BWL in Teilzeit studieren - und danach?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von my.jessi 16.02.11 - 20:23 Uhr

Hallo,

ich bin gerade dabei meinen staatl. geprüften Betriebwirt zu machen. Bachelor kann ich dran hängen, weiß aber noch nicht ob ich das mache. Ich bin diesem Jahr seit 10 Jahren in der selben Firma beschäftigt, habe mich da auch schon etwas hochgearbeitet. Mein Durchschnitt in der Schule lag im letzten Jahr bei 2,1 und wird in diesem Jahr mit ner irgenwas mit ner 1, werden. Jetzt sagen mir viele, dass das Studium überhaupt nichts bringt.

Daher kommt auch meine Frage: Wer von euch hat sowas auch gemacht? Was hat es euch gebracht? Ich meine sowohl monetär als auch in Hinblick auf eine bessere Stelle? Seit ihr noch in der selben Firma?

Freue mich auf eure Erfahrungen.

Beitrag von myimmortal1977 17.02.11 - 01:39 Uhr

Wer Dir sagt, dass Weiterbildungen nichts bringen, hat den letzten Schuss nicht gehört.

Meistens muss man sich im Anschluss beruflich verändern, ggf. neue Firma, um einen Erfolg draus zu ziehen.

Da Du aber einen Job fest hast, besteht doch keine dringliche Notdurft, sich von jetzt auf gleich zu verändern.

Geh in Eure Personalabteilung und spreche konkret an, dass Du Dir mit dem Bestehen der Abschlussprüfung einen Karrieresprung wünschen würdest und ob man Dich dabei unterstützen würde.

Wenn nichts kommt, bewirbst Du Dich konsequent außerhalb und wartest so lange, bis das richtige für Dich kommt.

LG Janette

Beitrag von jamey 17.02.11 - 07:45 Uhr

also ehrlich gesagt, ich weiß auch nicht so recht, was die sache mit dem staatl. geprüften betriebswirt richtig sein soll#kratz...welches betriebswirtsch. niveau hat ein solcher betriebswirt dann...ich meine, du sagst, du könntest den bachelor dann noch dran hängen...der bachelor in betriebswirtschaft ist sowas wie ein "besseres" vordiplom (vom umfang des vermittelten wissens...) - was ist dann der staatl. geprüfte betriebswirt? es schwemmen jährliche hunderte diplomierte betriebswirte oder inzwischen auch "nur" mit master ausgestattete betriebswirte von unis, fhs oder BAs...

ich habe ein uni-diplom in BWL, ein recht gutes, mit einer fächerkombi, die eigentlich noch einen verhältnismäßig großen markt bietet (also viele jobangebote deutschlandweit)...dennoch ist es nicht einfach an wirklich gute positionen zu kommen...da spielt ne menge glück mit rein...ehrlich. was sagt denn dein chef bezüglich deiner aufstiegschancen - hattet ihr mal ein personalgespräch diesbezüglich. du musst doch mit gewissen vorstellungen/erwartungen an das ganze rangegangen sein, man studiert ja nicht nur aus lust und laune?

Beitrag von fuxx 17.02.11 - 09:16 Uhr

der staatl. geprüfte Betriebswirt ist der höchste außeruniversitäre Abschluss, den man erreichen kann und im Mittelstand sehrwohl anerkannt.

Natürlich ist es richtig, dass man mit vielen Uniabsolventen auf dem Arbeitsmarkt konkurriert, aber dafür hat die TE eine Menge Berufserfahrung vorzuweisen und hat im Studium bewiesen, dass sie auch Doppelbelastungen problemlos meistert.

Ich habe seinerzeit die Weiterbildung zur staatl. geprüften Betriebswirtin begonnen, nach einem Semester aber zur FH (auf Diplom) gewechselt.
Das Studium habe ich größtenteils nebenberuflich absolviert und ich war in der Lage, mein Gehalt und auch meine Position zu verbessern.