mein sohn braucht ne therapie u.die krankenkasse unterstützt nicht.

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Beitrag von bkh 17.02.11 - 12:49 Uhr

Ich ärgere mich gerade grün und blau.
Mein Sohn braucht eine osteopathische Behandlung, weil sich seine Schädeldecken nach der Geburt nicht zurück gebildet haben.. und die Krankenkasse will uns mit keinen Cent unterstützen..

ich hab nur gehört :" Na für sowas zahln wir nicht".

Der kleine hat schmerzhafte Auswirkungen und die Therapie ist wirklich notwendig, und dann wird man einfach so im Regen stehen gelassen. Die Therapie kostet wahrscheinlich einige Monate Karenzgeld :(

LG

Beitrag von jette1980 17.02.11 - 12:51 Uhr

Oh man, das tut mir leid für Euch. Find die Krankenkasse sparen heute viel zu viel und am meisten ärgert mich, dass sie halt an den Kindern sparen. Hab da auch schon so einige Erfahrungen gemacht, wenn auch nicht in so einem wichtigen Ausmaß, wie bei Dir.

Alles Gute für Euch

Jette1980

Beitrag von jumarie1982 17.02.11 - 12:53 Uhr

Huhu!

Wer hat das denn festgestellt?
Und wer hat euch damit an einen Osteopathen überwiesen?

Ostheopathie wird nunmal von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Meiner Meinung nach verständlicher Weise.

LG
Jumarie

Beitrag von bkh 17.02.11 - 12:56 Uhr

ich kann nicht verstehen dass eine verordnete Therapie nicht bezahlt wird (bzw würd ich mich ja schon über 20% freuen). immerhin ist das ja eine sooo angesehene Krankenkasse, an die ich für jeden Arztbesuch 20% selbst zahlen muss - dafür werden Sie mit den Kostenübernahmen bei Privatärzten. -> Ajaa !

Beitrag von jumarie1982 17.02.11 - 13:00 Uhr

Ich muss sagen, dass ich nicht so recht verstehe, wieso ein Kinderarzt bei einer solchen Diagnose an einen Osteopathen überweist und nicht an einen "richtigen" Arzt, einen Orthopäden zB., das würde dann auch übernommen werden...

Beitrag von koerci 17.02.11 - 13:21 Uhr

Sehe ich auch so. Ab zu nem richtigen Arzt, dann wirds auch bezahlt.

Beitrag von schullek 17.02.11 - 14:32 Uhr

ich kenne u.a. 2 orthopäden, die osteopathisch arbeiten. die langjährige zusatzausbildung gemacht haben sowie eine promovierte medizinerin, die sich nun gänzlich auf die osteopathie spezialisiert hat.
in den usa habe ich dazu auch einige erfahrungen sammeln können. dort gehören osteopathen zum gängigen bild eines mediziners. keiner stellt ihre qualifikation und ihr können in frage. auch ist die osteopathie dort kein sonderling, sondern gehört wie gesagt ganz normal als fachrichtung dazu.
und das schon ziemlich lange. in anderen ländern europas sieht es ähnlich aus.
nun frage ich mich doch, ob wir in dl nicht wohl eher die sonderlinge sind, die keine ahnung haben;-)!

Beitrag von caracoleta 17.02.11 - 13:11 Uhr

es steht dir frei, deine kasse zu wechseln

Beitrag von caracoleta 17.02.11 - 13:12 Uhr

meine vollste Zustimmung

Beitrag von muffin357 17.02.11 - 12:58 Uhr

dann lasst euch doch zu einem klassischebn krankengymnasten überweisen? -- das wird sicher was sein, was so einer auch behandeln kann, oder?

wenn eine Therapie wirklich nötig ist, dann kriegt ihr auch ne überweisung und mit übereisung zahlt ihr normalerweise nix (ausser eben klar ausgenommene sachen).

(mein Krankengymnast hat die Zusatzqualli und wendet eben manchmal auch osteop. griffe an, rechnet aber ganz normale KG-behandlungen ab)

#winke Tanja

Beitrag von lachris 17.02.11 - 13:04 Uhr

Hi,

normalerweise zahlen die Kassen zwar keinen Osteopathen, aber einen Orthopäden.

Klar arbeiten die mit etwas anderen Methoden, müssen deswegen aber nicht schlechter sein.

Frag mal nach, ob die Kasse einer ähnlichen Behandlung beim Orthopäden zustimmen würde, dann würde ich dorthin gehen.

VG lachris

Beitrag von bkh 17.02.11 - 13:15 Uhr

danke, das werde ich mal versuchen.

Mir fällts nur so schwer Ärzten zu vertrauen. Und zu der Osteopatin hab ich sofort Vertrauen gefasst, und sie hat echt den besten Ruf.
Was man von unseren Orthopäden nicht behaupten kann :)

Werde vl mal mit dem Kinderarzt reden, obs da andere Möglichkeiten auch gibt.

