Verjährung bei sex. Missbrauch

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Beitrag von sobinichnunmal 16.02.11 - 22:40 Uhr

Hallo, ich schaue gerade Stern TV, das Thema sexueller Missbrauch innerhalb der Familie. Ein Fall, der gezeigt wird, da war der Missbrauch bereits verjährt, daher haben die Betroffenen keine Anzeige erstattet.

Nun meine Frage: Warum verjährt diese Straftat? Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass gerade die sexuellen Übergriffe ja oft krankhaft sind, zwanghaft sind und oft der Täter ja nicht stoppen kann.

Die Frage schwirrt mir gerade im Kopf rum.

LG Sandy

Beitrag von lena1309 16.02.11 - 22:47 Uhr

Hallo Sandy,

das deutsche Strafgesetz sieht nur bei einer einzigen Straftat keine Verjährung vor und das ist Mord.
Das liegt daran, dass auch nur bei diesem Tatbestand die Höchststrafe verhängt werden kann.
Die Verjährung liegt für sexuellen Missbrauch bei 20 Jahren ab dem 18. Geburtstag, damit ist schon eine sehr lange Zeitspanne gegeben.
Viele (u.a. Zartbitter und Dunkelziffer) bemängeln das, aber es liegt einfach an der Wertigkeit.

Und den krankhaften Aspekt darf man da nicht wirklich mit einbeziehen, denn der führt auch oft zu einer Verschiebung der Zuständigkeiten, bestimmte krankhafte Verhalten dürfen nicht mit dem normalen StGB beurteilt werden.

LG
M.

Beitrag von frau-mietz 16.02.11 - 23:37 Uhr

Das Thema hatte ich gerade mit einer lieben Person über PN (keinesfalls ironisch!)Da hab ich über meine Bekannte geschrieben.

Meine Bekannte wurde bis zum 18 LJ missbraucht, zahlreiche Fluchtversuche...Magersucht, Bulimie...Sie wollte ihren Vater anzeigen zum x-ten mal...zum Schluss mit mitte 30.Ende vom Lied-> Ihr Vater ist schwer krank, alles wegen ihr, sie hat ihn fertig gemacht...außerdem verjährte es.

Ohne Worte...ich möchte dazuschreiben, das ich es nicht weiter erläutern mag, aus Respekt meiner Bekannten gegenüber...Also bitte keine ach so klugen Fragen/Äußerungen...


Ich hab es dennoch aufgegriffen, weil ich eine Äußerung im groben Sinne, für angebracht gehalten habe...

LG

Beitrag von lena1309 16.02.11 - 23:58 Uhr

Ich muss jetzt wirklich zugeben, ich verstehe deine Antwort nicht.
Was hat dich an meinem Fred jetzt bewegt, mir dieses zu antworten?
Er kommt für mich aggressiv rüber, darum, frage ich lieber mal, bevor ich unberechtigt aushole.

Beitrag von frau-mietz 17.02.11 - 00:29 Uhr

HUCH!

NEIN, BITTE NICHT!

Das sollte nach ganz oben :-)

Es sollte keine Antwort auf Deine Antwort sein, entschuldige bitte.

Aber lieb von Dir, dass Du vorher fragst, anstatt gleich zu hacken :-)

Will doch nicht aggressiv wirken!Es war ein Versehen.

LG

Beitrag von parzifal 18.02.11 - 11:15 Uhr

Wie kommst Du auf 20 Jahre Verjährungsfrist?

Beitrag von schwarzesetwas 16.02.11 - 22:52 Uhr

Es ist leider so.
Was soll man tun.

Ich hab auch verdrängt und mein Missbrauch an mir ist verjährt.

Lg
SE

Beitrag von frau-mietz 16.02.11 - 23:41 Uhr

*kopfschüttel*

Schlimm soetwas... (Ich hoffe, es kommt angemessen an)

Liebe Grüße!

