Knickfuss und Thema Einlagen... Arrr...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sterntaler7 16.02.11 - 19:11 Uhr

Warum habt ihr euch für EInlagen entschieden? Welche habt ihr bekommen bzw. nutzt ihr? Habt ihr zuzahlen müssen? Was ist mit der These, das verwächst sich schon?
Zwei Ärzte zwei Meinungen, und dann steht man da, was man denn nun macht.

Würde mich über Antworten freuen.:-p

Beitrag von fibo 16.02.11 - 19:23 Uhr

Auf jeden Fall eine dritte Meinung einholen.

Mein Sohn hat zwar keine Knickfüße, aber andere Schwierigkeiten mit seinen Füßen und wir sind in einer speziellen Sprechstunde nur für Kinderfüße und die raten generell in so jungem Alter von Einlagen ab.

Mehr kann ich leider dazu nicht sagen.

Alles Gute

Fibo

Beitrag von whiteangel1986 16.02.11 - 19:36 Uhr

ich war auch beim arzt, weil mein sohn leicht nach innen läuft. Mein arzt sagte generell kann er einlagen verschreiben. (ein paar milimeter zum ausgleich) aber er soll lieber VIEL VIEL barfuss laufen und ich solle das beobachten. Ich habe zwar das rezept ausstellen lassen aber NIE eingelöst. Aus dem einfachen grund, da mein kleiner im letzten jahr sehr schnell gewachsen ist. (er ist erst 2j4m und hat schuhgröße 26) und mir wurde gesagt, das ich trotz kind zuzahlen müsste. Aber permant neue einlagen??? Ich habe mich erstmal dagegen entschieden. Falls sich das nicht bessert, kann er später immernoch welche bekommen. Solange das wachstum nicht abgeschlossen ist, kann man solche fehlstellungen später immernoch richten. Das muss nicht im kleinkind alter sein. Und wer weis...vielleicht kommt das von ganz alleine in ordnung.

Mein zwillingsbruder und ich hatten auch knickfuss. Bei mir hat sich das im schulalter vollkommen automatisch gegeben, mein bruder brauchte einlagen....Jetzt als erwachsener theoretisch auch noch, nutzt es aber nichtmehr und lebt denoch glücklich und man merkt es kaum. Nur beim abtragen der schuhe, dass soll aber doch keinem stören.

LG WhiteAngel

Beitrag von sterntaler7 16.02.11 - 20:17 Uhr

Huhu

danke für deine Meinung. Ja, da sieht man es wieder, bei einem gibt es sich, beim anderen nicht., und man wünscht sich ja, das sie das möglichst nicht lange durchleben muss und dann beschwerden bekommt. Daher nicht so einfach sich dafür oder dagegen auszusprechen. Wurde euch was empfohlen in sachen zu Hause? Ich meine Barfuß geht ja Momentan schlecht. Für draußen bei uns Lauflerner mit Flexibler Sohle aber Knöchelhoch, sin die guten doch glaub ich sowieso alle.#kratz

Beitrag von whiteangel1986 17.02.11 - 13:37 Uhr

also mein sohn läuft erstmal zuhause auch immer barfuss. Ich sehe das erstmal gelassen. Dere nächste sommer kommt bestimmt. Da können sie immernoch draußen barfuß laufen. Im prinzip kann sich das bis zur jugend geben also mach dir keinen stress und warte einfach ab. Beobachte es und 1 mal im jahr zum orthopäden würde ich schon gehen (so mache ich das), aber ohne einlegesohlen.

LG WhiteAngel

Beitrag von kleenerdrachen 16.02.11 - 19:48 Uhr

Besser als Einlagen wäre, wenn er dir ein paar einfache Handgriffe zeigt, wie du mit deinem Kind selbst in eine gesunde Fußstellung kommst.

Gut geeignet ist auch, wenn er sich auf den Fußboden setzt und mit einem kleinen Ball zwischen den Füßen hin und her rollt, so dass die fußsohlen sich anschauen, oder dass beide Füße ein Boot bilden, indem man die Fußsohlen aneinanderlegt, darin kann man dann Murmeln oder Ähnliches hoch- und runter heben... Außerdem kann ma passiv einwirken, aber das lass dir von nem Arzt oder Physio zeigen.

