Geht man darauf überhaupt ein, dass man da schon mal war?
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=28&tid=3027776
Und wenn ja, was schreibt man da am besten? 
LG Merline
Nochmal bei derselben Firma bewerben..........
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Beitrag von merline - 16.02.11 - 08:54 Uhr
Beitrag von wind-prinzessin - 16.02.11 - 09:00 Uhr
Generell würde ich sagen "Klar, bewirb dich noch mal", aber ich würde mich auch nie trauen, einem Chef zu sagen "Ich melde mich dann bei Ihnen". Das macht nämlich eigentlich derjenige, der sich beworben hat. Wenn natürlich eine Firma bei dir auf der Matte steht und dich unbedingt haben will, hast du auch in der Hand, ob du dort hin willst oder nicht.
Wenn du das bei mir gemacht hättest, würde ich dich nicht nochmal einladen.
Beitrag von fuxx - 16.02.11 - 10:33 Uhr
"Ich melde mich dann bei Ihnen".
Männer ticken da anders, wahrscheinlich hat der Chef diese Aussage schon längst wieder vergessen. Wie auch schon im ersten Anlauf geschrieben: ich würde es definitiv versuchen, Du hast doch nichts zu verlieren!
Und auf jeden Fall auf das erste Gespräch eingehen, da hat man schon einen guten Einstieg, um sich von der Masse abzuheben.
Beitrag von vwpassat - 16.02.11 - 10:34 Uhr
Ich würde an Deiner Stelle nix schreiben, sondern PERSÖNLICH da anrufen bzw. vorbeigehen.
Was Du Dir da einfallen lässt, bleibt Dir überlassen. Es macht auf alle Fälle einen wesentlich besseren Eindruck, als ne Bewerbung zu schreiben.
Ich persönlich fand Deine Aktion "den Marktwert zu testen" absolut daneben.
Beitrag von merline - 16.02.11 - 11:20 Uhr
>>Ich persönlich fand Deine Aktion "den Marktwert zu testen" absolut daneben. <<
wieso? Ich habe 20 Jahre lang bei ein und derselben Firma gearbeitet, dort musste ich mich übrigens gar nicht bewerben, ich wurde sozusagen abgeworben. Ich würde sogar immer noch dort arbeiten, wenn "meine" NL nicht zu gemacht hätte. (nächste NL leider 500 km entfernt) Die Bewerbung bei meinem jetzigen AG war die erste seit 20 Jahren! Ich hatte noch 8 andere geschrieben, hatte drei V-Gespräche und wurde dann hier genommen. Die einzige andere Bewerbung meines Lebens habe ich nach der Lehre geschrieben, irgendwann 1987! Und ich wollte letztes Jahr nicht einfach nur meinen Marktwert testen, wobei ich auch das in der heutigen Geschäftswelt nicht unbedingt für anrüchig halte, hätte ich das da gaaaaaaaaaaaanz toll gefunden und hätten die mich haben wollen, dann hätte ich das ja auch gemacht, aber zu dem Zeitpunkt damals wäre ein Wechsel eben nur unter o.g. Umständen erfolgt. Zumal ich da der einzige Bewerber war, es waren gar keine Stellen ausgeschrieben, ich hatte mich initiativ beworben. Ich habe also niemandem etwas streitig gemacht, falls du das meinst.
Beitrag von windsbraut69 - 16.02.11 - 12:20 Uhr
Weil Du damit den Leuten die Zeit gestohlen hast und Dir womöglich eine Chance verbaut, die Du heute brauchen könntest.
Nachdem Du Dich da recht eigenartig verabschiedet hast, hat Dir die Aktion auch überhaupt nichts genützt, weil Du ja nicht weißt, ob Sie Dich vielleicht genommen hätten.
Gruß,
W
Beitrag von vwpassat - 16.02.11 - 12:41 Uhr
Weil das ein ziemliches Eigentor war.
Wenn Du Pech hast, wird es Dir jetzt zum Verhängnis.
Ich finde es immer schlimm, wenn man anderen kostbare Zeit stiehlt.
Beitrag von fuxx - 16.02.11 - 13:55 Uhr
Ich finds völlig OK seinen Marktwert zu testen. Nur so kann man rausfinden, wo man steht in der Berufswelt.
Außerdem lernt man aus den Vorstellungsgesprächen, so dass man dann -wenn der wirkliche Traumjob naht - gewappnet ist.
Beitrag von windsbraut69 - 16.02.11 - 15:08 Uhr
Und woher weiß sie jetzt, wo sie steht außer der Gefahr, dass sie diesen Betrieb ausgrund der Vorgeschichte jetzt evtl. vergessen kann?
LG
Beitrag von fuxx - 16.02.11 - 15:51 Uhr
Sie hat doch die Reaktion auf die Gehaltserwartung registriert. Anhand der Reaktion sollte man eigentlich wissen, ob das, was man verlangt überzogen ist, oder im Rahmen.
Beitrag von merline - 16.02.11 - 15:57 Uhr
ich denke mal, meine "Forderung" war denen zu hoch. Aber warum soll man sich sofort unter Wert verkaufen? Jeder normale Arbeitnehmer "pokert" erst mal höher, wenn er sich irgendwo bewirbt. Runterhandeln lassen kann man sich ja immer noch.
Wie gesagt, es drohte mir ja keine Arbeitslosigkeit, daher konnte ich recht locker da rangehen.
Beitrag von windsbraut69 - 16.02.11 - 16:09 Uhr
Wenn sie die einzige Bewerberin war und nicht angerufen wurde, kann es ja an verschiedenen Dingen gelegen haben...
Ich kann mir jetzt aber auch nicht so recht vorstellen, dass im Gespräch dann gehandelt wird, wenn die Forderung überzogen ist.
LG
Beitrag von fuxx - 16.02.11 - 17:00 Uhr
wenn Sie Dich unbedingt wollen, packen Sie auch die Kohle aus.
Ich habe auch 30% mehr bekommen, als dass die Stelle dotiert war.
Ich habe meinem Chef ganz klar gesagt, dass ich den Job, zu der Kohle die er mir angeboten hat, nicht mache.
Und er hat einen Weg gefunden, mir das zu zahlen, was ich wollte.
Man muss einfach mal dreist sein - manchmal klappts auch
Beitrag von hummingbird - 16.02.11 - 21:31 Uhr
Ich habe auch schon meinen Marktwert getestet.
Mit einem sicheren Job habe ich eine Bewerbung geschrieben mit einer schon fast unverschämten Gehaltsvorstellung. Ich wurde eingeladen und genommen.
Den Job habe ich dann auch angenommen.
Trotzdem war die Ausgangslage ein klares Abtesten.
Was ist daran "daneben"?
Beitrag von kathi.net - 16.02.11 - 13:18 Uhr
Hallo,
also der "Abgang" von Dir war doch sehr ...... sagen wir mal außergewöhnlich.
Und wenn da wieder die gleichen Leute sitzen, kann es gut sein, dass man sich an Dich erinnert. Ob das jetzt so positiv ist, lasse ich mal offen. Deshalb würde ich es erstmal nicht in der Bewerbung erwähnen.
LG Kathi
