Ich kann nicht mehr :-((

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Beitrag von aylin2002 16.02.11 - 22:09 Uhr

Hallo,

ich hoffe und wünsche mir, dass mir jemand hier einen guten Tip oder einen Hinweis geben kann.
Unsere Tochter ist unser 3.Wunschkind und ist jetzt 18 Wochen jung, also in der 19. Woche.
AAAbbeeerrrr.....
Sie ist so ein unruhiges Kind, wir haben und tuen es immer noch, alles alles was wir versuchen konnten versucht, aber ich habe das Gefühl, ich komme nicht weiter. Obwohl wir uns jeden Tag sagen, es ist besser geworden, habe ich das Gefühl, wir lügen uns selber an.

Ich stille voll, ich rauche und trinke nicht. Und bin eine glückliche, zufrieden Mutter und Ehefrau. Aber sie nimmt mir echt meine Freude, ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Von den anderen Beiden kennen wir das überhaupt nicht, die waren immer zufrieden und glücklich, auch als Baby´s. Ich weiß natürlich auch dass jedes Baby unterschiedlich ist, aber sie ist wirklich ganz anders. Seit 18 Wochen jeden Tag das Gleiche.
Ich gehe jeden Tag mit den beiden Kindern raus, mein Sohn ist in der Schule.
Aber sie bekomme ich nicht in den Kinderwagen, sobald ich sie reinlege geht das Geschreie los. Seit Wochen trage ich sie in der Manduca, im Glückskäfersack und und und. Aber ich kann wegen meinem Rücken nicht mehr, mein Kreuz, mein Becken (das nicht mal Gelegenheit bekommen hat, sich nach der Geburt vernünftig zu erholen)
Der wenige Schlaf, der Tag mit dem Geschreie, und meine anderen Beiden, die mittlerweile auch sehr unglücklich werden, weil wir (mein Mann und ich) fast gar keine ruhige Zeit mit denen verbringen könne.
Beim Kinderarzt war ich zu den Untersuchungen, er hat das auch mitbekommen das Geschreie und war auch erschrocken darüber. Meinte Blähungen ansonsten ein prächtiges gut entwickeltes Mädchen, worunter sie auch zusätzlich noch ganz viel leidet,also unter den Blähungen :-)
Beim Osteopathen war und bin ich auch, sie hat tatsächlich auch Blockaden HWS und Kreuzbein.
So trotz allem liebe ich sie natürlich, also nicht falsch verstehen, ich suche nur nach Lösungen. Es macht mich nur so kirre, weil ich ihr nicht helfen kann. Unsere ganze Familie leidet darunter und wir wissen echt nicht mehr weiter.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder geht es jemanden von Euch auch so wie mir..??Über Antworten würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon mal im Voraus.
Entschuldigt bitte, dass es so lang geworden ist.#hicks

Viele liebe Grüße

Aylin 2002

Beitrag von hoffnung2011 16.02.11 - 22:20 Uhr

Hi aylin, tut mir leid. Verständnisfrage für mich und die anderen:

Der Osteopathe stellt festr ,das kind hat blockaden und jetzt ? Was ist die Richtung passiert...?

Beitrag von aylin2002 16.02.11 - 22:36 Uhr

Hallo,

entschuldige, die Frage ist natürlich berechtigt. Ich habe vergessen zu schreiben, dass sie beim Osteopathen behandelt wird. Am Anfang hat man das auch gemerkt, dass es geholfen hat. Ich merke auch dass sie in der Richtung keine Beschwerden mehr hat. Sondern einfach nur unzufrieden ist.


LG

Aylin2002

Beitrag von bine3002 16.02.11 - 22:40 Uhr

1. Ich habe noch nie gehört, dass ein Osteopath NICHTS gefunden hat. Ich traue den Brüdern nicht, die wollen meiner Meinung nach nur Geld abzocken. Aber das ist meine Meinung...

