Erfahrungen Übertritt Gymnasium...

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von jule7575 16.02.11 - 09:35 Uhr

Hallo#winke,

bei meinem Sohn steht im Sommer der Schulwechsel an. Bin leider hin- und hergerissen#kratz.

Notentechnisch ist er auf jeden Fall für das Gymnasium geeignet (Deutsch 2, Mathe 1, HSK 1 alle anderen Noten auch 1/2).

Von daher keine Frage, aber in seiner ganzen Art und Einstellung, was die Schule betrifft bin ich mir da gar nicht sicher.

Er ist ein cleveres Kerlchen mit einer sehr großen Allgemeinbildung (für sein Alter). Auch sprachlich ist er sehr gewandt.

Er versucht jedoch mit dem geringsten Aufwand den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, d.h. Hausaufgaben machen nur, wenn er dreimal gefragt wurde, ob er sie schon erledigt hat, keinerlei Vorbereitung auf den Unterricht (mal in den Hefter schauen vor einer Leistungskontrolle etc.). Weiterhin lässt die Ordung am Arbeitsplatz und in seinem Ranzen sehr zu wünschen übrig. Sachen werden einfach reingeschmissen, Blätter nicht abgeheftet etc.

Ich denke mir daher, dass er wohl am Gymnasium seine gesamte Einstellung zur Schule wohl komplett umstellen müsste, sonst fällt er ganz schön auf die Nase.

Meine Überlegung nun, entweder gleich auf Realschule mit der Option, nach der 10. Klasse das Abitur (berufliches Gymnasium etc.) zu erlangen oder einen Beruf zu erlernen oder direkt aufs Gymnasium und mal schauen wie es läuft, mit der Gefahr, dass er durch seine "Faulheit" zurück auf die Realschule müsste.

Sorry, etwas lang geworden#schein

Vielleicht könnt ihr mir ja mal eure Erfahrungen schildern...

Lieben Dank! Jule:-D

Beitrag von delfinchen 16.02.11 - 09:43 Uhr

Hallo,

bei den noten ganz klar: gymnasium.
er ist clever und wird merken, dass es irgendwann eben nicht mehr reicht, nur in der schule aufzupassen, sondern dass man auch deheim was tun muss. vielleicht rutscht er anfangs wegen der fehlenden arbeitsmoral 1 - 2 notenstufen ab, aber selbst das reicht ja noch, um am gymnsaium bleiben zu können.

bei realschule seh ich eher die gefahr, dass er notenmäßig abrutschen könnte, weil er unterfordert ist und sich langweilt.

zudem ist es immer leichter, einen abschluss auf direktem weg zu machen als auf "umwegen".

lg,
delfinchen

Beitrag von masinik 16.02.11 - 09:51 Uhr

Huhu!

Ich denke egal auf welche Schule dein Kind gehen wird - seine Einstellung zur Ordnung und zur Dringlichkeit der Hausaufgaben wird sich nicht ändern. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kinder in ihrem Chaos gut zurechtkommen und ab der 5. Klasse kümmert es eigentlich niemand mehr wie die Hefte aussehen usw.

Aber mit diesen Super Noten sollte man einem Kind immer die Möglichkeit geben aufs Gymn. zu gehen.
Mein "Großer" (inzwischen 10.Klasse Gymnasium/Bayern) hat auch oft keine große Lust was zu tun, manchmal hat es schon geholfen wenn ich ihm vermittelt habe "hey, du darst dahin.....du bist gut....du hast die Möglichkeit....nutze sie"

Zum Thema auf die Nase fallen: das kann erstens überall passieren und die kids lernen ganz schnell dass sie sich an das Tempo, an die anderen Mitschüler (die ja plötzlich irgendwie alle gut sind) anpassen müssen.

Gib ihm eine Chance, so sehe ich das, aber die Entscheidung kann dir keiner abnehmen.

lg,
masinik

Beitrag von marathoni 16.02.11 - 13:19 Uhr

Wenn nicht er aufs Gymnasium- wer dann ???!!!
gar keine Frage: ab mit deinem Sohn aufs Gymi, alles andere wurde hier schon genannt und muß nicht wiederholt werden.

Beitrag von tizi01 16.02.11 - 22:55 Uhr

Hallo Jule!

Ich habe ebenfalls ein solches Exemplar abbgekommen! :) Ich habe mir auch unheimlich viele Gedanken gemacht, mir viele unterschiedliche Schulen angeguckt etc, etc, etc. Ich habe mich im Endeffekt aber doch für ein Gymnasium entschieden, weil ich festgestellt habe, dass mein Sohnemann am Besten Gas geben kann, wenn er auch gefordert wird. Auf der Realschule würde er eben auch nur die Leistung bringen, die von ihm verlangt wird, obwohl er viel mehr auf dem Kasten hat. Er braucht sozusagen diesen positiven Druck (kleinen A...tritt). Mach dir nicht so viele Gedanken. Selbst wenn es ein Problem geben sollte, kannst du ihn immer noch auf einer anderen Schule anmelden. Aber ich denke, dass er sich sehr schnell anpassen wird.... Liebe Grüße DA-NIE!

Beitrag von jule7575 17.02.11 - 10:44 Uhr

Danke, ihr Lieben!

Unsere Entscheidung ist so gut wie gefallen...

Wir werden am Samstag zum Schnuppertag auf das Gym fahren und uns kommende Woche anmelden.

LG Jule:-)

Beitrag von sarahg0709 17.02.11 - 11:30 Uhr

Hallo Jule,

Hausaufgaben habe ich erst gemacht, als ich in die Kollegstufe kam. Ich war die Unordentlichkeit in Person, habe mit allem geschlampt bis zum geht nicht mehr. Lernen, was soll das? Abitur habe ich trotzdem gemacht.

Mein Sohn ist recht ordentlich. Allerdings macht er seine Hausaufgaben immer während des Unterrichts, damit er zu Hause weniger hat. Wie er das hinbekommt, keine Ahnung.

Er geht jetzt in die 11. Klasse.


Liebe Grüße

Alina