Unsicher wegen Krankenhauswahl!

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von amaia 17.02.11 - 08:13 Uhr

Hallo,

ich eröffne jetzt auch mal einen Thread.

Ich habe mich leider in dieser Schwangerschaft mit einem Virus infiziert und bin in medizinischer Behandlung in einem Krankenhaus ganz in meiner Nähe. Mit dem mich behandelnden Arzt verstehe ich mich ganz gut. Eigentlich wollte ich mein Kind in dem KH entbinden, indem ich vor zwei Jahren meine Tochter per Kaiserschnitt bekommen habe.

Nun wurde mir aber nahe gelegt, doch in dem jetzigen Krankenhaus zu entbinden, da sie sich ja sozusagen auf diese Virusinfektion in der Schwangerschaft spezialisiert haben.

Jetzt erzählt mir aber dauernd eine Freundin, die dort auch vor 2 Jahren ihren Sohn per KS entbunden hat, wie furchtbar der KS dort war (ihr erster in einem anderen KH war viel besser. Der war aber auch nicht geplant, sondern war sekundär in Vollnarkose und das fand sie ganz toll.) und wie unfreundlich und schrecklich das Personal sei. Das habe ich jetzt aber schon von einigen gehört. Andere fanden das Personal aber sehr lieb. Ist wahrscheinlich doch alles subjektiv.

Ich bin schon etwas traurig, dass ich nicht in meinem alten KH entbinden kann. Außerdem habe ich Angst, dass ich nach der OP zu lange von meinem Kind getrennt bin. Meine Freundin meinte nämlich, sie sei nachher erstmal einfach so in einer Ecke abgestellt worden und Mann und Kind waren sonstwo.

Kann ich beim Geburtsgespräch denen sagen, dass ich da nicht einfach zur Beobachtung ohne Kind rumliegen möchte?

Amaia

Beitrag von bunny2204 17.02.11 - 09:02 Uhr

Huhu,

frag doch einfach nach, wie der KS-Ablauf in dem KH ist...hab ich auch gemacht, da ich nach 3 KS den vierten in einem anderen KH bekomme.

Hab auch gleich gesagt, wie ich mir den Ablauf vorstelle.

aber ich sehe eigentlich keinen Grund, warum die nicht in deinem Wunsch-kh entbinden solltest, nur weil du in der SS in einem anderen KH behandelst wurde. wäre für mich kein Grund.

ich hatte 3 KS im selben KH und 2 waren superschön und der dritte echt sch.... ich glaube das hängt nicht mit dem KH zusammen.

LG BUNNY

Beitrag von amaia 17.02.11 - 09:22 Uhr

Prinzipiell kann ich schon in meinem Wunsch-KH entbinden. Ich müßte mich dann aber halt doch irgendwie drum kümmern, dass die sämtliche Blut- und Urinproben von mir und dem Baby in ein spezielles Labor in Süddeutschland schicken. Das habe ich unterschrieben. Auch mein jetziger FA muß alle Blutproben dorthin schicken. Außerdem müssen alle medizinischen Befunde des Babys dann noch an das jetzige KH weitergeleitet werden.

Das geht schon alles. Man hat es mir ja auch frei gestellt. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass der Kommunikationsfluß auf solchen Stationen ja nicht wirklich gewährleistet ist. Da wird dem Kind das Nabelschnurblut entnommen und es landet doch im Standardlabor und nicht in Süddeutschland. Und dann? Nabelschnur ist schon im Sondermüll. Blutprobe nicht mehr verwertbar. Wer hat schon Lust sich nach einer Geburt oder einem KS um sowas zu kümmern?

Da ist es doch einfacher wenn die ganze Entbindungsstation weiß: Achtung! Zimmer 333, Infektionspatienten vom Chefarzt.

Schließlich kommt das da öfter vor, weil sie alle Patientinnen die sich in der SS infiziert haben aus dem ganzen Bundesland betreuen.

Aber Du hast Recht. Wahrscheinlich sollte ich denen einfach sagen, wie ich mir das vorstelle. Die dürfen das Kind ja untersuchen und alles. Ich will es nur schnell wieder haben und nicht stundenlang vom Kind getrennt sein.

