Ständiges Einnässen - 5 Jahre, 3 Monate

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von conina22 16.02.11 - 17:18 Uhr

Hallo!

Ich hoffe, dass ich hier ein paar Antworten bekomme.

Meine Tochter ist 5 Jahre 3 Monate alt. An sich ist sie trocken seit sie ca. 2,5 Jahre alt ist (von sich aus). Leider gab es immer wieder Unfälle. Manchmal wochenlang nicht, dann wieder 3 x täglich. Im Moment ist es so, dass sie seit SEptember glaube ich keinen Tag ganz trocken war.

Ich muss dazu sagen, wir sind in einer Kinderklinik in Behandlung, weil sie einen Reflux hatte, der mittlerweile aber erfolgreich behandelt wurde. Auch die Ärzte da sagen, dass das nicht der Grund sein kann. Sie haben mir ein Belohnungssystem vorgeschlagen, ignorieren, die ganze Palette eben. Funktioniert hat bisher nichts davon.

So langsam weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Ich vermute mittlerweile sehr, dass sie seelisch irgend etwas belastet und das so zum Ausdruck kommt. Nur, es geht ihr doch an sich gut. Ich mache mir wirklich viele Gedanken um Erziehung, ich beschäftige mich mit ihr (und ihrer Schwester), ich versuche auf sie einzugehen, aber natürlich gibt es auch Regeln, an die sich alle halten müssen. Sie hat ein normales Umfeld, sie hat Freundinnen, wir (also ihre Eltern) streiten nicht. Gott, ich hab wirklich keine Ahnung was sie so belasten könnte..

Im März sind wir wieder in der Kinderklinik und die Krankenschwester hat mir vorgeschlagen, dass man auch einen Termin beim Kinderpsychologen machen könnte. Ich bin nicht sicher, ob ich dem zustimmen soll. Natürlich möchte ich ihr helfen, aber ich befürchte doch tatsächlich, dass dann im Endeffekt herauskommt, dass ich versagt habe, obwohl ich mir MÜhe gebe *seufz*

Es belastet uns wirklich alle sehr, obwohl ich versuche es weitgehend zu ignorieren bzw. ihr gut zuzusprechen.

Meine eigentliche Frage ist .. hat jemand von euch sowas durch und hat eine Idee was ihr helfen könnte? Kann der Kinderpsychologe da wirklich etwas ausrichten?

Ratlose Grüße
Conina

Beitrag von babe26 16.02.11 - 18:00 Uhr

hallo,
mein sohn ist 5 1/2 und es passiert auch ab und zu, dass er es nicht rechtzeitig zur toilette schafft, meistens passiert es, wenn er wieder einen entwicklungssprung hat. wie ich reagiere? gelassen. er muss die nassen sachen in die waschküche bringen, sich jeans und neue unterhose selber holen. anstonsten passiert nichts weiter. ich mache mir da keine sorgen. bei uns ist auch alles in ordnung und sowas kann immer passieren.

lg, babe26

Beitrag von conina22 16.02.11 - 18:38 Uhr

Hallo,

danke und für deine Antwort!

Ganz ehrlich, wenn ab und an was passieren würde, dann würde ich feiern. Aber bei uns ist es eben 1 bis 3 mal täglich, manchmal sogar öfter und DAS kann man nicht so einfach ignorieren oder übergehen..

Natürlich muss sie sich selbständig umziehen usw., aber das ändert nicht wirklich etwas daran. Oft sagt sie es auch gar nicht und immer merke ich es nicht und dann stinkt sie natürlich irgendwann ganz furchtbar.

Hmm keine Ahnung :o

Beitrag von carla_columna 16.02.11 - 18:53 Uhr

Huhu,

meine TOchter ist genau so alt wie deine.

Und bei uns war es genau so.
Mindestens 1-3 mal täglich haben wir die Hose wechseln müssen.

Und nun, seit 2 Monaten klappt es auf einmal. Ganz von alleine, ohne Druck und Belohnungssysthem und Co.
Bei der letzten U-Untersuchung mit 5 Jahren hat die Ärztin gemeint, unsere Tochter wäre mit allem total weit.
Dies sei eben ihr "Schwachpunkt", es wäre alles ok so, das kommt schon!

Und tatsächlich!
Ist ganz ungewohnt, nicht mehr mit ner Tasche voller Wechselzeug unterwegs zu sein ;-)

LG und viiiiel Gedult!

Carla

Beitrag von babybaer4 16.02.11 - 21:44 Uhr

Hallo,

nässt sie auch nachts ein oder trägt noch eine Windel?
Unsere Tochter hat bis zum 7 Lebensjahr eingenässt.Wir denken das es bei ihr eine Erbsache war.Vater und Onkels haben auch lange eingenässt.
Wenn sie krank war oder etwas ausbrütete war es besonders schlimm auch Entzündungen im Genitalbereich durch die ständige Nässe ,da sich das Blasengefühl ändern kann.Also solltest du das mal beobachten.
Ebenso solltest du beobachten ,ob irgendetwas passiert ist,Stress zu Hause,Kindergarten...könnte auch ein Grund sein.
Wir haben auch alles gemacht,schimpfen ,Belohnungssystem....
und im Nachhinein würde ich nicht mehr meckern.Zum einen haben wir sie damit unter Druck gesetzt und auch ihr Selbstwertgefühl arg angegriffen.
Ob ein Kinderpyschologe helfen kann ,weiß ich leider nicht.

Lg Sabine