Der Nachteil am Familienleben...

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von nele27 16.02.11 - 15:48 Uhr

Hi,

wollte mal in die Runde fragen, was für Euch ein echter Nachteil am Familienleben/Leben mit Kindern ist.

Für mich ists das ewige Sorgenmachen. Das soll ja nie wieder aufhören, wie mir "alte" Eltern mit großen Kindern sagten #schock
Früher hab ich mir nicht soviele Gedanken um alles mögliche gemacht. Man ist doch irgendwie verwundbarer mit Kindern...

Wie seht ihr das?
Welche Nachteile hat die Familie für Euch?

LG, Nele

Beitrag von simone_2403 16.02.11 - 15:57 Uhr

Hallo Nele

Seh ich genauso und ehrlich...es ist der einzige Nachteil am Familienleben.

Ich hab mir oft einen gegrinst wenn ich den Spruch gehört habe :kleine Kinder kleine Sorgen,große Kinder große Sorgen.Manchmal ist das aber wirklich zutreffend.

Bei den Kleinen muss man allenfalls ANgst haben das sie mal irgendwo runterfallen,kleinere Unfälle passieren,hat man Große Kinder liegt man oftmals mit Bauchweh im Bett und hört mit einem Ohr hin ob das "Kind" nun schon aus der Disse zurück ist #schein

Mein Kind,bleibt IMMER mein Kind,egal wie alt es ist und wenn man sich keine Sorgen macht,dann zumindest Gedanken.

Meine Älteste ist 21,lebt mit ihrem Freund zusammen und ich kann behaupten,das sie ihr Leben gut und sehr Selbstständig meistert.Nichtsdestotrotz erwische ich mich ab und an bei dem Gedanken ob die denn genug im Kühlschrank hat (was völliger irrsinn ist,sie arbeiten beide #schein)

Man lässt seine Kinder ziehen,man lässt auch in gewisser Weise los aber so ganz kann man das irgendwie nicht #schwitz#schein


#winke

Beitrag von nele27 16.02.11 - 16:26 Uhr

***Große Kinder liegt man oftmals mit Bauchweh im Bett und hört mit einem Ohr hin ob das "Kind" nun schon aus der Disse zurück ist ***

Oh jaaaa, das steht mir auch noch bevor. Ich hoffe, meine werden anders als ich in der Pubertät #schwitz

Beitrag von simone_2403 16.02.11 - 16:37 Uhr

Weißt du was MIR da drüber hinweg geholfen hat?Der Gedanke daran das ich auch nicht viel anders war. #schwitz;-)

Bei uns waren Autos damals noch nicht sooooo großartig,viele fuhren Mofa oder 80er auch bis weit über 18.Wenn ich dran denke wie oft wir ohne Helm durch die Pampas gebrettert sind,wird mir ganz schlecht #schein Meine Eltern müssen Höllenqualen ausgestanden haben obwohl ich immer dachte das wissen die eh nicht #schwitz

Sie wußten es natürlich #schein haben aber nie eine Bohei drum gemacht.Sie haben sich sicherlich auch genügend Sorgen/Gedanken gemacht mich aber immer gerne eigene Erfahrungen machen lassen.Ich handhab das genauso auch wenn es Momente gibt in denen ich schier schreien könnt #schein

Beitrag von nele27 17.02.11 - 08:57 Uhr

Tja, bei mir machts dieser Gedanke höchstens schlimmer #schwitz

Ich hatte wirklich NUR Flausen im Kopf. Ich bin mit 14/15 schön per Anhalter durch die ganze Stadt gefahren. Natürlich nachts und im Partyoutfit. Würde meine Alma wahrscheinlich in den Keller sperren, wenn sie sowas macht #schein

Oder dieses ewige Partymachen bis zum Umfallen. Davor selbstverständlich ne Woche nichts gegessen, denn man wollte ja in die 27er Hose passen #klatsch Und dann auf den nüchternen Magen schön Wodka Red Bull. Mir wird jetzt noch schlecht, wenn ich dran denke.

Nee nee, ich hoffe meine Kinder werden langweilige Spießer, sonst kannste mich einliefern...

Beitrag von risala 16.02.11 - 16:06 Uhr

Hi,

Nachteile am Familienleben kann ich so direkt keine finden, aber manchmal vermisse ich doch die Unabhängigkeit meiner kinderlosen Singlezeit. Trotzdem würde ich, wenn man mich vor die Wahl stellen würde, nicht auf meinen Sohn oder auf meinen Mann und unser gemeinsames Leben verzichten wollen!

