bitte hilfe wg abstillen und schlafen *lang*

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von lena-melek84 16.02.11 - 11:07 Uhr

Hallo an alle.;-)

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Mein Kleiner ist 1,5J.und bisher ist an abstillen nicht zu denken.:-[
Er isst natürlich alles schon mit und ich habe es bisher nur geschafft, dass er den Tag über nicht "andockt", sondern "nur noch" zum schlafen (also mittags+abends) und nachts über, was manchmal/meistens bis zu 4mal der Fall sein kann. #schock
Der Hunger ist weniger das Problem hab ich das Gefühl, mehr nur sein Nähebedürfnis, obwohl er selten neben mir einschläft, muss er scheinbar checken, dass ich da bin, oder was?!?
Ich habe noch ein 5,5J.Sohn, bei uns gibt es feste Essenszeiten, ziemlich feste Rituale Thema Schlafen gehen usw.
Er geht 19-20Uhr schlafen, entweder vor oder nach seinem Bruder, dass ist kein Thema, aber ab 23Uhr geht dann meist der Spuk los. meist alle 2-3Std. aufstehen und um 5-6uhr ist die Nacht dann um.#gaehn

ich hab echte Probleme ihn schreien zu lassen, wenn er nuckeln will. ich glaube er braucht es echt noch, hab damit ja generell kein Problem. Aber die Nächte müssen doch mal besser werden... oder wie kriege ich ihn von der Brust???

Für jede Anregung oder Hilfe bin ich euch dankbar.#blume

Gruß Lena-Melek mit Jungs Miguel #verliebtu. Tarik#verliebt

Beitrag von pegsi 16.02.11 - 11:15 Uhr

Meine Tochter hat gestillt bis sie gut zwei Jahre alt war.
Für mich war das nie ein Problem. Wir haben statt Bett 3 Matratzen auf dem Fußboden nebeneinander, so dass wir alle genug Platz haben und ich trotzdem "im Schlaf" stillen konnte. Damit war es wenig belastend.

Als ich wieder schwanger wurde, wurden meine Brustwarzen so extrem empfindlich, daß ich einfach nicht mehr stillen wollte. Meine Tochter hat ein paar Tage mitbekommen, daß ich mich rumgequält habe damit, war ja kaum zu verheimlichen. Irgendwann habe ich dann gesagt: Tut mir leid Schatz, mir tut das Stillen weh, das geht nicht mehr. Beim ersten Mal hat sie bestimmt eine halbe Stunde lang getrauert (ist ja auch ihr gutes Recht), während ich sie im Arm gehalten habe, beim zweiten Versuch an die Brust zu kommen waren es nur noch wenige Minuten. Danach hat sie noch oft nachgefragt, das Nein aber akzeptiert. Heute kuschelt sie sich gerne noch mit der Wange auf die nackte Brust, wenn sie schlecht geträumt hat oder aus anderen Gründen besonders viel Mama braucht.

Das Schlafen wurde durch das Abstillen nicht gleich besser. Wir haben jetzt eine Wasserflasche am Bett, die auch nachts öfter "gebraucht" wird. Die ersten Nächte ohne Brust waren aber wesentlich unruhiger und anstrengender als vorher. Erst nach ein paar Wochen wurde es besser.
Die Mama wird aber immer noch öfter nachts gebraucht.

So, das war ein ziemlich ausführlicher Erfahrungsbericht. :-D

Mein Tip: Schafft Euch einen Schlafplatz, bei dem es Dich nicht belastet, wenn Dein Zwerg Dich nachts braucht. :-)

Beitrag von schullek 16.02.11 - 11:21 Uhr

hallo,

ich glaube unser stillclub wäre gensu richtig für dich. über meine vk findest du den link.

zum thema: mit 1,5 ist generell eine schlchte zeit zum abstillen durch mama. wenn, dann muss das schon serh entspannt von statten gehen.
auch stillen sich selten kinder in diesem alter selbst ab. dass dir die nächte zu schaffen machen kann ich verstehen. allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er gerade weil du ihn tagsüber abgestillt hast, er nachts um so mehr möchte. nach dem motto: ich nehm ganz schnell so viel ich kriegen kann.
er wird ja immer älter udn demnächst auch verständiger und dann kannst du versuchen ihn nach und nach nachts abzustillen. allerdings würde ich die ihm am wichtigsten stillmahlzeiten belassen udn nicht anrühren. eventuell wär es auch sinnvoll wieder na tagesstillmahlzeit einzuführen. generlel ist die milch ion dem alter schon noich sehr wichtig, um so besser, wenn sie von dir selber kommt.
lg

Beitrag von natascha88 16.02.11 - 11:44 Uhr

Hallo!

Ach, ich kann dich verstehen! Mir ging es ähnlich!
Mein Kleiner war auch 1,5 als ich ihn abstillen musste (ich musste für eine Woche weg und konnte ihn gar nicht sehen, davon drei Tage "Outdoor-Training" im Wald, wo ich 1. Keine Pumpe mitnehmen konnte/wollte, und 2. "dicke Brüste" alles andere als hilfreich gewesen wären)
Außerdem hatte er damals schon Probleme mit einem Zahn, da hatte ich Angst, wenn er nachts so oft Milch trinkt, das es Karies weiter fördert.

Er schlief bis dahin auch am liebsten und schnellsten an der Brust ein (ab und zu haben wir ihn in sein Bett gebracht, er kam dann nach einigen Stunden zum Kuscheln und Nuckeln in unser Bett.

