OP im letzten April. Er bekam sowohl die Rachenmandeln als auch die Gaumenmandeln entfernt und es wurden Paukenröhrchen gelegt.
Im Krankenhaus selber ist mir noch nichts aufgefallen. Erst zuhause.
Da ich aufgrund der Nachblutungsgefahr sowiewo schon leicht paranoid war, bin ich in den ersten Nächten fast wahnsinnig geworden weil ich ihn nicht mehr hörte. Anfangs war es auch noch so das ich leicht an ihm rüttelte. Mittlerweile ist es so das ich wenn ich Abends nach ihm oder auch nach seiner Schwester sehe und ich ihn/ sie nicht höre, ich in sein/ ihr Zimmer gehe und meine Hand auf die Brust oder den Rücken lege um zu fühlen das er sie atmet.
Ich komme mir auch oft verrückt vor. Aber ohne die Gewissheit das alles in Ordnung ist könnte ich gar nicht schlafen #hicks.

LG Daniela

Beitrag von zahnweh 15.02.11 - 21:28 Uhr

Hallo,

bei uns war es zwar ganz anders, aber ich kann dich sehr gut verstehen.

Meine wäre als Baby fast mal erstickt. Hat aufgestoßen und das Gesicht nach oben gedreht, so dass das bisschen in den Hals floss und ich hörte sie nur ganz kurz und bin zum Glück sofort hin....

nach dem ersten Geburtstag wurde ich deutlich ruhiger. Aber auch heute noch je nachdem wie sie schläft schaue ich noch mal nach ihr. Selten aber doch. Meistens halte ich ihr meinen Zeigefinger unter die Nase. Wenn ich da ein Lüftchen spüre ist alles in Ordnung, ich beruhigt.

Es ist eben erst mal die Umgewöhnung und der Schreck der letzten Zeit.#verliebt

Beitrag von jule2801 15.02.11 - 21:46 Uhr

Hallo,

lass einfach noch mal ein paar Wochen ins Land ziehen, dann hast du dich dran gewöhnt! Bei uns war es genauso - ich bin auch immer nochmal ans Bett von meinen Sohn gegangen um nachzuschauen ob alles ok war. Nach ein paar Wochen hatte sich das gelegt!

lg Jule!

Beitrag von nici222 16.02.11 - 08:31 Uhr

Hier #winke

Mein Sohn (4) atmet auch kaum hörbar. Ich lege meist meine Hand ganz vorsichtig auf seinen Oberkörper und merke dann wie der sich hebt und senkt #verliebt

Meine Kleine (1,5) hör ich schon im Türrahmen ;-)

LG nici