Pylorusstenose (Magenpförtnerkrampf): Was habt ihr machen lassen?

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Beitrag von moeriee 16.02.11 - 10:46 Uhr

Hallo ihr Lieben! #winke

Ich bin direkt schon wieder auf dem Sprung zum nächsten Arzt, aber ich wollte trotzdem mal die Erfahrung von betroffenen Müttern abfragen. Wessen Kinder hatten auch eine Pylorusstenose (Magenpförtnerkrampf)? Habt ihr euer Kind operieren lassen oder habt ihr es "ausgesessen"? Habt ihr eure Entscheidung bereut?

Ich bin so hin und her gerissen! Louis geht es von Tag zu Tag schlechter und ich weiß einfach nicht, ob wir es operieren lassen sollen!? Der Kleine hat schon so viel durchgemacht! :-( Seit gestern haben wir die Diagnose und ich hab' die ganze Nacht nicht geschlafen, weil ich einfach nicht weiß, was ich machen soll. Unser KiA war mir, wie immer, keine große Hilfe dabei. :-( Ich fahre jetzt gleich noch mal zu einem anderen KiA und hole mir eine zweite Meinung ein!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich an euren Erfahrungen teilhaben lasst! #danke

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (10 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von crumblemonster 16.02.11 - 11:08 Uhr

Hallo,

ich weiß natürlich nicht, wie schlimm es bei Deinem Louis ist.....

Christian hatte auch ganz schlimm gespuckt und die Kinderärztin war sich sehr sicher, daß er einen Magenpförtnerkrampf hat. Er war auch regelmäßig in ostheopatischer Behandlung (die ich aus eigener Tasche bezahlt habe - aber das war es mir wert) und auch die Physiotherapeutin war sich da sehr sicher.

Meine KiA war allerdings der Ansicht, daß allein schon das Diagnoseverfahren eine Quälerei für die Kinder sei und auch die Behandlungserfolge durch die OP nicht unbedingt 'herausragend' seien. Ich habe mich daher nicht mehr damit beschäftigt, sondern es 'ausgesessen'. Ich würde mir auf jeden Fall noch eine zweite Meinung holen. Christian hat sehr wenig zugenommen. Er lag immer noch gerade so auf der Linie vor dem Untergewicht (3-5. Perzentiele). Aber er hat wirklich viel getrunken bzw. später gegessen. Aber es kam eben auch viel wieder raus. Es war anstrengend und auch ziemlich eklig (er bewegte sich bereits mit 4,5 Monaten vorwärts und kroch natürlich immer durch sein 'Geäumeltes' durch - so schnell konnte man es gar nicht wegwischen). Oftmals spuckte er noch während des Trinkens. Auch mit 8 Monaten spuckte er noch. Aber schon deutlich weniger. So richtig vorbei war es erst mit 10/11 Monaten. Aber natürlich wirklihc mit deutlichem Unterschied zwischen der Anfangszeit und dem 'Ende'.

Da wir haben nichts unternehmen lassen, kann ich natürlich nicht über die Erfolgsaussichten berichten. Aber ich denke, wenn Christian ins Untergewicht gefallen wäre, hätte ich mir da auch noch eine weitere Meinung eingeholt und ggf. operieren lassen.

LG und alles Gute

Beitrag von schnuffi218 16.02.11 - 11:16 Uhr

Hi

Ich hab deinen Beitrag gestern schon gelesen, aber ich war zu müde zum antworten.

Also meine beiden Kleinen waren beide Spuckkinder.

Mein Sohn war mit ca. 5 Wochen dann so schlimm das man immer dachte es kommt mehr raus als rein geht. Waren dann beim Arzt der sagte abwarten, am Nachmittag wurde er dann aber apatisch und ich bin ins Krankenhaus die haben dann festgestellt das der Magenpförtner komplett dicht war. Mein Sohn bekam eine Infusion ( in den Kopf! Diesen Anblick werde ich nie vergessen!) und lag am nächsten Morgen bereits auf dem OP tisch. Nach 3 Tagen wieder langsames gewöhnen an Milchnahrung durften wir wieder nach Hause. Fazit absolut problemlos gelaufen und die besten Entscheidung die wir hätten treffen können.

