Erst 2 Wochen im Kindi und Erzieherin meint das geht so nicht!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sabi_2104 16.02.11 - 14:07 Uhr

Hallo,

Und zwar geht mein Kleiner (3 Jahre) seit 2 Wochen erst in den Kindergarten.
Die ersten paar Tage ging er nur 1-1/2 Stunden.

Es ging ganz gut und vorallem ohne Tränen. Danach haben wir auf 2 1/2 Stunden verlängert. Er geht von 9.30 - 12 Uhr.

Nun ist es so ich gehe ab 1.3. wieder 4 Stunden arbeiten.
Er müsste dann schon um 8 Uhr in Kindi. Hab nun die Erzieherin gefragt ob wir ab Morgen die Stunden verlängern könnten. So von 9 Uhr ab. Und dann immer mehr.

Sie meinte doch glatt das geht so nicht. Er wurde auch ständig an ihr hängen und nicht mit den anderen oder alleine spielen wollen. Er sei zwar fröhlich und es gefällt ihm auch, aber er kann nicht eine Erzieherin die ganze Zeit beanspruchen, 2 1/2 Stunden wurden reichen. Zu mehr hätten sie nicht Zeit.

Ich bin eigentlich froh, dass er überhaupt nicht weint und mich gehen lässt. Er war schon immer sehr anhänglich und braucht immer eine Weile bis er warm wird.

Es ist halt so er kennt dort überhaupt keine anderen Kinder. Und hat sich jetzt halt die eine Erzieherin als Bezugsperson ausgesucht.

Wie war das bei euren Kleinen? Waren sie auch immer die erste Zeit bei einer Erzieherin?


Liebs Grüßle Sabrina

Beitrag von chaosmanagerin 16.02.11 - 14:13 Uhr

Ich würde mal sagen: das ist ihr Beruf und wenn er nur an ihr hängt dann sollte sie probieren ihm mit den anderen Kinder zu helfen.

Bei uns lief es so ab: ich hab ihn morgens um 09.00 Uhr zur Eingewöhnung hingebracht, einer seiner Freunde hatte den TAg auch Eingewöhnung. Wir haben den beiden Hausschuhe angezogen, sie sind in den Gruppenraum, es kam ein kurzes "Tschüss bis nachher" und sie waren weg. Wir sind dann Kaffee trinken gegangen, haben vorher noch 10.000 Handynummern dagelassen falls was ist. Haben dann 3 Stunden Trübsal geblasen und um 12.00 Uhr unsere Kinder abgeholt die nicht mit uns mit wollten.


Das wird schon.

Beitrag von li123 16.02.11 - 14:13 Uhr

Hallo Sabrina

was ist das denn bitte sehr? Wieviele Stunden hast Du denn "gebucht"?

Bei uns war und ist auch teilweise Ina immer noch hinter den Erziehern her. Wir haben einen kleinen Kindergarten ausgesucht, mit 3 Erziehern und 20 Kindern.

Da sind immer mal Kinder besonders anhänglich. Die Erzieher erzählen zwar zwischendurch, dass meine Tochter immer hinter einem von ihnen hergelaufen ist, aber genervt oder so haben sie noch nie geklungen...

Ich würde ein Stückweit auf meinen Vertrag pochen... wie stellen die sich das denn vor???

LG

Li

Beitrag von 221170 16.02.11 - 14:13 Uhr

Bei solchen Aussagen würde ich mir überlegen nicht einen anderen Kiga zu suchen.
Das geht ja gar nicht.

2 Wochen sind nichts, ist doch toll das er dort bleibt ohne traurig zu sein.

Meine Tochter suchte anfangs auch immer die Nähe der Erwachsenen oder größerer Kinder, bzw. spielte alleine. Mich beunruhigte das (ja ja, das Muttertier..), aber die Erzieher sagten mir das täten fast alle neuen Kinder, das gibt sich.
Tat es auch, weil man sie gelassen hat. Die Erzieher haben sie in das Spiel mit den andern einbezogen, ohne Zwang. Und so kam es langsam, Schritt für Schritt.
Sie hielt sich erst bei den älteren auf weil die schon "vernünftiger" waren und sie wie eine Puppe behandelt haben. Das fand sie natürlich toll.
Das gab sich, heute ist sie eine von vielen.

Ich würde ein Gespräch suchen und klar machen das es ihre Aufgabe ist ihn langsam an die Kinder heranzuführen. Natürlich kann er ihr nicht den ganzen Vormittag auf dem Schoß sitzen aber eine gute Erzieherin kriegt das auch gut hin.

