an andere menschen gewöhnen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von babygirljanuar 17.02.11 - 13:42 Uhr

hallo!

also mir gehts darum, dass die maus seit der geburt tag und nacht mit mir zusammen war. klar gehen wir auch freunde besuchen usw. aber jetzt zb mal abgeben oder so war noch nie! wenn ich mich weg beweg fängt sie an zu weinen. meine oma meint ich müsste mal langsam anfangen sie auch andere leute zu gewöhnen. zb wenn mir mal was passiert und ich wochenlang im krankenhaus bin oder so, dass es da keine schwierigkeiten bekommen. ich kriegs aber nicht übers herz! irgendwo hat sie ja recht. wenn mir was passiert und dann? oder zb üben wir für nr. 2. was ist wenn ich schwanger werde und auch mal ins krankenhaus muss oder bei der geburt... da muss sie ja auch untergebracht werden..... mein problem ist, dass ich es wie gesagt nicht übers herz bekomme. beim papa hab ich da null bedenken. aber ich hab kaum möglichkeiten meine kleine abzugeben. nur meine eltern und meine oma! und meine eltern trinken gerne alkohol, da hätt ich keine ruhige minute. zúmindest über nacht. die machen gerne party und nehmen null rücksicht. hab ich alles selber erlebt. da wars egal ob ich am nächsten tag wegen ner arbeit oder sonstiges fit sein musste. das war so 1-2 woche der fall. und meine oma... gut würds ihr zutrauen, aber sie ist auch eher der typ mit schreien lassen. und meine mutter auch! ich weiß genau, dass die die maus schreien lassen. ich will das nicht!!!!! habt ihr tipps wie ich loslassen kann? macht mich jetzt bitte nicht runter, mir fällt das wirllich sehr schwer. meine maus ist auch sehr verschmust und so.

lg

Beitrag von haruka80 17.02.11 - 13:50 Uhr

Hallo,

ichmöchte von mir behaupten, dass ich ne ziemliche Glucke bin. Meine Eltern würden ihn ja nehmen, aber nur wenn ich ihn rumbringe und abhole und am besten dann über Nacht- nicht mit mir! Grad weil die nen HUnd haben, der keine Erziehung genossen hat (springt meinem Sohn immer ins Gesicht, klaut ihm das Essen vom Teller etc)

Wir haben daher auch überlegt, wie mans am besten macht, gerade auch im Hinblick auf die KiTa.
Vor 7 Monaten haben wir uns eine BAbysitterin gesucht, diese kommt alle 2 Wochen und passt für ein paar Stunden auf. Das klappt bestens!
So hat mein Süßer seine Umgebung, aber wird fremdbetreut.
Übrigens klappte bei uns die KiTa-Eingewöhnung jetzt auch super, ich hab um einiges mehr damit zu kämpfen als er. Er war nach 10 Tagen 5 Std alleine da- ich saß daheim und hab geheult...
Meine Schwiegereltern kamen auch schon ein paar Mal her und haben aufgepasst, klappte ebenfalls super.
Mal abends Essen gehen oder ins Kino oder einfach mal so 2 Std was machen, wir haben nun Dauerkarten für Fußball, daher bot sich das eh an, mitnehmen konnten wir ihn irgendwann nicht mehr.

L.G.

Beitrag von 1973sonja 17.02.11 - 13:53 Uhr

Hallo,

ich kann Dich gut verstehen, das ist auch schwer.
Ich habe damit ganz langsam angefangen. Mein Mann hat, als unsere Kleine (jetzt 19 Monate) erst wenige Monate alt war, ab und zu einen sog. Vatertag eingelegt. Er war also mit Sophie den ganzen Tag weg, und ich saß zu Hause. BEim ersten Mal wars so schlimm, daß ich beide abends so vermißt habe und heulend #heul in der Tür stand, als sie endlich wieder da waren. Die späteren Vatertage gingen aber immer besser.
Dann fingen wir an, einen Elterntag zu machen. Wir haben glücklicherweise meine Schwester in der NÄhe wohnen, die zwar keine Kinder hat, aber total vernarrt in meine Tochter ist. Anfangs war ich total skeptisch: Ein ganzer Tag ohne Mama und Papa...aber es ging erstaunlich gut. Sie hat nicht geweint und alles mit sich machen lassen.
Erst am letzten Samstag hatten wir wieder einen Elterntag, und haben es genossen #freu (ich denke, das darf man mit ruhigem Gewissen sagen).

DA wir im August nun Zwillinge erwarten, wollen wir vor der Geburt evtl. einmal versuchen, Sophie bei Oma und Opa übernachten zu lassen. Davor ist mir im Moment auch noch etwas mulmig, das ist so ein großer plötzlicher Schritt, aber ich muß da auch durch.

Hast Du nicht an Stelle Deiner Eltern oder Oma eine gute Freundin / Schwester, die einfach mal eine oder zwei Stunden auf Deine Kleine aufpassen können? So daß Du auch mit ganz kleinen Schritten anfängst? Du kannst ja dann in der Nähe bleiben, falls es gar nicht geht, aber das wäre ein Anfang. Und dann immer weiter steigern, mal drei Stunden, dann einen halben Tag.
Ich würd sie auch nicht stundenlang schreien lassen. Wenn sie am Anfang kurz quengelt und nach Dir ruft, finde ich es in Ordnung, aber länger auch nicht.

