Hausaufgaben 1. Klasse - sitzt ihr immer daneben?

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von linagilmore80 16.02.11 - 15:32 Uhr

Moin#sonne

heute hat meine Tochter mal die Hausaufgaben alleine am Esstisch gemacht und ich muss euch sagen: Es war eine Katastrophe.
Sie hat die Hausaufgaben hingeschmiert, so heftig radiert bis das Blatt fast durch war - Fehler sind ja ok, daraus lernt man ja. Aber nur die Hälfte machen und dann mal sehen, was passiert? Ich weiß nicht. So Hausaufgaben hätte ich nicht abgeben dürfen....
Aber man sah auch richtig, dass sie keinen Bock auf die Hausaufgaben hatte (sie versteht nicht, warum sie Zuhause Hausaufgaben machen muss, wenn sie die Sachen schon in der Schule konnte).

Normalerweise sitze ich neben ihr, aber heute ist bei meinem Jüngsten die Motzkuh unterwegs und ich konnte nicht neben ihr sitzen.

Jetzt frage ich mich, wie andere Mütter/Väter das machen? Sitzt ihr wirklich immer daneben? Oder habt ihr irgendwelche Tips, was ich anders machen kann?

Danke und liebe Grüße,
Caroline

LG,
Lina

Beitrag von h-m 16.02.11 - 15:40 Uhr

Meine Tochter macht die Hausaufgaben in der OGS (= Nachmittagsbetreuung). Das klappt ganz gut. Wenn was "über" bleibt und sie das zu Hause erledigen muss, richte ich mich ziemlich nach ihr. Meist möchte sie, dass ich daneben bleibe. Da es ja i.d.R. nur noch wenig ist und schnell geht, mache ich das oft. Manchmal sage ich ihr aber auch, dass ich in der Zwischenzeit noch dies oder jenes erledige (in der Küche oder im Wohnzimmer) und die HA nachsehe, wenn sie fertig ist. Das akzeptiert sie dann auch. Sie macht ihre HA dann im Kinderzimmer am Schreibtisch.
Meine Tochter gibt sich (noch? #rofl) Mühe in der Schule und auch mit den HA. Es wäre ihr selbst peinlich, der Lehrerin am nächsten Tag Geschmiere zeigen zu müssen.

Beitrag von ayshe 16.02.11 - 18:25 Uhr

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Es wäre ihr selbst peinlich, der Lehrerin am nächsten Tag Geschmiere zeigen zu müssen.
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darauf warte ich bei meiner noch, sie meint, bei xy wäre es viel schlimmer, na toll.

Beitrag von h-m 17.02.11 - 08:37 Uhr

Na, so sind Kinder halt verschieden. Haben wir uns da nicht schon mal drüber unterhalten? :-)

Beitrag von 5678901234 16.02.11 - 15:58 Uhr

mein sohn ist auch in der 1. klasse und geht in die OGATA. dort werden bis auf freitags HA gemeinsam gemacht.

am wochenende macht er sie alleine. ich schaue ob er ise erledigt hat, korrigiere die aufgaben aber nicht, sonst ist es keine eigenständige leistung mehr in meinen augen.

die lehrerin meines sohnes hat am ersten elternabend gesagt sie sieht ganz genau wessen kinder selbstständig arbeiten und bei wem die eltern daneben sitzen. ist für mich dann nicht mehr sinn der sache.

vg

Beitrag von ayshe 16.02.11 - 18:29 Uhr

Ja, das sehe ich auch so.

Aber wenn ich sehe, daß sie etwas falsch gemacht hat, ich denke, sie weiß es aber, dann sage ich ihr, sie soll sich das nochmal ansehen.

Und einiges ist Interpretationssache.
Sie sollten die Bilder einkreisen, die ein "ch" enthalten.
Das war auch ein Stern mit einem Mond und sie hat durchgestrichen.
Auf meine Frage, warum sie das durchstreicht, meint sie, da wäre kein "ch" drin, ich sagte, daß es sicher "Nacht" bedeuten soll, sie: "Nee, ein Halbmond und ein Stern ist doch Türkei!" Ja, gut, dann eben nicht #gruebel

Also frage ich gern mal nach und stelle da merkwürdige Dinge fest, Mißverständnisse

Beitrag von risala 16.02.11 - 16:00 Uhr

Hi,

unser Sohn macht an 3 Tagen die Hausaufgaben in der Schule - an den anderen Tagen zu Hause. Anfangs saß mein Mann immer dabei, irgendwann dann nicht mehr.