LG Steffi

Beitrag von fundevogel 16.02.11 - 19:52 Uhr

Habe früher auch beim Orthopäden gearbeitet. Er ist der Meinung, dass viel zu schnell und zu früh Einlagen rezeptiert werden. abgesehen davon, dass man bei denen (seit neuestem) auch zuzahlen muss.
Man kann es zuerst einmal mit ganz simplen Sachen versuchen:
Zehenspitzen (beim Zähneputzen z.B. auf und ab), viel barfuß laufen lassen (ich weiß im Winter schwierig) und dem Kind 10 mal den fußaußenrand unten (verständlich?) mit den Finger streicheln. Also bei der Ferse beginnen und bis zu den Zehen.

Ich weiß, die Meinungen driften da etwas auseinander. Kennst es ja 2 Ärzte, 3 Meinungen.

Gruß
Kathi

Beitrag von sterntaler7 16.02.11 - 20:14 Uhr

;-)Hallo,

danke für deine ANtwort. Konntest DU denn Erfahrungen miterleben, über SInn und unsinn der EInlagen in dem Frühen ALter?
Stark ausgeprägt ist es bei uns noch nicht, jedoch frag ich mich ob das werden könnte, und man dann bereut, Andererseits, die ganzen Muskeln usw, das ist doch noch alles Labil, nicht ganz unlogisch das es noch zu Fehlstellungen kommen kann. Allgemein, für kleine eher Schuhe mit Halt zu Hause, oder Socken und Barfuß? wie war da bei euch die EMpfehlung?
Ja, ich glaub ein dritter Arzt wäre gut, dann denk ich, der macht einen vielleicht noch wirrer. lach.

Beitrag von chaosmanagerin 16.02.11 - 19:52 Uhr

Der Große (4,5J.) hat ein Jahr lang Einlagen getragen. Ich fand jetzt dass der Knick hinten an der Achillessehen bei seinem letzten Wachstumsschub gerader geworden ist. Aufgrund dessen habe ich, nach Rücksprache mit unserem Orthopädieschuhmacher der die Einlagen gefertigt hat, die Einlagen aus den Schuhen entfernt und er bekommt die doppelte Einheit Gymnastik. Wenn wir Glück haben geht es so weg.

Beitrag von sterntaler7 16.02.11 - 22:52 Uhr

Hey,

hast du denn so auch unterschiede schon beim tragen bemerkt, also im Laufverhalten?

Grüße

Beitrag von hafipower 16.02.11 - 19:54 Uhr

Unser Sohn hat auch einen leichten Knick-Senk-Fuß, unsere Krankengymnastin meinte letzte Woche noch zu uns, dass wir auf gar keinen Fall Einlagen reinmachen sollen, bevor er in die Schule kommt.

Es würde sich verwachsen und Einlagen ab der Schule wäre noch früh genug.

LG

Beitrag von haruka80 16.02.11 - 20:07 Uhr

Unser ki.arzt und die KG sind bei meinem Sohn gegen Einlagen. Man könne es machen, Krankengym (Sichelfuß) ist aber viel effektiver und Einlagen würden beide vorm 3. Lebensjahr nicht empfehlen und auch nur, wenn alles andere ausgeschöpft ist.

L.G.

Beitrag von sterntaler7 16.02.11 - 20:10 Uhr

Huhu,

ja von KG wurde nichts gesagt, wohl noch was wegen den Zehen, die Wohl eine Abweichende Haltung einnehmen, wegen der Knickfuß Stellung.
Ich könnte mir gut vorstellen, sobald sie richtig läuft in lauflernern draußen, das der Fuß dann vielleicht die Haltung besser lernt, und sich das doch noch legt? Man will ja irgendwie nicht schon eingreifen, andererseits nichts verschlampen... :-(

Beitrag von haruka80 16.02.11 - 20:15 Uhr

wir hatten 10 Std KG wg Sichelfuß und seitdem ist alles gut, wobei ich beobachte, obs wiederkommt.
Beim Sichelfuß ists wohl so, dass der auftreten kann beim Laufen-lernen und wenn n ind 3 monate laufen kann, sollte sich das gegeben haben.
Die Übungen in der KG waren ganz einfach, Punkte wurden am Fuß gedrückt und über die Seite gestrichen.
Ich muß dazu sagen, dass mein sohn im 1. Lebensjahr schon 50 Std KG wg Schiefhals hatte und ich daher sehr von KG überzeugt bin.

