einlagen bei meinem sohn,kk bezahlt nicht.

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von diba 16.02.11 - 12:29 Uhr

hallo,

ich möchte mal eure meinung dazu hören. also,mein sohn hat im november einlagen vom kia,bzw vom therapeuten bekommen.

er sagte mir dann schon im vorfeld,da es jetzt keine ganz spezialen einlagen seien,würde die kk das übernehmen.


tja,und grade kam mit der post,das sie es nicht übernehmen:-[.


also,langsam ko.... es mich nur noch an. es werden immer mehr,und mehr dinge,die sie nicht übernehmen. wenn ich die einlagen jetzt selber tragen müsste,sind es auch mal wieder 50 euro. da frage ich mich wirklich,wofür haben die die kk eigentlich noch.:-[


nunja,macht es sinn,mich an die kk zu wenden und ggf. wiederspruch einzureichen?


ich kenne mich damit ganricht aus:-(.


liebe grüsse diana

Beitrag von picco_brujita 16.02.11 - 13:49 Uhr

einspruch ist immer gut (auch wenn es wahrscheinlich nichts bringt) und dann würde ich mich, wenn du so unzufrieden bist, nach einer anderen KK umsehen. frag deinen Kiarzt ob er ein attest ausstellt - natürlich kostenfrei, denn sonst lohnt es sich nicht!

lg
brujita

Beitrag von arkti 16.02.11 - 13:56 Uhr

Ich musste noch nie für die Einlagen meines Sohnes bezahlen #kratz

Liegt es bei dir vielleicht daran das sie kein Facharzt verschrieben hat?
Ein Kinderarzt hat ja nicht wirklich richtige Ahnung von Orthopädie #kratz

Beitrag von diba 16.02.11 - 13:58 Uhr

nein nein,das hat ein orthopäde verschrieben.. wusste eben den namen nicht mehr#schwitz

Beitrag von arkti 16.02.11 - 14:43 Uhr

Ja wie gesagt ich musste die noch nie selber bezahlen. #kratz

Beitrag von hannah1010 16.02.11 - 15:14 Uhr

Hallo!

Oh...ich hatte auch grad so meine ERfahrungen mit der KK meines Sohnes.
Bei ihm wurde eine hochgradige Hausstaubmilbenallergie festgestellt ( deswegen hat er wahrscheinlich auch immer wieder Bronchitis).
Jetzt hat uns der Allergologe so Milbendichte Matratzen- und Bettbezüge verordnet....und ja....die KK zahlt das nicht.

Hab sie jetzt klaro selbst bestellt...kostet mich knappe 300 Euro.:-[


lg tina

Beitrag von fussverbieger 19.02.11 - 15:36 Uhr

Hallo Tina,

Allergien sind leider immer häufiger....

Ich empfehle hier, Plexi oder Ortholeneinlagen zu verwenden. Diese haben keinen Bezug, passen in jeden normalen Schuh (einfach reinlegen), sind täglich abwaschbar und können im Sommer sogar barfuß getragen werden.

Ein weiterer Vorteil: Die Plexi Einlagen lassen sich optimal anformen und bieten dem Fuß ein völlig natürliches Verhalten, weil sie nachfedern, wie es die intakte Muskulatur machen würde.

Für 300,--€ bekommen Kinder sechs Paar ! :)

Gruß
Andreas

Beitrag von muckel82 16.02.11 - 17:16 Uhr

Hallo

also ich arbeite selbst beim Orthopäden. Es ist wirklch so das die KK keine Einlagen mehr zahlen bzw. nur noch anteilig. ABER 50€ ist zu viel. Soll das für ein paar Einlagen sein?

Also hier müssen alle zwi. 23 und 27€ dazuzahlen.
Sprich bitte mit deiner KK und auch mit dem Orthopädieschuhmacher. 50€ ist echt heftig

lg

Beitrag von arkti 16.02.11 - 18:42 Uhr

Seit wann ist das denn so? #kratz

Beitrag von diba 17.02.11 - 12:28 Uhr

hallo zusammen,


vielen dank schonmal für eure hilfe. ich war jetzt mit dem brief von der kk beim ohrtopäden. die legen wiederspruch ein. haben mir auch gesagt,das die kk mittlerweile alles immer ablehnt.


liebe grüsse und danke nochmal.

Beitrag von fussverbieger 19.02.11 - 15:30 Uhr

Hallo,

das Ganze verhält sich wie folgt:

Dem Kind steht ein Paar einfache "Kasseneinlagen" zu. Diese sind meist aus Weichschaum,- maschinell gefertigt und nicht individuell auf den Fuß und Schuh hergestellt. Diese Einlagen können beim Knickfuß sogar schädlich sein! Dennoch werden dieses Dinger mitlerweile am häufigsten verschrieben und die Anzahl der (unnötigen) Operationen nimmt ständig zu....