ABER: solche Probleme gibt es auch in der zweiten Klasse noch ;-).

Wenn Fabian die Hausaufgaben nicht ordentlich macht - dann muss er eben nochmal ran. Egal, ob wir daneben sitzen oder nicht.

Radieren schein genrell in den ersten Klassen ein Problem zu sein - wohl weil die Kinder noch sehr fest aufdrücken beim Schreiben.

LG
Kim

Beitrag von mum2kids 16.02.11 - 16:06 Uhr

Hallo,
mein Sohn zeigt mir die Aufgaben und er erklärt mir, was gemacht werden soll. Dann beginnt er z. B. mit Schreibübungen. Wenn ich merke er arbeitet lustlos und unsauber, bleibe ich im Raum und erinnere an ordentliches Arbeiten. Versuche zu motivieren. Ich habe gute Radiergummis besorgt, die nicht alles verschmieren.
Gibt er sich allerdings viel Mühe und es klappt nicht besser, sage ich nichts.
Arbeitet er konzentriert verlasse ich den Raum und schaue hin und wieder nach dem Rechten.
Meine kleine Tochter hört in dieser Zeit ein Hörspiel und ruht sich aus. Sie hat gelernt, dass sie in dieser Zeit ruhig sein soll. Klappt gut. Hausaufgaben sollten nicht ewig dauern.
Hat Deine Kleine genug Ruhe bei ihren Aufgaben? Gibt es eine kleine Ruhepause vor den Hausis? Oder ist sie mehr aktiv, so dass eine Runde Roller fahren vorm Stillsitzen braucht?
Vielleicht braucht sie einen Anreiz, eine Art Belohnungssystem...oder eine Konsequenz, erneut sauber abschreiben ...
LG,
M.

Beitrag von barbarelle 16.02.11 - 16:10 Uhr

Warte mal ab, wenn in der dritten oder zweiten Klasse der "Tintenkiller" kommt. Himmel ... die meisten Eltern sind der Meinung, dass man die gesamte Grundschulzeit doch lieber nur mit Bleistift schreiben sollte #rofl

Aber im Ernst. Wir gehören zu den Eltern, denen es nicht gelungen ist das Kind so schnell wie möglich die Hausaufgaben allein und selbständig machen zu lassen, schon im ersten Halbjahr erste Klasse.

Nun erst seit der dritten macht sie alles komplett alleine. Davor war sie einfach oft zu unsicher und brauchte noch die ein oder andere Rückmeldung von mir oder ihrem Vater.

Ein Glück hat sie den Bogen trotzdem gut gekriegt und nun läuft es ganz gut.

LG
Barbarelle

Beitrag von 0908578 16.02.11 - 17:23 Uhr

Hallo,

unser SOhn geht auch in die 1. Klasse und wir gehen mittags nach dem Essen und einer Ausruhzeit in sein Zimmer.

Dort holen wir alles raus, gehen es gemeinsam durch.

Mathe macht er alleine, ich ermahne ihn immer mal wieder die Zahlen sauber zu schreiben, danach gehen wir die Ergebnisse durch.

Bei Deutsch möchte er oft das ich im Raum bleibe. Je nach Aufgabe erledige ich nebenbei oben meine Sachen oder setzte mich neben ihn. Er schreibt viel, viel ordentlicher wenn ich danaben bin.

Unsere Kleine kann sich in der Zeit gut mit Hörspiel und Basteln etc. beschäftigen, ich sehe dann immer mal rein zu ihr.

Allerdings dauern bei uns die Hausaufgaben auch "nur" so 20-30 Minuten, denn das Meiste schafft unser Sohn schon während des Unterrichts.

LG Tanja - die es ganz in Orndung findet noch Hilfestellung zu geben, das Problem wird sich von alleine lösen.

Beitrag von ayshe 16.02.11 - 18:24 Uhr

Hallo,

meine Tochter macht den größten Teil im Hort.
Ich sehe es mir abends an und evtl. macht sie noch etwas, macht sie auch gern im voraus für die Woche.

