Richtigen Zeitpunkt zum Heiraten?!

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Beitrag von nolady 16.02.11 - 12:16 Uhr

Hallo an alle,

ich weiß, der Post ist irgendwie merkwürdig.

Aber ich frage mich seit längerem, ob es den richtigen Zeitpunkt zum Heiraten gibt?

Welche Voraussetzungen habt ihr euch geschaffen, bevor ihr geheiratet habt?

Ich wollte schon vor einiger Zeit heiraten, wir hatten auch viel darüber geredet. Dann war ich mir nicht mehr sicher und er wollte eigentlich auch kein drittes Mal heiraten. So verschob ich diesen Traum (wie auch einige Andere).
Bis jetzt hat er nicht gefragt und ich ihn auch nicht, doch wir hatten das Thema neulich wieder aufgegriffen und er meinte das sich seine Einstellung geändert hätte. Mh??? Also sollte ich auf einen Antrag von ihm warten oder lieber aktiv werden?

Wie habt ihr den Antrag gemacht bzw. bekommen?

Sorry für die "kindischen" Fragen ... aber hier weiß ich bekomme ich auch immer nette Antworten und tolle Anregungen.

LG Nolady

Beitrag von absentia 16.02.11 - 12:33 Uhr

Naja ob es den wirklich gibt ist eine schwierige Frage. Man lernt sich kennen, zieht irgendwann zusammen wenn man meint es passt und weil man sich liebt. Irgendwann stellt sich die Frage des Heiratens dann wohl. Bei uns war es genau das Muster. Kennengelernt, lieben gelernt, zusammen gezogen und letztes Jahr hat er mir einen Antrag gemacht.
Dieses Jahr im Mai ist es dann soweit.
Ich liebe ihn und bin glücklich und Familie wollen wir auch, (arbeiten schon dran) Aber wer genau weiß schon ob man es schafft eine Liebe und die Partnerschaft ein Leben lang am Leben zu halten. Dazu gehört einfach unglaublich viel. Eine Partnerschaft bedeutet ständig daran zu arbeiten.
Auch wenn ich es persönlich schöner finde, wenn der Mann einen Antrag macht, denke ich das in der heutigen zeit nichts dagegen spricht auch als Frau die Initiative zu ergreifen. Warum nicht. Hätte meiner mir im letzten Jahr keinen gemacht wäre ich nämlich den Schritt gegangen...

Beitrag von tanzlokale 16.02.11 - 14:03 Uhr

Hallo nolady,

einen richtigen Zeitpunkt gibt es nicht. Soviel schon mal dazu ;-)

Wir haben ja ein Kind bekommen, bevor wir uns jetzt ganz überraschend zum Heiraten entschieden. Und da war es auch dieselbe Frage. Ein Kind? Wann? Muss man nicht erst noch...? Sollten wir nicht lieber...? Nein. Ich war irgendwann einfach so weit und es hat sich angefühlt, als könnte jetzt eins kommen. Und eines Tages sagt mein Freund: "Jetzt wär´s doch schön, wenn du schwanger würdest." Und dann haben wir´s eben gemacht.

Beim Heiraten ist es auch so. Es gibt mindestens genauso viele Gründe dagegen wie dafür. Ich finde ja auch, logisch lässt sich heiraten sowieso schwer begründen...
Eines schönen Sonntagmorgens habe ich dann beim Spazierengehen gesagt: "Und du willst echt nicht heiraten, nee?" Dann hat mein Freund so rüber geschaut und gesagt: "Doch." Und jetzt machen wir´s eben. :-)

Was ich damit sagen will: nicht so viel denken - fühlen!

Schöne Grüße.

Beitrag von lisa-1976 16.02.11 - 14:32 Uhr

Hallo Nolady,

ob es den wirklich gibt weiß ich nicht.

Bei mir ist jedoch so, dass wir uns kennengelernt haben, zusammen ein Haus gebaut haben und ich dann nach 17 Jahren Beziehung einen Antrag bekommen habe und wir dieses Jahr heiraten.

Für mich ist es der richtige Zeitpunkt.

Ich glaube aber, dass das bei jedem anders ist.

LG Lisa

Beitrag von anyca 16.02.11 - 22:21 Uhr

Ich denke, Du solltest den Entschluß zu heiraten trennen vom romantischen, überraschenden Antrag. Der sollte erst erfolgen, wenn die Sache an sich klar ist.

Wenn ich Deine VK lese, solltet ihr wohl vor allem erst mal die "Kind oder nicht" Frage klären, bevor geheiratet wird. Wobei ich, ehrlich gesagt, auch kein wirkliches Interesse hätte, irgendjemandes dritte Ehefrau zu sein ... #gruebel

Um Deine Frage zu beantworten - wir hatten schon vor dem Zusammenziehen geklärt, daß unser Zusammenleben eine "Ehe auf Probe" sein sollte und daß wir, wenn, dann als Ehepaar auf Dauer zusammenleben wollten. Und es war auch schnell klar, daß kurz nach der Hochzeit dann die Kinderplanung beginnen würde. Der Antrag war sozusagen nur noch Formsache, aber mein Mann hat ihn trotzdem sehr süß gestaltet :-)

Allgemeiner gesagt:

1. Eine Beziehung sollte sich im Alltag bewährt haben und man sollte sich einig über die Zukunftsplanung (z.B. Kinder oder nicht, Rollenverteilung ...) sein, bevor man heiratet.

2. Der richtige Zeitpunkt für eine Hochzeit ist, wenn sie "nur noch" nach außen demonstriert, was nach innen in der Beziehung eh schon klar ist. Hofft einer der Partner, nach der Hochzeit würde "endlich alles besser werden" oder würde sich Problem XYZ von selber lösen, sollte man es besser lassen.

Beitrag von nolady 17.02.11 - 14:09 Uhr

Vielen lieben Dank für Eure Antworten. #danke

Das mit dem Kind haben wir gestern besprochen.

Nun werde ich mal auf mein Gefühl hören wann es mich leitet.
Ihr habt recht - Mit Logik kann man Liebe nicht erklären.

LG Nolady

Beitrag von anyca 17.02.11 - 16:16 Uhr

"Mit Logik kann man Liebe nicht erklären. "

Nein - aber das Scheitern von Ehen hat schon oft recht logische Gründe. Für eine funktionierende Ehe braucht es mehr als Liebe. Klar müssen die Gefühle stimmen, aber gegen alle Vernunft heiraten sollte man auch nicht ...