was meint ihr? Hauen im Spielkreis - Rauswurf

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mel-1982 16.02.11 - 12:20 Uhr

hallo
meine Kleine (21 monate) geht seid 1 monat zum spielkreis 2x die woche für 2 std
ihr gefällt das total gut mit den kindern, malen tuschen usw usw

ABER
sie haut beißt und kratzt im moment
hatte die tage schonmal gepostet
da waren die antworten "ist normal"
jetzt sagte aber die spielkreis leiterin, wir
müssen den kurs evtl verlassen, wenn das nicht besser wird
weil die anderen kinder (sind 6-12 monate älter) angst vor ihr haben
und sie bei den 9 kindern, die da sind nicht die ganze zeit hinter unserer maus herlaufen kann

ich bin total fertig u sitz hier am heulen :-(

Beitrag von pegsi 16.02.11 - 12:31 Uhr

Was ist denn das für eine Spielkreis-Leiterin? So etwas unfähiges! :-(

Beitrag von mel-1982 16.02.11 - 12:33 Uhr

von der familienbildungsstätte, also alle ausgebildet

das ist an für sich ein "guter" spielkreis. hab mir mehrere angesehen und das ist schön durchstrukturiert und meine tochter strahlt immer wie ein honigkuchenpferd wenn ich sie abhol, weil sie das so toll findet...

Beitrag von pegsi 16.02.11 - 12:36 Uhr

Ausgebildet als was? Als Sekretärin?

Also sorry, aber ich bin selbst Pädagogin und habe auch in meiner Ausbildung eine Menge Leute kennengelernt, denen ich nicht gerne mein Kind anvertrauen würde, aber so eine dämliche Ansage hätten nicht mal die gebracht!

Beitrag von mel-1982 16.02.11 - 12:38 Uhr

ach ich weiß auch nicht :-(
ich glaub, ich ruf sie gleich mal an und red nochmal in ruhe mit ihr

Beitrag von belebice 16.02.11 - 14:42 Uhr

Mönsch..., lass dich mal #liebdrueck

Um ehrlich zu sein, hört sich das nicht wirklich sehr qualifiziert an. Ich selber bin Erzieherin (momentan in Elternzeit) und kann dir sagen, dass eine ausgebildete, pädagogische Kraft das nicht so lapidar sagen sollte. Vielmehr sollte sie versuchen, dein Kind abzulenken, ihm Alternativen aufzuzeigen..., geht ja garnicht, lass dich nicht so rasch verunsichern. Außerdem KANN ich mir nicht vorstellen,dass alle anderen Kinder Angst vor ihr haben. Ich könnte eher glauben, dass dein Kind sicher nicht das einzige sein wird, dass versucht, sich auf diese Weise zu behaupten und seine Grenzen zu erforschen

Lg Bianca, ebenfalls mit kleinem Haudegen...

Beitrag von marjatta 16.02.11 - 12:33 Uhr

Komische Spielkreisleiterin #kratz

Also, entweder sie ist geeignet, Kinder in diesem Alter zu betreuen oder nicht. Abgesehen davon sollte der Betreuungsschlüssel bei Kindern in diesem Alter 4 Kinder zu einem Betreuuer betragen und das wäre mir dann wurscht, ob das im Kindergarten/Krippe oder in einem Spielkreis ist.

Wenn sie nicht in der Lage ist, diese Aufgabe alleine zu bewältigen, sollte sie von vornherein die Gruppengröße entsprechend anpassen.

Es ist in diesem Alter tatsächlich normal, dass sich die Kinder - wenn sie z.B. noch nicht so sprachlich fit sind - dann in körperlicher Form verständlich machen wollen. Man kann ihnen lediglich sagen, wenn Sie ein bestimmtes Verhalten zeigen, dass sie dann weggehen müssen (der Besuch in der Spielgruppe wird sofort abgebrochen). Aber Empathiefähigkeit gibt es bei den Kindern frühestens ab dem 3. Geburtstag.

Sie hat also 10 Kinder. Da müsste dann wenigstens noch eine weitere Betreuungsperson anwesend sein.

