OP Polypen und Schnitt ins Trommelfell

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von chaos-queen80 17.02.11 - 11:11 Uhr

Hallo,

meine Tochter wird am 15.3. operiert.

Es ist ein abulanter Eingriff, trotzdem bekommt sie eine Vollnarkose für den 15min.Eingriff.

Ich weiss nicht, wie ich sie darauf vorbereiten soll. Sie ist zwar ein Wirbelwind, aber sehr sensibel.

ich werde sie bei der OP begleiten, bis zum Einschlafen bei ihr bleiben.

Habt ihr Tipps für mich?

Danke
Tina + Johanna (3j.+4M.) + Vincent (fast 9 M.)

Beitrag von kleinemausii 17.02.11 - 11:16 Uhr

Hallo,
gerade gestern hab ich mit einer Bekannten darüber gesprochen...

Ihr Sohn hat eon beruhigungs Zäpchen bekommen und ihm war alles egal.
hehe er hat sich total gut gefühlt und keine Angst vor der OP gehabt.

Lg

Beitrag von tragemama 17.02.11 - 11:21 Uhr

Gar nicht. Ich habe mit meiner Tochter vorher nicht darüber gesprochen. Auf dem Weg in die Klinik habe ich ihr erklärt, dass sie dort Zaubersaft bekommt und dann ihre Ohren repariert werden und Mama da bleibt. Ich durfte sie selbst schlafend auf den OP-Tisch legen und hab sie nach einer halben Std. wieder bekommen. Nach drei Stunden sind wir heimgefahren, sie hatte zu keinem Zeitpunkt Schmerzen und an diesem Tag ein bißchen mehr geschlafen, das wars.

Für uns war das der richtige Weg, so konnte gar keine Angst entstehen.

LG Andrea

Beitrag von sonne_1975 17.02.11 - 11:21 Uhr

Bei uns durfte man nicht bis zum Einschlafen begleiten, im Zimmer verabschieden und auch da empfangen.
Die Kinder bekamen Beruhigungssaft, mein Sohn (damals auch 3j 4m) hat gar nicht mitgekriegt, dass er weggefahren wird.

Insgesamt hat es ca. 1 Stunde gedauert, bis er wieder kam. 1 Stunde danach hat er fast durchgebrüllt, weil er den Zugang entfernt haben wollte. Leider waren die Schwestern sehr pampig und haben mich aufgefordert ihn zu beruhigen. Klar, ich habe einen Schalter erfungen.#augen
Wir haben ein Geschenk (mit ihm vorher ausgesucht) für ihn gekauft, welches er nach der OP bekommen hat (gleich da).

Erst als er Eis bekam (vom KH), wurde er ruhig. Andere Kinder hatten solche Probleme nicht.

Müsst ihr kein Blut vorher abgeben? Wir mussten beim KiA Blut abgeben und das war bei weitem schlimmer als die ganze OP. Dadurch hatte er natürlich Angst vor Spritzen bzw. Zugang legen, aber das hat er nicht so mitgekriegt, durch den Beruhigungssaft.

Ich habe ihm erzählt, dass wir ins KH müssen, er das "Aua" in der Nase wegbekommen wird, dafür wird er schlafen und dann, wenn er aufwacht, ist alles vorbei.

LG Alla

Beitrag von sonne_1975 17.02.11 - 11:22 Uhr

Wo ich gerade das von Tragemama lese: für mich ist das nichts. Ich kann kein Kind unvorbereitet in die OP schicken. Kommt aber vielleicht aufs Kind an.

Schmerzen hatte er danach keine, wenn er um 12 nicht eingeschlafen wäre, wären wir da schon heim. Nachmittags ist er wie immer rumgeturnt und man hat ihm nichts angemerkt.

LG Alla

Beitrag von geli03062000 17.02.11 - 11:24 Uhr

Hallo Tina,

meine Kleine ist vor zwei Wochen an den Polypen operiert worden und hat Pauckeröhrchen gesetzt bekommen. Auch unter Vollnarkose. Für mich war es ne Horrorvorstellung - hatte zeitweise echt Angst.... Aber was soll ich sagen, alles umsonst! Es war halb so schlimm, mein Mann, ich hätte das nie geschafft, hätte ihr noch mehr Angst gemacht, ist mit ihr in den OP bis sie eingeschlafen ist.

Wir haben bei der Narkosebesprechung zwei kleine Büchlein mitbekommen zur Vorbereitung, Lena hat sie sich immer wieder interessiert angeschaut. Wirklich gesagt, dass Lena dies bald auch haben wird, haben wir nicht. Wir haben ihr einen Tag vorher erklärt, dass wir nochmal zum Doc müssen und er nochmal schauen muss. Wirklich erklärt haben wir ihr das alles nicht, weil ich wusste, Lena würde tierisch Angst kriegen wenn sie weiß sie wird operiert.

Das gute war, Lena hat vorher nichts bemerkt, sie durfte ihre Anziehsachen anlassen, hat vorher eine "LMAA#hicks" Saft bekommen und die Nadel wurde auch erst gesetzt als sie fest geschlafen hat. Im OP hat mein Mann ihr gesagt sie müssen eine Ballon aufpusten und schon war die Maske drauf.

Die ersten 30 Minuten nach der OP hat Lena viel geweint, aber als sie eine knappe Stunde im KH geschlafen hatte, war als wäre nichts gewesen. Am selben Tag ist sie wieder durchs Wohnzimmer gerannt. Alles halb so wild und ich hatte so eine Angst.

Alles Gute für die OP und für die Mama starke Nerven!

GLG aus Köln,
Angelika