Stuhlgang verdrücken - Angst vorm Loslassen - Was tun?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von amanda82 16.02.11 - 11:46 Uhr

Hallo!

Mein Sohn ist im Dezember 2 geworden und versucht so langsam trocken zu werden. Er hat größtenteils noch ne Windel dran, aber er geht gern und freiwillig zur Toilette. Er weiß auch, dass man da normalerweise reinpullert oder kackert, aber das kann er noch nicht auf Kommando, d. h. er geht zwar beim Windelwechsel drauf, aber macht nie oder nur äußerst selten was rein.

Kein Problem - der Wille zählt :-D

Naja, er kam seit Langem auch an und brachte mir eine Windel, wenn er großes Geschäft gemacht hatte. Klappte alles prima, aber seit ca. 2-3 Wochen sagt er ständig, dass er kackern müsste, will, dass ich ihn fest halte oder auf den Arm nehme, aber es passiert meist nix. Wenn er kackert, dann nur ganz ganz wenig. :-( ... und das auch nur alle paar Tage mal #schwitz

War am Samstag beim Arzt, weil er wieder so weinte und ich fand auch, dass sein Bauch hart ist, aber da hatte er dann morgens abgeführt (normaler Stuhl) Seitdem aber wieder nix oder nur einen minikleinen Klecks.

Ich hab das Gefühl, dass es ihm unheimlich ist oder dass er Probleme beim Loslassen hat und es sich dadurch verdückt? Der Kinderarzt hatte dazu nix weiter gesagt. Mein Sohn möchte aber schon ne Windel, wenn er nur mal gepupst hat #hicks

Wie kann ich ihm denn helfen, sein Geschäft normal zu erledigen? Hab ihm auch schon angeboten, auf die Toilette zu gehen, was er dann auch annimmt, aber auch dort nicht loslassen kann. Er sagt aber ständig, dass er kackert? #kratz

Beim Großen hatte ich damit null Probleme. Er ging von heut auf morgen zur Toilette und war trocken :-p

#danke

LG Mandy mit Joel (4) und Noah (2)

Beitrag von melina2010 16.02.11 - 11:48 Uhr

Mein Mann seine Tochter ( 3 1/2) hat das selbe Problem!
Jetzt bekommt sie Früh´s ne Tasse kalte Milch und es wirkt echt super bei ihr!

Lg. Susi mit Melina (13M)

Beitrag von amanda82 16.02.11 - 11:55 Uhr

Hm ... das trinkt Noah auch, aber da tut sich nix #schwitz

Ich lass ihn nachher mal ansteigend warm baden. Das hatte beim Großen mal geholfen, als er Verstopfung hatte. Vielleicht klappt es auch da. Ich sag ja immer, wenn es nicht mehr geht, kommts raus :-p

Er trinkt auch so ausreichend gut und wenn er abführt, ist es dennoch nicht hart #kratz obwohl teilweise 4-5 Tage zwischen nem Stuhlgang liegen :-(

#danke trotzdem

Freitag ist eh nochmal Arzttermin. Da frag ich nochmal...

#winke

Beitrag von pegsi 16.02.11 - 12:49 Uhr

Meine Tochter hatte das PRoblem auch, sogar über längere Zeit, so etwa ein halbes Jahr - fing im selben Alter an.

Unsere Kinderärztin hat genau Deine Vermutung bestätigt: Es gibt einfach Kinder, die Schwierigkeiten mit dem "Loslassen" haben, denen es auch unheimlich ist, dass da etwas passiert, dass sich intensiv anfühlt und nicht so gut kontrollierbar ist. Sie setzen dann oft alles dran, den Vorgang zu verhindern.

Geholfen hat bei uns keins der üblichen Mittelchen, weder Milchzucker noch Pflaumensaft (doch einmal, ganz toll, aber danach nicht mehr), auf Dauer war noch dieses kleine Trinkjoghurt von Aldi ganz förderlich.

Wenn Du also Dein Kind nicht extra stopfend ernährst, machst Du das schon richtig.
Wir mußten einmal ein Klistier benutzen, weil sie über eine Woche lang nicht gemacht hatte, aber ansonsten haben wir halt immer die 3-4 Tage abgewartet, bis es rauskam.

Inzwischen hat sie so gut wie täglich Stuhlgang und macht auch nur noch selten einen Affentanz drum.

