kaiserschnitt - eure erfahrungen - tipps und infos gewünscht

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von eddi1980 16.02.11 - 07:21 Uhr

hallo und guten morgen,

da ich in dieser woche noch einen kaiserschnitt bekommen werde, würde ich mich freuen, wenn erfahrene mamas mir dazu ein paar infos geben könnten. allgemein, was ihr meint, was interessant oder wichtig wäre zu wissen oder was ihr euch gewünscht hättet, vorab zu wissen oder was man so beachten sollte (davor, danach).

danke schon mal!



Beitrag von mauz87 16.02.11 - 08:58 Uhr

Am einfachsten wäre es gewesen, wenn Du direkte Fragen gestellt hättest :-).



Also für mich war vorab wichtig das Ich auch mit den Kinderschwestern gesprochen habe was die Nahrung angeht da Ich nicht stillen wollte.
Da bei mir wieder nichts so gelaufen ist wie Ich es gewünscht hatte bzw es mir vorgestellt habe war es bei mir wieder alles über den Huafen geworfen.

Ich wollte eine Spinale haben, diese konnte aber nicht gesetzt werden.Daher wurde es dann eine Vollnarkose.

Selbst bei einem KS kann man so genau nichts planen.

Danach, war es mit wichtig mich schnellstmöglich selbst um mein Kind kümmern zu können, dem war auch so.Nach 8 Std bin Ich auf eigenen Wunsch aufgestanden und ab da an ging alles super.Wenn man einmal läuft klappt der Rest von allein.

Ansonsten frage direkt ist viel einfacher :-).


lG mauz ( die am 27.1 den zweiten KS hatte)

Beitrag von lilly_lilly 16.02.11 - 09:01 Uhr

Hallo!

Ich bekomme demnächst meinen 3. KS und freue mich wie ein Schneekönig darauf!

KS ist bei jeder Frau anders. Ich vertrage die Narkose sehr gut und hatte auch danach nie Probleme. Außerdem habe ich einen sehr guten Arzt. Ich sehe dem ganzen also sehr gelassen entgegen.

Vorab empfehle ich dir, dass du 1-2 Tage vor dem KS nur leicht verdauliche Kost zu dir nimmst, das erleichtert den ersten Stuhlgang immens. Zum KS musst du ja dann eh nüchtern sein.

Wichtig ist vorher abzusprechen, dass du das Baby noch im OP sehen willst (sofern alles i. O. ist) wird nicht immer so gemacht.

Ansonsten fällt mir nichts wichtiges ein. Der Rest ergibt sich von selbst.

Viel Glück und alles Gute!"

Lilly 37. SSW

Beitrag von zwei-erdmaennchen 16.02.11 - 09:53 Uhr

Hi,

ich hatte vor zehn Monaten einen sekundären KS und fand den super ;-)

Klar ist es eine OP und nicht ohne Nebenwirkungen aber im Vergleich zur ersten Geburt war der KS trotz Komplikation ein Spaziergang.

Ich hatte eine PDA. Wichtig wäre mir bei einem geplanten KS, dass eine Narkose gelegt wird bei der ein Katheter verbleibt (geht sowohl bei PDA als auch Spinal, allerdings ist die PDA dabei wohl verträglicher). So kann es dann - falls es unerwartet länger dauert - einfach aufgespritzt werden. Außerdem wird das Narkosemittel von Anfang an niedriger dosiert gespritzt. Vorteil: man kann sich viel früher wieder bewegen. Meine Beine bekamen noch im OP (da waren sie grad bei der letzten Hautnaht) langsam ihre Beweglichkeit zurück. Bei einmalig gespritzten Narkosen wird oft sicherheitshalber mehr Mittel gespritzt und dann liegt man da wie ein Käfer auf dem Rücken und kann sich ewig nicht richtig rühren.

Was ich sehr, sehr schön fand war, dass ich bei der Geburt mithelfen durfte. Die Ärzte haben mir gesagt als sie das Kind in die richtige Position gebracht hatten (vor dem Bauchschnitt) und ich durfte dann auf Kommando mitschieben - halt nur aus einer anderen Öffnung. Dadurch braucht man anscheinend keinen so großen Schnitt weil sich das Gewebe mitdehnt und sie zerren vor Allem nicht so an dem Kind rum. Gefühlsmäßig hat mir das natürlich auch sehr gut getan.

Ich habe mir mein Kind zeigen lassen es dann allerdings gleich danach aus dem OP zu meinem Mann bringen lassen (war nicht im OP dabei). Ich persönlich fand es irgendwie nicht so nett das Kind "aus der Sauna in den Kühlschrank" zu bringen. Denn im OP ist es schon echt kalt.

