eingewöhnungsdrama

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lalibaby 16.02.11 - 17:39 Uhr

hallo,

vielleicht kann mir hier jemand helfen, denn ich bin mit den nerven am ende. meine tochter (wird im mai 3) geht seit ersten februar in den kiga.

die erste woche war gut. ich bin erst mal bei ihr geblieben, hab mich dann aber als sie im spiel war auf anraten einer kindergärtnerin verkrümmelt und sie nach zwei stunden wieder abgeholt damits nicht gleich am anfang so lang für sie ist. laut kindegärtnerin hat sie als ich weg war einige minuten getobt und geweint sich dann aber beruhigen lassen und gespielt.
in der zweiten woche war die nächste kindergärtnerin meine ansprechpartnerin und meinte gleich als alisa geweint hat als ich gehen wollte "so kann man das nicht machen - da bekommt sie nen knacks!"ausserdem wäre es solange mein kind unter drei ist meine pflicht dazubleiben wenn sie weint. also sitze ich jetzt seit über einer woche zusammen mit meinem schreienden baby im kindergarten und alisa geht seitdem nicht mehr auf kinder zu sondern klebt nur an mir. also die ganze situation hat sich verschlechtert. ich bin der meinung dass es besser wäre sie dort alleine zu lassen (und ich bin die letzte die mein kind quälen will) aber so wie ich sie kenne lässt sie sich dann auf die anderen ein und sieht ja auch dass ich wieder komme um sie abzuholen. nur die kindergärtnerin will das so nicht und hat uns heute schon geraten n halbes jahr pause zu machen...
was soll ich jetzt nur machen???

liebe grüße

Beitrag von dori1972 16.02.11 - 18:34 Uhr

Hallo,
das hatten wir ähnlich. Ich sollte dann aber gehen, weil die Erzieherinnen meinten, dass sie erst an sie ran kommen, wenn ich nicht mehr da bin. Sie haben sich dann ganz lieb gekümmert und sie hat dann immer schnell aufgehört zu weinen wenn ich weg war. Als ich noch da war, war sie die ganze Zeit auf mich fixiert....

Ich habe ihr zu Hause immer wieder ganz lieb erklärt, dass ich wieder komme und es ging dann auch schnell besser. ALlerdings haben wir immer mal wieder Phasen gehabt, an denen es morgens schwierig war, aber das ist wohl normal.

Kannst Du nicht mal mit der Leitung sprechen? Das geht doch auch anderen Eltern so, deshalb kann man doch kein halbes Jahr Pause machen. Wie sollten das berufstätige lösen.....

Ich drück Dir die Daumen auf schnelle Besserung,

lg
Dori

Beitrag von aquene 16.02.11 - 18:35 Uhr

Huhu,

also erstmal wundert es mich ein bisschen....dass du in der zweiten Woche eine andere Erzieherin als Ansprechpartnerin hast?
Warum das denn? Somit dann ja wohl auch das Kind oder?
Ansonsten würde ich dort um ein Gespräch bitten.
ich weiss ja nicht wie es da ist....wechseln die Erzieherinnen die Gruppen durch? Dann sollte das aber schon abgestimmt sein...und nicht eine so reden , und die nächste wieder ganz anders.

Mit meinem Sohn war die Eingewöhnung auch nicht ohne...die erste Woche super, die zweite relativ mies...dann wieder gut.... in letzter Zeit hat er wieder ein paarmal bitterlich geweint.
Allerdings hat er in der Gruppe zwei feste Erzieherinnen und zu denen hab ich definitiv Vertrauen!
Und ich weiss, sobald ich um die Ecke gebogen bin, ist das Drama beendet und er lacht und spielt.

LG

Beitrag von tragemama 16.02.11 - 18:46 Uhr

Zieh durch, was Dein Herz sagt. Bei uns war das genauso und ich bin heilfroh darüber, mein Ding gemacht zu haben. Hieß bei uns: Gruppe wechseln, neuer Start, ich bleibe dabei, bis das Kind sagt, ich kann gehen. Seitdem geht Kathrin ohne Träne gern in den KiGa. Würde ich immer wieder so machen.

Andrea

Beitrag von schwarzesetwas 16.02.11 - 19:12 Uhr

Der Kindergarten hat offenbar kein Eingewöhnungskonzept.
Das sollten sie mal etwas überdenken.

Vielleicht liest Du Dich mal schlau, wenn die Erzieher das nicht können und arbeitest mit Deinem eigenen weiter.

Ich empfehle Dir das Münchner-Eingewöhnungskonzept. Gerade bei Kindern unter drei empfehlenswert.

Pause machen halte ich für sinnlos.
Vielleicht ein paar Tage, beginne am Dienstag wieder. Montags ist es oft zu wuselig.
Aber lass Dich einfach begooglen.

Lg
SE

Beitrag von viniyog 16.02.11 - 20:56 Uhr

Hallo,

ich denke auch das dort ein klar definiertes und transparentes Konzept fehlt.
Wichtig ist sich immer zu verabschieden. Es ist richtig wenn Du sagst, das deine Tochter sieht das Du wieder kommst !!
Abbrechen würde ich das ganze nicht, das bringt nur mehr Schwierigkeiten mit sich...
also kurzgefaßt: Dem Kind sagen das man wieder kommt, verabschieden, gehen...auch wenn sie weint. Und mit kleinen Zeitabständen anfangen...langsam steigern.
Meinetwegen 20 min. weg bleiben... nach zwei Tagen 30...usw.
Je nach Kind. aber es muß vorher klar sein.
Leider ist da vieles schief gelaufen....

Viel Glück !!