Beitrag von schwarzesetwas 17.02.11 - 10:14 Uhr

Ändern kann man leider nichts mehr. Man muß einfach lernen, damit umzugehen.

Beitrag von holy_cow 17.02.11 - 05:45 Uhr

Hola,

weil der Deutsche Gesetzgeber denkt, dass nach 20 Jahren es keine Beweiskraft mehr gegen einen Taeter gibt, die Erinnerungen zu verzerrt sind.
Nun kann man sich fragen, wann fangen denn diese Erinnerungsverzerrungen an? Nach 2 oder erst nach 10 Jahren und wenn nicht, dann sicher bei 20 Jahren?
Zum Glueck gibt es Laender die da Fortschrittlicher denken und die Verjaehrungsfrist abgeschafft haben ( zuletzt die Schweiz durch ein Volksbegehren ). In Deutschland hat man versucht mit einem Volksbegehren das Gesetz zu knicken, leider haben sich nicht viele Deutsche Buerger dafuer interessiert. Der Schutz der Kinder ist nicht wirklich ein Thema, Jugendaemter haben kaum Befuegnisse, es gibt kaum Fachpersonal in den zustaendigen Aemtern, private Initiaiven helfen mehr, als der Staat als Buergerpflicht ansieht.
Es gibt nicht mal eine Anzeigepflicht. Kinder koennen ihren Peiniger nicht anzeigen und wenn ein Elternteil denkt, es koennte darueber entscheiden, ob es Familienintern geregelt werden kann, wird es unter den Teppisch gekehrt.
Niemand denkt daran, dass sie Spaetfolgen fuer die Opfer die Krankenkassen ueber Jahrzehnte hoch belasten. Therapiekosten, Magersucht, Drogenmissbrauch ectr.
Das scheint noch immer billiger zu sein, als die Taeter einer Strafe zuzufuehren. So erscheint es in Deutschland eine Kostenrechnung zu sein. #kratz

Saludos

Beitrag von zeitblom 17.02.11 - 10:13 Uhr

"Zum Glueck gibt es Laender die da Fortschrittlicher denken "

Was fortschrittlich an der Aufhebung von Verjaehrungsfristen sein soll, bitte ich Dich, zu erklaeren. Wenn Fortschritt bedeudet, den Menschen auf eine "hoehere" Stufe als Tiere zu heben, dann kann ewige Strafverfolgung, die letztlich nur Rache bezweckt, nicht fortschrittlich genannt werden.

Es ist zwar sehr bedauerlich, aber nicht zu leugnen, dass sexuelle Verbrechen in den "eigenen" vier Waenden, sehr schwer zu beweisen sind und fast ausschliesslich auf die Glaubwuerdigkeit der Beteiligten beruht (siehe auch z.B. Kachelmann). Wenn dies also bereits kurz nach einer Tat so ist, wieviel schwerer erst nach 20 Jahren? Und ein System, dass den Grundsatz "im Zweifel fuer den Angeklagten" verwirft, ist barbarisch und nicht fortschrittlich.


Beitrag von holy_cow 17.02.11 - 14:55 Uhr

Hola,

gerne.

Du schreibst, dass ein sexueller Missbrauch bereits kurz nach der Tat kaum nachzuweisen ist, also es ja eigentlich, laut deiner Aussage nicht mal einen trifftigen Grund zur Strafverfolgung gibt, da es auf Glaubwuerdigkeiten beruht. Diese Aussage von dir ist eine Verharmlosung dieser Straftaten. Es gilt anzuerkennen, die lebenslangen Schäden, die durch sexuelle Gewalt entstehen. Diese sind nachweisbar!
Das koennen dir Betroffene und Fachleute bestaetigen. Die Gewalt die ihnen als Kind angetan wurde, die daraus resultierenden Schaeden sind lebenslaenglich und hoeren nach 20 Jahren nicht so einfach auf.