Wenn du die Möglichkeit hast sprich schon vor der OP mit einer Physiotherapeutin im KH. Die soll dir vorab zeigen wie du am Beste aus dem Bett aufstehst. Das erleichtert es ungemein (ich hatte Freitag abends den KS und Montag früh kam sie bei mir #schmoll).

Dann nach der OP unbedingt schnellstmöglich aufstehen. Das ist zwar echt kein Spaß aber es wird von mal zu mal deutlich besser und du bist viel schneller wieder auf den Beinen. Also zwing dich zum Aufstehen (oder lass dich von deinem Mann zwingen ;-))

Ansonsten kann ich dir nur den Rat geben möglichst positiv auf die Sache zuzugehen. Denn dann geht es dir dabei und danach einfach besser. Es ist vollkommen egal wie dein Kind auf die Welt kommt - laß dir da von niemandem etwas anderes einreden.

Viele Grüße und alles Gute
Ina #winke

Beitrag von prinzessinaqua 16.02.11 - 10:59 Uhr

Huhu,
ich hatte am 21.12.2010 ein ungeplanten kaiserschnitt weil ich eine Schwangerschaftsvergiftung hatte. Heißt ich habe mich davor nie mit dem thema Kaiserschnitt beschäftigt wollte davon auch nichts hören weil ich keinen haben wollte.
Am Tag X mußte alles schnell gehen. Habe eine Spinale bekommen und muß sagen es war nicht so schlimm wie ich dachte.
Sie sind sehr auf mich eingegangen und gestern es ist 8 Wochen nun her meine narbe sieht man kaum noch ich fühle mein Bauch schon 4 Wochen wieder normal.

Aufgestanden bin ich auch 12 stunden dannach und ab da ging es nur noch bergauf und 3 tage später konnte ich das KH verlassen. Wichtig ist eben auch das wen du fragen hast diese vorab klärst du hast ja die zeit.

LG
Manu

Beitrag von amaia 16.02.11 - 11:24 Uhr

Die meisten haben Dir ja schon Tipps gegeben.

Da Du ja keine gezielten Fragen gestellt hast, kann ich Dir nur davon berichten worauf ich diesmal achten bzw. bestehen werde.

Also mein erster KS war kein Problem. Den habe ich als sehr positiv in Erinnerung. Die PDA mußte zweimal gesetzt werde, der Katheder mußte dann ohne PDA gelegt werden, weil meine Blase so voll war, dass ich ein zweites Mal stechen nicht hätte abwarten können. Aber auch das war kein Thema. Als es dann los ging war ich schon sehr nervös. Man zittert ja auch wie bescheuert.
Auch ich mußte sozusagen "mitpressen".

Sie haben mir das Kind kurz gezeigt, haben es dann im Nebenraum versorgt und mein Mann kam mit dem Kind zurück und hielt es mir noch eine Weile an die Wange. Dann wurde sie ins Wärmebettchen gebracht und mein Mann ist auch verschwunden und ich wurde weiter zugenäht. Danach kam ich in den Kreißsaal zurück, mein Mann hat mich auf der Wochenbettstation gesucht und das Kind lag im Nebenraum.

Das fand ich nicht so toll (obwohl es mir in dem Moment doch irgendwie egal war) aber diesmal bestehe ich darauf nicht so lange von dem Kind getrennt zu sein. Ich entbinde auch diesmal in einem anderen KH und werde mich genau informieren wie es da läuft und denen gleich klar machen wie ich es will. Das solltest Du auch tun, wenn es Dir wichtig ist. Habe nämlich schon Stories gehört, dass man mit anderen OP Patienten im Aufwachraum für 2 Stunden landet und das Kind ist sonstwo.

Na ja, ansonsten das übliche. So schnell wie möglich aufstehen, so schnell wie möglich sich den Katheder ziehen lassen und immer schön alleine auf Toilette. Ist zwar echt hart, aber man kommt schneller in die Gänge.

Gruß
Amaia

Beitrag von bunny2204 16.02.11 - 13:10 Uhr

Hallo,

ich bekomme Anfang märz zu 95% meinen 4ten KS...

was kann ich dir raten?

1. auf jeden Fall baldmöglichst aufstehen (ich bin immer nach ca. 5-6 Stunden aufgestanden) - die ersten Schritte sind übel, aber mit jedem Schritt und jedem Aufstehen wird es besser. Je weniger du liegst um so besser.