Mein Sohn ist fast 22 Monate, allerdings bereits seit 10 Monaten in der Krippe und spricht schon recht gut. Er kann sich bereits verbal mit anderen Kindern arrangieren. Gestern hat er im IKEA ein älteres Mädchen von der Spielküche im Restaurant vertrieben mit "Weg, Weg", so dass die arme angefangen hat zu heulen und weggelaufen ist zu ihren Eltern. Das tat mir schon leid und ich hab ihm auch gesagt, dass das nicht in Ordnung ist und er auch mit ihr hätte gemeinsam in der Küche spielen können. Aber dafür ist er eben einfach noch zu jung. Deshalb habe ich ihn dann dort weggenommen.

Sprich also ruhig die Betreuerin mal darauf an, wie sie sich das vorstellt. Ob sie die gesetzlichen Vorgaben für die Betreuung von Kleinkindern unter 3 Jahren kennt und ob sie sich im Klaren darüber wäre, dass sie - wenn sie das alleine macht mit so vielen Kindern - gegen diese Vorgaben verstößt. Jede Kita macht sich strafbar, wenn sie keine ausreichenden Betreuer für ihre Krippengruppe vorhalten und die damit verbundenen Aufsichtspflichten vernachlässigt.

Gruß
marjatta mit Sohn

Beitrag von mel-1982 16.02.11 - 12:37 Uhr

nachtrag: tut mir leid, hab vergessen zu erwähnen das immer eine mutter der reihen nach mütterdienst hat

danke für deinen beitrag #liebdrueck

also meinst du/ihr nicht, mein kind wär "nicht normal" oder so?
(ich hatte das gefühl und dabei geb ich mir so eine mühe)

Beitrag von marjatta 16.02.11 - 12:44 Uhr

Dein Kind ist schon normal. Du kannst mal sehen, ob es für diese Attacken Gründe gibt, oder ob es ohne Anlass passiert.

Grundsätzlich denke ich, Du kannst da mit Bachblüten mal probieren. Homöopathie und Antroposophie sind meist gerade bei den Kleinen eine gute Hilfe, um ihr Verhalten, wenn man nicht hinter die Gründe kommt, positiv zu beeinflussen.

Es wird sich bestimmt legen und bleibt nicht immer so. Aber wenn eine Betreuerin so schnell die Flinte ins Korn wirft, dann stimmt einfach etwas nicht - entweder mit ihrer Einstellung oder ihrem pädagogischen Konzept.

Ich halte auch nichts von Strafen oder Konsequenzen in diesem Alter. Denn die Kleinen stehen in der Autonomiephase sich meist selbst mit ihren Gefühlen im Wege (kein Trotz oder Ärgern der Eltern/Erwachsenen, sondern Hilflosigkeit den eigenen noch unkontrollierbaren Gefühlen/Gefühlsausbrüchen gegenüber). Die finden - je nach Kind - auf unterschiedliche Weise ihren Ausdruck.

Gruß
marjatta

Beitrag von curly_26 16.02.11 - 12:37 Uhr

Hallo!
Lass dich erst mal drücken #liebdrueck ....

Ich kann mit dir mitfühlen! Meine Tochter war 1 3/4 Jahre alt als sie die Kinder in ihrer Krabbelgruppe tyrannisierte. Sie hat gebissen, gehauen, an den Haaren gezogen und brauchte für das alles noch nicht mal einen driftigen Grund.

Ich war mit den Nerven am Ende, und nachdem es eine Krabbelgruppe mit Müttern war (also gemeinsames Basteln ...) habe ich dass von den Mamas auch voll zu spüren gekriegt.

Die Leiterin hat mir allerdings Tipps gegeben (nicht wie bei dir, die deine Kleine rausschmeissen will). Z. B. alles - wirklich alles - was sie gut macht loben loben loben, eine Bachblüten-Mischung geben, schauen ob es Probleme in der Familie gibt ...

Danach wurde es wesentlich besser und heute ist meine Große schon 6 und ihr rutscht die Hand so gut wie gar nicht mehr aus ;-)

Ich wünsche dir gute Nerven!

Beitrag von mel-1982 16.02.11 - 12:41 Uhr

danke :-)

ok ich bin nicht alleine #schwitz

naja sie sagte halt, nicht wirklich das wort rausschmeißen aber das meinte sie (nicht mehr kommen können)

ich habe auch shcon viel gefragt und so
und als letzte woche marie mit ner blutigen nase nach hause kam, ein kind hatte sich gewehrt, dachte ich "jetzt war ihr das bestimmt eine lehre" - aber nein.

meine nerven sind gerad echt am ende... :-[

ich mag manchmal schon gar keinen besuch mehr einladen mit kindern, weil ich angst habe, ich verscherz mir das mit den müttern, weil marie deren kinder vermöbelt....

