KS und nach 2 Tage entlassen!!!!

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von farmor 16.02.11 - 17:46 Uhr

Ich bin am letzten Sonntag zum ersten Mal Oma geworden#freu

Leider war die Geburt selber ein Horrortrip#zitter Nach 24 Std unerträgliche Ween, unstabile Herztöne beim Kind und zum schluss starke Blutung von Plazenta, wurde ein akuten Kaiserschnitt gemacht!

Ich habe selber 2 akuten kaiserschnitte gehabt, und dürfte damals in den 80,ern, erst nach 7 tage nach Hause gehen! Ich hätte ganz ehrlich auch keine Lust gehabt früher zu gehen, weil ich einfach die ersten 3-4 Tagen höllische Schmerzen hätte!

Meine Schwiegertochter hat wie gesagt Sonntag Morgen den Kaiserschnitt gehabt, und wurde schon Dienstag Nachmittag entlassen#schock Montag könnte sie nicht Mal auf,s Klo gehen weil sie sollche Schmerzen hätte, und weil ihr Kreislauf noch sehr unstabil war!

Meine Schwiegertochter hasst Krankenhäuser, und hat wohl so lange gebettelt Dienstag Morgen, damit dass sie nach Hause gehen dürfte bis es ihr gelungen ist die Arzte zu überzeugen! Mein Sohn ist zwar in Elterzeit und ist zu Hause, aber trotzdem, ich finde es sehr unverantwortlich, von meine Schwiegertochter, und auch von den Ärzten im KH#contra

Ich kann mich überhaupt nicht vorstellen wie sie zum Auto gekommen ist??? Mein Sohn meint dass sie natürlich noch gar nicht richtig gehen kann, und so weiter!!

Was sind eure Meinungen, wurde mich interessieren?

Sorry für mein Deutsch, ich bin Dänin#winke

Beitrag von nisivogel2604 16.02.11 - 17:53 Uhr

Ich kann deine Schwiegertochter gut verstehen. Sie wird ja sicher eine Hebamme haben oder?
Ansonsten denke ich solltest du ihr keine Vorwürfe machen. SIE ist die Mutter. Biete ihr Unterstützung an, aber bevormunde sie nicht.

Du weißt ja sicher, das ein kaiserschnitt ein akuter Schnitt in den Bauch UND in die Seele ist. Gib ihr Zeit

Und allerherzlichsten Glückwunsch zum ersten mal Oma sein #paket

lg

Beitrag von katile 16.02.11 - 20:13 Uhr

also meine seele ist unversehrt-auch nach nem kaiserschnitt#schein#rofl

Beitrag von nisivogel2604 16.02.11 - 20:21 Uhr

DAS geht aber eben vielen vielen Frauen NICHT so

Beitrag von estherb 16.02.11 - 21:31 Uhr

Ja, aber stell dir vor, es gibt Frauen, denen gehts da anders... meine zumindest wäre schwer beschädigt, das weiß ich. Ich hatte im Frühjahr eine überflüsssige Ausschabung bei einer unerkannten Eileiterschwangerschaft und leide bis heute - trotz neuer SS - darunter, dass man mir diese Körperverletzung angetan hat! Ich bin jetzt 36+0, wehe vor mich hin und kneife die ganze Zeit die Beine zusammen, um noch wenigstens bis zum Wochenende oder besser bis Anfang nächster Woche zu kommen, denn dann darf ich ins Geburtshaus und muss nicht in ein Horrorkrankenhaus! Ich kriege Schweißausbrüche vor Angst bei dem Gedanken, ein Kind womöglich im Krankenhaus auf die Welt bringen zu müssen; bei dem Gedanken, dann auch noch dort Zeit verbringen zu müssen und nicht nach Hause zu dürfen, wird mir schlecht und ich kriege Panikattacken. Und eine Kaiserschnitt ist für mich die Horrorvorstellung schlechthin. Ist doch grauenvoll! Das sieht halt nicht jeder so wie du, ich kann gut verstehen, dass man so schnell wie möglich nach Hause in eine ruhige, schöne, gewohnte Umgebung möchte und keine Minute länger als unbedingt zwingend notwendig in einem Krankenhaus bleibt. Und für das Baby ist es eh besser, man befreit es so schnell wie möglich aus der sterilen Umgebung eines Krankenhauses!

