"Impfen-pro und contra" von Martin Hirte. Was denkt ihr über das Buch?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von thalia1979 16.02.11 - 23:03 Uhr

Hallo,

Frage steht oben. Würde mich interessieren, ob jemand das Buch gelesen hat und ob ihr eure Meinung übers Impfen geändert habt.

LG,

Thalia

Beitrag von felix.mama 16.02.11 - 23:12 Uhr

Habe bisher nur reingelesen, hatte noch keine Zeit mich intensiv damit zu beschäftigen.
Jedoch empfinde ich gewisse Impfungen immer noch für sinnvoll!

Beitrag von schwilis1 17.02.11 - 07:21 Uhr

Ich finde es ganz gut. da Martin Hirte, wirklich pro und contra miteinander abwägt und Impfungen generell nicht ablehnt.

anders als buchwald oder graf.
ich hatte das buch von martin hirte als erste lektüre zu dem thema überhaupt gelesen. und es hat meinen entschluß nicht zu impfen, zumindest nicht in dem ersten lebensjahr bestärkt. und inzwischen bin ich heilfroh nicht geimpft zu haben.
Mein sohn hat neurodermitis, und wer weiß was eine Impfung da angerichtet hätte (seien wir mal ehrlich, so ne Impfung ist haltnicht nur ein kleiner pieks und gut. so ne impfung sind wenn man sich dafür entscheidet, ein cocktail aus 6 verschiedenen krankheitserregern und wer weiß wievielen zusatzstoffen,. und was da alles mit reinkommt) eine impfung ist nunmal nicht einfach nur ein pieks. sie greift in das zerbrechliche immunsystem eines Säuglings ein und stellt dieses gehörig auf den Kopf.
An Impfungen stoert mich generell: der infektionsweg, der ist 100% künstlich und jeglicher natürlicher schutz über schleimhäute zb wird übergangen. Impfungen schützen nicht immer. der pertussis impfstoff ist erst dann wirksam wenn die gefärhliche zeit für Säuglinge schon vorüber ist.
und die ganzen zusatzstoffe, adjuvanzen, wirkverstärker. ist euch bewusst, dass die pharmefirmen, mehr davon in ihre Impfstoffe für Säugline packen müssen als bei erwachsenen, weil das Immunsystem sonst nicht ansrpingt? und das ist das verheerende... dieser verzweifelte versuch den Körper zu entwas zu zwingen was von der natur nicht vorgesehen ist.

Beitrag von gutemiene76 17.02.11 - 07:25 Uhr

#pro

Beitrag von schnee-weisschen 17.02.11 - 08:58 Uhr

Hallo,

ich habe es gelesen und fand es ganz gut. Allerdings halte ich es mittlerweile für zu "wischiwaschi" und an der eigentlichen Impf-Sauerei völlig vorbei (hier geht es um Politik und nicht um "Gesunderhaltung").
Ich halte mich ganz klar an Graf, aus Überzeugung.

LG

sw

Beitrag von xyz74 17.02.11 - 09:04 Uhr

Früher war ich eher Impfbefürworter, hab mich da auch eher mit dem Zufriedengegeben was der Arzt gesagt hat bzw. die STIKO.
Seit ich weiß wie die STIKO arbeitet ist der Verein für mich nicht mehr glaubwürdig.
Danach hab ich mich angefangen sehr genau mit dem Thema zu beschäftigen.
Unter anderem hab ich Hirte gelesen.
Mit tut es fürchterlich leid, dass mein Sohn noch nach STIKO geimpft ist #schmoll
Meiner Tochter werde ich das nicht antun.
Eine Freundin lässt ihr drittes Kind auch nicht mehr impfen.
Ihre älteste hat seit einer Impfung Epilepsie. Eine andere hatte fast ein Jahr mit schlimmer Herpes in der Nase zu kämpfen.
Sie hat zig Kinderärzte durch, die sie als dumme Mutti abgestempelt haben. Von daher wundert es mich auch nicht, warum es relativ betrachtet ziemlich wenig Impfschäden gibt. Die Eltern werden von den Ärzten ständig weggeschickt und mürbe gemacht. Den meisten Eltern fehlt, weil sie sich eh schon um ein krankes Kind kümmern müssen, schlicht die Kraft um um eine Anerkennung zu kämpfen.

