Durch Erkältung Ohren zu -Wie lange dauert das an?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von stany29 17.02.11 - 13:16 Uhr

hallo,

mein kleiner (4,5 Jahre) ist ständig erkältet bzw. krank. hat fieber, schnupfen und husten. waren mit ihm auch schon beim ohrenarzt gewesen, weil er so gut wie garnichts gehört hat. stellte auf der rechten seite n erguß fest. soll nun dreimal täglich nasenspray kriegen für eine woche. nun ist die woche um und er wieder mal erkältet, mit allem was dazu gehört. und sein hören ist immernoch nicht besser. mach mir sorgen. haben nächste woche wieder n termin beim ohrenarzt. nun meine frage, wie lange dauert das denn, bis die ohren wieder frei sind? sicherlich muß er erstmal wieder gesund werden und dann abwarten. wer hat da so seine erfahrungen schon gemacht!!! bin halt in sorge!!!

lg stany29

Beitrag von kleine_kampfmaus 17.02.11 - 14:38 Uhr

Hi,

oh, das kann sich über Wochen hinziehen. Erstmal muß er wieder gesund sein und dass auch für längere Zeit bleiben. Dann muß der Erguß vom Körper abgebaut werden und das geht sehr langsam!

Maxi hatte letzten Winter fast 3 Monate lang Ergüße in beiden Ohren und dementsprechend schlecht gehört, ständig MOE. Er wurde im Sommer 2010 operiert (Polypen) und seitdem ist es besser. Hatte erst eine MOE #huepf

Viele Grüße
Kleine Kampfmaus + Maximilian (4,5 J.)

Beitrag von cherry19.. 17.02.11 - 16:44 Uhr

Es ist durchaus normal, dass sich so ein Paukenerguss ansammelt. Oftmals verschwindet der von ganz alleine. Sofern eine Erkältung vorüber ist, kann man durchaus bis zu 5 Wochen abwarten. Nasenspray ist hierbei total wichtig, nicht dass sich noch eine Mittelohrentzündung entwickelt.

Wenn dein Sohn soooooo oft krank ist, hat der HNO mal nach den Polypen geschaut. Bei meinem Sohn war das der Übeltäter. Die Rachenmandel (nicht mit den normalen Mandeln zu verwechseln) war sehr groß und lies den bakteriellen Schnotter nicht gut ablaufen, was zur Folge hatte, dass ständig ein Herd da war und eben auch ständig eine Erkältung die andere jagte. Demnach bekam er auch ständig diese Paukenergüsse, was dann chronisch wurde. Er musste dann operiert werden: Rachenmandel raus und Röhrchen in die Ohren. Ist jetzt fast 1 Jahr her. Seitdem haben wir nicht wöchentlich ne starke Erkältung mit dem sogenannten "Hä??!!"-Effekt.

Schau was der HNO euch nächste Woche rät.

LG
Janine

Beitrag von cori0815 17.02.11 - 21:34 Uhr

hi stany!

So ein Paukenerguss kann sich schon mal über Monate halten (und auch gar nicht weg gehen, dann operativ per Parazentese). Vor allem dann, wenn das Kind eigentlich ständig verschleimt ist (Schnupfen, Husten), geht der Paukenerguss meist überhaupt nicht weg.

Nasenspray allein brachte bei uns NIE was. Wir mussten immer zeitgleich mit einem Schleimlöser ran: entweder Sinuforton oder Prospan oder Fluimucil (ACC). Dazu kann ich dir unterstützend Otovowen Tropfen empfehlen. Sie sind homöopathisch und ich gebe sie immer gleich in den Schleimlöser (weil sie pur nicht wirklich gut schmecken). Bei den Kindern habe ich gute Erfahrungen damit gemacht und bei mir selbst neulich auch, als ich nach einer Erkältung gar nix mehr hörte.

Meine HNO-Ärztin hat meinem Sohn einen Nasenballon verordnet: einen Luftballon, den er immer (mit so einem Aufsatz) mit der Nase aufpusten musste. Durch den Druck soll der Paukenerguss zum Abfließen gebracht werden (funktioniert aber in der Regel nur, wenn es sich um recht flüssiges Sekret handelt). Bei meinem Sohn hat es 2x funktioniert.

LG
cori