Die meisten Eltern stört das aber nicht, obwohl das Informieren nichts kostet.

Dann gibt es die Einlagen, für die eine Zuzahlung zu entrichten ist. Das Material ist oft hochwertiger und wenn man bei einem ehrlichen Schuhtechniker landet, werden die Einlagen auch individuell angeformt.
Häufig werden die Eltern aber auch über den Tisch gezogen,- auch das kann man online nachprüfen, indem man die Einlagen und die Passform vergleicht. (Teilweise schon auf www.kinderbeine.de zu sehen - demnächst kommt noch mehr)


Ferner gibt es die reine Privattherapie, die sich strikt an die biologischen Grundsätze hält und bereits bei der Untersuchung deutliche Unterschiede zur schulmedizinischen Behandlung zeigt.
Hier geht es nicht darum, den Ist- Zustand festzustellen und zu lindern, so wie es in der Schulmedizin beim Kassenarzt üblich ist. Vielmehr geht es darum, dem Fuß die Kraft zu geben, die er bei einem natürlichen Aufwachsen bekommen würde (siehe Film auf www.kinderbeine.de/senkfuss.htm).


Einige werden schon mitbekommen haben, dass unser Gesundheitsystem sehr krank ist. Bürokratie und Gewinnoptimierung sind die Prioritäten,- der Beitragszahler ist willkommen, aber der Patient ist nur ein nötiges Übel darin.
Beim Thema Einlagen ist es ganz normal, dass auch falsche Einlagen ausgegeben werden. Manche Kinder, die Einlagen brauchen, bekommen keine und andere, die keine Einlagen brauchen, bekomme welche verordnet. Entscheident ist hier oft das Quartalbudget und nicht der einzelne Patient!

Ich selbst gehöre zu den Leuten, die leider auch gesetzlich versichert sind (damals wegen der Familie war die Privatversicherung nicht drin,- jetzt bin ich mit fast 50 zu alt....). Dennoch gebe ich im Krankheitsfall lieber etwas Geld aus der eigenen Tasche aus,- so vor kurzem beim Augenarzt. Die Behandlung ist dann dementsprechend und ich wollte ja nicht nur Zeit vergäuden, sondern brauchte wirklich Hilfe und das erforderte die Zeit des Arztes zu beanspruchen. Letztendlich habe ich durch diese Behandlung sogar Geld gespart!

Beim Thema Kinderfüße und Beine sieht es genauso aus. Der Orthopäde hat im Regelfall bis zu 5 Minuten Zeit für ein Kind,- ich kann mich 60 Minuten und notfalls länger mit einem Kind befassen und die Gründe für die Fußschwächen erkennen und therapieren. Von der Untersuchung, den psychomotorischen Übungen, Gymnastik bis hin zu den Einlagen und Schuhzurichtungen gibt es alles aus einer Hand. Die jungen Patienten können sich sicher sein, dass alles aufeinander abgestimmt ist!

Die privaten Krankenversicherer sehen das gerne, denn die Folgekosten können vermieden werden. Die gesetzlichen Kassen bezahlen diese Therapie nicht und nehmen sattdessen lieber in kauf, dass die Kinder später für viel Geld operiert werden "müssen".

Viele Eltern denken, sie können sich eine Privattherapie finanziell nicht erlauben. Falsch gedacht! In Berlin gibt es ein auf Knie spezialisierten Orthopäden, der aus den oben beschriebenen Gründen im Jahr 2008 die Kassenzulassung abgegeben hat. Er nimmt nun 40,--€ für eine ordentliche Behandlung.
Ich bin noch blöder und behandele Kinder armer Familien auch kostenlos.
Eine koplette Einlagentherapie (das Kind braucht im Regelfall immer drei Paar, wegen Hausschuhe, Freizeitschuhe, Kindergarten, Sport usw.) kostet inklusive der Gymnastiktherapie etc. nur 10% vom Kindergeld.
Dafür erspart man sich die Wartezimmeraufenthalte beim Arzt und bekommt schriftlich eine Erfolgsgarantie.


Eltern, die Kinder mit Fußschwächen oder Innengang etc. haben, sollten sich überlegen, ob sie den Kassenkram gut finden oder gleich zum Fuß- und Beintherapeuten gehen, der sich auf junge Menschen spezialisiert hat.
Kinderfüße und Beine wachsen nur einmal im Leben! Was man wegen Geiz vernachlässigt, wird man nie wieder ausgleichen können!

Gruß
Andreas

Beitrag von fussverbieger 19.02.11 - 15:31 Uhr

..... sollte der Kinderarzt haben.