Ich sitze nicht immer daneben, erkläre ihr nur mal etwas, wenn sie fragt.
Aber sie saut auch ziemlich herum, malt dann noch mal irgendwo ein Herz hin oder so, schmiert drüber, weil sie keine Lust auf Radieren hat usw.
Ich sage ihr dann, daß es so echt nicht geht und sie hier und dort radieren und es neu schreiben soll, macht sie etwas widerwillig.
Tja, weiß auch nicht, von mir hat sie das nicht ;-)
Und sie kann, wenn sie will. Sie hat mir auch schon Zettelchen geschrieben, echt in super Schönschrift, aber in den Schulsachen? #schock


Was meine tochter nicht leiden kann, sind die wiederholten Schreibübungen, die ersten Wörter sind schön, der Rest wird nur noch so hingeschludert, reicht ihr eben, so in etwa.


Ich mache mich damit nicht verrückt.
Die Lehrerin wird es ihr auch sagen und das nimmt sie dann ernst, das weiß ich.

Also wenn die Aufgabe an dem Tag erledigt werden soll, dann ermuntere ich meine Tochter schon, daß sie sie noch fertig macht, wenn sie die Lust verloren hat, setze mich dazu und versuche sie zu motivieren, das geht eigentlich ganz gut.
Gedichte lernen fand sie nervig, da habe ICH ihr das eine mal das gedicht mit Händen und Füßen vorgetragen, völlig überzogen in der Gestik und Mimik, fand sie toll, hat gelacjt und lernt sie jetzt gern, denkt sich immer etwas dazu aus.



Ach, ich denke, das wird schon noch.


Beitrag von kloos 16.02.11 - 20:30 Uhr

Nein, ich sitze nie bei meiner Tochter, wenn sie Hausaufgaben macht. Habe ich auch nicht in der 1 Klasse gemacht.

Wenn sie etwas nicht versteht kommt sie zu mir und ich erkläre ihr das.

Das ist nicht mein Bereich, sondern der von den Lehrern.......so wurde es uns in der Schule gesagt.

Das einzige was ich mache, ich schaue das sie wirklich die Hausaufgaben macht......aber das macht sie eh, weil sie sonst am nächsten Tag vor den ganzen Klasse bloß gestellt wird und das ist ihr peinlich.

Deine Tochter lernt es noch mit den Schulsachen ordentlicher umzugehen. Zu schreiben und nicht mehr so feste zu radieren. Warte einfach das Elterngespräch ab und was der Lehrer sagt.


Gruß,

kloos

Beitrag von sandra7.12.75 16.02.11 - 20:43 Uhr

Hallo

Nö,ich gucke mir die HA wenn die fertig sind an und gut ist.

Bei meiner mittleren muß ich hin und wieder mit ran aber die hat auch Probleme in der Schule.Braucht halt länger.

lg

Beitrag von mamakind 16.02.11 - 21:00 Uhr

Hallo,

ich bin während der Hausaufgaben in der Nähe, mache Haushalt, bügle, arbeite am PC,,.. Wenn meine Tochter Fragen hat, ruft sie mich und ich schaue am Ende alles durch.

Nur beim Lesen sitze ich daneben, da sie öfter mal Wörter, die sie nicht richtig lesen kann (oder meinst den Text schon auswendig zu können) durch andere ersetzt. Da wird aus der Wiese schnell der Rasen oder so. #schein

LG Simone

Beitrag von erstes-huhn 17.02.11 - 08:49 Uhr

So geht es bei uns auch. Ich versuche auch immer seine kleine Schwester im Zaum zu halten, wenn mein Sohn seine Aufgaben macht. Am besten ich sitze daneben, das geht nicht immer.

Eigentlich möchte ich, dass er seine Aufgaben alleine, in Ruhe in seinem Zimmer macht. Ich arbeite darauf hin.

Beitrag von mili21 17.02.11 - 09:45 Uhr

Sicher sitzen wir daneben (2.Klasse), mal mein Mann, mal ich. So merken wir sofort, wo noch Erklärungsbedarf ist...gerade in Mathe kann man da viel erreichen. Bei der Rechtschreibung helfe ich auch ein bißchen, denn ich bin der Meinung, man sollte sich das gleich richtig einprägen. Ich weiß so genau, wie schnell er arbeiten kann und auf welchem Stand er ist. Manchmal ist es einfach auch nötig zu motivieren, wenns ein anstrengender Tag war und die rechte Konzentration fehlt.
Mili