Vaterschaftsanerkennung vor der Geburt. Aber warum?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von -.jacky.- 17.02.11 - 09:34 Uhr

Hallo, ich habe mal eine Frage. Man hat uns geraten, die Anerkennung schon vor der Geburt zu machen, weil wenn es bei der Entbindung Probleme gibt, dann müsste der Partner raus und hätte keine Rechte... Wie ist das denn gemeint??? Was genau ist denn anders, wenn der Partner vorher die Vaterschaft anerkannt hat? (Um den Nachnamen geht es uns nicht, das Kind wird meinen Nachnamen bekommen und wenn wir heiraten, dann wird mein Partner auch meinen Nachnamen annehmen).
Danke für eure Hilfe...
Jacky ET-2

Beitrag von kleiner-gruener-hase 17.02.11 - 09:37 Uhr

Hauptsächlich geht es da eigentlich um die Geburtsurkunde, wo der Papa ja wohl auch drauf stehen soll??

Habt ihr keine vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennung, kann er nicht mit auf die Geburtsurkunde.

Beitrag von sweetdreams85 17.02.11 - 09:38 Uhr

hi,

habe ich zwar noch nie gehört, aber es geht auch ums bürokratische.
dann haben sie alle daten da und koennen die papiere vorbereiten usw.


lg sweet + #ei 36.ssw

Beitrag von combu779 17.02.11 - 09:39 Uhr

Hallo Jacky,

die Frage kommt ja früh. Ich glaube nicht, dass ihr es noch schafft.

Sollte Dir etwas unter der Geburt passieren, hat es keine Eltern. So ist das nun mal.

Mein Partner hat die Vaterschaft im 5. Monat anerkannt und das geteilte Sorgerecht bekam er auch. Denn nur eine Vaterschaftsanerkennung lässt noch nicht vermuten, dass es Dein Wille ist, dass das Kind bei ihm aufwächst. So ist leider die Rechtslage.

Aber jetzt gehen wir mal davon aus, dass alles gut geht.

LG Kati

Beitrag von -.jacky.- 17.02.11 - 09:49 Uhr

Wir hätten das schon eher gemacht aber uns wurde gesagt das man das ohne Termin machen kann und mein Partner hat seit gestern das erste mal Urlaub seit einem Jahr und nun waren wir eben da und wollten das machen und die dumme Kuh war so unfreundlich, das sie heute keine Zeit dafür hätte und wir doch wieder kommen sollen. Ja bloß kann man da immer nur Montags und Donnerstags von 9-12 Uhr hin und Samstag ist der ET... Ärgert mich total...

Beitrag von trottelfant 17.02.11 - 09:44 Uhr

Im Fall des Falles, dass es dir so schlecht geht, dass du keine Entscheidungen treffen kannst, ist nicht nur die Vaterschaftsanerkennung wichtig. Da sollte der Vater auch das geteilte Sorgerecht haben, denn sonst darf er keine Einwilligung zu diversen Untersuchungen und Medikamentengaben machen, die es nach der Geburt gibt.

Außerdem habt ihr dann auch nach der Geburt nicht mehr die Rennerei zu den Behörden. Da ist ja dann im Vorfeld alles geklärt worden und die Geburtsurkunde und andere wichtigen Unterlagen können sofort ausgestellt werden.

Beitrag von mausie11 17.02.11 - 09:59 Uhr

Also im Krankenhaus fragt kein Mensch, ob die Vaterschaft anerkannt ist oder nicht. Und wenn du das den Ärzten so sagst, dann wird auch keiner die VA sehen wollen. Es würde ja auch keiner tatsächlich prüfen, ob ihr verheiratet seid oder nicht. Die einzige Sache ist nur die, dass ihr euch nach der Geburt die Rennerei spart und der Vater direkt im geburtseintrag mit drinsteht. Wenn ihr sie erst später anerkennen lasst, also nach Beurkundung, dann wird der Vater nachgetragen und erst dann bekommt ihr eine Geburtsurkunde in der auch der Vater mit angegeben ist. An einer Geburtsurkunde sieht man aber übrigens nie, ob die Vaterschaft vor oder nach der Geburt anerkannt wurde. Ich würde es jetzt nur noch schnell erledigen. Du bist bestimmt froh, wenn du dir diese Wege mit einem kleinem Wurm Spaten kannst!!

Lg mausie

Beitrag von trottelfant 17.02.11 - 11:33 Uhr

Aber genauso hat es uns der Herr beim Jugendamt damals gesagt.
Mag ja sein, dass meistens keiner nachfragt, aber wenn doch, dann hat man ohne das Sorgerecht Pech gehabt.

Beitrag von susannea 17.02.11 - 13:08 Uhr

Vor allem beim Super-Gau, wenn die Mutter während der Geburt stirbt, wird das sicherlich gefragt und ist die VAterschaft nicht anerkannt, hat der Vater auch erstmal Probleme an sein Kind zu kommen!