Meine Tochter spuckt auch wie eine Blöde. Aber nicht ganz so schlimm wie mein Sohn. Sie nahm trotzdem gut zu und war auch sonst immer ganz normal, wir hatten bloß immer einen riesen Berg wäsche! Jetzt ist sie 10 Monate alt. Es ist wesentlich besser, aber nicht ganz weg ihr spucken. Ganz toll bei einem Kind was durch die Wohnung robbt und viel Karotten ißt:-[

Ich weiß nicht wie dein Sohn ist, aber wenn er so wie meiner ist dann würde ich ihn operieren lassen.

LG Anja

P.S. Mein Sohn findet seine Narbe übrigens total cool, sein Onkel hat nämlich die gleiche;-)

Beitrag von simerella 16.02.11 - 11:49 Uhr

Hallo Marie,

wenn es wirklich eine Pylorusstenose ist, kommt man lt. meines Wissenstandes als Kinderkrankenschwester nicht an einer OP vorbei, da die Kinder häufig schlecht gedeihen und eine Mangelernährung schon vorprogrammiert ist.
Ich habe selbst einige Zeit im Kinder - OP gearbeitet, eine Pylorus OP ist ein kurzer Eingriff, der von den Kleinen gut vertragen wird. Mein Neffe hat die OP auch mit 6 Wochen bekommen und danach war es gut.

Ich wünsche Dir viel Glück und Alles Gute,
simerella.

Beitrag von bouncecat 16.02.11 - 13:18 Uhr

Hallo,

ich hatte dir bereits bei deinem gestrigen Thema geantwortet ^^

Also mein Sohn hatte auch Pylorusstenose. Bei ihm war es sogar so gewesen das wir einfach keine andere Chance hatten als die Op. Denn er war schon ausgetrocknet gewesen, so das er zwei Tage vorher an den Tropf musste und auch nach der Op noch zwei Tage. Es war schlimm gewesen. Aber nun hat mein kleiner es überstanden.

Ich würde dir den Tipp geben es doch operieren zu lassen, ganz ehrlich auch wenn es für uns schwer ist, unsere Kinder werden uns danken wenn sie wieder normal essen können und nicht ständig die Angst haben das sie alles wieder ausbrechen.
Ich bereue deshalb meinen Schritt nicht, denn ich sehe wie gut es jetzt meinem kleinen Krümel geht und er dankt es mir mit einem Lächeln und auch wenn ich ihn füttere und er mich ständig nur anschaut. Er fühlt sich einfach nur noch besser dadurch.

Beitrag von 5678901234 16.02.11 - 20:05 Uhr

ich habe deinen beitrag gestern nicht gelesen, aber wenn dein kind nicht ebne nur ein spuckkind ist, sondern tatsächlich eine pylorusstenose hat, kann ich nicht verstehen warum du hier (unter vielen ganz ahnungslosen) rumfragst und noch deinem armen wurm zumutest vom einen ki-arzt zum nächsten zu rennen und sich weiter zu wuälen.

ich spreche aus erfahrung als krankenschwester und als betroffenen mutter. mein großer wurde mit 3 wochen operiert.
wir sind damals mit ihm in die klinik (war WE), per sono schnell nachgewiesen und am nächsten morgen lag er auf dem op tisch. er war wie gesagt 3 wochen alt und er konnter sofort nach der op wieder mit einer kleinen milchmenge einsteigen. gar keine probleme.

wenn er tatsächlich eine stenose hat, kommst du um eine op nicht wirklich drum herum, es gibt zwar frü einige fälle eine konservative therapie, die ist aber langwierig und eine unnötige anstrengung und quälerei für den lütten.

lg

Beitrag von januar1981 10.03.11 - 12:45 Uhr

Hallo

Unser Sohn ist mit 6 Wochen operiert worden. Er wäre fast gestorben. Leider musste er noch einmal nachoperiert werden und lag dann 3 Tage auf der Intensiv. Nach 2 Wochen durften wir dann wieder nach Hause.

Aber spucken tut er bis heute (9 Monate). Aber er ist kräftig, frohlich und seeehr lebhaft.

Ivonne