Beitrag von simone_2403 16.02.11 - 14:18 Uhr

Hallo

>>Waren sie auch immer die erste Zeit bei einer Erzieherin?<<

Ja und es ist Aufgabe der Erzieherin dahingehend auf das Kind einzuwirken,das es sich mehr "traut".

Natürlich kümmert man sich um Frischlinge im KiGa intensiver um ihnen den Einstieg und die Trennung von Mama zu erleichtern aber dann sich hinzustellen und zu sagen "sie hätte zu mehr keine Zeit" ist ja wohl der Hammer schlecht hin.

Ich an deiner Stelle hätte sofort gesagt das sie nicht die persönliche Nanny von meinem Kind ist,sondern mein Kind motivieren soll sich den anderen anzuschließen.

Natürlich picken sich Kinder meistens eine Person raus,an denen sie besonders "hängen" der sie mehr vertrauen als den anderen dort das ist aber noch lange kein Grund um mit solch einem Argument anzukommen.

Nach 14 Tagen hätte die Erzieherin schon dafür sorgen können das sich dein Kind mehr und mehr in die Gruppe integriert und ihr nicht ständig auf dem Schoss klebt.

lg

Beitrag von helen2007 16.02.11 - 14:21 Uhr

hallo sabrina,
ich bin selber erzieherin , lass dich da nicht abwimmeln von ihr, dann ist es eben so wenn man ein kind im schlepptau hat, irgendwann taut er schon auf und geht von ganz alleine spielen, also bring ihn um 8 hin,,
und sonst red mit der leitung

helen

Beitrag von criseldis2006 16.02.11 - 14:25 Uhr

Hallo,

was soll das denn???

Es ist ihr Job sich um die Kinder zu kümmern.

Wenn du den Platz von 8 - 12 Uhr bezahlst, hast du das Recht dein Kind auch in dieser Zeit zu bringen.

Ansonsten würde ich den Monatsbetrag aufteilen und die Stunden bezahlen, die er nur dasein darf.

LG Heike

Beitrag von hummelinchen 16.02.11 - 19:58 Uhr

Ich bin auch Erz. und sehe das wie du auch... Es ist ihr Job...

Den Beitrag zu kürzen ist allerdings nicht möglich...

Beitrag von perserkater 16.02.11 - 14:31 Uhr

Hallo

Geht ja gar nicht, da hat wohl jemand seinen Job verfehlt?

Natürlich lässt du deinen Sohn die Zeit dort die du 1. bezahlst und 2. selber brauchst.

Rede morgen noch mal mit ihr und zur Not wende dich an die Leitung. Dein Sohn wird nicht der erste oder letzte gewesen sein der beim Eingewöhnen Hilfe braucht.

LG

Beitrag von sabi_2104 16.02.11 - 14:53 Uhr

Hallo,

ich zahle für einen Platz von 8 Uhr bis 12 Uhr und Mittags von 14 bis 16 Uhr.
Klar das er Mittags noch nicht gehen muß am Anfang.
Ich hab auch nur ihr gesagt das wir eigentlich so um 7.30Uhr schon fix und fertig sind. Und ich dann bis 9.30 Uhr warten muß bis er in Kindi darf.
Ich zahl schließlich auch 96 Euro pro Monat und will das nicht nur für 2 1/2 Stunden ausgeben. Vorallem weiß ich nicht wie ich es machen soll wenn ich wieder arbeite.
Er sitzt nicht die ganze Zeit auf ihrem Schoß, er spielt schon mit ihr und paar anderen Kindern. Aber wenn sie halt wegläuft dann läuft er hinter her. Das ist ihr zu lästig. Er ist halt auch sehr schüchtern.
Weiß auch nicht war echt der Meinung das klappt ganz gut. Aber das heute war der Abschuß.

Grüßle Sabrina

Beitrag von simone_2403 16.02.11 - 15:25 Uhr

Wenn du die Zeit bezahlst,dann würde ich das Kind da auch hinbringen,Basta.

Er geht gerne,hat Spass daran und nur weil diese Erzieherin unfähig/zu faul ist das Kind schrittweise zu integrieren sollst du zahlen aber die Zeiten nicht in Anspruch nehmen? Die käm mir gerade recht.

Dein Kind fühlt sich dort wohl also bring es zu den Zeiten die gebucht sind(zumindest Vormittags),sollte die Erzieherin einen dummen Spruch ablassen würde ich mich postwenden an die Leitung wenden.

Gruß

Beitrag von twins 16.02.11 - 16:44 Uhr

Na dann viel Spaß.
Unser Sohnemann hing 1,5 Jahren an "seine" Erzieherin. Da hat keinen was aus gemacht, nur als sie dann weg war, war er traurig....