Interessant finde ich den KIA den sie jetzt hat.
Schon etwas älter, Vater von 5 Söhnen. Alle Söhne selber Ärzte und allesamt KOMPLETT UNGEIMPFT.
Das sollte einem zu denken geben.
Auch wenn man sich weiter erkundigt, wird man etwas stutzig wenn man mitbekommt, dass Ärzte selber kaum geimpft sind und ihre Kinder ebenfalls oder zumindest sehr selten nach STIKO.
Das sollte einem ebenfalls zu denken geben.

Beitrag von schwilis1 17.02.11 - 09:22 Uhr

ich fand das buch als einstieg auch hilfreich. da es nicht so radikal ist. hätte ich am anfang buchwald oder graf gelesen, wär es mir wahrschienlich zu radikal gewesen und hätte mich noch mehr versunischert. aber es hat mir zeit gegegeben. zeit zum weiterlesen. denn hirte schreibt JA DASS MAn auch später impfen koennte. was buchwald ja denk ich kategorisch ablehnt.

wie dem auch sei :) als einstieg super

Beitrag von sneakypie 17.02.11 - 11:01 Uhr

Hallo,

>>Auch wenn man sich weiter erkundigt, wird man etwas stutzig wenn man mitbekommt, dass Ärzte selber kaum geimpft sind und ihre Kinder ebenfalls oder zumindest sehr selten nach STIKO.<<

Darf ich fragen, woher du diese Info hast? Ich hab nämlich das genaue Gegenteil gelesen - dass über 90% der Mediziner und immerhin noch über 80% der Heilpraktiker(!) ihre Kinder impfen lassen.

Gruß
Sneak

Beitrag von ea73 17.02.11 - 15:20 Uhr

Sorry, aber das ist wirklich Unsinn...

Ich komme aus einer Ärztefamilie und hier sind nicht nur alle geimpft, nein, wir lassen auch unsere Kinder gemäß STIKO impfen. Alles andere ist unverantwortlich.

Andrea

Beitrag von sneakypie 17.02.11 - 15:44 Uhr

Lustig, bei mir ist es genau dasselbe: ich komme aus einer (durchgeimpften) Arztfamilie, wir hatten naturgemäß einige Mediziner im Freundes- und Bekanntenkreis, und nicht einer von denen hat seine Kinder ungeimpft gelassen.
Deswegen würde mich die Quelle der Aussage wirklich interessieren.

Gruß
Sneak

Beitrag von familyportrait 17.02.11 - 09:18 Uhr

Ich habe das Buch ganz durchgelesen. Bei uns war es so, daß wir bereits - vermutlich wie alle Eltern - vorher schon eine Meinung hatten. Diese wurde durch das Buch bestärkt. Ich muß aber dazu sagen, daß ich danach noch ein Buch von der Pharmaindustrie gelesen habe. Einfach um beide Seiten zu "hören".

Alles in allem finde ich das Buch recht neutral geschrieben und sehe es daher als gute Entscheidungshilfe.

Beitrag von blackcelebration 17.02.11 - 09:40 Uhr

Ich habe das Buch nicht gelesen, finde aber nicht impfen total verantwortungslos.

Man sollte einfach mal vergleichen, wie die Fälle von Krankheiten aufgrund einer Impfung sind und verlaufen und dann mal ohne Impfung. ( auch die Menge meine ich)

Der Sohn einer Freundin hat sich beim KiA bei einem danneben sitzenden, nicht geimpften Kind angesteckt (er war damals zu klein zum impfen) und ist nun schwerstbehindert. Wer will denn sowas verantworten?

die schlimmen Krankheiten, die wir hier weitestgehend nciht mehr haben, sind durch das impfen zurückgegangen! Das sollte man sich mal überlegen!

b.