Gruß
Kim

Beitrag von steffken80 16.02.11 - 16:31 Uhr

Hallo,

also mir geht es genauso, mir fehlt die Unabhängigkeit. Einfach mal spontan abends Essen oder ins Kino gehen. Oder den ganzen Tag im Bett oder auf der Couch verbringen.

Aber was mich auch zu schaffen macht, dass ich momentan arbeitslos bin und es verdammt schwer ist mit Kind einen Job zu bekommen, weil man halt nur zu bestimmten Zeiten arbeiten kann. Bin nun auch schwanger und mag nicht die nächsten 3 Jahre mit dem Kind zu Hause sitzen, aber leider wird es wohl so kommen, weil KitaPlätze ja magelware sind. Nicht falsch verstehen, ich liebe meine Tochter und ich freu mich auch auf unser Zweites, aber bin nunmal keine Mutti, die die erfühlung darin sieht sich ihr ganzes Leben für die Kinder aufzuopfern.
Will ne Mama sein, die täglich ein paar Stunden arbeiten geht und dann super froh ist den Nachmittag und die Wochenenden mit den Kindern zu verbringen.

LG Steffken

Beitrag von grundlosdiver 16.02.11 - 16:14 Uhr

Momentan der Schlafmangel und keine freie Minute für mich haben. Ehrlich, ich liebe meine Zwerge und gebe mein Bestes für sie, aber es ist gerade so anstrengend und ich bin so erschöpft! Aber das wird ja auch wieder besser in ein paar Jahren...

Das ewige Sorgen machen, ja, das ist das Schlimmste! Wenn ich sowas lese wie Kind (4) vor der Haustür entführt; Kind (2) ertrinkt unterwegs mit dem Kiga etc...
Da wird mir ganz schlecht und ich bete, dass ich niemals sowas erleben muss!
Als unsere Kleinste 3 Wochen alt war, hatte sie Hustenanfälle mit Atemaussetzern- wir haben den Notarzt gerufen und waren 5 Tage im KH. Ich hatte so Angst, mein Kind zu verlieren. Ich konnte nächtelang nicht schlafen, weil sie schlecht Luft bekam... Es ist alles gut gegangen.

Wir gucken "Criminal Minds" #schein und ich neige gerade dazu eine Alarmanlage zu kaufen :-p

Beitrag von asimbonanga 16.02.11 - 16:31 Uhr

Hallo,
ja ich empfinde es auch so--kleine Kinder kleine Sorgen....große Kinder...........................
Da ich bestimmte Sendungen nicht schaue ( Horror, RTL Reportagen, Krimis du weißt schon ) lebe ich auch nicht mir unnötigen Ängsten.:-)
Aber bei drei Kindern gibt es immer einen Grund sich Gedanken zu machen-gerade auch um die Älteren.Von daher finde ich es jetzt auch an der Zeit ,das meine Älteste auszieht.Es gibt bestimmte Erfahrungen und Fähigkeiten, die man nur außerhalb der Familie machen bzw. erwerben kann.
Ansonsten bin ich altersgemäß gerade an einem Punkt ,wo zum Glück langsam wieder die eigenen Belange in den Vordergrund treten können.
Ansonsten ist mir jetzt kein Nachteil in Erinnerung geblieben oder gegenwärtig.Das sagt ja schon viel aus -oder?

L.G.

Beitrag von yozevin 16.02.11 - 16:55 Uhr

Huhu

Ich glaube auch, dass dieses ewige sorgen um alles und jeden der größte Nachteil des Familienlebens ist... Ich mache mir momentan auch mehr als zuviel (unnötige) Sorgen

Wir waren zum Beispiel am Sonntag das erste mal im Indoor-Spielplatz.... Unser kleiner Mann hatte unheimlich viel Spaß da, es war alles hoch interessant für ihn! Anfangs wollte er unbedingt auf die Hüpfburg, das kennt er schon aus dem Tierpark... Allerdings waren dort nie andere Kinder mit drauf, hier natürlich schon! Und die sprangen nun alle da drauf rum und keines der Kinder nahm Rücksicht auf meinen kleinen Zweijährigen #schock Wie Kinder halt nun mal so sind, weiß ich ja auch... Aber Eltern waren auf der Hüpfburg leider nicht erlaubt.... Minimann wollte aber nun mal unbedingt auf diese blöde Hüpfburg! Wie es halt so war, sprang ihm ein älterer Junge dann auch fast auf den Kopf und ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen.... #schmoll#schein Ich glaube, dass muss ich noch lernen!