LG

Beitrag von tweetiex80 17.02.11 - 13:38 Uhr

Hallo,

Und was ist, wenn es keine andere Möglichkeit gibt?
Also mir wäre jeder Cent wert, wenn meinem Kind geholfen werden kann.

Wobei wenn es so schlimm ist, wie du schreibst, ist ein Orthopäde wohl erstmal die bessere Wahl.

Lg Maja

Beitrag von lilalaus2000 18.02.11 - 00:49 Uhr

Hallo

ja manchen Ärzten kann man nicht trauen, aber ich persönlich halte osteopathie für Kurpfuscherei. Ist doch eigenartig, dass die IMMER was finden und dann "heilen"

Tja, ich war in meiner Verzweiflung mal da, sie hat natürlich was gefunden und trotzdem... nix da. Mein KIA meinte, dass das doch umsonst war, denn das was sie "fand" war nie ;-)

Tja..... es gibt auch schwarze Schafe, in jeder branche, doch anerkannte Medizin, in DEUTSCHLAND ist meines Erachtens nach vertrauenswürdig.


Was dein Baby betrifft, ich wünsche gute Besserung und bleib hartnäckig wenn du etwas willst - oder Arztwechsel eben, einer der auch Osteopathie beherrscht :-)

#winke

Beitrag von binipuh 17.02.11 - 13:14 Uhr

Hallo!

Gibt es bei euch niemanden, der als Arzt eine Zusatzausbildung in Osteopathie hat?

Oft haben diese Ärte doch irgendeine Möglichkeit die Behandlung so abzurechnen, dass sie von der KV übernommen wird.

Beitrag von bella2610 17.02.11 - 13:19 Uhr

Also meine KiA hat uns zu einem Orthopäden überwiesen der auch Osteopaht ist.
Habe heute morgen mit der Praxis gesprochen. Er guckt sich unsere Kleine erstmal als Orthopäde an und ggf. überweist er sie dann zur Krankengymnastik und wenn es wirklich notwendig ist, dann fungiert er als Osteopath.
Finde das eine gute Lösung und hoffe auch, dass er nett ist. Leider kenne ich ihn nämlich nicht und habe noch nichts von ihm gehört.

LG
Bella

Beitrag von kaeferin 17.02.11 - 13:31 Uhr

Klar ist es schade das die Krankenkassen das nicht übernehmen aber es ist halt so.Wir mussten auch zum Osteopathen und es war nicht so teuer.Erkundige Dich doch erst mal und fürs Kind gibt man das doch gern aus auch wen einen das Geld nicht unbedingt drückt. MfG Annett mit Lilly

Beitrag von schullek 17.02.11 - 14:29 Uhr

willkommenj in der realität. ich habe vor 3 jahren aus ziemlich spezifischen gründen eine zeimlichenm gesundheitlichen rückschritt gemacht. nach ärztemarathons habe ich mich dann entschlossen alternativ behandeln zu lassen. vor allem homöopathisch. es hat mir bisher wirklich sehr geholfen. auch osteopathisch lasse ich mich immer wieder behandeln udn ich merke, wie gut es mir tut.
aber all das muss ich selber zahlen. ich habe schon einiges an geld gelassen,. einfach weil es das einzige war und ist, das mir hilft. dann macht man das natürlich.
was ich dir raten würde, wäre eine zusatzversicherung für dein kind abzuschließen, wenn du weiterhin alternative behandlungsmethoden in anspruch nehmen möchtest.- ich kann für kinder die gothaer im bereich naturheilkunde empfehlen.

mal davon abgesehen, dass es sich absolut lohnt und ein gewinn ist sich osteopathisch behandeln zu lassen, kann ich dir nur raten diesen schritt zu gehen. generell ist osteopathie eine tolle sache. in anderen ländern gehört dies ganz normal dazu, wird nicht wie in dl als sonderling behandelt.

lg

Beitrag von sternenforscher 17.02.11 - 21:18 Uhr

Oh, das kann ich gut verstehen. Bei meiner Tochter waren es "nur" Stauchungen und Blockaden in der Wirbelsäule und ein Beckenschiefstand. Aber auch das waren mehrere Behandlungsstunden und schon teuer. Aber bei mir gehts gerade so richtig rund. Habe schon von Klein auf immer Probleme mit dem Rücken und ständig Wirbelblockaden, Beckenschiefstand, Hypermobilität etc. Die Therapie dauert ungefähr ein halbes Jahr und kostet summa summarum (wenn alles "normal" läuft) damit auch ca 2.000 Euro. Natürlich zahlt die KK nicht einen Cent. Aber ganz ehrlich: Es ist es mir wert. Ich habe so lange Jahre richtig Ärger damit und seit der SS wirds immer schlimmer. Nach vier Behandlungen kann ich jetzt schon sagen, dass es deutlich besser ist. Ich wünsch euch viel Glück und deinem Kleinen gute Besserung!!!
LG Tanja