Beitrag von xyz74 17.02.11 - 09:45 Uhr

Nimms mir nicht übel aber an der Antwort merkt man, dass du dich nie mit dem Thema beschäftigt hast.
Auch geimpfte Kinder können an der Krankheit erkranken.
Außerdem sind auch geimpfte Überträger!
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Beitrag von blackcelebration 17.02.11 - 10:08 Uhr

Schön das Du beurteilen kannst, wie sehr ich mich mit irgendwas beschäftige oder es bereits habe.

Ich habe eine Meinung zu diesem Thema und diese vertrete ich auch.
Alleine die Tatsache, wie viele Erkrankungen zurück gegangen, ja weitestgehend eingedämmt sind durch die Impfungen, bestätigt mich in meiner Meinung.

Ausserdem habe ich mit meinem Sohn so viel Zeit im Krankenhaus verbracht, glaub mir....ich bin kein unbeschriebenes Blatt. (obwohl ich es in diesem Falle wirklich sehr gerne wäre!)

Aber vielleicht befürwortest Du auch diese "Krankheitspartys", wo Mütter sich treffen um ihre Kinder bewusst mit einer Krankheit anzustecken, weil das ja so gut für das Immunsystem ist???

Letztendlich: ich hab meine Meinung und lass jedem anderen seine Meinung. Aber dann auch andere anstecken, das geht einfach nicht!


Beitrag von xyz74 17.02.11 - 10:14 Uhr

Aber dann auch andere anstecken, das geht einfach nicht!
-------------------

wie gesagt, auch geimpfte sind Überträger!
Alles andere soll jeder handhaben wie er meint.

Beitrag von oekomami 17.02.11 - 11:15 Uhr

Hallo,

und erschreckend finde ich z. B. das Keuchhusten zu 75 % von Erwachsenen übertragen wird.

Und ich will wissen, wie der KIA genau weiß bei welchem KInd das Kind sich angesteckt hat. Nur weil es im Wartezimmer neben ihm sass, heißt es noch nicht das es das Kind ist.

Ausserdem hat dieser Arzt nur dem der Aussage, dass das Kind was neben ihnen sass diese Krankheit hatte, gegen die Schweigepflicht verstoßen

Beitrag von schwilis1 17.02.11 - 09:47 Uhr

das probelm ist doch, du kannst ein kind nicht 2x die krankheit durchmachen lassen und dann vergleichen. wie schlimm ist es ohne Impfung und wie lasch mit impfung.
nebenbei sei die frage erlaubt, woher deine freundin weiß, dass sich ihr kind bei dem kind angesteckt hat und dieses nicht geimpft war? (sowas ist tragisch, aber es gibt auch kinder die nach impfungen schwer erkrankt sind, und wo die eltern jahrelang kämpfen müssen, bevor es als impfschaden anerkannt wird)

hätten wir die kinderkrankheiten durch, wären unsere Kinder im ersten lebensjahr geschützt. aber da fängt es ja schon an. und sobald diese generation von menschen groß ist, die jetzt Säuglinge sind, werden sie auch mit wenigen Wochen gegen masern etc geimpft.
also wären wir dann bei 10? impfstoffen eingebracht in ein unfertiges immunsystem...

Beitrag von blackcelebration 17.02.11 - 10:01 Uhr

Das weiss sie vom KiA, weil es nur 2 Fälle in seiner Praxis gab. Eben das eh schon erkrankte Kind und dann der Sohn meiner Freundin.

Ja, es gibt Kinder die an Impfschäden erkranken. Und das ist echt schlimm. Aber wie viele Kinder gäbe es wohl mit sowas banalem wie Windpocken, Masern wenn es keine Impfung geben würde? Und die Spätfolgen die aus diesen Krankheiten resultieren sind oft auch nicht ohne.

Naja, jeder hat so seine Meinung und Erfahrungen.