Taeter bleiben auch nach 20 Jahren eine Gefahr fuer nachfolgende Generationen ( siehe Kirche oder Erziehungspersonen ). Kinderschaender aendern sich nach 20 Jahren auch nicht, sie bleiben was sie sind. Eine Gefahr! Es wird nicht nur in den 4 Waenden missbraucht, wie es in der Vergangenheit deutlich von Opfern landesweit aufgedeckt wurde. Wenn jemand glaubt, dass dieses nicht mehr in der heutigen Zeit passiert, unterliegt einem fatalen Trugschluss.
Opfer von sexueller Gewalt muessen mit einer Verleumdungsklage rechnen, wenn sie nach der Verjaehrungsfrist ihr Schweigen brechen und die Namen der Taeter nennen. Das ist so nicht haltbar. Opfer brauchen oft viele Jahre, um aus dem Schweigen zu finden, wenn ihnen als Kind niemand zur Seite stand.

Strafverfolgung hat nichts mit Rache zu tun. Dann duerfte man grundsaetzlich unter deinem Blickpunkt, niemanden strafverfolgen, sondern nur noch Vergebung praktizieren.

Tiere haben kein Rechtsempfinden und daher ist ein Vergleich unangemessen.
Eine solche Straftat bleibt eine Straftat auch noch nach 20 Jahren, solange es die Wuerde eines Menschen zerstoert. Dazu gehoert auch Folter. Sexueller Missbrauch ist nach Mord, eine zutiefst verachtende Straftat, die einen kleinen Menschen zerstoert. Man sollte differenzieren zwischen Sexualstraftaten an Kindern und an Erwachsenen. Daher klammer ich dein Beispiel Kachelmann aus.

Wenn du der Meinung bist, dass Deutschland fortschrittlich ist in der Gesetzgebung was den Schutz der Kinder angeht, kann ich dir einige Beispiele nennen, die einfach nur haarstraeubend sind.
Dazu gehoert fuer mich u.a. das es keine Anzeigepflicht gibt und wie schon diskutiert, die Verjaehrungsfrist.
Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die sich betroffen fuehlen, auch wenn sie es selber nie waren.

Saludos


Beitrag von zeitblom 17.02.11 - 15:06 Uhr

"also es ja eigentlich, laut deiner Aussage nicht mal einen trifftigen Grund zur Strafverfolgung gibt"

Nein! Ich habe diesen Schluss nicht gezogen, sondern eine sachliche Feststellung gemacht: es ist schwierig, solche Verbrechen zu beweisen. Damit wird das Verbrechen nicht verharmlost, sondern im Gegenteil: die Tuecke hervorgehoben.

"Kinderschaender aendern sich nach 20 Jahren auch nicht, sie bleiben was sie sind"

Wenn dies so ist, wozu eine Aufhebung der Verjaehrungsfrist? Dann gaebe es doch sicher auch in juengerer Vergangenheit genug Opfer, die ihn anzeigen koennten.

"Schutz der Kinder "

Inwiefern waeren Kinder sicherer, gaebe es keine Verjaehrungsfrist?

Beitrag von holy_cow 17.02.11 - 15:38 Uhr



Es ist eine Herabsetzung dieser schweren Straftat, denn die Folgen eines Kindesmissbrauch sind leichter nachzuweisen, eben durch die schweren nachhaltigen traumatischen Folgen! Wie oft muss ich das noch betonen???


"Wenn dies so ist, wozu eine Aufhebung der Verjaehrungsfrist? Dann gaebe es doch sicher auch in juengerer Vergangenheit genug Opfer, die ihn anzeigen koennten. "

Die sich genauso wenig trauen / Scham und Anderes empfinden, wie die Opfer aus der Vergangenheit.
Ich habe doch ausfuerlich versucht dir zu erklaeren, dass viele Opfer / Ueberlebende JAHRE brauchen, um ihr Schweigen zu brechen. Darum genau geht es doch!