Gleicher Tag, gleiche Location, unsere Kleine konnte ja nun noch nicht hinter ihrem Bruder her, wollte aber unbedingt mit ihm mit.... Den Bereich für die ganz Kleinen hatten wir erst zum Schluss entdeckt.... #schmoll Unsere Pummel krabbelte nun also immer schön von links nach rechts und wieder zurück vor unserem Tisch rum und ich hatte nichts anderes zu tun, als aufzupassen, dass keins von den größeren Kinder sie umrennt oder über sie stolpert....

Ich sage ja, das muss ich echt noch lernen! Vor allem auch, dass ich sie nicht vor allem beschützen kann! Aber sie sind halt noch sooo klein.... Ich glaube, wenn ich jetzt nicht was tue, sage ich das auch noch, wenn sie 20 sind ;-)

Ja, das ewige sich sorgen ist wirklich das schlimmste!

LG

Beitrag von schullek 16.02.11 - 17:14 Uhr

hallo,

bei mir wäre es auch das sorgen machen. um so ziemlich alles, was es da gibt. und immer ist irgendwas anderes, dass die aufmerksamkeit fordert.

ansonsten gibt mir familie so viel, dass es die nachteile aufwiegt.

lg

Beitrag von weltraumreise 16.02.11 - 22:09 Uhr

Also ich schließe mich den anderen an: Diese ewigen Sorgen sind schon nicht ohne aber was mich wirklich fast genauso fertig macht:

Das man keine Mahlzeit von Anfang bis zum Ende in Ruhe am Tisch sitzen kann. Ganz ehrlich - das macht mich wahnsinnig. Gut, unsere Kinder werden in diesem Jahr 2 und 4, d.h. ich habe die Hoffnung auf ein gemütliches Abendessen in Famlie noch nicht aufgegeben aber momentan ist das alles andere als entspannend!

Liebe Grüße

Beitrag von babsi1974 16.02.11 - 22:41 Uhr

"Das man keine Mahlzeit von Anfang bis zum Ende in Ruhe am Tisch sitzen kann. Ganz ehrlich - das macht mich wahnsinnig."

#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl

Ja das geht mir genauso. #rofl#rofl#rofl#rofl

LG Babsi

Beitrag von imzadi 16.02.11 - 22:10 Uhr

Nachteil:

Ich vermisse das Singelleben von damals, die grössten Sorgen waren was zieh ich an und und wo gehen wir hin um nichts zu verpassen. Ich muss sagen ich hatte fast 30 Jahre ein fast sorgenfreies Leben, mit fast allen annehmlichkeiten.

Und Jetzt? Jetzt muss ich mir gedanken was meinen Sohn auf den Schulnachhauseweg passieren könnte, ob er von keinem geärgert wird oder ob er seine Pausen"brot" gegessen hat. Dann noch so gedanken was koch ich heut, haben die Fenster noch eine Woche Zeit oder ob man der Bügelfrau Samstagabends noch die Wäsche bringen "darf". Natürlich ist da auch noch mein Mann der auch seinen Spaß am Leben mit uns haben soll.

Vorteil:

Eine Familie zeigt ein wo man hingehört. Man lernt sich mit seltsamen Lebenweißheiten zu stopfen wie; wie mache ich das ich am Monatsende noch Geld überhab oder wie lang muss ich Was kochen damit es am Ende zusammen serviert werden kann und nichts kalt ist. Aber so schlimm ist das nicht also:

FÜR DAS FAMILIENLEBEN

Beitrag von hinterwaeldlerin09 16.02.11 - 22:22 Uhr

Hallo,

eine interessante Frage.

Ich sage mal was aus der Sicht der Mutter eines alten Kindes (16) dazu.

Ich mache mir nicht so viele Sorgen, muss ich ehrlich zugeben. Sie ist manchmal schwierig, launisch, pubertär eben. Aber sie ist eine gute Schülerin, hat ein gutes Herz, hat Rückgrat, hat viel Humor und ich habe keinen Zweifel daran, dass sie das, was sie machen möchte, auch schaffen wird.

Als ich heute abend von der Arbeit nach Hause kam, gegen 18 h, stand sie in der Küche und hat Möhren geraspelt. Sie sagte, sie wolle für uns heute abend schnell was kochen. Und sie sagte: Mama, bleib ruhig hier in der Küche, ich habe es so gern, wenn einer da ist, mit dem ich mich unterhalten kann, wenn ich koche.

Und dann machte sie ein schnelles, vegetarisches Essen. Wir weckten dann ihren Stiefvater, der Lehrer ist, sieben Stunden am Stück Mathematik unterrichtet hatte und sich am Nachmittag hingelegt hatte.