Bei uns hat die eingewöhnung so 1-2 Wochen gedauert.
Am ersten Tag Kinder abgeben und fertig. Wir konnten und nochmals die Räume anschauen und dann "mußten" die Eltern gehen. Die Kids waren dann so von 8-11 dort. ich glaube nach 1-2 Wochen wurde dann auf 12 verlängert. Abholzeit war dann auch gegen 12.15 Uhr.

Das hat geklappt und fertig und das bei allen Kindern...OK es waren nur gesamt 7 Krippenkinder...

Grüße
Lisa

Beitrag von hanni2711 16.02.11 - 18:53 Uhr

Ganz klar Job verfehlt! Bei meiner Tochter im Kindergarten sitzt ein Junge die meiste Zeit bei einer der Erzieherinnen auf dem Schoß - es hat sich noch keiner Beschwert.....

Das ist etwas was die leisten müssen. Er muss sich erst an die neue Situation gewöhnen. Zwei Wochen sind nicht viel. Ich denke aber, wenn er nicht weint und es ihm ganz gut gefällt, würde ich auf schrittweise Erhöhung der Zeit bestehen. Du merkst doch auch, was dein Sohn dir erzählt.

Wenn die da so an die ganze Sache rangehen... würd ich über einen anderen Kindergarten nachdenken.....

Hanni

Beitrag von sabi_2104 16.02.11 - 21:45 Uhr

danke euch für die vielen Antworten.
Werde auf jeden Fall mit der Erzieherin reden.


Gruß Sabrina

Beitrag von cooky2007 16.02.11 - 20:13 Uhr

Mein Sohn war die ersten 3 mal bis 11 Uhr da (von ca. 9 Uhr), danach habe ich ihne gegen 8.45 Uhr gebracht und gegen 12 Uhr wieder abgeholt. Bei gutem Wetter auch später, denn dann konnte er draußen spielen und das liebt er.

Natürlich kennt man anfangs die anderen Kinder nicht. ich finde jetzt unseren KiGa auch nicht so dolle, aber die "Anfänger" werden von den Erzieherinnen einfach mitgenommen:
"Komm, wir gehen zusammen die Großen aus der Turnhalle holen"
"Komm, wir holen Bastelpapier"
oder ähnliches.
So gewöhnt sich das Kind an die Person.

Zudem wird versucht, das Kind mit in andere Gruppen zu integrieren, beim Basteln oder Gesellschaftsspiel spielen.

Wenn mir jemand sagen würde, ich drüfte ihn nicht bringen, würde ich zur Leiterin gehen oder zum Chef (bei uns der Bürgermeister, da Gemeinde-KiGa).

Beitrag von rina1982 16.02.11 - 21:57 Uhr

Hallo Sabrina!

Ich bin auch Erzieherin und bei uns dauert die Eingewöhnung zwischen 2-8 Wochen. Deshalb ist es ganz normal, dass im ersten Monat zwar der volle Monatsbeitrag gezahlt wird aber das Kind nicht die volle Zeit nutzt.
Der Platz ist ja belegt und eine sanfte Eingewöhnung findet ja auch im Interesse des Kindes statt. Ich finde es echt krausam, wenn hier Argumente kommen wie "Dafür zahle ich, also will ich auch die Leistung haben!" Wir reden hier immerhin von und über MENSCHEN!!!

Hast du dich im Vorfeld über die Methode der Eingewöhnung informiert? Wusste Erzieherin vorher wann du wieder arbeiten gehst?

Ich bin zwar auch der Meinung, dass man eine Eingewöhnung nicht unnötig hinaus ziehen muss aber wenn dein Kind doch noch sehr unsicher (Wenn er die ganze Zeit am Bein der Erzieherin klebt ist das ein Zeichen von Unsicherheit.) ist, tut es ihm vielleicht gut, wenn die Betreuungszeit noch nicht so lang ist?!
Ich kann dich schon verstehen, 1,5 Wochen ist keine lange Zeit, aber vielleicht könnt ihr die Zeit von 2,5 Stunden ja diese Woche noch bei behalten und dann am Montag auf 9.00 Uhr erhöhen?
Du kannst die Erzieherin ja auch mal fragen, wie sie sich das vorstellt, wenn du in 1,5 Wochen arbeiten gehst und er von 8-12 Uhr bleiben MUSS?
Ich würde deinen Standpunkt schon deutlich machen aber bitte freundlich und nicht mit Holzhammer Methoden!
Es soll nämlich tatsächlich Erzieherinnen geben, die wissen was sie tun #schock

Liebe Grüße Rina