Beitrag von itsmyday 16.02.11 - 22:01 Uhr

Vielleicht solltest Du eine Therapie machen? #schwitz

Denn die Anmeldung in einem GH ist kein Garant für die Spontangeburt!! #schock

Stell Dir vor, Du landest doch im KH und kriegst eine Panikattacke nach der anderen! #augen

Vielleicht kannst Du Dich rasch noch ein wenig locker machen? Eine Geburt ist nunmal ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang und je mehr man sich versteift, desto problematischer. #cool

LG und alles Gute!!! #liebdrueck

Beitrag von estherb 17.02.11 - 10:35 Uhr

Tja, ich HABE bereit eine Geburtshausgeburt hinter mir, weiß durchaus, wie eine Gdeburt abläuft, kenne eine lange Reihe an Geburtshausfamilien und Geburtshauskindern und bin mir 100% sicher, dass ich, wenn ich is Geburtshaus darf, weil mein Kind nicht zu früh dran ist, nicht ins KH muss... Wenn es tatsächlich aus Notfallgründen notwendig wäre, dann wäre mir natürlich auch die Sicherheit und Gesundheit meines Babys wichtiger. Aber grundsätzlich - und alle Geburtsberichte, die ich hier lese, sowie die, von denen ich durch Freundinnen höre, bestätigen das - richten die Krankenhäuser, zieht man sie von Anfang an hinzu und nicht nur bei Risikogeburten oder in Notfällen, mehr Schaden an als Nutzen. Dem möchte ich weder mich noch mein Kind aussetzen.

Beitrag von itsmyday 16.02.11 - 21:57 Uhr

#pro

Meine auch #cool

Beitrag von widowwadman 16.02.11 - 22:29 Uhr

Meine genauso.

Beitrag von sarah2810 17.02.11 - 07:12 Uhr

Dann hast du glück gehabt aber leute auszulachen die drunter leiden ist echt nicht fair.....

Beitrag von widowwadman 17.02.11 - 08:26 Uhr

Niemand wird hier ausgelacht, Aber ein KS muss nun mal nicht unbedingt psychisches Trauma verursachen, auch wenn das vielen hier eingeredet wird. Den Wunsch das KH zu verlassen wuerd ich jedenfalls nicht mit Psychotrauma in Verbindung bringen.

Beitrag von katile 17.02.11 - 09:11 Uhr

hallooooooooo??!

wer lesen kann,ist klar im vorteil..mein "lachen"bezog sich auf die aussage von nilsvogel,die keine gelegenheit auslässt,einen kaiserschnitt als seelische grausamkeit und unnötige bauchaufschlitzerei darzustellen.
ganz bestimmt würde ich niemand auslachen,der unter den folgen eines kaiserschnittes leidet#kratz

Beitrag von nadja.1304 17.02.11 - 18:24 Uhr

Kann ich von meiner leider nicht behaupten. Kommt aber wahrscheinlich auf die Umstände an. Für mich war ein KS immer etwas, das ich NIE wollte. Und ich fand es schrecklich, dass man mir meine Tochter nur eine Minute gezeigt hat, bevor ich sie erst eine Stunde später wieder gesehen habe. Daran hab ich jetzt noch zu knabbern. Also das ein KS ein Eingriff ist, der auch die Seele beschädigt ist nicht wirklich zum Lachen, sondern leider durchaus wahr (wenn auch nicht bei jeder).

Beitrag von tosse10 16.02.11 - 17:58 Uhr

Hallo,

ich wäre gerne am 3. Tag nach Hause gegangen, wenn ich hier Unterstützung gehabt hätte. Mein KS war spät abends. Am nächsten Tag ging NICHTS. Am zweiten Tag wurde der Katheder gezogen und ich war duschen und stabil. Am 3. Tag bin ich über den Flur gekommen (langsam aber OK), habe den Kleinen vernünftig selbst tragen und versorgen können. Es wären also auch quasi dann nur 2,5 Tage Aufenthalt gewesen. Da es aber keine Option war, wegen mangelnder Unterstützung zu Hause, habe ich da mit den Ärzten auch nicht drüber gesprochen.