Ich hab ihn zuerst noch trinken lassen, aber vor dem Einschlafen ihm den Busen weggenommen und erklärt, jetzt ist Schluss. Musste mir zu den Zeiten dann sehr "vielschichtig" anziehen, das er sich nicht heimlich zur Brust durchwühlen konnte. Er hat am Anfang schon geweint, ich hab ihn mit Kuscheln und streicheln und singen irgendwann beruhigen können. die nächsten Nächte ging es immer besser, er frug zwar noch nach Milch, aber ich hab ihm erklärt: alle-alle!
Irgendwann ist er dann nur mit Kuscheln recht bald eingeschlafen.

Heute ist es so, das er entweder in seinem Bett einschläft und dann nachts zum Kuscheln rüber kommt oder direkt, an mich gekuschelt einschlafen kann.
Irgendwie ist er der Kuscheltyp und durchschlafen in seinem Bett findet er nicht toll... aber ich kann damit leben. Wenn ich demnächst für 2 Wochen unterwegs sein werde, bekommt es vielleicht der Papa hin, das er bei sich im Bett durchschläft...

Also es geht schon, wenn du konsequent bist. Ja, er wird anfangs weinen, aber das wirst du mit anderen Methoden als Stillen auch irgendwie beenden können -auch wenn es hart ist :-(

Ach ja, und lass ihn nicht nach einer Woche überprüfen, dass die Brüste wirklich leer sind - bei mir waren sie es nämlich nicht und er hat sich sehr gefreut, doch noch mal trinken zu können ;-)

Liebe Grüße,
Natascha mit Lukas (22 Monate)

Beitrag von nana13 16.02.11 - 14:10 Uhr

Hallo,

Ich habe meinen sohn bis vor kurzem jeden abend noch gestillt, er ist nun 2,5 jahre alt.
als er 13 monate alt war wurde ich mit dem 2 kind schwanger.
da kam er in der nacht noch 4-5 mal zum trinken.
ich war dauer müde.
irgend wan habe ich meinem sohn gesagt das ich in der nacht nicht mehr stillen möchte. das es mir zu viel ist, aber das eer am abend immer noch darf. sagte ihm das wir es zusammen üben werden, nicht mehr zu stillen/trinken.

am anfang wollte er immer noch, aber ich sagte ihm nur ganz wenig nur 2-3 schlücke.
und nach kurzer zeit wurde es viel weniger wo er in der nacht trinken wollte. auch gab es immer wider rückfälle.

lg nana

Beitrag von lastrada 16.02.11 - 15:12 Uhr

Hallo,
habe bis zum 20 Monate auch noch in der Nacht und zum einschlafen gestillt. Als der sinn des einschlafstillen sich aber nicht mehr erfüllt hat, musste eine andere Lösung her.
Das in der Nacht hatte sich zum Glück durch einen Magen Darm Virus geklärt gehabt, da wollte sie die Brust gar net mehr und ich habe sie ihr auch net mehr angeboten. Zum schalfengehn war es dann so das ich gesagt habe das die mumi alle ist. Also die ersten 3 Tage wollte sie es nicht verstehen und sehr geweint, aber wir hatten vorher schon immer das ritual dazu das ich vorlese und somit konnte ich sie dann wenigstens etwas ablenken und habe ihr immer ihr wasserflasche mit angeboten. Ich sag mal so das das große drama nur eine Woche ging und sie seit dem nicht mehr ohne wasserflasche in ihr Zimmer geht. Ich bin froh das ich es gemacht habe, die nächte schläft sie meistens durch, oder sie will nochmal wasser um mitternacht trinken. aber wir tun auch sehr viel kuscheln zum schlafen gehn.
lg und viel Glück

Beitrag von valley5 17.02.11 - 14:28 Uhr

Hi!

Also, mein Sohn war 9 Monate alt, als ich anfing mir Gedanken zu machen, wie ich überhaupt abstillen könnte... habe gedacht, dass er bis zum Schulalter stillen wird#rofl
Er kam auch nachts alle 2-3 Stunden und das seit der Geburt immer das gleiche, irgendwann war ich echt fix und fertig.

Dann hat mir eine Freundin geraten, ich soll ihm nachts ab und zu die Milchflasche geben, aber natürlich nicht alle 2 std. die volle Dosis, sondern z.B. nur 3 Löffel vom Pulver, aber die gleiche Menge an Wasser d. h. 180ml Wasser (das wäre ja normalerweise bei 6 Löffel).
Als ich damit angefangen hatte, wurde er ungefähr zwei Wochen lang nur noch zwei Mal wach, dann langsam nur noch einmal und seit seit ca. 1 1/2 Monaten schläft er durch (und wenn er kurz wach ist, dann gebe ich ihm Wasser und er schläft wieder ein). Er hat wahrscheinlich gemerkt, dass es die Brust nicht mehr gibt. Und am Hunger lag es nicht, dass er so oft stillen wollte, sondern nur an der GEWOHNHEIT #schrei
Morgens gegen 6 oder 7 wacht er manchmal auf, da trinkt er seine Morgenflasche und schläft wieder ein bis ca. 8 oder 8.30 uhr.

Zum Glück hatte ich gar keine Probleme mit der Brust. Ich hatte ja schon, als er 9 Monate alt war, weniger Milch und somit ist die Milch ganz langsam weggegangen und ich musste nichts dagegen tun. Das fand ich echt super...

Hoffe, ich konnte dir einen guten Tipp geben...;-)#flasche

LG
valley + David (11 Monate)#baby

PS: David nimmt seit der Geburt keinen Schnuller, er hasst ihn :-[