Hilfe! Kiga ohne richtiges Konzept und Regeln!?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von candy86 16.02.11 - 10:52 Uhr

Hallo,
seit drei Wochen geht unsere Maus nun in den Kindergarten. Zuvor war sie in einer privaten Kinderkrippe, aber leider mussten wir zu einem städtischen Kindergarten wechseln.
Die haben keine richtige Struktur und festen Tagesablauf. Innerhalb einer Woche hatte meine Tochter 2 Verletztungen und keiner hat es bemerkt!
Manche Kinder hören noch nicht mal auf die Erzieher. Und letzte Woche musste die Polizei früh um neun einen betrunken Vater mitnehmen! Wie gut und ob sie isst kann mir auch niemand sagen. Oft hat sie noch hunger wenn ich sie abhole. Auch das Mittagessen ist mit 2,50 € sehr teuer. Die Erzieher wechseln auch ständig und so steh ich immer ohne Auskunft da. Ich fühl mich gar nicht wohl. Sind alle Kindergärten so oder bin ich zu verwöhnt von der privaten Einrichtung. Leider ist es schwer in Dresden überhaupt einen Platz zu bekommen.

LG
Candy86 mit Krümel im Bauch

Beitrag von thea21 16.02.11 - 10:59 Uhr

Unser Kindergarten ist städtisch (vorher war sie in einer evangelischen Kita)und ich bin mit allem mehr als zufrieden.

Tolle Fürsorge, ich gehe mit der Einstellung mit der sie mein Kind behandeln überein, das Essen ist gesund, keiner wird gezwungen zu probieren, sie haben viele Angebote, die auch abgestimmt auf die Kinder angeboten werden. (Musik, Werken, Tanz, Turnen, Garten)....alles in allem....ich denke dein Kindergarten ist eine unrühmliche Ausnahme.

Beitrag von sonne_1975 16.02.11 - 11:00 Uhr

Was verstehst du unter festem Ablauf?
Und was waren es für Verletzungen? Wenn einer mal hinfällt und der Erzieherin nichts sagt, wie soll sie es merken (wenn er nicht laut weint usw)?

Gut, ein betrunkener Vater ist zwar sehr unschön, aber da kann der KiGa ja nichts dafür.

Beim Mittagessen kenne ich mich nicht aus, aber soweit ich es mitgekriegt habe, ist 2,50 ein normaler Preis.

Musst also ein bisschen mehr ausführen, was du genau meinst.

LG Alla

Beitrag von kati543 16.02.11 - 11:08 Uhr

Also eigentlich kommt es immer sehr stark darauf an, wo man wohnt. Dresden hat ja nun auch alles an Einwohnern, was es gibt - von ganz reich bis ganz arm. Wenn du nun versuchst, deine Kleine in einen anderen Kiga - vielleicht am anderen Stadtende zu geben?
Also einen festen Tagesablauf haben die wenigsten Kigas. Etwas flexibel sind alle. Das muß aber auch so sein. An einen normalen Tag im Kiga müssen die Kinder bei uns bis 9.00 da sein, bis 9.30 haben die Erzieher eine Besprechung. Danach ist Stuhlkreis und danach gehen die Kinder bis zum Mittagessen raus. Bei Geburtstagen läuft das Ganze anders ab. Bei nicht-passendem Wetter ändert sich der Plan. Außerdem gibt es natürlich noch 1 mal pro Woche Turnen, einmal im Monat Spielzeugtag und dann jährlich einen Zoobesuch, Waldwoche,...
Was genau verstehst du unterVerletzungen? Ein Armbruch sollte definitiv bemerkt werden - eine Schramme nicht unbedingt. Da muß sich deine Tochter schon dazu äußern. Die Erzieher können auch nicht immer alle Kinder gleichzeitig im Auge behalten.
Für alkoholisierte Eltern kann der Kiga nichts.
Dass Kinder im Kiga am Anfang nichts oder nur sehr wenig essen, ist auch nichts neues. Das geht sehr vielen Kindern so. Mein Sohn hat anfangs gar nichts gegessen. Dann konnte ich das langsam aufbauen. Begonnen habe ich mit 3 Minitomaten - die liebt er. Heute sind wir bei 1 doppelten Knäckebrot mit Butter, 1/2 Minigurke in Scheiben, 3-4 getrocknete Apfelringe, manchmal 1 Wiener und seine geliebten Tomaten natürlich. Ansonsten können die Erzieher natürlich deine Tochter nicht zum Essen zwingen.
Das Mittagessen ist wirklich teuer. Aber eigentlich darf der Kiga nur Selbstkosten berechnen dafür. Also wenn das Ganze frisch im Kiga gekocht wird und alles Bio ist, dann kann das hinkommen.
Das Problem der wechselnden Erzieher gibt es überall.

Beitrag von scura 16.02.11 - 11:15 Uhr

Meine Tochter war vorher in eine katastrophalen privaten Einrichtung. Jetzt geht sie in einen Fröbel-Kindergarten und ich bin super zufrieden. Jeden Abend vor dem einschlafen erzählt sie mir wie schön es im Kiga ist.

Falls Du wirklich Interesse am ändern des Zustands hast, lass Dich in den Elternbeirat wählen und schliess Dich mit anderen Müttern zusammen um Informationen/Erfahrungen zu erhalten. Arbeite mit der Leitung zusammen und versuche mitzugestalten.