Dann haben wir alle gegessen, dabei hat sie lauter lustige Geschichten von ihren Lehrern erzählt und wir haben ganz viel gelacht.

Und ich dachte: um diese junge Frau mit diesem fröhlichen Lachen muss ich mir keine Sorgen mehr machen. Es war ganz schön mit uns dreien. Ich habe mich mit meinen beiden aufgehoben, geborgen und gleichzeitig frei gefühlt. Es war total perfekt.

So war es leider nicht, als ich noch mit ihrem Vater zusammen war und sie klein war. Da habe ich die Familie als Last, als Hemmnis, als einen Ort der Unfreiheit empfunden. Nicht immer, aber zu oft.

Jetzt, wo ich nicht mehr in erster Linie für sie sorgen muss, löst sich das. Ich möchte in den nächsten Jahren nebenbei noch frei arbeiten und auch Aufträge in anderen Städten annehmen.

JETZT kann ich das ENDLICH wieder. Und ich freue mich darauf.

Als mein Kind kleiner war und meine Beziehung unglücklich, habe ich die Familie oft als Einschränkung empfunden.

Jetzt, wo ich eine gute Partnerschaft habe und so ein altes Kind...kann ich erkennen, dass die Familie mich stützt, mir Erdung gibt...und mir gleichzeitig Luft unter die Flügel pustet.

Es ist wirklich eine wunderbare Zeit jetzt.

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von ronja_one 17.02.11 - 08:26 Uhr

Danke für diesen schönen Einblick in Dein Leben.

Meine Kinder sind gerade 4 und 2 und trotz toller Partnerschaft, laugt mich das Leben mit Job, Alltag und den ganzen Forderungen gerade aus.

Aber es ist schön zu sehen, dass sich all dies lohnt.


Ronja

Beitrag von nele27 17.02.11 - 09:01 Uhr

Hi, das klingt beruhigend... aber sag mal, mit 16 müsstest Du doch gerade auf dem Höhepunkt Deiner Sorgen sein? #gruebel

Wilde Partys, komische Freunde, Schule schwänzen, ungesunde Diäten - macht Deine Tochter nichts davon??
Vor sowas graut mir nämlich jetzt schon und meine Kinder sind erst 3,5 und 3 Monate alt!

LG

Beitrag von dharma8 17.02.11 - 12:09 Uhr

Oh wei... Um ehrlich zu sein, habe ich mit 16 keines der von dir aufgeführten Dinge getan. Auch in meinem damaligen Freudeskreis oder dem meines Bruders war es nicht so. Mh... #kratz

Beitrag von hinterwaeldlerin09 17.02.11 - 13:29 Uhr

Nee, komischer Weise nicht! Wenn meine Tochter so wäre ich wie es war #schock, das wäre natürlich schlimm, aber so ist sie eben nicht.

Parties, die sind bisher nicht auffällig. Natürlich kann ich erst einschlafen, wenn ich höre, wie sie nachts nach Hause kommt #schein, komplett ohne Sorgen geht natürlich nicht, aber es ist eben nicht dramatisch. Ihre Freunde sind okay, Schule...nee, keine Probleme und Diäten? Sie ist schlank, Diäten gibt es bei uns nicht, ich bin dagegen, mache sowas auch nicht.

Ich habe in meiner Erziehung immer darauf geachtet, dass ich nie Angst vor ihren Gefühlen habe, vor allem keine Angst vor ihren negativen Gefühlen. Ich habe das bei anderen Müttern immer furchtbar gefunden, wie die Angst vor ihren Kindern hatten, deshalb oft sehr inkonsequent und wankelmütig waren. Ich habe auch wahrgenommen, wie sehr die Kinder das belastet hat, wenn die Eltern ihr emotionales Wohl- und Wehe dem Kind auf die Schultern legen. Ich glaube nicht an die Dimension von Erziehung als Blick auf das Kind. Ich glaube an die Dimension von Erziehung als Blick vor allem auf auf sich SELBST.

Vielleicht hat das etwas gebracht. Vielleicht wurde sie uns so geschenkt.

