Verfahrensbeistand?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von mioua 17.02.11 - 01:45 Uhr

Hallo meine Lieben,

was genau macht der? und wie läuft sowas ab? Der Sohn von meiner Freudin sieht seinen Papa nicht, das Gericht hat nun ein Verfahrensbeistand festgelegt. Was genau macht der? Meine Freudin versucht die Besuche des Vaters offensichtlich zu verhindern. Sie ist neu verheiratet und will heile Familie spielen. Der Junge ist 3,5.

Ich weiß sie ist meine Freundin aber das Verhalten geht für mich ansolut nicht, wobei sie sagt " ist doch alles gut so, der verdient ne Menge Geld und bezahlt uns unsere Urlaube".

Danke, bin echt traueig über so ein Verhalten.
LG

Beitrag von justme2904 17.02.11 - 06:18 Uhr

Hi...
Den hatte mein Sohn auch gerade.
Ein Verfahrensbeistand ist eigentlich nichts anderes, wie ein Anwalt, der das die Rechte des Kindes vor Gericht vertritt. Genauso wie ein Anwalt, den wir uns nehmen.
Wenn sich die Eltern um das Kind streiten, darf niemand von den Beiden die Interessen des Kindes vor Gericht vertreten, da die Eltern ja nicht unparteiisch sind, also kommt eine fremde Person, um die Situation zu beurteilen.
Die Anwältin von meinem Kleinen kam auch sogar her, wollte den Kleinen und seine Lebenssituation kennenlernen und hat daraufhin einen Bericht ans Gericht geschickt. Darin kann dann auch eine Empfehlunng stehen, wo das Kind leben soll... u.s.w.
Bei mir ging es ums Sorgerecht.

Lg Justi

Beitrag von hedda.gabler 17.02.11 - 07:37 Uhr

Hallo.

Wer Dich zur "Freundin" hat, braucht keine Feindin mehr ...

... es steht Dir sicherlich zu, zu dem Verhalten Deiner Freundin eine Meinung zu haben, aber in dieser Art und Weise und Wortwahl über eine Freundin im Internet herzuziehen, ist einfach nur das Letzte.

Und das Ganze unter dem Deckmantel "Ich bin ja sooooo traurig" ... von wegen. Dein Thread hier dient doch einzig dazu, Dich über Deine Freundin zu erheben, da Du ja sicher fehlerfrei bist .... bzw Dich abzugrenzen, da Du ja sicher niemals in eine solche Situation kommen kannst und Dich sicher gaaaaanz anders verhalten würdest.

Wenn Du eine echte Freundin wärst, würdest Du das mit ihr ausmachen ... und googeln, was ein Verfahrensbeistand ist, anstatt die Frage zu benutzen, um über sie herzuziehen.

Ganz arm.

Hedda.

Beitrag von mioua 17.02.11 - 12:18 Uhr

Hallo Hedda,

ich bin bestimmt nicht perfekt, wer ist das schon. Aber ich finde als Mutter sollte man (auch wenn es eine saure Pille ist) den Kontakt zum leiblichen Vater ermöglichen. Ich bin selbst ein Scheidungskind und weiß wie man sich fühlt.
Meiner Freundin sage ich meine Meinung offen ins Gesicht und ich finde das macht Freundschaft aus! Nicht nur immer bestätigen, sondern auch mal Kritik üben sowohl positiver als auch negativer Natur.

lg

Beitrag von hedda.gabler 17.02.11 - 12:38 Uhr

Hallo.

Das Zauberwort bei einer Freundschaft heißt Loyalität.
Natürlich kann und soll man einer engen Freundin seine Meinung sagen und sich darüber auseinander setzen dürfen, aber ...

... nach außen steht man loyal zu seinen Freunden.

Und was Du hier tust, vor allem in dieser Wortwahl und Art und Weise, ist nicht loyal.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von mioua 17.02.11 - 13:05 Uhr

Hallo Hedda, natürlich halte ich in der "wirklichen" Welt zu meiner Freundin. Das ist keine Frage, aber ich musste mich einfach mal auskotzen. Ich finde ihr Handeln einfach nicht richtig!! Wobei sie dem Vater auch noch beim letzten Treffen gesagt hat, du bist ein Zahlpapa sonst nichts!!! Ich finde es einfach eine frechheit und wo soll ich mich den mal austauschen, außer hier. Dieser Mann versucht seit 3,5 Jahren nix anderes als ein guter Vater zu sein, worauf das Kind auch ein Recht hat.

Es kam vielleicht falsch rüber.

Beitrag von nadineriemer 17.02.11 - 16:32 Uhr

Hallo,
ich kann dich gut verstehen.Ich selber bin nicht bei meinen Eltern aufgewachsen und hatte keinen Kontackt zu meinen Eltern.Für mich ist es heute noch schlimm,mit meinen Eltern nie Kontackt gehabt zu haben.Ich selber finde es schon wichtig mit beiden Elternteilen Kontackt zu haben.

Nadine