Alleinerziehender Vater hat Fragen

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von ironman2000 15.02.11 - 21:45 Uhr

Ich, alleinerziehender Vater einer 6J. Tochter habe meine Arbeitszeit von 40h auf 30h reduziert was gleichzeitig bedeutet, dass sich meine Einkünfte von 6000 Euro Brutto auf 4500 reduzierten. Bin meiner Nochehefrau gegenüber unterhaltspflichtig. Verheiratet sind wir seit 11/2002, getrennt lebend seit 7/2009 für den Versorgungsausgleich wurde als Ende unserer Ehe 8/2010 festgelegt. Ihr Einkünfte betragen 1500 Euro Brutto. Zur Zeit verrechen wir ihren Kindesunterhalt gegen meinen Unterhalt an sie, sodass ich ihr 500 Euro monatlich überweise.

Nun meine Fragen:
Wie lange kann meine Nochehefrau die Scheidung hinausziehen?

Welcher Termin ist relevant 7/2009 oder 8/2010?

Bin ich meiner Frau gegenüber überhaupt Unterhaltspflichtig, sie kann 100% arbeiten und findet als examinierte Altenpflegerin jederzeit eine Anstellung.

Wie lange kann der nacheheliche Unterhalt dauern?

Reicht es wenn sie sagt, dass sie sich nicht scheiden lassen möchte und die 3 Jahre ausreizt oder muß sie triftige Gründe anführen, der Zugewinnausgleich hat bereits notariell stattgefunden, die Ehe ist zerrüttet!

Beitrag von lenamichelle 15.02.11 - 22:56 Uhr

Bin ich meiner Frau gegenüber überhaupt Unterhaltspflichtig, sie kann 100% arbeiten

Das frag am besten mal schnell deinen Anwalt

Beitrag von tweety74 16.02.11 - 09:12 Uhr

Wenn mich nicht alles täuscht, hat er aber recht.

Beitrag von aberalleachtung 16.02.11 - 07:23 Uhr

mh..#gruebel

ich glaube das datum eurer trennung, also 7/2009 ist relevant und meiner meinung nach kann sie die scheidung nicht 3 jahre hinziehen- ist nicht ab trennung nach einem jahr eine scheidung möglich ?! soweit ich weiss musst du nur bekunden das die ehe definitiv zuende ist und nix mehr zu kitten....

bezüglich des unterhaltes würde ich auch denken, das du schnellstens zum anwalt solltest !

liebe grüsse und viel glück #klee für dich und die kleine, andrea

Beitrag von jessy-.-1985 16.02.11 - 11:53 Uhr

Also ihr müsst ein trennungs Jahr hinter euch haben um euch dann scheiden zu lassen.
Wenn sie aber nicht will musst du dich mit dein Anwalt zusammen setzten und ein schreiben auf setzten den sie kann sich ja nicht ewig davor drücken.

Mein Tip ist gehe zum Anwalt und hole dir da hielfe die können dir am besten weiter helfen und wissen was zu tun ist.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen.

Beitrag von ironman2000 16.02.11 - 21:40 Uhr

Hallo Zusammen,
danke für die Infos. Das mit den Anwälten geht mir langsam auf den Kecks. Mein Anwalt nimmt 195 Euro + Mwst/h da frage ich lieber mal hier im Forum nach.

Gruß,
ironman2000

Beitrag von redrose123 17.02.11 - 13:37 Uhr

Du musst soweit ich weiss, ein jahr Gattenunterhalt bezahlen mehr nicht, und da sie arbeiten kann soll sie mal schnell suchen.

Beitrag von anja-g 18.02.11 - 15:26 Uhr

zu der Aussage "sie kann die Scheidung nicht hinauszögern" möchte ich mal folgendes sagen:

die Ex-Frau eines guten Bekannten hat die Scheidung sage und schreibe 10 jahre (!!!!) hinausgezögert. Aus dem einzigen Grund dass sie nach der Scheidung selber für ihr Einkommen zu Sorgen hatte (keine Kinder).

Wie genau das möglich ist, vermag ich nicht zu sagen. Ich weiß nur dass sie immer wieder Gerichtstermine sausen ließ, oder immer wieder was beantragt hat was zu prüfen sei...

Beitrag von michellekevin 19.02.11 - 19:10 Uhr

normal kann die scheidung nach einem trennungsjahr durchgeführt werden, und wenn sie sich weigert,kannst du nach 3 jahren auch ohne ihre erlaubnis die scheidung vollziehen lassen

wegen unterhalt kann ich leider nix sagen,denn ich leb auch grad in trennung und scheidung und kids beim papa.ich arbeite und kümmere mich aber jeden tag um unsere kinder und da sieht das mit unterhalt wieder anders aus,weil sie ja eh alles von mir bekommen

Beitrag von ulmerspatz37 20.02.11 - 14:33 Uhr

ICh schliesse mich in vielen punkten den Vorrednern an. meines wissens nach muss sie für ihren lebensunterhalt selbst aufkommen. das kind ist ja bei dir, sodass es ihr zuzumuten ist arbeiten zu gehen. Geh schnellstens zum anwalt