ätzend alles :-[

Beitrag von dschinie82 16.02.11 - 12:40 Uhr

Wie bitte???? Was ist das denn? Was sind das für Erzieher, die sowas nicht in den Griff bekommen?
Die Kinder in der Kita können auch nicht einfahc die Kita verlassen, weil sie mal so eine Phase haben. Da müssen die Erzieher dann schon eingreifen und das auch in den Griff bekommen. Und wenn sie das nicht können, sind sie unfähig.
Wir haben auch so einen kleinen Frechdachs und die Erzieherin erzählt uns auch ab und zu mal, dass er ungezogen war, aber das erzählen sie nur, damit wir Bescheid wissen, falls er es zu hause erzählt und wir nicht sonstwas denken. Wenn er z.B. stört, wenn sich die Kinder anziehen, dann kommt er in einen speziellen Sitz, wo er nicht aufstehen kann und muss dann warten, bis er dran ist...
Und was sollen wir, als Eltern dann auch machen? Wir sind in den Situationen nicht da und können nicht einschreiten, dafür sind in dem Moment die Erzieher da!!! Und im Nachhinein mit ihm schimpfen bringt auch nichts... also, was sollst du tun? Ich würde noch mal das Gespräch mit der Leiterin suchen und fragen, warum die Erzieher das nicht in den Griff bekommen bzw. fragen, was du nun tun sollst...

LG und viel Erfolg.
Dschinie

Beitrag von mel-1982 16.02.11 - 12:44 Uhr

danke :-)

sie sagt, ich kann nix tun ausser ihr erklären das man nicht haut und evtl später wieder (wenn marie älter ist) im spielkreis einsteigen :-(

ich muss noch zur verteidigung sagen, das die leiterin den kurs erst ab 2 anbietet. meine ist ja nun noch jünger und sie sagte, wir probieren das aus, weil viele kinder haben dann abnablungsprobleme (weinen wenn mama geht) - das hat marie nicht 1x gemacht. sie winkt u freut sich aufs spielen usw

dafür nun das theater :-(

Beitrag von schullek 16.02.11 - 12:59 Uhr

hallo,

ich kann dich verstehen. das ist immer unangenehm wenn das eigene kind kritisiert wird und dann auch noch solche konsequenzen drohen.
was ich aber nicht verstehe ist der betreuungsschlüssel. ist tatsächlich eine betreuerin mit dann 9 kindern allein?
wenn ja, dann kann ich die gute frau ehrlich verstehen. wie soll eine betreuerin bei so vielen kleinen kindern alles im blick haben udn auch noch auf ein ständig körperlich aggressives kind eingehen?
das geht einfach nicht. da hilft auch keine noch so gute pädagogische ausbildung.

und sind wir mal ehrlich, wenn es andersherum wäre und dein kind von einem anderen konstant tyrannisiert werden würde, würdest du wahrscheinlich hier posten, dass du verzweifelt bist udn deinem kind helfen wilst.
ich habe auch bis zu einem bestimmten punkt verständnis und halte mich zurück. wenn aber mein kind dann angst vor einem anderen kind hat un deshalb z.b. nicht mehr in den spielkreis wollte etc., dann würde ich wohl auch darum bitten, dass lösungen gefunden werden. und bei einer betreuerin auf 9 kinder verstehe ich den ansatz ich zu verweisen. so leid mir das auch tun würde.

lg

Beitrag von pechawa 16.02.11 - 13:04 Uhr

Hallo,

ich finde, die meisten machen es sich zu einfach, indem sie auf die Spielkreisleiterin schimpfen! Ich empfehle euch, mal einen mal einen Vormittag lang die Verantwortung zu übernehmen, für 9 Kinder zwischen 2 und 3 Jahren!
@mel:
du musst dir keine Vorwürfe machen, denn das ist normales Verhalten, zwar nicht bei allen Kindern, aber doch bei einigen. Ich würde dir empfehlen, suche das Gespräch mit der Spielkreisleiterin. Biete dich an solange als 3. Betreuerin dabei zu sein, bis es mit deiner Tochter besser geworden ist. Als Konsequenz solltest du jedesmal mit ihr SOFORT nach Hause gehen, wenn sie beißt. Evtl. ist sie auch noch zu klein für die Gruppe und merkt, dass ihr alles noch nicht so gelingt, wie den Größeren. Dann wäre es das Beste, du würdest noch 1/2 Jahr warten,

LG Pechawa

Beitrag von aggie69 16.02.11 - 13:18 Uhr

Eine Betreuerin für soooo viele Kinder - ist das überhaupt erlaubt?