Aber die Zeiten ändern sich nun mal. Die Techniken sind schonender. Die Therapien wirksamer. Mittlerweile werden viele Routine-OP´s wie Blinddarm sogar teilweise ambulant gemacht (hatte mein erster Freund). Ich finde auch das man sich zu Hause einfach besser erholt. Man hat mehr Ruhe und sein gewohntes Umfeld.

LG

Beitrag von minnie85 16.02.11 - 18:07 Uhr

Man kann sie ja nicht fest binden und wenn sie sich unwohl gefühlt hat - ich bin beim zweiten Kind (spontan) sogar ambulant gegangen, weil ich einfach ungern im KKH bin.
Die Hebamme kommt ja täglich und schaut, dass alles gut ist, was anderes würde im KKH auch nicht geschehen.

Beitrag von yale 16.02.11 - 18:14 Uhr

Erstmal Herzlichen Glückwunsch Dir und deiner Familie.

Heut zu Tage ist das nicht ungewöhnlich,ich selber habe Montag früh entbunden und bin Donnertag vormittag wieder Heim.

Eine Hebamme im Krankenhaus mit der ich mich sehr gut verstanden habe,hatte schon eine Patientin die nach dem KS als sehr schmerzempfindlich auf die station kam,und noch am selben Tag #schock die Heimreise angetreten hat.

Die OÄ meinte in 90 % der Fälle geht es auch gut und die Frauen mobilisien sich schneller und besser,eine andere Wahl haben sie nicht.

Als lass deiner Schwiedertochter Zeit sie wird auf ihren Bauch hören und das richtige machen.

alles gute weiterhin

Beitrag von mama-von-marie 16.02.11 - 18:36 Uhr

Naja das muss sie wissen.

Ich hasse KH's auch, aber nach meinem Horror-KS war ich Gott froh,
dass ich 5 Tage lang die Ärzte um mich hatte. Hab das Ganze körperlich
und psychisch nicht wirklich gut verkraftet.

LG

Beitrag von widowwadman 16.02.11 - 20:06 Uhr

Ich hatte meinen ungeplanten KS am 20.12.08 um halb 12 nachts und war am 22.12.08 nachmittags regulaer nach Hause entlassen.
Im Bett liegen kann man naemlich daheim genauso gut wie im KH und es ist an sich auch besser (weil man daheim nur heimische Keime und keine KH-Keime hat).

Bei meinem naechsten KS kann ich laut meines Arztes auch damit rechnen genauso schnell wieder heim zu duerfen und das find ich gut so.

Beitrag von tanjamami2006 16.02.11 - 20:09 Uhr

Hallo,
ich gebe dir völlig recht. bei meinem KS hätte ich erst am 4. tag gehen dürfen und hatte sogar noch 1 tag verlängert.
aber wenn man dann schmerzen und probleme hat wird meist die notbremse gezogen.
ich finde ein ks ist eine große op und damit ist nicht zu scherzen.
ich hatte sogar nach 10 wochen nach belastung heftigste probleme.

tanja 1 ks, 2 spontangeburten.

Beitrag von hsi 16.02.11 - 21:33 Uhr

Hallo,

nach dem ersten KS bin ich am 4. Tag heim und beim zweiten am 3. Tag. Ich mag auch keine KHs, kann da also deine Schwiegertochter verstehen. Und erholen kann sie sich zu Hause, die schmerzen würde sie auch zu HAuse haben. Ich hoffe nur das sie eine Nachsorgehebamme hat die genau nach schaut das mit der Narbe alles i.O. ist und die Gebärmutter sich ordentlich zurück bildet.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit Ü-#ei 25 SSW

Beitrag von itsmyday 16.02.11 - 22:04 Uhr

Erstmal auch von mir Herzlichen Glückwunsch!! #herzlich #sekt #kuss

Ich finde es auch ok, dass man der jungen Mutter nachgegeben hat. #cool

Ein KH kann ziemlich nervig sein, grade wenn man kein Einzelzimmer hat und nie zur Ruhe kommt. Wenn für Betreuung gesorgt ist, würde ich mir keine Gedanken machen! #pro