Ich kann Dir also keinen guten Rat geben, aber wenigstens weißt Du, daß sich das Problem auch öfter mal von selbst erledigt. :-)

Beitrag von amanda82 16.02.11 - 13:33 Uhr

#danke

Ja, also mach ich es wie bisher:
Trösten, ihm vermitteln, dass es nicht schlimm ist
Ihn zur Toilette lassen
Sein Problem ernst nehmen und für ihn da sein (oder sollte man das nicht tun ... sprich... sollte man dem eher keine Aufmerksamkeit schenken #kratz)

Abwarten :-p

#winke

Beitrag von pegsi 16.02.11 - 14:32 Uhr

Ich stell es mir relativ schwer vor, einem weinenden Kind keine Aufmerksamkeit zu schenken. :-D

Wir haben die Kleine einfach immer - wie gewünscht - in den Arm genommen und gelobt, daß sie es rauslässt. Danach durfte sie sich immer ihre Lieblingswindelmotive raussuchen.

Beitrag von nochmal 16.02.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

ich kann dir leider auch nicht helfen, wir haben das gleiche Problem, seid mein Kleiner trocken ist.

Jeden Tag weint, besser schreit fast eine Stunde und immer um die gleiche zeit. Er hat Popo-Aua, aber er unterdrückt es, weil er Angst oder so hat.
Als er noch eine Windel um hatte, hatte er noch keine Probleme.

Wir haben schon alles probiert, aber nichts hilft, die Ärztin meinte, es kommt von ganz allein.

Es tut mir aber schon weh, ihn jeden Abend eine Stunde lang leiden zu sehen und zu hören :-(

LG

Beitrag von amanda82 16.02.11 - 13:42 Uhr

Ja, ist fies, wa? Noah tut mir auch immer so leid. Ist für ihn echt schwer ...

Meiner hat aber eben noch ne Windel dran, aber wie gesagt, ist ihm wohl ganz schön unheimlich dieses Gefühl, dass da was raus will #schwitz

#liebdrueck

Beitrag von derhimmelmusswarten 16.02.11 - 13:22 Uhr

ICh war deshalb mit meine Tochter letztens beim Arzt. Sie hat wohl irgendwann mal eingehalten und danach höllische Schmerzen gehabt und danach natürlich immer wieder eingehalten... Der Arzt sagte, dass fast alle Kinder diese Phase mal durchmachen. Ich habe ihr dann in jede Flasche ein Löffelchen Milchzucker gemacht und schon wurde es besser. Die Phase dauerte nur so 2 Wochen an und sie geht jetzt ganz normal fürs große Geschäft ganz von allein aufs Klo. Und das mit 19 Monaten und ohne, dass wir ihr das groß gezeigt haben. Wir haben ihr einmal ihren Klositz gezeigt und sie drauf gesetzt und seitdem meldet sie sich fast immer von allein, wenn sie muss.

Beitrag von amanda82 16.02.11 - 13:39 Uhr

Ja, Noah sagt das auch schon sehr lange, dass er mal muss oder damals zumindest, nachdem er gemacht hatte, aber auf Toilette oder Topf verdrückt er es dann. Ist selten, dass dann auch wirklich mal was rein geht, aber halb so schlimm. Manche brauchen länger, andere nicht und Jungs sind ja eh ein klein wenig langsamer in der Beziehung :-p

Naja, Flasche hat meiner nie getrunken. Hab ihn mit 18 Monaten abgestillt und seitdem trinkt er nur Wasser und Milch, gelegentlich mal Tee. Mal sehen, ob er Milchzucker mag - irgendwie merkt er jede Geschmacksveränderung #augen

Ist ja auch nicht so, dass er Verstopfung hätte, er verdrückt es sich nur so arg :-( Bisher kam es nur ein mal so hart #schmoll Er verdrückte es sich aber schon vorher ....

Na gut, dann warte ich halt ab. Was anderes bleibt mir ja nicht über :-p

#danke

LG #winke

Beitrag von aggie69 16.02.11 - 14:16 Uhr

Wirklich auf die Toilette?Habt Ihr denn keinen Topf?

Mein Sohn kennt den Topf aus dem Kindergarten (seit er 1 Jahr alt ist) und wenn ich ihn abends umziehe, dann frage ich, ob er noch auf den Topf muß. Um Zeit zu schinden sagt er natürlich ja. Er kann da IMMER pinkeln und wenn er sich nur ein paar Tropfen rausdrückt - aber er freut sich wie Bolle, wenn dawas im Töpfchen ist.
Er würde auch sein großes Geschäft imTopf mache, wenn ich den richtige Zeitpunkt erwische. 1-2 mal am tag ist die Windel richtig voll.