Hat jemand im Marienkrankenhaus in Hamburg entbunden?

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Beitrag von kleinerbaer05 17.02.11 - 11:02 Uhr

Hallo liebe Mamis!

Ich bin relativ neu in Hamburg und habe meine erste Tocher in Oldenburg entbunden.
Nun bin ich wieder schwanger und überlege, in welches KH ich gehen soll...
Da es beim Marienkrankenhaus eine Kinderklinik ist und ich das unheimlich wichtig finde, bin ich jetzt wirklich an euren Erfahrungen interessiert.

- Ist die Betreuung gut?
- Sind die Hebammen lieb?
- Wie ist die Ausstattung im Kreissaal?
- Wie ist die Mutter-Kind-Station?
- Wann muss ich mich anmelden?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir berichten würdet...

LG
Sonja

Beitrag von wespse 17.02.11 - 11:29 Uhr

Hihi!

Bin auch exil-Oldenburgerin :-p

Ich hab meine Tochte im AK Altona entbunden. Da ware ich sehr zufrieden. Die haben ein seperaters Haus, wo die Entbindungen stattfinden. Die Kinderklinik ist auch in dem Gebäude.

Das Marien-Krankenhaus hat aber auch nen guten Ruf.

LG

Anja

Beitrag von yaisha 17.02.11 - 11:32 Uhr

Huhu!

Details kann ich dir leider nicht nennen, ich hab im UKE entbunden (was übrigens auch toll ist ;) )

Aber alle Mamis aus meinem Rückbildungskurs und einige vom Pekip waren im Marienkrankenhaus (eine davon hat sogar ein Frühchen aus der 31. SSW)

Und die haben alle nur gutes erzählt, die Betreuung und Ausstattung soll sehr gut sein, die Frühchenstation ist super (der o.g. Kleine ist super versorgt worden und mittlerweile auf dem gleichen Stand wie unsere "normal-geborenen") und von den Hebammen hab ich soweit auch nichts schlechtes gehört (eine war mal ein bissl biestig zu einer Mami, aber wenn die da auch so war wie bei der RüBi kann ich das voll verstehen ;) )

Wegen der Anmeldung solltest du am besten im KH selbst mal nachfragen, vielleicht gibt es da ja auch einen Infoabend wo man sich alles mal anschauen kann. Sowas ist sehr sinnvoll, ich war z.B. bei dem im AK Barmbek und im UKE und hab mich dann fürs UKE entschieden.

Liebe Grüße
Mit-Hamburgerin Yaisha + #schrei Clara

Beitrag von sarie. 17.02.11 - 11:53 Uhr

Huhu,

ich habe vor 10 Monaten meinen Sohn im Marienkrankenhaus entbunden!
Das Marienkrankenhaus arbeitet auch eng mit dem Kinderkrankenhaus Wilhelmstift zusammen und hat eine Neonaten-Station.

zu deinen Fragen:

1. die fachliche Kompetenz ist vorbildlich! Ich habe per Kaiserschnitt entbunden und meine Narbe ist super verheilt, keine Probleme! Ganz liebe Ärzte im OP! Super tolle Behandlung! Echt klasse!

ABER: Man hat mein Kind einfach gebadet, meinem Freund auf den Arm gedrückt und ihn mit dem kleinen Wunder allein gelassen. Er war überwältigt und wusste gar nicht was los ist. Man hat ihm das Kind nicht auf dem nackten Bauch gelegt und er hat eine halbe Stunde auf mich warten müssen OHNE Betreuung.

2. Dann kam ich in den Kreissal zu meinem Freund und Baby und dort waren wir erstmal alleine. Keine Hebamme die beim Anlegen geholfen hat. Keiner hat mein Kind gewogen, niemand hat mich informiert was im OP war. In welchem Zustand das Kind ist etc.
Die Hebamme die dann nach mehr als einer Stunde kam, war schon lieb aber eben nicht present.

3. Die kreissäle sind super neu! Toll ausgestattet.
Es gibt einen mit Badewanne. Dann haben sie halt die üblichen Sachen z.B: Halteseil, Ball, mayahocker etc Es gibt auch eine Toilette in jedem Kreissaal. ganz wichtig Funk-CTG.

4. Auf der Wochenbettstation war es als ich entbunden hatte recht leer! Ich hatte Glück! Oft ist es im Marienkrankenhaus so, dass teilweise "auf den Gängen entbunden" wird und nachher ist die Wochenbettstation total überfüllt. (Teilweise auch mit Ausländischen Mitbürgern, die dann bis zu 7 Leute zu Besuch haben!)
Man hat mich dort nicht informiert warum mein Baby ständig für Blutabnahmen abgeholt hat, bis ich in einer Übergabe mitgehört habe, dass das Fruchtwasser grün war. Ich habe mich wie entmündigt gefühlt! Das war nicht schön!
Die Hebammen, haben mich zum Zufüttern gedrängt und das ziemlich unsensibel.
Keine hat mir erklärt wie man wickelt. Als ich geweint habe, weil das stillen nicht geklappt hat wurde mir gesagt: "Jetzt reißen sie sich mal zusammen"
Es gab nur eine liebe Hebamme auf Station. Die hat mich mit Rescue-Tropfen versorgt und hat die Ärztin zu mir geschickt welche mir versichert hat, dass ich solange bleiben kann wie ich es brauche und das alles gut wird. Die Stillberaterin ist toll!