Beitrag von sterntaler7 16.02.11 - 20:21 Uhr

Ich bin auch für KG. Eher noch als Rumdoctern. wie gesagt, das wurde nicht zur Sprache gebracht. Jetzt überleg ich wo ich noch eine dritte Meinung vielleicht einholen kann, ein Orthopädie SChuhmacher wird wohl auch eher an seinen Geldbeutel denken. Noch ein Orthopäde das dauert sicher wieder mit den Terminen, GIbts noch was?

Grüße:-D

Beitrag von mukkelchen 16.02.11 - 20:23 Uhr

Aha ... also wir bekommen nächste woche Einkagen gegen Knickfuß. Meine Tochter ist jetzt knapp 23 Monate hatte davon aber schon 20 Monate KG. Jedenfalls hats der Fußstellung nie twas gebracht, auch nicht die Massagen an den Füßen, die ich schon seit Geburt mache :-(

Mukkelchen

Beitrag von sterntaler7 16.02.11 - 20:42 Uhr

Huhu,

hab mir gerade den Schwammtuchfilm angeschaut, uns hat man solche Sensomotorischen EInlagen aufgeschrieben #augen
dabei sollen die schon besser sein, werd gleich mal auf die Seite von denen gehen. Habt ihr die auch verschrieben bekommen? tja, die vom Schwammtuchfilm wollen natürlich auch ihre unter die Leute bekommen, jedoch wurde bei uns auch nur ein Blaupapier Abdruck genommen, Trittschaum leuchtet mir wesentlich Plausibler zur Anfertigung ein.
Naja, noch hab ich nicht das ok gegeben. Du kannst mir auch gern PN schreiben zum AUstausch, meine kleine ist nur bisl Jünger.#winke

Beitrag von mukkelchen 16.02.11 - 20:55 Uhr

Hab Dir ne PN geschickt :-)

Beitrag von senna2905 16.02.11 - 21:01 Uhr

Also meine Süße (20 Monate) hat einen Knick-Senk-Spreitzfuß und das leider auch noch sehr ausgeprägt.
Der Orthopäde hat nun nach 16x Krankengymnastik Einlagen verschrieben (die auf Rezept u. kostenlos waren). Der Physiotherapeut hat dringend von so steifen Einlagen abgeraten, da der Fuß wie in einem Gips sitzt und sich daher die Muskeln nicht von selber so ausbilden können, wie es nötig ist. Da die Muskeln (gerade am Fußgewölbe) sich aber nur bis ca. 5 Jahren "bearbeiten" lassen, wäre ein dauerndes tragen der Einlagen eine ziemlich sichere Methode, damit sie sie nie mehr los wird. Also wie die Vorredner schon sagten: So viel wie möglich Barfuss oder mit Stoppersocken laufen lassen damit sich die Muskeln ausbilden können und der Fuß damit von selber gerade wird.

Beitrag von mukkelchen 16.02.11 - 21:59 Uhr

Aber was soll man denn noch alles machen?
Meine Tochter hat ihre ersten Schuhe mit 15 monaten bekommen, davor NUR Socken, auch im Winter draußen !
Seit sie laufen kann hat sie ihre Schuhe max. 3 Stunden am Tag an und rennt sonst NUR in Socken rum. Barfuß ist im Winter ja nicht unbedingt machbar :-(
UND ? Trotzdem hat sie Knickfüße #heul

Mukkelchen

Beitrag von senna2905 16.02.11 - 22:23 Uhr

Das geht mir ganz genauso und ich habe die Lösung auch "noch" nicht. Aber ich habe einen guten Physiotherapeuten und der vermittelt mich gerade an einen sehr guten Orthopäden. Es gibt wohl auch Einlagen, die den Muskel stimulieren, statt ihn lahm zu legen und das wäre auch noch eine Möglichkeit. Ansonsten muss sie viel, viel laufen, damit der Muskel den Fuß stabilisiert.

