Geburtsvorbereitende Akkupunktur...? Erfahrungen...?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von annimaus26 16.02.11 - 10:29 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

meine Hebamme schwärmt von der geburtsvorbereitenden Akkupunktur, da diese das Gewebe weicher machen soll, der Muttermund soll sich schneller öffnen als ohne etc...
Sie sagt aber auch ganz klar, dass es keine Garantie für eine leichtere Geburt ist. Z.B. dann nicht wenn das Becken der Frau zu eng ist...

Wer hat bereits Erfahrungen damit gemacht?
Lese gern sowohl positive als auch negative...

Liebe Grüße
Annika 30. SSW

Beitrag von jackywaldi 16.02.11 - 10:32 Uhr

Naja ich gehöre dann wohl zu denen,bei denen es nicht geklappt hat#schmoll
Hatte bei meiner ersten Geburt rein gar nichts in der Hinsicht vorgenommen.Bei unsrer zweiten habe ich Geburtsvorbe... Akkupunktur gemacht und diverse Tees getrunken.

Naja alles in allem hab ich bei der zweiten Tochter genauso lang gelegen wie bei der ersten. 6 std um genau zu sein.
Hatte sogar 2,5 std stillstand-->es tat sich nichts mehr am MM.


LG
Jacky 20+1#verliebt

Beitrag von kaka86 16.02.11 - 10:34 Uhr

Hatte das bei meiner Tochter und werds auch diesmal wieder probieren!

Bei meiner Tochter wurde eingeleitet, aber sie war innerhalb 4 std auf der Welt und meine Mumu hatte sich innerhalb 1ner std von 4 cm vollständig geöffnet!
Keine Ahnung obs wirklich daran lag, aber verkehrt machen kann man damit ja nix!

Is natürlich ne teure Angelegenheit (glaub es waren 80€), aber so ist das dann eben!

LG
Carina

Beitrag von jackywaldi 16.02.11 - 10:36 Uhr

Ich möchte es diesmal aber auf jeden Fall auch wieder probieren.
Bezahle pro Anwendung 10€,also die 40 € (wenn es überhaupt so viele werden) kann ich dann auch noch zahlen

Beitrag von sweetlilly70 16.02.11 - 10:37 Uhr

Also, bei meiner Hebi kostet das nichts:
Sie rechnet das mit meiner Krankenkasse ab!

Und im KH wirds auch gratis angeboten - als Serviceleistung für die Frauen, die dort entbinden möchten.

Beitrag von kaka86 16.02.11 - 10:43 Uhr

Mein Hebi nimmt 15€ pro Sitzung!

In der Klinik wo ich entbinden möchte wird das auch angeboten und da ich zum Personal gehöre (arbeite als Krankenschwester) hoffe ich da auch drauf, dass die es so machen!

Allerdings versteh ich mich gut mit meiner Hebi (hatte ich in der 1. SS als Beleghebamme, aber sie macht leider keine Geburten mehr) und möchte ihr ungern vor den Kopf stoßen!

Für sie is das natürlich ne gute Einnahmequelle.
Ich habs aber auch nich so dicke, dass ich deshalb jetzt unbedingt soviel geld lassen will!

LG
Carina

Beitrag von aplochmann 16.02.11 - 11:01 Uhr

Meine Hebamme rechnet das auch direkt mit meiner KK ab!

Beitrag von riki21 16.02.11 - 10:35 Uhr

Hallo Annika,

ich habe auch die geburtsvorbereitende Akkupunktur ausprobiert, da meine Hebamme in diesem Bereich viel tätig ist und es mir empfohlen hat.
Allerdings habe ich denkbar schlecht darauf reagiert: mir ist der Kreislauf zusammengebrochen (schon kurz nach dem Setzen der Nadeln) und scheinbar haben sich auch die Herzaktivitäten meines Babys dabei so verändert, dass ich danach noch einige Stunden in der Klinik bleiben musste (dort fand auch die Akkupunktur statt) und am CTG angeschlossen war.

Die Geburt lief trotzdem ganz schnell: von der ersten Wehe bis die Kleine auf der Welt war hat es genau 4h 20min gedauert.

Mit meinem Erfahrungsbericht möchte ich dich aber auf keinen Fall von einer Akkupunktur abhalten. Ich habe das ganze ja auch ausprobiert, weil die Erfolge bei anderen Frauen gut waren.

LG
Riki

Beitrag von lilly-marlene 16.02.11 - 10:37 Uhr

Huhu :)


Also bei meiner ersten Tochter hatte ich die Nadeln...und wenn sie gesetzt waren, dann hab ich auch schon richtig was gemerkt. Da zog und spannte es den ganzen Tag (nicht unangenehm).
Nach dem dritten Mal gings abends tatsächlich los :D aber selbst nach 12 Wehen war der MuMu null offen....also hat das zumindest bei mir nicht so ganz funktioniert...und weiter kann ich auch nichts sagen es wurde dann nämlich ein Notkaiserschnitt.

