Sohn (3 Jahre) soll ein Jahr länger bei den Kleinen bleiben

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von nicky2308 17.02.11 - 16:43 Uhr

Hallo ihr lieben Mitmamis,

unser Julian (im August 3 geworden) geht in eine Kita, deren Gruppen jedes Jahr ohne ihre Erzieher eine Gruppe weiter wandern.

Montag hatten wir ein Entwicklungsgespräch, wo es hauptsächlich um Julians Sprachentwicklung ging, wo er den anderen Kindern teils weit hinterherhängt (sind aber bereits mit unserer KÄ deswegen in Kontakt und testen nächste Woche sein Gehör beim HNO).

Julian geht derzeit in eine Gruppe mit tollen, engagierten Erzieherinnen, wir sind sehr zufrieden und unser Sohn erst:-p.

Nun verkündete uns seine Erzieherin, dass Julian mit 4 weiteren Kids im Sommer nicht in die nächste Gruppe wechseln wird, da dort nicht genügend Plätze frei werden.
Julian ist das Einzige der 5 Kinder ,der mit den wechselnden Kindern, eingeschult wird, er würde dann für das Vorschuljahr erst wieder auf die Truppe treffen.

Eigentlich freuen wir uns für Julian, er kann sich vorallem sprachlich noch weiterentwickeln (eine seiner Erzieherin leitet das Sprachprogramm) und die familiäre Atmosphäre nutzen (die nächste Gruppe arbeitet in freien Etagen).
Allerdings finde ich es schade, dass er sich wieder neu in die Gruppe, wo er Freunde hat, finden muss.

Könnt ihr meine Gedanken verstehen, würdet ich versuchen ihn mitgehen zulassen? Oder soll ich ihm das Jahr gönnen? Ich weiss ja vom Großen, dass sie sich schnell wieder zusammenfinden.

Liebe Grüße Nicole mit#babyJohanna, Julian und Jannik

Beitrag von cherry19.. 17.02.11 - 16:49 Uhr

Wenn du mit der Gruppe dermaßen zufrieden bist und dein Kind sich dort auch wohl fühlt, glaube ich, dass ihm beides nichts ausmachen würde. Der Wechsel oder das Dableiben ;-)

Da er sprachlich hinterherhinkt, wäre evtl. die Gruppe mit Kindern, die sprachlich weiter voraus sind, nicht unbedingt die beste Möglichkeit. Es kann ab einem gewissen Alter zum Ausschluss kommen, wenn ein anderes Kind kaum spricht. Muss natürlich nicht.
Evtl. wäre es für ihn sogar besser, ein Jahr in der andren Gruppe zu bleiben. Kinder in dem Alter knüpfen schnell Kontakte. Ich finde, mit drei Jahren kann man eh noch nicht von richtigen Freundschaften sprechen. Er geht ja dann nächstes Jahr mit der neuen Gruppe in die nächste Gruppe. Und in der Schule, wie du selber schreibst, trifft er auf die anderen und wird auch seinen Weg meistern ;-)

Meine persönliche Meinung aufgrund deines Threads ist, dass das Bleiben in der Gruppe die bessere Variante wäre ;-)

LG
Janine