2. Schmerzmittel rechtzietig nehmen. Nicht erst warten bis du es nimmer aushältst, sondern gleich, wenn du merkst, der Schmerz kommt zurück. Ist er erstmal richtig da dauert es lange bis er wieder geht.

3. Ich habe mit dem KH besprochen, dass mein Baby erst gemessen, und gewogen wird wenn ich wieder dabei bin. Ich will dsa zumindest bei meinem letzten Kind miterleben. ich will auch nicht, dass das Baby bereits gewickelt und angezogen ist, wenn ich aus dem OP komme, ich will es nackt sehen und anfassen.

4. ich woltle auch das man mir nach dem das baby draussen ist eine Hand losbindet, damit ich mien Kind anfassen kann.

5. ich hab inzwischen gerhört, dass man in manchen KHs 2 Tage nach dem KS nur Zwieback und Tee bekommt - das ist absoluter Unsinn, ich durfte schon Mittags normal essen. Und ich war auch ordentlich hungrig, weil man ja nüchtern ankommen muss...

Mehr fällt mir jetzt nicht ein...

Alles Gute, BUNNYb 35. SSW

Beitrag von sacht736 16.02.11 - 13:11 Uhr

Hallo ,

ich habe jetzt meinen geplanten aber nicht gewünschten 3. KS hinter mir!

Also worauf ich achten würde :

Nach der OP so schnell wie möglich versuchen auf zu stehen , und das auch den Krankenschwestern klar machen !

Auf das Essen achten schonkost damit es mit dem Stulgang besser klappt

Mir hat Stilltee sehr gut geholfen 1. weil sie die Milch anregt und 2. Auch bei der Rückbildung der Gebärmutter hilft ( die Kräuter )

Dann würde ich Schlüpfer kaufen die über den Bauch gehen und nicht auf der Narbe liegen , kann unangenehm werden !

Und Hosen die ersten 1-3 Monate Umstandshosen tragen oder Jogginghosen!

Alles einkaufen was du die ersten 2 Wochen nicht kaufen kannst ..... also vorkaufen !Bei mri war es immer so das ich die 1 1-2 Wochen keine Lust hatte raus zu gehen.

Ja sonst fällt mir jetzt auch nichts weiter ein :-)

Viel Glück

Mama+4 Kids #cool

Beitrag von bunny2204 17.02.11 - 09:12 Uhr

Lustig :-D

ich wollte nachdem ich aus dem KH zurück war immer sofort wiedr raus und zurück in den Alltag....wir waren bei 2 Kindern noch am selben Tag der Entlassung beim Einkaufen. :-) (ausser beim letzten KS, aber das hatte andere Gründen...)

LG BUNNY

Beitrag von sacht736 17.02.11 - 09:37 Uhr

hihi ne also nach den KS gings mir Körperlich zwar gut aber ich war doch irgendwie immer etwas angeschlagen und fertig :-(
( vielleicht lag es an den Schmerztabletten , davon werde ich immer Müde und alles )

Naja nach ner Woche war ich dann auch wieder einkaufen und alles bei 3 Kindern lässt sich das ja nicht vermieden und Haushalt wird so oder so gemacht !;-)

Menshc bei dir ist es ja auch schon bald soweit ... die Zeit rennt #augen

Liebe Grüße

Beitrag von bunny2204 17.02.11 - 09:47 Uhr

ja die zeit rennt - und ich nehm das ganze nicht ernst :-p ich bin die ruhe selbst und denk mir immer, ich hab ja noch ewig zeit, wäre echt übertrieben jetzt schon mit den Babyvorbereitungen zu beginnen :-p

in 22 Tagen ist der Kleine da....und ich hab bislang so gut wie nichts vorbereitet...wiege noch eingemottet, kiwa verstaut im keller, babykleidung noch nicht mal gekauft, die zwei Kleinen müssen noch umziehen....na zumindest hab ich mir heute mal ein paar StillBHs bestellt...

von denn 22 Tagen kann ich eine Woche eh komplett abziehen, da sind bei uns Faschingsferien und die Kinder fast die ganze Woche daheim...also sollte ich bis zum 04. März fertig sein, sonst wirds eine stressige Woche.

naja, bis märz ist ja noch ewwwwwwwigggg :-p

LG BUNNY

Beitrag von sacht736 17.02.11 - 09:50 Uhr

Das ging mir auch immer so ;)

Aber dann als es dann soweit war * scheiße * doch schon soweit man man man hihi

Dann wünsche ich dir mal noch viel spaß beim vorbereiten ! Und eine schöne Geburt falls man sich nicht mehr liest #herzlich
Und kannst ja dann schreiben wie es wa !

Alles LIEBE #herzlich und #klee