Fazit: Ich fands irgendwie nicht schlecht :) Und ich hab ja auch irgendwie dran geglaubt...

LG

Beitrag von annibremen 16.02.11 - 10:43 Uhr

Ich selbst hab da keine Erfahrungen, aber ich kenne inzwischen mindestens fünf Frauen, die mir gesagt haben, dass ich das unbedingt machen soll, weil die Geburt mit Akkupunktur schneller ging als die ohne. Naja, also ich werde es machen, wenn das alle sagen, schaden kann´s ja nicht, denke ich.

LG Anni

Beitrag von infantprodigy 16.02.11 - 11:09 Uhr

Hallo Annika,
das "Problem" bei Akkupunktur oder auch Homöopathie ist, dass dir niemand sagen kann, ob es geholfen hat, denn man weiß ja nicht, wie es ohne wäre. Auch Frauen, die mehrere Geburten ohne vorherige Akkupunktur hatten, haben diese ja unterschiedlich empfunden.

Ich selbst habe von meiner Hebamme Nadeln gegen Heuschnupfen und die geburtsvorbereitende Akkupunktur gehabt, aber kann leider nicht von sonderlichen Effekten berichten. Die Entbindung hat schon ganz schön lange gedauert, aber meine Hebi meinte, ohne Akkupunktur wärs vielleicht ein Kaiserschnitt geworden. Du siehst, dass man es wirklich schlecht bewerten kann. Andererseits: Verlieren kann man auch nichts! Da ich die Behandlung nicht schlimm fand, würde ich es auch wieder machen. Wer weiß, wozu es gut ist ;-)

Alles Gute!
Infantprodigy

Beitrag von chrissi23 16.02.11 - 11:22 Uhr

Hallo Annika,

bei meiner Tochter habe ich auch die Geburtsvorbereitende Akkupunktur gemacht und würde es immer wieder tun.....bzw. werde es jetzt auf jeden Fall wieder tun!
Ich hab bei Lotte 2,5 Stunden gebraucht und dann war die Kleine auf der Welt - ich kann natürlich nicht behaupten, dass es wegen der Akkupunktur nicht so lange gedauert hat, ABER wer weiß, man kann halt auch nicht sagen, wie es sonst gewesen wär.
Fakt ist, es tut nicht weh und macht keine Umstände - also wieso nicht.....

LG
Chrissi#winke

Beitrag von sweetheart83 16.02.11 - 11:38 Uhr

Ich denke schon, dass es etwas bewirkt, jedenfalls hatte ich 2 schnelle und schöne Geburten, die erste ging 3 Stunden, die zweite 1 1/2 Stunden, der Muttermund ging super schnell auf und ich bin nicht gerissen. Vielleicht wäre es auch ohne die Aku so gewesen, aber ich sage mir, wieso soll ich es ausprobieren? Die paar Euro tun mir nicht weh, die die Aku kostet und schaden kann es auch nicht. Ich denke es ist auch ein psychologischer Faktor dabei, ich weiß, dass ich alles getan hatte um die Geburt zu unterstützen und muss mir keine Vorwürfe machen, wenn es später vielleicht doch Komplikationen oder ein Kaiserschnitt wird.

LG
Nadine

Beitrag von inka79-80 16.02.11 - 11:40 Uhr

Also ich hatte ab der vollendeten 36SSW bei meinem heute 2,5 Jährigen wöchentlich geburtsv. Akkup. . Ich fand es nicht schlimm, es piekst unangenehm, wenn die Nadel richtig sitzt und macht manchmal ein Kribbeln oder auch ein Fremdkörpergefühl, das auch nach dem Ziehen der Nadeln noch ein bisl bleibt. Ich hab´s gut vertragen.

Jamie kam bei ET+4 nach Blasensprung spontan ohne Schmerzmittel oder sonstige Medis zur Welt. Die Wehen kamen vier Stunden nach den Blasensprung, wurden schnell regelmäßig und stark. Wir haben teilweise anstelle vom üblichen 1cm Mumu pro Stunde 3cm geschafft. So lag ich nur eine gute Stunde im Kreissaal und Jamie war nicht klein, nein: 55cm, 4310g und 38,5cm KU.

Es gibt 3 Nadeln ab der 36+0, die das Gewebe weicher machen und so eine schnellere, einfachere Öffnung des Mumu bewirken können und ab der 39+0 ( ich hab sie gestern schon bei 38+5 bekommen ) gibt es eine Nadel in den kleinen Zeh für die Anregung der Wehen.

Ich hoffe, dass die Geburt auch diesmal wieder so problemlos läuft, denke aber auch, dass da viele Faktoren eine Rolle spielen, z.B. wie entspannt man selber ist und natürlich wie fit und gesund Mama und Baby sind.

FAZIT: Kann sicher sehr nützlich sein, ist aber keine Garantie - schaden tut es jedenfalls nicht ( und bei uns im KKH kostet es nicht einmal etwas )

LG inka ( ET-8 )