Beitrag von schullek 17.02.11 - 14:21 Uhr

vor 40 jahrne udn weniger waren die masern keine sehr gefürchtete erkrankung. hör dich mal bei deinen vorfahren um, soweit es möglich ist. mit den letzten jahrzehnten wurde die angst derart geschürt, dass alle eine panische angst verspüren allein bei dem wort masern. ich denke, so wird es wohl leider auch den windpocken ergehen.
in meiner generation und denen davor hatten sie alle. die meisten normal, manche kaum, wenige schlimm. nachfolgeerkrankungen sehr selten. ich persönlich kenne keinen, nicht mal einen der einen kennt, der einen kennt...;-)
dann stört die wirtschaft, dass so viele eltern auf grund der windpockenekrankunngen ihrer kinder fehlen, wunderbar, zeit fpr einen impfstoff, an dem ebendiese wirtschaft dann milliarden verdienen kann. und die stiko empfihelt die windpockenimpfung auf grun ihres großartigen volkswirtschaftlichen nutzens. dann merkt man aber, dass trotz der einen impfung sehr viele kinder weiterhin erkranken., eine zwete wird eingeführt und der volkswirtschaftliche nutzen ist dahin. die empfehlung bleibt, nur die impfindustrie fährt gewinne ein und wir haben die menschheit vor einer seuche gerettet;-)

das ist einfach nur lächerlich!

Beitrag von blackcelebration 17.02.11 - 10:11 Uhr

PS: das Kind wurde nicht in ein gesondertes Zimmer gebracht, weil an diesem Tag erst die Diagnose erstellt wurde.....(falls Du dannach fragst)

Und seine Schweigepflicht hat er auch nicht verletzt, weil er keine Namen genannt hat, sondern nur die Tatsache, das sich der kleine dann wohl am Tag xy im Wartezimmer angesteckt hat. Rechtlich gesehen hat der Doc alles richtig gemacht.

Beitrag von oekomami 17.02.11 - 11:18 Uhr

Hallo,

das alleine darf er schon nicht sagen. Er darf überhaupt nicht über seine Fälle sprechen.

Aber es muss sowieso ein komischer KIA sein, bei unserem KIA kommt jedes Kind mit unklarer Diagnose in ein extra Zimmer

Ausserdem will will er es sicher sagen das sich das Kind dort angesteckt hat? Die Vermutung besteht zwar schon sehr hoch, aber es kann sich auch wo anderes angesteckt haben

Beitrag von xyz74 17.02.11 - 11:54 Uhr

Aber es muss sowieso ein komischer KIA sein, bei unserem KIA kommt jedes Kind mit unklarer Diagnose in ein extra Zimmer
----------------

Danke, dass Du das ansprichst.
Habe vergessen,das zu schreiben.
Bei uns werden die Kinder auch getrennt die eventuell was ansteckends haben könnten.

Beitrag von massai 17.02.11 - 12:01 Uhr

von weclher krankheit sprecht ihr da???

Beitrag von xyz74 17.02.11 - 12:36 Uhr

Wenn man bei unserem Kia anruft, schildert man der Helferin erstmal was Sache ist.
Wenn sie unsicher ist, dann vereinbart man ein Klingelzeichen für die Tür.
Dann klingelt man entsprechend und wird von der Helferon an der Tür abgeholt und gleich in einen separaten Raum gebracht.

Außerdem hängt für Patienten, die ohne Ankündigung in die Praxis kommen ein Zettel an Tür, dass Kinder mit Ausschlag 3x Klingen sollen und erst rein kommen sollen, wenn die Helferin sie holt.

Beitrag von oekomami 17.02.11 - 12:51 Uhr

Hallo,

wir kommen garnicht in die normale Praxis rein. Unser KIA hat einen extra Bauabschnitt für ansteckende Sachen bzw. wo man nicht weiß was es ist. Dort ist auch ein extra Klo und so

Da sieht man mal wieder wie gut es ist das ich weiter fahre

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