5. Theoretisch musst du dich garnicht anmelden! Aber ich habe es gemacht und bin dann zu den letzten Untersuchungen da gewesen und habe mit den Ärzten die Geburt besprochen etc. Also es ist empfehlenswert sich anzumelden.
Vielleicht ab der 20. Woche...

Also ich würde NICHT wieder im Marienkrankenhaus entbinden sondern im Amalie-Sieveking-Krankenhaus von dem habe ich nur gutes gehört.
ABER:
Sollte die zweite Geburt wieder ein Kaiserschnitt werden, würde ich wieder das marienkranhaus wählen, weil es fachlich einfach uneingeschränkt gut ist!

Ich hoffe ich habe dir geholfen!

Liebe Grüße

Sarie + Mausmann *23.04.2010

Beitrag von du-und-ich-plus-1 17.02.11 - 12:17 Uhr

Hallo Sonja,

ich habe im Januar im Marienkrankenhaus entbunden.

Also ich finde die Kreißsäle sehr schön. Ich hatte auch den größten mit der Geburtswanne. Da es bei 4cm geöffnetem Muttermund bei mir nicht weiter ging, musste leider ein Kaiserschnitt gemacht werden. Aber auch hier kann ich nur sagen, dass mir alles sehr gut erklärt wurde und die Narbe ist auch super verheilt und hat nur in den ersten zwei Tagen etwas weh getan. Das gesamt OP-Team war superlieb zu mir und dadurch war ich etwas beruhigter.

Die Hebammen, die mich während der Geburt und danach betreut haben, waren alle sehr nett. Da es mit dem stillen bei mir anfangs nicht so recht klappen wollte, fand ich die Stillberatung fantastisch. Seitdem läuft alles super. Gut finde ich auch das Still-Lädchen. Hier konnte ich direkt nach der Geburt noch die benötigten Stillhütchen besorgen.

Auf der Mutter-Kind-Station wurde nach der Geburt alle halbe Stunde nach mir gesehen und rechtzeitig erkannt, das ich zu viel Blut verliere, so dass mir entsprechend rechtzeitig Blutkonserven gegeben werden konnten. Allerdings ist die Station etwas hellhörig, deshalb sind wir bereits vier Tage nach der Entbindung wieder nach Hause gegangen, da ich mich dort doch besser entspannen konnte.

Insgesamt fühlte ich mich gut aufgehoben und würde auch wieder dort entbinden. Wenn ich mich recht erinere, gibt es jeden Dienstag (oder jeden zweiten?) einen Info-Abend. Da erfährst du auch, wann du dich am besten anmeldest. Schau doch mal auf die Homepage.

Liebe Grüße und eine schöne Geburt.

Beitrag von solina77 17.02.11 - 19:39 Uhr

Hallo,
wir waren nicht im Marienkrankenhaus. Unser Sohn kam im Mariahilf in Harburg zur Welt. Wir haben uns dort sehr wohl und sehr gut betreut gefühlt. Wenn Du mehr wissen magst, schick mir gerne eine kurze PN.
Alles Gute!
S. #winke

Beitrag von luzi77 18.02.11 - 08:51 Uhr

Guten Morgen,
also ich habe im Marienkrankenhaus meinen Ausbildungsteil zur Krankenschwester auf der Entbindung und im Kreissaal gemacht und fand es total klasse dort.
Es sind fast alle supernett und geduldig mit den Mamis ( schlechte Schwestern gibt es auf jeder Station in jedem Haus !!!! ), helfen immer wieder bei Stillproblemen und sonstigen Wehwehchen.
Die Räumlichkeiten sind superschön und man fühlt sich dort echt superwohl.
Z.B. über jedem Wickeltisch eine Babywärmelampe, eine Wanne an der Wickelkommode....Hatte ich in den Häusern, in denen ich entbunden habe nicht.
Die Entbindung arbeitet unterstützend auch ganz viel mit Homöopathie.
Die Neo hat auch einen ausgezeichneten Ruf und es ist alles superneu.
Also ich hätte so gerne im Marienkrankenhaus entbunden, leider wohnen wir zu weit weg.
Ach ja und in der ganzen Ausbildungszeit, die doch etwas länger ist, als die Liegezeit einer Mami nach Entbindung, hat KEINER auf dem Flur entbunden !!!!!! Ganz sicher nicht !!!!
Liebe Grüße
Inka

Beitrag von sarie. 18.02.11 - 12:32 Uhr

Das habe ich auch in "" gesetzt!