Amaia

Beitrag von nele27 17.02.11 - 11:28 Uhr

***Ich will es nur schnell wieder haben und nicht stundenlang vom Kind getrennt sein.***

Das geht doch eh nicht, da Du das Baby ja irgendwann zeitnah anlegen musst.
Daher glaube ich gar nicht, dass es überhaupt solche Planungren gibt, die Trennug von Mutter und Kind vorsehen! Frag nochmal nach-

Und: Ja, natürlich kannst Du Wünsche äußern. Nur weil Du KS bekommst, bist Du ja kein Freiwild...

Lg, Nele

Beitrag von amaia 17.02.11 - 12:36 Uhr

Ja meine Bekannte meinte nämlich sie wurde dann nach dem OP noch in einer Ecke im Flur abgestellt und es hat ewig gedauert, bis sie mal jemand hoch gefahren hat. Mann und Kind waren die ganze Zeit über verschwunden.

Aber ich weiß jetzt echt nicht ob da jemand übertreibt, bloß weil er den ersten KS in VK ("ganz toll, kriegst nix mit, wachst auf und hast das Kind im Arm" für mich persönlich eine Horrorvorstellung) so toll fand und den mit PDA ("grauenvoll, alles zerrt an einem rum und es ist eh nur Show. Nachher rennen sie mit dem Kind weg." So schlimm habe ich das gar nicht empfunden) so schrecklich.

Aber gut, die hat ja auch nicht gestillt. Aber ich will meinen Kleinen schon so schnell wie möglich anlegen. Hat bei meiner Tochter damals auch bestimmt einen halben Tag gedauert bis da jemand kam und mir geholfen hat. Das will ich diesmal nicht und Hilfe brauche ich hoffentlich eh nicht mehr dabei.

Gruß
Amaia

Beitrag von nele27 17.02.11 - 13:57 Uhr

Dann formulier am besten Deine Wünsche beim Vorgespräch (ich hatte das in der 36. SSW und habe so unschöne Dinge getan wie den Venenzugang abzulehnen - ging auch).
Z.B. dass Du schnell anlegen willst, kann in Deiner Akte notiert werden.

***Hilfe brauche ich hoffentlich eh nicht mehr dabei.***

Sag das nicht, ich häng hier wieder mit Stillberatung, abpumpen und so #augen Ok, mein Baby war auch schwer krank (Lungenentzündung), aber ich hätte echt gedacht, dass ich das allein in den Griff kriege...

Also falls Du Stillprobleme haben solltest, lass am besten eine Stillberaterin kommen statt einer Hebamme. Bei den Hebis weiß man nie, ob die überhaupt Plan vom Stillen haben... meine zumindest ist bei dem Thema total vorsintflutlich.

LG

Beitrag von wuestenblume86 17.02.11 - 12:53 Uhr

Im selben Krankenhaus machen die einen diese Erfahrung und andere eine ganz andere ;-) jeder legt nunmal auf andere Dinge Wert und wenn man sich mal genau umhört, findet man für jedes Krankenhaus negative Berichte.

Beitrag von amaia 17.02.11 - 13:03 Uhr

Damit tröste ich mich ja auch.

Wenn ich Berichte im Internet über mein erstes KH lese, dann frage ich mich auch ob ich im selben Krankenhaus entbunden habe.

Gruß
Amaia

Beitrag von hael 17.02.11 - 22:47 Uhr

Hallo Amaia,

ich habe hier auch immer unterschiedlichen Meinungen von alle KH gehört. Die einen hatten super tollen Erfahrungen, die anderen schlechten, von keinen einzigen waren sich die Leute einig. Letztes Endes habe ich mich für die Nähe und die medizinische Qualität des KH entschieden und die Meinung erstmal vergessen. Sonst wird man echt verrückt. Ich glaube, dass ist normal und hängt davon ab, welchen Arzt, Hebamme, Krankenschwester und Tag du da erwischt. Ich würde mir in der Hinsicht keine Sorgen machen und positiv denken ;-) Versuch dich zu beruhigen, in dem du weiss, dass dort dein Kind die beste Versorgung erhalten wird. Du kannst ja sicherlich auch deine Wünsche in Voraus äußern und sie werden dann, wenn möglich, sie im Kopf behalten.

Liebe Grüße und alles Gute,

Leah