Beitrag von sterntaler7 16.02.11 - 22:49 Uhr

Ja, das Thema Einlagen... Wir bekommen diese Senso DInger. siehe hier:
http://www.footpower.de/Produkte/KidsJumper/451/
die überzeugen mich noch am ehesten, eben wie du schreibst, formbar und dennoch halt gebend, und regen angeblich an die Muskeln zu arbeiten usw, sind nicht steif, hab sie schon getestet.
Über die Allgemeine Notwendigkeit lässt sich eben streiten. Schätze muss man selbst entscheiden, oder das Kind unter beobachtung entscheiden lassen, sprich, zeigt es positive reaktion im steh-Lauf verhalten.
Die dinger sind mit 35 Euro Zuzahlung auch kein Ding. Hab da gleich gesagt brauchen mir nicht mit Schwammtuch Zeug kommen.
Diese sind ja auch auf Kinderbeine.de mit im Angebot im Shop. ALso so in der Art. Naja. Wie soll ein Fuß der etwas der Norm abweicht, wissen, wohin er sich entwickeln soll, wenn er keine Hilfe erhält? das hängt wiederrum von der Ausprägung ab. Tja, keine kann einem das abnehmen, jeder will nur das beste.Kannst dich auch gern PN melden.

Grüße

Beitrag von fussverbieger 18.02.11 - 13:10 Uhr

Hallo,

die "Senso Dinger" sind nicht handgeformt. Es handelt es sich (wie bei fast allen anderen Weichschaumeinlagen auch) um ein reines Industrieprodukt, welches Schuhgrößenmäßig abgegeben wird.

Wer sich nun selbst fragt, woher die Profuktionsmaschine die Fußgewölbe, die Fußfestigkeit, die Länge der Zehen, Fersen usw. kennen kann, hat die Antwort auf den Nutzen solcher Einlagen direkt schon selbst gefunden und muss den Schwammtuchfilm nicht mehr anschauen!

Das A+O beim Thema Fußfürsorge bei Kindern (so hieß es ganz früher einmal) ist die gründliche Untersuchung und die Erforschung der Möglichkeiten, die man dem Kind ohne Einlagen bieten kann und selbstverständlich auch die Ursache, die zum Fußverfall bzw. Knickfuß geführt hat. Weil ein Fußverfall nicht "anwächst" kann er auch nicht von allein auswachsen,- das dürfte jedem einleuchten. Wie ein Fußverfall zustande kommt und was die Eltern dazu beitragen, sieht man auf www.kinderbeine.de/senkfuss.htm im Film.

Die Untersuchung von Kinderfüßen dauert immer mindestens 30 Minuten (beim nächsten Besuch beim Arzt auf die Uhr schauen,- die Zeit im Wartezimmer gilt natürlich nicht als Untersuchungszeit). :)

Bei mir läuft die Untersuchung eigentlich immer nach der folgenden Reihenfolge ab:
* Erkundung des Gangbildes am beschuhtem Fuß (Fußstellung, Abrollverhalten etc). - meist machen wir das draußen vor der Tür
* Gangbild ohne Schuhe
* Betrachtung der vorhandenen Fußfestigkeit im Stand
* Betrachtung der vorhandenen Fußfestigkeit im Sitzen
* Überprüfung der Bänder, Sehnen und Knochen
* Überprüfung der Beinachse, Knie usw. (das gehört insbesondere beim Knickfuß zur Untersuchung dazu)
* Feststellung der psychomotorischen Bewegungs- und Steuerungsmöglichkeiten der Fußmuskulatur,- ggf. sofortiges Training (das kann bis maximal 60 Minuten dauern)
* Einübung von Gymnastikübungen, die später zuhause gemacht werden können

Falls die Untersuchungsergebnisse eine Einlagenversorgung als notwendig erscheinen lassen, wird besprochen, welche Schuhtypen das Kind trägt.
Fast immer ist es sinnvoll, dass direkt drei oder sogar vier Paar unterschiedliche Einlagen angefertigt werden, die nicht nur vom Aussehen her unterschiedlich sind, sondern auch unterschiedliche Reize auf die Muskulatur ausüben sollen. Kleiner Nebeneffekt: Das Vergessen der Einlagen ist somit fast unmöglich.

Die Therapie mit Gymnastik und psychomotorischen Übungen und verschiedenen Einlagen liefert sinngemäß ausgedrückt dem Kinderfuß ein Stück natürliches Aufwachsen und die positive Entwicklung wird schnell erkennbar.