Beitrag von silbermond65 16.02.11 - 11:22 Uhr

Das mit dem betrunkenen Vater find ich auch nicht besonders toll.Aber das:

Manche Kinder hören noch nicht mal auf die Erzieher.

Viele Kinder hören nicht mal auf ihre Eltern.Was erwartest du?

Innerhalb einer Woche hatte meine Tochter 2 Verletztungen und keiner hat es bemerkt!

Im Kiga sind viele Kinder und grade draußen immer mehrere Gruppen.Da kann nicht jedes Kind einzeln beaufsichtigt werden.Klar kommts da mal zu Beulen und Abschürfungen.

Wie gut und ob sie isst kann mir auch niemand sagen. Oft hat sie noch hunger wenn ich sie abhole.

Meine Tochter isst eigentlich immer gut und hat trotzdem nach dem Kiga Hunger.
Ist es dir lieber,wenn sie zum essen gedrängelt wird und sie aufessen muß?

Auch das Mittagessen ist mit 2,50 € sehr teuer.

Ist es nicht.Hier wird jeden Tag in einer Großküche frisch gekocht.Und es gibt immer leckeres und abwechslungsreiches Essen mit zusätzlich Nachspeise ,Salat oder Obst.
Ich denke,du bist einfach nur von deiner Privateinrichtung verwöhnt.

Beitrag von schnuffelschnute 16.02.11 - 11:31 Uhr

Hallo!

Zum Essen:

Unser Kiga hat eine Köchin, wir zahlen pauschal 45 Euro im Monat für die Mittagsmahlzeit und den Nachmittagssnack.

Dafür gibt es IMMER: Hauptspeise, Beilage und Nachtisch

Ich finde das überhaupt nicht teuer

gruß

Beitrag von nudelmaus27 16.02.11 - 12:43 Uhr

Hallo!

Bin auch aus Dresden, wo hast du denn dein Kind "gelagert"?

Also ich muss dir sagen, natürlich ist es ein himmelweiter Unterschied zwischen privater und städtischer Einrichtung. Oft ist es eben privat eine Betreuung und städtisch eine Aufbewahrung. Und es gibt einen großen Unterschied von Krippe und Kindergarten (da werden einfach andere Sachen verlangt!).

Mein Kind geht auch in eine Aufbewahrung ;-) und gerade am Anfang war es sehr gewöhnungsbedürftig. Das passierte kleinere Unfälle, die niemand erklären konnte, dann ist einfach mal ein Kind mit raus ohne das es auffiel usw. und als mein Kind vom Klettergerüst fiel mit 3 Jahren und mir das niemand sagte ich jedoch dann weil sie mitten in der Nacht brüllte und Kopfschmerzen hatte mit ihr in der Klinik war, bin ich ausgeflippt und am nächsten Tag zur Leitung. Dort habe ich alle Sachen vorgebracht und seitdem gucken die peinlich genau, dass ich auch alles erfahre. Ich meine passieren kann immer was und es ist auch ein Unterschied ob es sich um 3 oder 5jährige handelt aber Verletzungen die niemand bemerkt gehen nicht und da würde ich mich aufregen.

Gut das ein Betrunkener aufgegriffen wird ist schlimm aber dafür kann der Kiga nichts, den können sie nur des Hauses verweisen. Zum Glück habe ich solche Typen noch nicht angetroffen :-).
Und das man immer mal ne andere Erzieherin antrifft das ist durchaus normal, unsere Erzieherin treffe ich z. B. nachmittags ab 15 Uhr fast nie an also reden geht nur früh oder über Zettel.

Ansonsten kann ich dir nur raten, such das Gespräch und wenn du garnicht klar kommst, dann musst du versuchen eine andere Einrichtung zu suchen auch wenn man in Dresden nirgends Plätze bekommt :-(.

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von zahnweh 16.02.11 - 20:08 Uhr

Hallo,

unserer ist auch ein städtischer und ich bin sehr zu frieden.

Es gibt Stammerzieherinnen. Kein Mittagessen, weil nicht so lange Betreuungszeit. Kleine Details fallen auf und die Kommunikation zwischen Erzieherinnen und Eltern ist super. Wichtiges wird mir beim Abholen erzählt und wenn doch mal was vergessen wurde, kann ich jederzeit nach fragen :-)

Beitrag von schlumpfinne1410 06.02.13 - 10:56 Uhr

Ich kann nur sagen wir haben auch so einen katastrophalen Kindergarten der Stadt. Und werden unser Kind dort wieder raus nehmen. Keine Eingewöhnung möglich, da Ständig wechselnde Betreuer. Das heißt nicht mal bis 11:30 Uhr eine Stammbetreuer/in da. Sondern innerhalb von 3h ein Wechsel. Dann täglich wechselnde Betreuungspersonen.

Keine Struktur, die gibt es nur auf dem Papier. Sporttag Waldtag, fand in 2 Monaten 2 mal statt obwohl es jede Woche sein soll. Beginn ist erst gegen 9 halb 10, wenn dann denn mal die Gruppenerzieherin für den Tag da ist. Morgenkeis gibt es nicht.
9:30 gehen die Kinder raus bis 10:45 dann essen.
Einen Wochenplan was jeden Tag gemacht wird fehlt auch überwiegend#kratz