Das wäre meine Idee, hat halt bei uns ganz gut geklappt...

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

LG Sonja
#winke

Beitrag von nanny103 17.02.11 - 14:01 Uhr

Also zunächst einmal kenne ich die Bedenken, wegen dieser "schreien lassen" Methode, der älteren Generation #augen Die sind nunmal so... wobei meine Erfahrung mit meiner Mutter im Grunde dann ganz anders war. Sie sagte auch immer:"Lass sie mal schreien" oder ist auch der festen Überzeugung das ein Klaps auf den Po noch keinem geschadet hat. Aber sie bringt es gar nicht übers Herz meine Tochter schreien zu lassen :-p und ich weiß auch, das sie ihr nie einen Klaps geben würde, sie schafft es ja noch nichtmal ihr etwas strenger zu sagen, das sie die Kartoffeln bitte nicht zum Fußballspielen benutzen soll #rofl Ich glaube im Grunde bewundert die ältere Generation die Eltern, die es wirklich schaffen es etwas anders zu machen, als wir es ja zum Teil selbst noch kennen ;-)
Aber eigendlich ging es dir ja um was anderes...
Ich habe meine Tochter mit etwa 10/11 Monaten das erste mal bei meiner Mutter "abgeben" wollen, weil wir unseren Umzug vorbereiten wollten. Ging gar nicht. Hier nochmal zum Thema schreien. ´Keine zehn ´MInuten nachdem wir weg waren klingelte mein Handy #rofl Dann haben wir nochmal ein Weichen gewartet und meine Mutter ist einfach mal ne halbe Stunde mit dem Kinderwagen spazieren gegangen. Das hat prima geklappt. Und jetzt ist meine Tochter 20 Monate alt und war noch immer nicht alleine bei der Oma. Aber beide Omas passen schonmal für einige Stunden bei uns zu Hause auf sie auf. Das längste waren 8 Stunden, als ich zur Fortbildung musste. Bei uns zu Hause klappt es prima. Bald wird sie sicher auch mal alleine die Omas besuchen. Denke das wird gar kein Problem mehr sein.
Ich kann dir nur raten, lass dich nicht stressen. Gewöhn dich und dein Kind langsam an solche Trennungssituationen. So wir ihr euch wohl dabei fühlt. Dann klappt das irgendwann von ganz alleine und ganz sicher auch ohne schreckliche Trennungsszenen. :-)

Beitrag von mondfluesterin 17.02.11 - 14:33 Uhr

Du musst sie nicht gleich über Nacht weggeben. Aber nachmittags mal für ein bis zwei Stunden - damit würde ich in diesem Alter schon beginnen. Möchtest Du sie denn zu jeder Vorsorgeuntersuchung mitnehmen, wenn Du wirklich schwanger wirst? Das klappt bei den wenigstens Kleinkindern. Ich bin auch jemand, der sein Kind ungerne abgibt und mein Großer hat erst ein einziges Mal bei seinen Großeltern übernachtet. Aber meine Kleine ist schon mal ab und zu bei Oma für ein oder zwei Stunden zu Besuch - allerdings tagsüber. Beim ersten Mal abgeben hat sie kurz geweint und dann gespielt. Inzwischen guckt sie zwar kurz, dass ich wieder da bin, aber läuft dann meistens wieder ins Wohnzimmer, um weiterzuspielen.
Und was ist mit dem Papa? Hat der auch noch nie allein auf Deine Tochter aufgepasst? Wenn das so ist, solltet Ihr wirklich überlegen, ob es schon der richtige Zeitpunkt für ein zweites Kind ist.

Beitrag von babygirljanuar 17.02.11 - 14:42 Uhr

natürlich unternimmt er mal die maus #kratz auch als ich im rückbildungskurs war hat er auf sie aufgepasst. und wie gesagt bei ihm hab ich auch null bedenken. mir gehts um ,,fremde" personen. meine eltern und meine oma sieht sie vllt 1 mal im monat.

Beitrag von schnupps22 17.02.11 - 15:17 Uhr

Hallo,
ich hab zwar nicht das Problem mit dem nicht loslassen können, aber meine Tochter kannte bis vor kurzen auch keine Fremdbetreuung und weint auch immer wenn ich den Raum verlasse wenn wir bei anderen Leuten sind. Sie ist sowas von auf mich fixiert und bekommt regelrecht Panikattacken wenn ich nur auf Toilette gehe.
Seit 1. Feb. geht sie in den Kiga und....was soll ich sagen,.... sie ist wie ausgewechselt. Null Probleme. Sie spielt mit den Kindern, spielt mit den Erziehern und weint überhaupt nicht wenn ich sie abgebe. Nach 3 Tagen blieb sie schon alleine dort. Alle sagen, dass sie noch nie so eine einfache Eingewöhnung erlebt hatten. Also diesbezüglich würd ich mir keinen Kopf machen. Und wenn man Mittags erzählt bekommt, wie schön sie gespielt hat, gibt man sie auch gerne dort hin. Ich sitz immer zuhause und denke: Sie tobt bestimmt jetzt mit dem Erzieher...... ;-)
Mach es doch einfach mal einmal und wenn du dich sooo schlecht fühlst,.... gut dann wartest du eben noch etwas. Andereseits MUSS ein Kind auch nicht zwangsläufig fremdbetreut werden. Wenn es nicht klappt, ist es nicht unnormal sondern einfach noch nicht reif dafür. Mach Dir keinen Stress.