LG

Beitrag von daisy90 16.02.11 - 22:14 Uhr

Hallo,

kann deine schwiegertochter verstehen

bin nach dem ersten ks nach 2 tagen nach hause

und beim 2ten ks nach 3 tagen

beim ersten wollte ich einfach nur nach hause

und beim 2ten ks wäre ich länger da geblieben aber es war nicht möglich meine bettnachbarin hatte am tag zwischen 10 und 15 leute zu besuch die haben sich immer abgewechselt mal kam 2 dann wieder 3 und die blieben auch ewig da bis abends um 21 uhr wo besuchs ende war

und ab da an war etwas ruhe aber dann ging es los das sie die ganze nacht an dem bett rumgefummelt hat mal kopfteil hoch dann wieder runter beine hoch wieder runter usw usw.

also das war keine erholung #aerger

Lg

Beitrag von mauz87 17.02.11 - 08:37 Uhr

Ich mag auch keine KH und würde NIEMALS so früh raus gehen und Ich kann mir auch sehr schwer vorstellen das es auf Ärztlichen Rat gewesen ist denke eher das Sie auf eigene Verantwortung raus ist und sowas ist noch verantwortungsloser sry aber finde sowas schlimm.

Ich hatte auch zwei KS beim ersten bin Ich am 5 Tag gegangen.Nun beim zwieten erst am 6 Tag da die Klinik eher vorsichtig ist und Ich durfte auf Ärtzlichen Rta nicht eher gehen und es ging mir wirklich sehr gut.Dennoch nicht.


lG mauz

Beitrag von bunny2204 17.02.11 - 09:07 Uhr

Hallo,

ich hatte meinen KS am Freitag morgen und bin Montag heim...theoretisch hätte ich auch schon am Sonntag auf eigene Verantwortung heim gehen können, aber das wollte ich dann doch nicht.

Wenn deine Schwiegertochter sich selbst entlässt, kann sie niemand aufhalten. Das KH hat keine Rechte sie dort festzuhalten.

Ich hatte übrigens schon 3 KS und nach dem ersten KS auch 3 Tage heftigste Schmerzen, nach den beiden anderen KS bin ich bereits nach 6 STunden wieder rumgelaufen und nach 48 Stunden war ich schon wieder ganz gut zu Fuss...

LG BUNNY

Beitrag von farmor 17.02.11 - 10:22 Uhr

Danke für eure Antworten und Gratulationen:-)

Ich kann immer noch nicht verstehen dass seiner Freundin so früh nach Hause gegangen ist! Ein KS,habe selber 2 gehabt, ist eine grosse OP, und da kann die ersten paar Tagen immer Komplikationen auftreten, ich bin halt ein Menschentyp der immer auf sicher gehe!

Damals wo ich ein KS bekommen habe, wurde man im KH jeden Tag dazu gezwungen viel rum zu gehen, damit dass die Wunde gut durchblutet wird, und so besser heilen kann.

Jetzt höre ich von meinem Sohn dass meine Schwiegertochter im spe, nur im Bett liegt und kaum rumgeht wegen schmerzen! So dauert die heilung viel länger und da besteht auch trombosen Gefahr und so weiter! Sie wäre viel besser im KH aufgehoben, aber ich habe ihr nichts gesagt, weil ich mich absolut nicht einmisschen möchte!

Das Resultat aus der viel zu frühe Entlassung ist, dass sie nur im Bett liegt, ohne sich zu bewegen, weil ihr keiner dazu zwingt. Mein Sohn hat seit Montag Nacht kaum geschlafen, weil er alles 100% alleine machen muss! Er muss seiner Freundin pflegen, ihr essen kochen und bringen, sie auf die Toilette helfen, ihr alles bringen und,und,und! Dazu kümmert er sich um die kleine, er holt sie zu seiner Freundin im Bett wenn sie weint und gestillt werden muss, er wickelt sie alleine, und badet sie! Bitte nicht missverstehen, er tut es gerne, aber er ist nunmal auch nur ein Mensch, und könnte auch ein paar Stunden schlaf gebrauchen!

Kurz gesagt ich fandt es viel zu früh, und absolut unklug#augen

Danke für eure Antworten#blume

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