Bei der einfachen kassenärztlichen Behandlung geht es nicht um diese Dinge, sondern um den reinen Ist- Zustand. Der Blick ins Wartezimmer allein zeigt schon, warum sich der Arzt nicht auf dem Boden liegend um die kleinen Füße kümmern kann. Der andere Grund ist das Gesundheitssystem als solches. Der Arzt bekommt nur Pauschalbeträge bezahlt und überweist darum lieber an den Physiotherapeuten.
Zusätzliche Ärzte oder Fachtherapeuten zu beschäftigen, ist nicht realisierbar.

Im Regelfall gibt es dann ein Rezept für ein Paar Einlagen. Auf diesem Rezept steht beispielsweise "Ein Paar Einlagen nach Abdruck - Diagnose Knick- Senk- Spreizfuß bds"
Um welche Art Senkfuß es sich handelt, wie stark der Knickfuß ist und in wie weit die Beinstatik beeinträchtigt ist, wird bei einfachen Kasseneinlagen (leider dürfen diese "orthopädische Einlagen" genannt werden) ausreichen, weil der therapeutische Wert ohnehin nicht relevant ist.

Wer die Einlagen anfertigt, sollte sich die Füße und das Drum herum auch direkt persönlich anschauen. So werden alle Missverständnisse ausgeräumt!

Einlagen online gibt es und auch hierbei gilt es, wie die Anformung ist und aus welchem Material die Einlagen sind. Allerdings rate ich davon ab, Kindereinlagen online zu bestellen. Die Untersuchung ist online unmöglich!

Sicher haben viele Eltern nur wenig Zeit,- Fotos und Filme zum Gipsfußmodell bieten viele Informationen, aber die (ganz wichtige) Psychomotorik und Positionen der Knochen etc. sind aus der Ferne nicht zu untersuchen bzw. zu therapieren.
Besser als keine Einlagen oder beim Knickfuß gar schädlichen Weichschaumeinlagen ist diese Onlinemöglichkeit aber auf jeden Fall,- allein schon wegen der Materialien die zur Einlagenfertigung verwendet werden und die die Krankenkassen nicht im Leistungskatalog aufführen (zu teuer).

Wie verschieden allein schon Senkfüße sein können, wird demnächst auf kinderbeine.de näher vorgestellt.
Das ein Rezeptaufdruck: Senkfuß bds. nicht viel aussagt, wird deutlich gemacht. Das ist vom Inhalt her genau so eine Aussage, wie "bei uns gibt es heute Mittagessen". Gibt es eine Tütensuppe, Dosennudeln oder einen schönen Braten mit Gemüse?-

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Eltern über die Unzulängleichkeiten im Gesundheitssystem zu informieren und das hat nichts mit Geschäftemacherei oder ähnliches zu tun. Nun mal wieder was zum selbst überlegen: Mehr als 70% der erst 12 Jährigen Schulkinder haben Fußprobleme,- bei den meisten erkennt man das schon am Gang (einfach mal auf einem Schulhof auf die Beine gucken...). Wäre unser Gesundheitssystem und die These mit dem Herauswachsen wahr, dann würden die statistischen Zahlen genau umgekehrt sein!

Viele Grüße
im Sinne gesunder Kinderfüße


Einlagen online






Beitrag von kein-name 16.02.11 - 23:04 Uhr

Barfußlaufen ist gut, aber nur auf dickem Rasen, dickem Teppich oder Sand und nicht auf hartem Untergrund. Auf dem weichen Grund muss die Fußmuskulatur den Fuß immer stabilisieren und wird deshalb trainiert. Auf hartem Grund muss sie nicht "arbeiten".

LG

Lilia

Beitrag von kein-name 16.02.11 - 23:01 Uhr

Hallo,
ich habe bei einem Orthopäden/Osteopathen gearbeitet, der auf Kinder spezialisiert ist, gearbeitet. Er empfiehlt sensomotorische Einlagen und Eigenübungen (siehe Buch "Gesunde Füße für ihr Kind" http://www.amazon.de/Gesunde-F%C3%BC%C3%9Fe-f%C3%BCr-Ihr-Kind/dp/3830433549).
Die Einlagen sollen die Wahrnehmnung der Füße ändern und steuern die Muskulatur der Füße/Beine anders an.
Die anderen raten von Einlagen ab, weil sie nur die starren Dinger kennen. Von denen würde ich auch abraten. Mit den sensomotorischen bzw. propriozeptiven Einlagen habe ich schon sehr gute Erfolge in der Praxis beobachtet.

LG

Lilia

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