In unserer Kindergartengruppe sind 8 Kinder und da sind IMMER zwei Betreuerinnen (auch immer die gleichen, damit die Kinder feste Bezugspersonen haben)

Das Ihr wegen der Schlägerei rausgeworfen werden sollt, ist für die Betreuerin der einfachste Weg, den "Störenfried" loszuwerden. Anscheinend ist sie überfordert.

Von so'nem "Spielkreiskram" halte ich persönlich sowieso nichts, weil es zu wenig ist und dem Kind keine Regelmäßigkeit bietet. Ich bin ja "Kindergarten-Fan".

Du sagst, Deine Tochter geht da gern hin. Nun, dann erkläre ihr, daß sie nicht mehr hin darf, wenn sie sich nicht ordentlich benimmt. Kinder in dem Alter sind nicht doof! Die wissen ganz genau, was wir von ihnen wollen - machen es aber nicht, wenn sie keine Lust dazu haben.

Letzte Woche hat mir unsere Erzieherin gesagt, daß sich mein Sohn unmöglich benommen hat. Er hat den ganzen Tag gestänkert, den anderen die Spielsachen weggenommen, damit rumgeworfen, gehauen, mit Essen geworfen und nicht geschlafen. Ich habe sie gefragt, ob sie von einem anderen Kind redet, weil ich sowas eigentlich nicht kenne.
Am nächsten Tag war mein Sohn krank und wir wären sowieso zu Hause geblieben. Da er aber Frühaufsteher ist, sind wir wie immer früh aufgestanden. Ich habe ihn gefragt, ob er in den Kindergarten möchte und er hat ja gesagt. Da habe ich ihm erklärt, daß wir heute nicht gehen werden, weil er sich am Tag davor so schlecht benommen hat und die anderen Kinder nicht mit ihm spielen wollen, wenn er böse zu ihnen ist. Da hatte er erst mal ganz schön dran zu kauen. Er weiß, daß ich keine Mama bin, die ständig meckert aber daß er zur Strafe nicht in den Kindergarten durfte, hat er sehr wohl verstanden.
Montag früh habe ich ihn gefragt, ob er in den Kindergarten will und er hat wieder ja gesagt. Ich habe ihm gesagt, daß er nur gehen darf, wenn er dort artig ist und nicht mit den anderen streitet. Da hat er mich groß angeguckt und gesagt "bin lieb".
Als ich ihn nachmittags wieder abgeholt habe, fragt mich die Betreuerin, was ich mit ihm gemacht habe. Er war wie ausgewechselt - ganz lieb, hat brav gespielt und gegessen....
Tja, früher gab es wohl einfach "den Arsch voll" - hat zwar nix geholfen aber Mutter hat sich erst mal abreagiert. Ich finde, mit ein bißchen Phantasie kann man sich viel wirkungsvollere Strafen ausdenken. Bin ja mal gespannt, wie lange das jetzt anhällt.
Mein Sohn ist 22 Monate und weiß genau, was man von ihm will, wenn man was sagt.

Beitrag von tempranillo70 16.02.11 - 14:28 Uhr

Hallo,
ich habe auch so eine Rabaukin.
Jetzt ist sie 2 1/2 und es wird deutlich besser. Man hat mir gesagt, dass hängt mit der Sprachentwicklung zusammen, das Kontaktaufnahme-Repotoire ist in dem Alter noch so eingeschränkt, dass auch hauen etc als Kontakaufnahme angesehen wird.
Wir waren bis zum 2. Geb in einer Mu-Ki-Gruppe und meine gehörte zu den Ältesten. Ich bin die halbe Zeit hinter ihr her gelaufen, damit sie die Kleienn nicht haut oder piekt. Jetzt ist sie in einer Gruppe von 2-3 Jahren (ohne Mamis) und da klappt es besser.
Ich würde einfach dranbleiben, das gibt sich.
Und das von der Leiterin finde ich unmöglich, dass MUSS sie im Griff haben!!
Zweifle eher an der Kompetenz der Leitung las an Deiner Maus!
#liebdrueck I.