Es ist doch bewiesen, dass in Internaten/ Schulen / Kinderheimen und kirchlichen Einrichtungen genau oft diese Taeter sich noch heute aufhalten und mit Kindern arbeiten.
Das also findest du in Ordnung und ist nicht Grund genug um ueber Schutz von nachfolgenden Generationen zu sprechen?
Die Gefahr dass sich ein Missbrauch wiederholt ist doch tausendfach gegeben und man weiss aus der Erfahrung herraus, dass es keine Einzeltaten sind und meist aus einem inneren Zwang herraus geschehen. Also ist es besser abzuwarten bis sich vielleicht ein neuzeitliches Opfer meldet?
Dieser Taeter kann also, obwohl als solcher bekannt weiter mit Kindern arbeiten, obwohl es Beweise gibt, die nicht angewendet werden koennen, da verjaehrt! Solche Menschen muessen aus Einrichtungen entfernt werden koennen um Kinder zu schuetzen. Das geht aber nur, wenn eine Anzeige erfolgt ist.
Ein Opfer ist ein Opfer zuviel. Das ist mein Grundsatz und daher darf einfach so ein Risiko nicht bestehen.

Ich hoffe damit ist deine Frage beantwortet " Inwiefern waeren Kinder sicherer, gaebe es keine Verjaehrungsfrist?"

Es draengt sich bei mir die Vermutung auf, dass du meine Argumente einfach um des " Rechthabenwollens " nicht mal naeher betrachtest. Ansonsten waere der letzte Satz keine Frage.
Die Logik beantwortet diese von selber.

Saludos


Beitrag von zeitblom 17.02.11 - 16:01 Uhr

"die Folgen eines Kindesmissbrauch sind leichter nachzuweisen"

Das mag ja sein, aber es geht doch um den Nachweis, WER die Tat vollbracht hat, nicht ob eine Tat stattfand.

"Es ist doch bewiesen"

Offenbar eben nicht, soweit es keine Gestaendnisse gibt.

"Es draengt sich bei mir die Vermutung auf, dass du meine Argumente einfach um des " Rechthabenwollens " nicht mal naeher betrachtest"

Diese Vermutung ist falsch.

Beitrag von holy_cow 17.02.11 - 19:00 Uhr

Die meisten gestehen doch erst gar nicht ihre Taten und leugnen bis man ihnen die Schlinge um den Hals legt. Sobald die Verjaehrung eintritt, brauchen die Taeter nichts mehr zu fuerchten, warum also noch diese Taten eingestehen.
Glaubst du die Taeterin die meine Tochter missbraucht hat, wuerde ihre Tat eingestehen? Nicht im Ernst! Sie wuesste was ihr bluehen wuerde, schon alleine von der Seite ihres Ehemannes / der Vater meiner Tochter.
Es gibt noch 1000 andere Gruende, warum sie ihre Tat nicht eingestehen wird, es sei denn, eines Tages bricht sie unter der Schuld ( wenn sie diese als solche ueberhaupt wahrnimmt, denn das tun viele Taeter nicht mal! ) und Last zusammen. Auf diesen Tag setzte ich nicht meine Hoffnungen.

Selbst wenn Taeter von 5 verschiedenen Menschen beschuldigt werden und der Nachweis erbracht ist, leugnen die meisten ihre Taten.
Es gibt dokumentierte Faelle, die genau das belegen.
Aufgrund der Verjaehrungsfrist!
Weisst du ueberhaupt wie die aussieht? 20 Jahre ist nur ein Ausnahmefall, viele verjaehren schon wesentlich frueher, nach 3 und 10 Jahren. Diese Leute arbeiten dann schoen weiter mit Kindern.
Glaubst du wirklich man kann nur Menschen dann verurteilen wenn sie ein Gestaendnis ablegen?

Es wurden ganz konkret im letzten Jahr ( wer!!! ) Personen beschuldigt und die Taten konnten nachgewiesen werden. Dennoch blieben diese Menschen unbehellt wegen der Verjaehrungsfrist und arbeiten weiterhin mit Kindern.

Verstehst du es noch immer nicht? Ich kaue hier wieder wie eine alte und nicht wie eine holy cow!
Daher denke ich, liege ich richtig mit meiner Vermutung.

