Plötzlich "Einschlafdrama"

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von juen 17.02.11 - 20:55 Uhr

Hallo #winke

meine Tochter (jetzt 20 Monate) macht neuerdings regelrechte "Einschlafdramen" ;-)
Hauptsächlich abends...
Sie wird morgens gegen 8:30 wach bzw. ich wecke sie, dann schläft sie mittags gegen 13:30 ein und ich wecke sie dann wieder spätestens um 15:30.
Abends haben wir ein regelmäßiges Ritual welches wir auch nicht verändert haben.
Seit zwei Wochen meckert sie abends, ließ sich anfangs aber durch das Babyphon beruhigen und schlief dann ein.
Seit 1 1/2 Wochen ca. meckert sie richtig viel und weint, so dass dann mein Mann oder ich rein gehen müssen. Wir nehmen sie dann kurz auf den Arm und beruhigen sie, streicheln sie und gehen dann wieder raus. Das ist dann auch für ein paar Minuten okay und dann fängt sie wieder an.
Gestern ist sie dann erst gegen 22 Uhr eingeschlafen und jetzt ist sie auch noch wach...
Sie lernt momentan unheimlich viel. Kann schon sehr viele Wörter und ist sehr fix für ihr Alter...
Ich denke mal das es daran liegt und sie dann Mama und Papa braucht.
Mein Mann meint dass sie auch testet "wie oft muss ich mich beschweren und knatschen bis jemand kommt"...
Familienbett wäre keine Option für uns und auch wenn ich mich zu ihr ans Bett legen oder setzen würde wäre es für sie eine Aufforderung zum Spielen...

Was für Tipps habt ihr? Ist das jetzt eine Phase? Wie habt ihr in diesen Situationen reagiert?

Liebe Grüße
juen #blume

Beitrag von incredible-baby1979 17.02.11 - 21:35 Uhr

Hallo,

erstmal vorweg - warum weckst du sie denn #kratz??? Lass sie doch schlafen.

Ich bin der Meinung, dass sie abends beim Zubettgehen weint bzw. meckert, weil sie eben noch nicht müde ist.
Wenn sie momentan wirklich viel lernt, dann kann es schon sein, dass sie zurzeit besonders viel Nähe und Zuwendung braucht.
Mein einziger Tipp - gebt ihr die nötige Nähe, dann hat der Spuk bald ein Ende. Nur gestillte Bedürfnisse verschwinden irgendwann mal. Es spricht doch absolut nichts gegen Einschlafbegleitung.

LG,
incredible mit Julian (22 Monate) im Schlummerland

Beitrag von darkbuffy 17.02.11 - 22:37 Uhr

Hallo Juen,

Also ich sehe das so wie dein Mann. Ich denke, dass sie euch wirklich nur testen will. Wir haben diese Phase auch durch.

Euren Tagesablauf finde ich ziemlich gut, auch das du sie morgens weckst, finde ich wichtig, damit der Tagesablauf und die Zeiten eben stimmen.

Ich hab also nicht viele Tipps für dich, außer, dass ich dir raten würde, sie nicht wieder aus dem Bett und auf den Arm zu nehmen. Gerade das kann sie in dieser Situation eher unruhiger machen. Haltet durch, geht immer wieder zu ihr und beruhigt sie und geht wieder raus. Es kann eine Weile dauern, und sie wird es auch sicher ein paar Abende versuchen, aber irgendwann wird es besser.

Liebe Grüße

Beitrag von sparrow1967 18.02.11 - 09:59 Uhr

Das, was die Kleinen lernen, Erfahrungen die sie am Tag sammeln- die müssen sie verarbeiten. Und das tun sie am Abend. Logisch, oder? Dann ist Ruhe und alles geht ihnen durch den Kopf. Ist bei uns Erwachsenen doch nicht anders! Den ganzen Tag im Stress und wenn wir abends in Bett gehen- und man meint, wür müssten eigentlich umfallen und pennen...nix- wir gehen alles nochmal durch und können nicht einschlafen.

Wenn uns jedoch jemand in den Arm nimmt und uns Ruhe vermittelt, können wir Luft holen und ruhiger einschlafen.

Ich denke, es ist bei den Minis genao so. Testen wollen sie nicht...sie wollen zur Ruhe begleitet werden..sie wollen mit unserer Hilfe abschalten lernen...und das geht am Besten bei Mama oder Papa im Arm oder ganz nah bei ihnen liegen.


sparrow

Beitrag von yvka1 18.02.11 - 10:17 Uhr

Hallo!

Hört sich einfach an, aber was ist, wenn das Kind anfängt zu spielen?

Beitrag von sparrow1967 18.02.11 - 11:51 Uhr

Ich hab mich dann immer schlafend gestellt ;-)...

Beitrag von nikkikohle 18.02.11 - 13:19 Uhr

HAllo!
Also ich kann das von Sparrow nur bestätigen...unser ist 24 MOnate alt und hat das auch seit ein paar Wochen.Ich nehm ihn dann einfach wieder raus, halt ihn im Arm und irgendwann zeigt wer mir, das er ins Bett möchte.Und dann schläft er uach.Wenn ich ihn einfach vorher wieder legen würde, weint er auch....aber ich genieß dann einfach nochmal die Zeit wenn er mit mir kuschelt#verliebtSie werden doch soooo schnell groß!!!!
Stress dich nicht und gib deinem Kind was es gerade braucht-Dich!!!!
LG Nicole

Beitrag von savaha 18.02.11 - 13:55 Uhr

Genau das gleiche ist bei unserem Sohn, 15 Monate, auch. Wir nehmen ihn mit zu uns ins Bett zum Einschlafe. Dauert länger, aber dafür ohne Stress für uns alle!

Beitrag von nini.78 18.02.11 - 21:00 Uhr

Hallo,

meine Sarah ist auch 20 Monate alt - unser Erfolgsrezept momentan ist danebenlegen, noch ein paar Minuten ruhig erzählen oder "Wo ist die Nase?"-Spielchen machen und dann "Gute Nacht" sagen und selbst schlafend stellen. Sie patscht mir dann immer ein paar mal im Gesicht herum oder streichelt meine Haare, um zu testen, ob ich nicht doch noch reagiere, aber wenn nicht, ist sie in kürzester Zeit selbst eingeschlafen.

Vielleicht kürzt Du auch den Mittagsschlaf etwas, damit sie abends müder ist?

Der Satz "gestillte Bedürfnisse verschwinden" hat sich bei uns bisher immer und zu 100% als zutreffend erwiesen. Gib Deinem Kind ruhig die Nähe, die es braucht - die Zeiten, in denen Du es "nervst", sobald Du das Zimmer betrittst, kommen früh genug :-p

LG,
Nini