Daumenlutschen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von zauber09 16.02.11 - 20:29 Uhr

Meine Tochter, 2 Jahre alt, lutscht schon immer am Daumen, sie hat nie einen Schnuller genommen. Jetzt ist ihr Daumen schon ganz schrumpelig und ich habe auch Angst, dass sie ein verschobenes Gebiss bekommt. Sie lutscht nicht dauernd daran, aber oft, meist wenn sie müde ist oder ausruht, im Auto, wenn sie ihren Kuschelhasen im Arm hat ... Ich versuche schon seit Wochen, dass sie es sich ein bißchen abgewöhnt, mit Worten u. Taten (habe ihr schon ein Pflaster auf den Daumen geklebt, dann nimmt sie strahlend halt den anderen Daumen). Alle reden immer auf mich ein, dass das Daumen lutschen schlimmer sei als Schnulli, ist es wirklich so dramatisch? Vielen Dank fürs Zuhören.

Beitrag von familyportrait 16.02.11 - 20:34 Uhr

Hallo,

meine Töchter (heute 3 1/4) haben beide exzessiv Daumen gelutscht, bis sich Hornhaut gebildet hat und der Nagel ganz rissig war. Bei einer der beiden hatte sich bereits der Kiefer verformt.

Daher habe ich dann großflächig "stop ´n grow" daraufgeschmiert. Also quasi auf den gesamten Finger. Innerhalb 2 Wochen war das Thema erledigt.

Ich glaube, wenn sie noch so klein sind, geht das, schwierig wird es erst, wenn sie älter werden. Also nichts wie ran!

LG Kathrin

Beitrag von munirah 16.02.11 - 20:41 Uhr

mit 2 Jahren sollte man sowieso beginnen 1-2 mal im Jahr zum Zahnarzt (mit)zugehen. Lasst doch mal den Zahnarzt das Gebiss begutachten!
Wir mussten unserem Sohn im zweiten Lebensjahr das Daumenlutschen abgewöhnen - wegen einer angeborenen Kiefer-Fehlstellung die sich so nicht normalisieren konnte. Wir haben eine Art Handschuhe übergezogen (beide Seiten), eine bittere Tinktur aus der Apotheke benutzt (beide Daumen, manchmal alle Finger) und haben nach einiger Zeit auch Erfolg gehabt. Aber wir hatten die ärztliche Anweisung aufzuhören und fachliche Begleitung.
Bei Kindern, die nur gelegentlich lutschen, ist es nicht so dramatisch, die muss man nicht unbedingt quälen - ist meine Meinung!