Lassen wir es. Ich moechte niemanden bekehren, aber dennoch den Vorwurf von mir weisen, ich waere altertuemlich auf Rache aus!
Fuer mich sind das Fakten genug und scheinbar auch fuer Laender wie z.B. die Schweiz oder Schweden.


Saludos

Beitrag von parzifal 18.02.11 - 11:07 Uhr

"Opfer von sexueller Gewalt muessen mit einer Verleumdungsklage rechnen, wenn sie nach der Verjaehrungsfrist ihr Schweigen brechen und die Namen der Taeter nennen."

Das müssen sie auch, wenn die Tat noch nicht verjährt ist.

Beitrag von puenktchens.mama 17.02.11 - 11:44 Uhr

"Niemand denkt daran, dass sie Spaetfolgen fuer die Opfer die Krankenkassen ueber Jahrzehnte hoch belasten. Therapiekosten, Magersucht, Drogenmissbrauch ectr.
Das scheint noch immer billiger zu sein, als die Taeter einer Strafe zuzufuehren. So erscheint es in Deutschland eine Kostenrechnung zu sein."


Meinst Du, Spätfolgen bleiben aus, nur weil der Täter verurteilt und weggesperrt wurde?!

Beitrag von holy_cow 17.02.11 - 14:09 Uhr

Hola,

die Anzeige / Verfolgung / Verurteilung gehoert zum Aufarbeitungsprozess und ist ein wichtiger Teil. Das koennten dir Psychologen viel besser erklaeren als ich.
Es ist ziemlich komplex.
Da sexuelle Taten oft abgewertet werden, fuehlt sich das Opfer genauso abgewertet und nicht ernst und wichtig genommen. Oftmals muss das Opfer auf den Taeter und dessen Familie sogar noch Ruecksicht, das Gefuehl, eine Mitschuld zu haben waechst.
Ich erlebe es in der Opferhilfe und sehe, wieviel Angst, Scham, Schuldgefuehle Opfer in sich tragen. Oft sagt das Opfer, dass kann ich meiner Mutter nicht antun, wenn sie da durch muss. Es steltl sich zurueck und es bedeutet die Abwertung der Tat.
Daher ist auch eine Strafverfolgung so wichtig. Das Opfer muss sich mit dem Schmerz auseinander setzen, erlebt aber auch, dass es wichtig genommen wird, nicht schweigen und sich nicht schaemen muss, keine Schuld traegt.
Wir bringen unseren Kindern bei, dass alles was wir tun, Konsequensen nach sich zieht, gute oder boese.

Ich kann natuerlich nicht sagen, ob in allen Faellen Spaetfolgen ausbleiben. Das haengt auch davon ab, wie die Umgebung damit umgeht, eine Therapie frueh genug das Opfer auffaengt.
Ich kann nur hoffen, dass meine Tochter durch den ganzen Prozess stark wird und ein bleibendes Trauma ihr erspart bleibt.
Ob es nun zu einer Verurteilung kommt oder nicht, dass ist zweitranig.

Ich kann mich nur an Erfahrungswerten orientieren.

Saludos

Beitrag von puenktchens.mama 17.02.11 - 14:36 Uhr

Ja gut, aus der Sicht habe ich es nicht betrachtet. Bin jetzt von den Fällen ausgegangen, in denen Opfer spät therapiert werden und durch die Therapie erst den Mut aufbringen, den Täter anzuzeigen....oder es vielleicht gar nicht mehr tun - aufgrund der Verjährungsfrist.

Wie ich jetzt heraus lesen kann, habt ihr selber anscheinend fürchterliches durchmachen müssen...Ich wünsche Euch - vor allem Deiner Tochter - viel Kraft und alles Gute!

LG

Beitrag von holy_cow 17.02.11 - 15:06 Uhr

Danke dir,
die Kraft brauchen wir.
Wir befinden uns mitten drin.

MS