Beitrag von rufinchen 16.02.11 - 18:46 Uhr

Ich kann hier viele Antworten nicht nachvollziehen und empfinde nahezu nur eine als vernünftig.
Es ist eine SPIELGRUPPENLEITERIN, mehr nicht, sie ist nicht für die Erziehung der Kinder zuständig. Wieso sind immer die Erzieher und Leiterinnen irgendeiner Gruppe schuld, unfähig und unmöglich? Sorry...das ist das Problem der heutigen Zeit, die Eltern geben ständig ihre Verantwortung ab und begnügen sich bei ihrer Nichterziehung mit Jammerei über Leute, die erst recht nicht für ihre Kinder zuständig sind. Bei vielen Antworten hier bekomme ich einen leichten Brechreiz.

Eine Person ist für neun so kleine Kinder zuständig? Das ist schon recht ungewöhnlich, finde ich. Wie teuer ist denn die Gruppe? Und was für einen Inhalt hat die Gruppe? Also entgegen der weitläufigen Meinung hier, ist die Leiterin sicher nicht für das grundsätzliche Verhalten deines Kindes in der Gruppe verantwortlich, das kann sie ja auch gar nicht leisten. Das scheinst du aber auch nicht zu erwarten. Ich kann verstehen, dass dich das frustet, aber vielleicht musst du auch einsehen, dass so eine Spielgruppe mit dermaßen wenig Personal nichts für dein Kind ist. Vielleicht ist sie überfordert! Vielleicht sind es ihr zu viele Kinder. Ein kleiner Kumpel von unserem Sohn wird auch immer rabiat, wenn zu viel Trubel ist und das ist meist schon, wenn unsere private Truppe mit vier Kindern und vier Muttis zusammen trifft. Für diesen kleinen Mann sind schnell zu viel Leute auf einen Haufen und er ist dann überfordert, meist zimmert er den anderen Kindern dann ein paar....und ganz ehrlich ich habe mich schon öfter über das Früchtchen geärgert, wenn er mit Gegenständen auf mein Kind - Schäfchen-Natur - einhämmert. Und ich würde sie nicht allein in einem Zimmer lassen, bei anderen Kindern habe ich Null Problem damit, will das sogar.
Ich kann mir vorstellen, dass es für dich nicht schön ist. Aber für die anderen Mütter der malträtierten Kinder ist es auch nicht schön. UND wenn mir jedes Mal was von Phasen erzählt wird, wenn ein Kind so oft aggressiv ist...dann frag ich mich, warum gehen an so vielen anderen Kindern diese Phasen vorbei? Viele machen es sich zu einfach.."Ach das ist eine Phase, hat mein Kind auch" ...
Nein es ist schon wichtig, dass du dich damit auseinander setzt und dir die Situationen ansiehst, in denen das passiert. Es ist sicher eine Charakter- und Temperamentfrage, manche sind einfach jähzorniger und heftiger, aber es kann ja nicht sein, dass sich das ständig in solchen Attacken äußert. Beim kleinen Kumpel meines Sohnes sind es meiner Meinung nach mehrere Gründe: Einmal verträgt er viele Kinder auf einmal nicht, das ist ihm zu viel. Dann ist er immer recht weit vorne bei allen Entwicklungen gewesen, aber seiner Mutter war das auch immer sehr wichtig und ich glaube, diese Erwartungshaltungen -ob bewusst oder unbewusst oder aus Gewohnheit von der Pfiffigkeit des Kindes verwöhnt - überfordern Kinder, der dritte Punkt ist "fehlerhafte" Kommunikation. Gerade weil er immer so weit war, muss er viel allein können, musste von Anfang viel allein spielen etc ..im Grunde glaube ich, dass wirkliche nahe Kommunikation entsprechend der Entwicklung fehlt, dieses "wie ist mein Kind wirklich und welche Bedürfnisse hat es". Das ist vielleicht jetzt nicht hilfreich, weil es ja um ein ganz anderes Kind geht. Aber Phasen...schön und gut...solches Geplauder verschleiert den wahren Blick aufs Kind und dessen Bedürfnisse.
Zu guter Letzt muss natürlich eine Regulierung durch Erziehung statt finden, das kann die Betreuung nicht allein, es sind viel zu viele Kinder für eine Person. Es ist deine Aufgabe!

Alles Gute
Rufinchen