Mir hat es auf jeden Fall etwas gebracht! Ich kann das Zusammensein mit meinen Lieben, die Veranwortung für meine Tochter, genießen und nichts daran als Nachteil empfinden.

lg die hinterwäldlerin


Beitrag von h-m 17.02.11 - 08:55 Uhr

Die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie belastet mich zur Zeit am meisten. Es klappt alles organisatorisch gerade so eben. Aber ich kann NIE zu Fortbildungen oder Lehrgängen. In unserem Unternehmen werden in Kürze einige interessante Stellen frei, die intern besetzt werden sollen - ich würde mich so gern bewerben, aber ich könnte an den dafür erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen nicht teilnehmen. :-(

Beitrag von anarchie 17.02.11 - 11:01 Uhr

Oh ja...


die ständigen Sorgen...die sind echt lebensbegleitend..

es stimmt wirklich:

"wer ein Kind bekommt, trägt sein herz fortan ausserhalb des Körpers"

aber ganz konkret:
ich würde SO gerne mal wieder nur an meine sachen denken müssen, nur für mich verantwortlich sein...nur einen tag lang...

manchmal birst mir fast der schädel. weil ich für 5 andere Leute an 1000 Kleinigkeiten mitdenken muss;-)

und - mein großer Traum ;-) - einmal ins bett gehen, wenn ich müde bin und aufstehen, wenn ich es nicht mehr bin - und zwar dann, wann ich will.
Und mal nicht potentiell verfügbar sein müssen.


lg

melanie, die trotzdem unheimlich gerne ne Horde Kinder hat;-)

Beitrag von cinderella2008 17.02.11 - 11:48 Uhr

Hallo,

ja, es sind die Sorgen um die Kinder. Und die hören wirklich nie auf.

Ich habe inzwischen alle Phasen der Kinder durch.

Durchwachte Nächte am Krankenbett, durchwachte Nächte und immer wieder aus dem Fenster schauend *schäm*, ob sie denn auch unbeschadet nach Hause finden, wenn sie länger unterwegs waren.

Sorge darum, ob sie auch den gewünschten Studienplatz bekommen, Chancen im Beruf bekommen.

Und auch die Sorge darum, wenn man weiß, sie sind mit dem Auto oder Fahrrad unterwegs. Meine Tochter fährt, wenn das Wetter es zulässt, mit dem Rad zur Arbeit durch Straßen mit starkem Verkehrsaufkommen.

Ich muss fast sagen, die meisten Sorgen und Ängste habe ich durchlitten, als sie schon erwachsen waren, aber noch bei mir wohnten. Die Unternehmungen werden "gefährlicher" ;-). Man kann das Kind nicht mehr beschützen und evtl. neben dem Klettergerüst stehen und es auffangen, wenn es fällt.

Seitdem beide Kinder ausgezogen sind, lebe ich wieder ruhiger. Der Trennungsschmerz war schon ziemlich heftig, das gebe ich zu. Aber es ist ganz gut, nicht mehr alles mitzubekommen und für die Kinder ist es auch gut, wenn sie nicht mehr daran denken müssen, ihrer #zitter Mutter nachts eine SMS zu schicken, nur weil sie mal woanders nächtigen.;-)

Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu konfus geschrieben und man versteht, was ich rüberbringen wollte. Wahrscheinlich wird alle Welt denken, ich wäre eine Gluckenmutter, bin ich aber definitiv nicht.

LG, Cinderella

Beitrag von ostsonne 17.02.11 - 13:42 Uhr

Ganz ehrlich ? Ich würde gern ab und an über`s Wochenende eine kleine Dachwohnung mitten in der Stadt haben wollen....ganz für mich alleine, ohne Mann und Kinder, einfach mal das machen worauf ICH Lust habe.
( wir wohnen einsam am Waldesrand mit Schwiegermutter im Haus )

Und klar, die Sorgen teile ich mit euch, das sehe ich genauso.
Meine Große ist jetzt 20 Jahre alt, hat sofort ihre Wunschausbildung bekommen und wird nächstes Jahr fertig.
Ich bin total stolz auf sie ! Sie wohnt bei meinen Eltern, weil sie dort in der Nähe auch lernt, aber will jetzt in ihre erste eigene Wohnung ziehen.
Da sind sie wieder....die Gedanken: was geht da wohl dann ab, wenn sie alleine dort wohnt....ohne Aufsicht ?
Als sie vor zwei Jahren den Führerschein gemacht hat und auch gleich ihr eigenes Auto hatte....mannnnnn was hab ich mir für Sorgen gemacht, auch jetzt noch, klar.

Dann die beiden anderen Kinder...sie sind 4 und 9 Jahre alt.
Da macht man sich auch immer so seine Gedanken, läßt sich von irgendwelchen Berichten verrückt machen....

Mein Mann ist da ganz schlimm. Er würde seine Kinder am liebsten in Watte packen.

Aber dennoch würde ich es wieder genauso machen, wie es gekommen ist !