2. Du hast offenbar ein 24-Stunden-Kind und das schlaucht IMMER. Ich hatte auch so ein Kind. Besonders schlimm fand ich immer, dass ich nie wusste, was eigentlich los ist. Dieses Kind war so unzufrieden, hat immer geschrien, vor allem zu Hause. Den Kinderwagen konnte meine Tochter nie leiden, deswegen haben wir sie auch monatelang nur getragen. Sie wurde ein wenig zufriedener als sie mobil wurde (mit 6 Monaten konnte sie robben) und als sie dann so mit 7 Monaten sitzen konnte, saß sie auch im Kinderwagen auf halbhoher Position.

Schlafen war ein großes Thema bei uns. Ich weiß nicht wie es bei Euch ist?!? Erst mit 2 1/2 haben wir bei einer Blutabnahme eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt und seit die behandeölt wird, ist es besser geworden. Ich kann also jedem nur raten, einen umfangreichen Blutcheck machen zu lassen (inklusive Allergietests/Nahrungsmittelunverträglichkeiten). Hätten wir das nur früher getan.

Trotzdem ist das auch nicht alles. Meine Tochter ist sehr sensibel und verarbeitet auch heute noch alles im Schlaf. Dabei kann man nie vorhersagen, was genau ihr zu schaffen machen wird und was nicht. Das muss man einfach akzeptieren.

Beitrag von hoffnung2011 16.02.11 - 22:48 Uhr

Ich hatte ein Schreikind. Es waren ,,nur´´ zwei Monate.Nichts auf der Welt war bis jetzt so schlimm..keine backenzähne, keine Trotzphase nichts..Es bringt einen um den Verstand.

Ich habe mich damit relativ schnell versöhnt (dank einem Gespräch mit einem Psychologen), dass ich mich auf den Kopf hinstellen kann und es wird nicht besser. Wir können mancmal unsere kinder beglieten, sind aber nicht die Ärzte und X,Y in allem..

Als es damals in mein kopf irgendwie reinkam, war es eine Art Befreiung.

Ich war auch damals im kontakt mit einer Mami, die das gleich hatte. Das Kind ist heute hochintelligent...

Wenn du nach konkreten tipps fragst ? Gehe in eine Schreiambulanz! Da lernst du damit umzugehen.Du lernst deine spannung nicht weiterzugeben.

Es überrascht mich, wie du dir mit den HWS sicher bist...iwe kannst du dir so sicher sein, dass dahinter keine gesundheitliche probleme sind ?????

Du schreibst, du kannst an sich nicht tragen...Tue es nicht, achte sehr auf dich, weil wenn du zu viel über deine Grenzen gehst, hilst du deinem baby auch nicht..du siehst, es wird schreien, egal wie du es trägst..bei mir war es damals ähnlich.. gott sei dank gab es pucken und das schlug an.

zu akzeptieren...dass man eigenem Kind nicht helfen kann ist ein Lernprozess. und bei allem ist wichtig auf sich selbst zu achten!!

ich hoffe für dich, dass es sich besser, dass andere User mit anderen Tipps kommen.

Alles Liebe!

Beitrag von binipuh 17.02.11 - 07:33 Uhr

Hallo Aylin,

wie oft geht ihr zur Behandlung?

Unser Kleiner bekommt Physotherapie.
Dort wird auch Cranio-Sacrale Osteopathie gemacht.
Das ist für uns Erwachsene schon total anstrengend, obwohl man eigentlich nur daliegt.
In den kleinen Körpern passiert eine Menge.
Er ist dann immer - zum Glück nur - 2 Tage unausstehlich.
Danach ist wieder alles gut.

Vielleicht braucht Dein Baby etwas länger zum Verarbeiten und dann steht schon wieder die nächste Behandlung ins Haus!?!?!?!

Habt ihr mal versucht zu pucken?
Das machen wir immer nach der Behandlung. Klappt ganz gut.

Alles nur Vermutungen, aber ich hoffe, dass es bei euch bald besser wird!

Liebe Grüße

Bini