Fußbodenheizung mit Strom

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Beitrag von valldemosa 16.02.11 - 20:33 Uhr

Hallo,wir sanieren unser Haus.

Ich hätte in der Wohnstube gern Fußbodenheizung.Aber eine die an unsere restliche Heizung angeschlossen ist,geht nicht aus verschiedenen Gründen.

Darum meine Frage:Was haltet ihr von Fußbodenheizung mit Strom.Ist der Verbrauch sehr hoch?
Was haltet ihr allg. davon?

Liebe Grüße

Beitrag von wemauchimmer 17.02.11 - 08:28 Uhr

Ich halte nichts davon! Diese Fußbodenheizungen sind halt extrem billig in der Anschaffung, aber Du zahlst Dich nachher beim Heizen dumm und dusselig. Der Grund liegt einfach darin, daß eine Kilowattstunde Strom etwa 3-4x soviel kostet wie eine Kilowattstunde Gas oder Öl (z.B.). Das heisst, die laufenden Heizkosten sind nachher sehr, sehr hoch. Denn eine Kilowattstunde Strom macht halt auch nicht wärmer als eine Kilowattstunde Gas. Und die Stromkosten werden aller Wahrscheinlichkeit nach weiter sehr stark ansteigen, Stichwort Ökostromförderung, so daß dieses Kostenverhältnis eher weiter ungünstiger wird.
Klar, der Aufwand, eine normale, flüssigkeitsdurchströmte Fußbodenheizung bei Euch einzubauen ist sehr hoch, denn die Heizung muß eine niedrigere Vorlauftemperatur bereitstellen, was womöglich auf eine neue Heizanlage herauslaufen wird usw. Andererseits geht es hier ja nicht um ein Gästeklo mit 2 Quadratmeter, sondern um einen größeren, ständig genutzen Raum mit entsprechendem Heizenergiebedarf.
Daher würde ich so eine Lösung nicht wählen, sondern es mir entweder abschminken oder gleich richtig machen.
LG

Beitrag von valldemosa 17.02.11 - 20:38 Uhr

Danke,
wir bekommen eine neue Heizung,aber eine übliche Fußbodenheizung passt von der höhe nicht rein...frag bitte nicht,3 Heizungsfritzen haben uns das so gesagt.
Deshalb wollten wir einen normalen Heizkörper und für kalte Wintertage eben eine mit Strom.Aber meine Gedanken,sind immer bei diesen Stromkosten.:-(

Beitrag von maischnuppe 18.02.11 - 11:39 Uhr

Deswegen haben die meisten für die elektr. Fussbodenheizung auch einen vergünstigten Nachttarif mit ihrem Stromanbieter#aha Sonst wäre das gar nicht finanzierbar.

Beitrag von wemauchimmer 18.02.11 - 12:31 Uhr

Na, ob denen ein Nachttarif soviel hilft? Tags kann man ja auch frieren...

Beitrag von maischnuppe 18.02.11 - 13:04 Uhr

Der Nachttarif dient dazu Nachts günstig zu laden Entladen wird tagsüber.

Beitrag von wemauchimmer 18.02.11 - 13:54 Uhr

Ja, so funktioniert ein Nachtspeicherofen, aber eine elektrische Fußbodenheizung? Das sind einfach ein paar Drähte, die mit Strom warm werden. Da lädt und entlädt nichts. Strom aus, Drähte kalt.

Beitrag von maischnuppe 18.02.11 - 17:06 Uhr

Doch, doch.;-) Genau so eine elektr. Nachtspeicherwärme- Fussbodenheizung haben wir.
Verglichen mit anderen Heizungen ist sie nicht teurer, sofern man sie zu steuern weiss. Dafür, dass sie schon fast 30 Jahre liegt.....

Beitrag von popmaus 24.02.11 - 12:32 Uhr

Wir haben auch so eine elektrische Fußbodenheizung.
Sind sehr zufrieden damit (heizen aber auch nur in 2 Räumen damit).
Wir "laden" halt immer wetterabhängig auf, und frieren muss bei uns keiner.

Von den Kosten her hält sich das im Gleichgewicht im Gegensatz zu unserer Gasheizung vorher.

Beitrag von sandmann05 18.02.11 - 18:12 Uhr

Hallo,

wir haben so eine tolle elektrische Fußbodenheizung im Esszimmer und im Bad - unnötige Geldausgabe, denn wir schalten sie nie ein, weil der Stromverbrauch enorm ansteigen würde.
In unserem Haus wäre es wegen unterschiedlicher Höhen nicht gegangen, deswegen haben wir im Esszimmer eletrisch und im Küchenbereich mit Warmwasser. Fußbodenheizung ist ansich eine echt tolle Sache - in der Küche ist die ausser auch fast dauerhaft in Betrieb (also in den Sommermonaten wenn die Heizung aus ist natürlich nicht).
Unser Heizungsbauer hat uns jetzt wieder gesagt, daß es ganz flache Heizungen gibt, die wohl nicht höher als elektrischen sind, aber wohl mit Warmwasser funktionieren. Tja, hätte es das 2001/2002 schon gegeben...

LG Sandy